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Generalsekretär der Vereinigten Föderation der Erdölarbeiter Venezuelas: „Die Regierung Maduro hat eine offene Diktatur gegen die Arbeiterklasse errichtet“
Demonstration für die Befreiung inhaftierter Arbeiter:innen in VenezuelaIn einem Interview für die RSISL fordert der Gewerkschaftsführer die Freilassung der inhaftierten Arbeiter und schlägt einen Plan zur Sanierung von PDVSA unter Arbeiterkontrolle vor, um der Militarisierung und Intransparenz entgegenzuwirken. Im Folgenden präsentieren wir ein Exklusivinterview mit José Bodas Lugo, Generalsekretär der Vereinigten Föderation der Erdölarbeiter Venezuelas (FUTPV). Bodas ist auch eine herausragende Persönlichkeit der Gewerkschaftsbewegung C-CURA (Corriente Clasista, Unitaria, Revolucionaria y Autónoma) und Mitglied der PSL (Partido Socialismo y Libertad). In diesem Beitrag, der speziell für das Internationale Gewerkschaftsnetzwerk für Solidarität und Kämpfe produziert wurde, liefert der Gewerkschaftsführer eine schonungslose und detaillierte Analyse der „sozialen Katastrophe”, die die venezolanische Arbeiterklasse derzeit durchlebt…“ span. Interview vom 21. Dezember 2025 von und bei alternativen gewerkschaftlichen Netzwerk für Solidarität und Kampf und mehr daraus weiterlesen »

Demonstration für die Befreiung inhaftierter Arbeiter:innen in Venezuela

IGeneralsekretär der Vereinigten Föderation der Erdölarbeiter Venezuelas: „Die Regierung Maduro hat eine offene Diktatur gegen die Arbeiterklasse errichtet“
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Digital Services Act: EU-Parlament will verhaltensbasierte Werbung und invasives Tracking großer Plattformen einschränken

Dossier

Organisation Corporate Europe Observatory (CEO) zum Digital Services ActMit dem Digitale-Dienste-Gesetz und dem flankierenden Digitale-Märkte-Gesetz will die Europäische Union die Macht großer Plattformen wie Facebook und YouTube demokratisch einhegen. Das Parlament greift dabei viele Vorschläge auf, die Wissenschaft und Zivilgesellschaft seit langem einbringen. So sollen etwa Social-Media-Nutzer:innen mehr Entscheidungshoheit über die eigene Timeline erhalten. Forscher:innen sollen mehr Zugang zu den Daten der Plattformkonzerne kriegen, um deren Funktion und Wirkung unabhängig untersuchen zu können. Außerdem gibt es Maßnahmen gegen manipulatives Design, sogenannte Dark Patterns, mit denen Plattformen das Verhalten ihrer Nutzer:innen steuern… Siehe dazu NEU: Sanktionen gegen HateAid-Führung, weil sie demokratisch legitimierte Gesetze gegen Tech-Konzerne verteidigen: Die Bundesregierung muss jetzt scharf protestieren weiterlesen »

Dossier zu Digital Services Act / Digitale-Dienste-Gesetz der EU

Organisation Corporate Europe Observatory (CEO) zum Digital Services Act

Sanktionen gegen HateAid-Führung, weil sie demokratisch legitimierte Gesetze gegen Tech-Konzerne verteidigen: Die Bundesregierung muss jetzt scharf protestieren
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Feuer kann kein Geschäft sein: Feuerwehrleute und v.a. Waldbrandbekämpfer in Spanien als prekäres, zeitlich befristetes Leihpersonal

Dossier

Spanien: Die Gewerkschaften FeSMC-UGT Soria, CCOO Soria und SORIA CGT kritisieren die prekären Arbeitsbedingungen der WaldbrandbekämpferSpanien wird weiter von verheerenden Waldbränden heimgesucht. Gegenwärtig wüten drei Mal so viele wie sonst zu dieser Jahreszeit. Das ist nicht nur eine Folge des Klimawandels, auch die mangelhafte Prävention der Brände sowie der schlechte personelle und materielle Zustand der Feuerwehr sind Ursachen. Mitten in der Saison sind die Waldbrandbekämpfer in Madrid deswegen in den Streik getreten (…) Laut einem Tarifvertrag von 2008 erhalten Beschäftigte lediglich rund 1.300 Euro netto im Monat – nur etwa hundert Euro über dem Mindestlohn. Zudem wurde die Feuerwehr privatisiert und ausgelagert. (…) Rund 40 Prozent der Beschäftigten würden nur drei Monate arbeiten und müssten den Rest des Jahres eine andere Arbeit suchen. In diesen Tagen wurden in der spanischen Presse mehrere Berichte über die miserablen Arbeitsbedingungen der Feuerwehrleute publik: 24-Stunden-Schichten, verdorbenes Essen und Überlastung durch das Nichteinhalten der Pausen. Das führt auch zu einer Zunahme tödlicher Unfälle…“ Aus dem Artikel von Carmela Negrete in der jungen Welt vom 20.08.2025 („Feuerwehrleute am Limit“), siehe mehr Informationen und NEU: Die Waldbrandbekämpfer der Autonomen Gemeinschaft Madrid seit 15. Juli 2025 in einem unbefristeten, spendenfinanzierten Streik weiterlesen »

Dossier zu Feuerwehrleuten/Waldbrandbekämpfern in Spanien als prekäres, zeitlich befristetes Leihpersonal

Spanien: Die Gewerkschaften FeSMC-UGT Soria, CCOO Soria und SORIA CGT kritisieren die prekären Arbeitsbedingungen der Waldbrandbekämpfer

Die Waldbrandbekämpfer der Autonomen Gemeinschaft Madrid seit 15. Juli 2025 in einem unbefristeten, spendenfinanzierten Streik
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Fracking in Argentinien: Auf dass die Erde zittere
Anti-Fracking Plakat aus Argentinien gegen die staatliche Ölfirma YPF„… In Argentinien kämpft nur eine sehr überschaubare Anzahl von Umweltschützern vor Ort und die Mapuche-Indianer dagegen. „Obwohl wir laut Gesetz ein Recht auf Anhörung haben, werden wir nicht einmal informiert, wenn eine Erdölfirma unser Land besetzt“, so Jorge Nahuel, Koordinator der Mapuche Konföderation. „Heute sind Erdbeben Alltag“, sagt Hernán Scandizzo von der Beobachtungsstelle Erdölfragen im Süden, „die Regierung von Neuquén wie die (nationale Erdölfirma) YPF machen die Kritik am Fracking lächerlich. Sie verweigern jede Diskussion. Wenn sie doch darüber sprechen, dann nur über das, was auf der Erd-Oberfläche passiert, wenn die Häuser einstürzen. Aber sie verschweigen die Konsequenzen dieser Beben auf das unterirdische Rohr-System.“  (…) Als es immer häufiger bebte, begann Professor Javier Grosso, die Daten mit den Aktivitäten der Erdölfirmen zu vergleichen…“ – aus dem Bericht „Argentinien: Fracking am Ende?“ von Gaby Weber am 25. Februar 2020 bei telepolis über das angebliche neue El Dorado Argentiniens. Siehe dazu auch den Videofilm der Autorin und einen älteren Beitrag, der deutlich macht, wie lange die Auseinandersetzungen um dieses „Projekt“ schon andauern… NEU: Aus den Augen, aus dem Sinn: BRD sichert sich Zugriff auf argentinisches Frackinggas – ökologische und soziale Folgen am anderen Ende der Welt weiterlesen »

Anti-Fracking Plakat aus Argentinien gegen die staatliche Ölfirma YPF

Fracking in Argentinien: Auf dass die Erde zittere / NEU: Aus den Augen, aus dem Sinn: BRD sichert sich Zugriff auf argentinisches Frackinggas – ökologische und soziale Folgen am anderen Ende der Welt
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Nachhaltiger Kakao aus der Elfenbeinküste. Von nachhaltig ausgebeuteten Bauern
make chocolate fair„… Ivorische Kakao-Kleinbauern hatten 2018 einen Einkommensrückgang um ein Drittel gegenüber 2017 zu verzeichnen; Ghana musste seine Kakaobauern subventionieren, damit sie nicht in Armut abrutschten. Das war kein Einzelfall. Nachhaltigkeitsprogramme sind fast immer Schokoladenkonzernen und -konsumenten in den Industrieländern zugutegekommen, während Kakaobauern und landwirtschaftliche Genossenschaften den Kürzeren zogen. Ein Grund ist die Art des Kakaoanbaus in Westafrika: Die Regel war lange, dass Bauern ein Stück intakten Wald in Besitz nehmen, ihn mithilfe von Brandrodung beseitigen und Kakaobäume pflanzen. Sobald die zu alt werden – meist nach 20 bis 25 Jahren –, ziehen sie zum nächsten Waldgebiet weiter. (…) Für die Schokoladen-Multis sieht die Sache anders aus: Die Diversifizierung ist zwar im Interesse der Kakaobauern, aber nicht der Schokoladenhersteller, die auf Kakao als Rohstoff angewiesen sind…“ – aus dem Beitrag „Nachhaltig in die Sackgasse“ von Michael Ehis Odiji am 12. Dezember 2019 in den Welt-Sichten über die soziale Realität hinter der „Modeform“ Nachhaltigkeit… NEU: Kakaobauer aus der Elfenbeinküste: Wer vom Rekordpreis bei Schokolade profitiert und wer nicht weiterlesen »

make chocolate fair

Nachhaltiger Kakao aus der Elfenbeinküste. Von nachhaltig ausgebeuteten Bauern / NEU: Kakaobauer aus der Elfenbeinküste: Wer vom Rekordpreis bei Schokolade profitiert und wer nicht
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Türkei ist auch, wenn am „Tag gegen Gewalt an Frauen“ Hunderte Frauen festgenommen werden…

Dossier

Türkei ist auch, wenn am "Tag gegen Gewalt an Frauen" Hunderte Frauen festgenommen werden...Trotz Verbot und einem massiven Polizeiaufgebot sind zahlreiche Frauen in Istanbul auf die Straße gegangen, um zum Tag gegen Gewalt an Frauen gegen Unterdrückung und für ein Leben in Freiheit zu demonstrieren. (…) Aufgerufen zu der Demonstration hatte das „Frauenbündnis 25. November“, protestiert wurde unter der Losung „Für unsere Freiheit sind wir laut und geben unser Leben nicht auf – Nein zu patriarchaler und staatlicher Gewalt“. (…) Laut und kämpferisch wurde „Jin Jiyan Azadî“, „Keine mehr“ und „Wir schweigen nicht, wir fürchten uns nicht, wir gehorchen nicht“ gerufen. (…) Die Polizei reagierte mit massiver Gewalt und stürmte die Demonstration. Nach Angaben der Frauenplattform 25. November soll es zu mindestens 200 Festnahmen gekommen sein, vermutlich seien es aber noch mehr…“ ANF-Meldung vom 25.11. 2022 („Istanbul: „Wir schweigen nicht, wir fürchten uns nicht, wir gehorchen nicht““) und weitere Informationen. Dazu NEU: Nach sexistischen und rassistischen Schmähungen gegen die kurdische Politikerin Leyla Zana bei Fußballspielen stellen Frauenorganisationen landesweit Strafanzeigen weiterlesen »

Dossier zu Femiziden in der Türkei

Türkei ist auch, wenn am "Tag gegen Gewalt an Frauen" Hunderte Frauen festgenommen werden...

Nach sexistischen und rassistischen Schmähungen gegen die kurdische Politikerin Leyla Zana bei Fußballspielen stellen Frauenorganisationen landesweit Strafanzeigen
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„Die Geschäfte laufen nicht gut“: Der türkische Metall-Arbeitgeberverband (MESS) bereitet die Tarifrunde 2025/26 vor, gleichwohl auf Erdoğans Streikverbot Verlass ist

Dossier

Erneut erlässt Erdoğan wegen der "nationalen Sicherheit" ein Streikverbot - diesmal wird es durch Birleşik Metal-İş in 9 Fabriken von 5 Metall-Unternehmen ignoriert„… Der Tarifvertrag der MESS-Gruppe, der 150.000 Arbeitnehmer umfasst, die Mitglieder von Türk Metal, Birleşik Metal-İş und Özçelik-İş sind und in den größten Fabriken und Teilindustrien des Landes arbeiten, von Ford Otosan bis Renault, TOFAŞ bis Beko, Bosch bis B/S/H, wird im September beginnen. Die Bosse, die mit den Vorbereitungen begonnen haben, bevor sie sich an den Verhandlungstisch setzten, vermitteln die Botschaft, dass die Entlassungen fortgesetzt werden, indem sie Leiharbeiter einstellen, um die älteren Arbeitnehmer zu ersetzen, die sie wegen des Personalabbaus entlassen haben, indem sie auf diese Weise die Stundenlöhne senken und indem sie Gerüchte wie „Die Geschäfte laufen nicht gut“ in den Fabriken verbreiten. (…) Mit dem Hinweis, dass auch die Führungskräfte von Türk Metal diese Politik unterstützen, sagen die Metallarbeiter, dass sich der Ärger aufstaut. Andererseits wollen die Arbeiter auch aus der Armutsfalle herauskommen…““ türk. Artikel von Erdal Kilic vom 7. August 2025 in Evrensel (maschinenübersetzt), siehe mehr daraus am Beispiel Renault und NEU: Metall-Tarifverhandlungen in der Türkei: Mitglieder der Gewerkschaft Birleşik Metal İş protestieren am 2. und 8. Januar 2026 gegen das Lohnangebot von 10% der Arbeitgeber MESS weiterlesen »

Dossier zur Metall-Tarifrunde 2025/26 in der Türkei

Erneut erlässt Erdoğan wegen der "nationalen Sicherheit" ein Streikverbot - diesmal wird es durch Birleşik Metal-İş in 9 Fabriken von 5 Metall-Unternehmen ignoriert

Metall-Tarifverhandlungen in der Türkei: Mitglieder der Gewerkschaft Birleşik Metal İş protestieren am 2. und 8. Januar 2026 gegen das Lohnangebot von 10% der Arbeitgeber MESS
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Mind. 15 Aktivisten der Protestbewegung in Hongkong 2020 festgenommen: Gewerkschaften weltweit fordern Freilassung

Dossier

Die Solidaritätskampagne mit chinesischen Labour-NGODie Hongkonger Polizei hat am am heutigen Samstag mindestens 14 Gewerkschafter, Abgeordnete, Aktivisten und einen Medien-Tycoon unter dem Vorwurf verhaftet, sich im vergangenen Jahr an illegalen Protesten beteiligt zu haben. Unter den Verhafteten befanden sich der 81-jährige Aktivist, ehemalige Abgeordnete und prominente Anwalt Martin Lee, sowie Albert Ho, Lee Cheuk-yan und Au Nok-hin. Lai, Lee Cheuk-yan und Yeung Sum – ein ehemaliger Abgeordneter der Demokratischen Partei – wurden bereits im Februar wegen ihrer Beteiligung an einer Massendemonstration gegen die Regierung am 31. August vergangenen Jahres angeklagt. Lee Cheuk Yan ist Generalsekretär des Gewerkschaftsdachverbandes Hong Kong Confederation of Trade Unions (HKCTU). Der ehemalige Abgeordnete Leung Kwok-hung ist ein bekannter Hongkonger Marxist…“ so die Meldung „Mindestens 14 Verhaftungen prominenter Unterstützer der Protestbewegung in Hongkong“ am 18. April 2020 beim Forum Arbeitswelten über die aktuelle Repressionswelle in Hongkong. Zur Festnahme-Welle in Hongkong gewerkschaftliche Solidaritätserklärungen bzw. Aufrufe. NEU: Hong Kong Labour Rights Monitor ruft vor Prozessbeginn am 22. Januar 2026 zu erneuten Protestschreiben für Lee Cheuk-yan, ehemaliger Generalsekretär der HKCTU, und Chow Hang-tung, Menschenrechtsanwalt auf weiterlesen »

Dossier: Mind. 15 Aktivisten der Protestbewegung in Hongkong 2020 festgenommen

Die Solidaritätskampagne mit chinesischen Labour-NGO

Hong Kong Labour Rights Monitor ruft vor Prozessbeginn am 22. Januar 2026 zu erneuten Protestschreiben für Lee Cheuk-yan, ehemaliger Generalsekretär der HKCTU, und Chow Hang-tung, Menschenrechtsanwalt auf
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In Griechenland finden seit Anfang Dezember 2025 die Bauernproteste gegen die Agrarpolitik mit Solidarität der Gewerkschaften und der Bevölkerung statt
Patras – Blockade von Eglkada am 16.12.25: Arbeiter, Bauern, Studenten, alle vereint werden wir als Sieger hervorgehen! (Foto: PAME)„… Der Kampf der Bauern ist gerecht. Es ist auch unser Kampf. Die Bauern leiden auf den Feldern, die Arbeiter vor den Regalen. Die hart arbeitenden Menschen sind gleichermaßen von der volksfeindlichen Politik der Regierungen, der EU und des Kapitals betroffen. Die Bauern kämpfen darum, ihren Lebensunterhalt zu sichern, auf ihrem Land zu bleiben und preiswerte, hochwertige Lebensmittel für die Bevölkerung zu produzieren. Seit Jahrzehnten haben alle Regierungen mit Hilfe der Gemeinsamen Agrarpolitik die Ausbeutung kleiner und mittlerer Landwirte und die Konzentration der Produktion in wenigen Händen zum Vorteil der Agrar- und Lebensmittelmonopole vorangetrieben. Während Milliarden für Rüstung, Kriegskosten und Reeder ausgegeben werden, gibt es für die Bedürfnisse der Bauern und der Bevölkerung „kein Geld“…“ griech. Erklärung vom 21.12.2025 bei der PAME mehrerer Verbände zur Protestkundgebung von Gewerkschaften und Verbänden am 22. Dezember vor dem Landwirtschaftsministerium – siehe mehr Infos zu Gründen und Streikformen weiterlesen »

Patras – Blockade von Eglkada am 16.12.25: Arbeiter, Bauern, Studenten, alle vereint werden wir als Sieger hervorgehen! (Foto: PAME)

In Griechenland finden seit Anfang Dezember 2025 die Bauernproteste gegen die Agrarpolitik mit Solidarität der Gewerkschaften und der Bevölkerung statt
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Vier Indonesier:innen reichen Klimaklage gegen Holcim ein – erste Klage gegen Schweizer Konzern

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Holcim giesst die Klimakrise in BetonDie Schlichtungsverhandlung vom Oktober 2022 verlief ergebnislos. Nun ziehen vier Bewohner:innen der vom Untergang bedrohten indonesischen Insel Pari gegen den Schweizer Zementkonzern Holcim vor Gericht. Sie verlangen Entschädigung für erlittene Klimaschäden, die finanzielle Beteiligung an Flutschutzmassnahmen sowie die schnelle Reduktion der CO2-Emissionen von Holcim. Erstmals muss sich damit ein Schweizer Unternehmen für seine Rolle beim Klimawandel vor Gericht verantworten. Denn der Weltmarktführer der Zementbranche tut zu wenig, um seine Emissionen so weit zu senken, dass die Erderwärmung 1.5 Grad nicht übersteigt – und er hat zu spät damit begonnen…“ Pressemitteilung vom 01.02.2023 der Kampagne „call for climate justice“, siehe mehr daraus und dazu. NEU: Gegen die Betonfraktion: Klimaklage gegen Holcim in der Schweiz zugelassen weiterlesen »

Dossier: Vier Indonesier:innen reichen Klimaklage gegen Holcim ein

Holcim giesst die Klimakrise in Beton

Gegen die Betonfraktion: Klimaklage gegen Holcim in der Schweiz zugelassen
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Cloud, KI und koloniale Kontinuitäten: Chiles Wasser unter Druck
Chile: Wo ist das Wasser von Atacama geblieben?„Künstliche Intelligenz, Streaming und Cloud-Dienste gelten als immaterielle Technologien. Doch ihre Infrastruktur ist es nicht. Rechenzentren benötigen enorme Mengen an Energie – und vor allem Wasser. (…) Chile gehört heute zu den Ländern mit der höchsten Dichte an Rechenzentren in Lateinamerika – möglicherweise bald weltweit. Rund 60 Rechenzentren mittlerer Größe verbrauchen so viel Wasser wie eine Millionenstadt wie New York. Ganze Territorien werden zu Zonen der Wasserentnahme, oft unter schwach kontrollierten oder zunehmend deregulierten Rahmenbedingungen. (…) Ein besonders bekanntes Beispiel ist die Gemeinde Cerrillos im Westen von Santiago. Dort erfuhren Anwohner*innen 2019 von Plänen des Konzerns Google, ein großes Rechenzentrum zu errichten. Die Region leidet bereits unter massiver Wasserknappheit. Aus dem lokalen Widerstand entstand die soziale und ökologische Bewegung Mosacat (Movimiento socioambiental comunitario por el agua y el territorio)…“ Beitrag von Radio Matraca und Tomás Matamala vom 21. Dezember 2025 beim Nachrichtenpool Lateinamerika und mehr daraus/dazu weiterlesen »

Chile: Wo ist das Wasser von Atacama geblieben?

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Marokkos Jugend protestiert: „Wir haben Fußballstadien, wo bleiben die Spitäler?“

Dossier

GenZ212: Marokkos Jugend protestiert gegen die Kosten des African Cup: "Wir haben Fußballstadien, wo bleiben die Spitäler?"In Marokko geht die Gen Z für bessere Bildungschancen und gegen Korruption auf die Straße. Der Ärger über die Ausgaben für die Fußball-WM 2030 ist groß und der Zeitpunkt der Proteste brisant. Seit Tagen protestieren junge Menschen in mehreren marokkanischen Städten gegen das marode Bildungs- und Gesundheitswesen. Es sind die größten Anti-Regierungs-Proteste in Marokko seit Jahren. Die Demonstranten, die größtenteils der Generation Z angehören, prangern erstmals lautstark die aus ihrer Sicht falschen Prioritäten der Regierung an. (…) In Marokko empören sich die Protestierenden nicht nur über die Perspektivlosigkeit der Jugend, sondern auch über die hohe Jugendarbeitslosigkeit: Knapp jeder Dritte ist ohne Arbeit. Richtig zu brodeln begann es am vergangenen Wochenende, dem letzten im September, nachdem in diesem Monat allein acht Frauen bei der Geburt ihrer Kinder in einem öffentlichen Krankenhaus in der Küstenstadt Agadir gestorben waren…“ Artikel vom 1. Oktober 2025 in derstandard.de, siehe weitere Informationen. NEU: Zwischen Afrika-Cup und Aufstand: Zur Situation in Marokko weiterlesen »

Dossier zu Protesten der Jugend in Marokko: „Wir haben Fußballstadien, wo bleiben die Spitäler?“

GenZ212: Marokkos Jugend protestiert gegen die Kosten des African Cup: "Wir haben Fußballstadien, wo bleiben die Spitäler?"

Zwischen Afrika-Cup und Aufstand: Zur Situation in Marokko
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Artensterben, Ausbeutung und Zwangsarbeit: Industriefischerei zerstört weltweit Umwelt und das Leben von Fischer:innen

Dossier

Internationaler Fischfang: Reusen und Netze, im Hintergrund ein LeuchtturmBis 2048 sollen die Meere leergefischt sein. Doch nicht nur das: Die UN fand heraus, dass jedes Jahr weltweit 24.000 Fischer:innen bei der Arbeit sterben, Tausende weitere werden verletzt. In einer Fischerei-Konferenz Anfang Dezember 2022 in Amsterdam konstatierte die ITF (Internationale Transportarbeiter:innen-Föderation), dass Fischfang immer noch zu den schlimmsten Ausbeutungsberufen weltweit gehört. Im September 2022 stellte auch die ILO fest, dass etwa 128.000 Fischer:innen unter Bedingungen der Zwangsarbeit schuften. Darunter sind vor allem Migrant:innen, die durch Menschenhandel oder prekäre Arbeitsbedingungen auf den Schiffen landen und dort regelrecht gefangen sind. Oftmals geht dies mit staatlichen Regelungen einher, die den Fischkonzernen erlauben, einzelne Arbeitende anzuwerben, ohne dass diese Zugang zum offenen Arbeitsmarkt erhalten. Wenn sie Kritik äußern, können sie dadurch sofort abgeschoben werden… Siehe dazu die Ausführungen der ITF und weitere Berichte u.a. am Beispiel Großbritannien. Dazu NEU: Malediven: Am 10. Dezember 2025, dem Nationalen Tag der Fischer für faire Preise und lokale Fische in den Hotels protestierende GewerkschafterInnen wurden verhaftet weiterlesen »

Dossier zu Arbeit in der Hochseefischerei und dem Umweltschutz

Internationaler Fischfang: Reusen und Netze, im Hintergrund ein Leuchtturm
Malediven: Am 10. Dezember 2025, dem Nationalen Tag der Fischer für faire Preise und lokale Fische in den Hotels protestierende GewerkschafterInnen wurden verhaftet
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Die Pflegegenossenschaft Maitelan: Ein Modell für die Demokratisierung von Sorgearbeit
Die erste Demonstration in Madrid nach Aufhebung des Ausnahezustandes am 20.6.2020 - Gegen die Privatisierung des GesundheitswesensHäusliche Pflege ist der am stärksten migrantisierte Care-Sektor. Ein baskisches Beispiel zeigt, wie lokale Politik die Selbstermächtigung von Pflegekräften stärken und Spielräume für lokale Formen einer Solidarökonomie ausweiten kann (…) Auch in der 20 000 Einwohner*innen zählenden Gemeinde Hernani ist der Pflegesektor in den letzten Jahren erheblich gewachsen und durch Prekarität und Irregularität geprägt. Die meisten Personen, die hier arbeiten, sei es formal oder informell, sind Migrantinnen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus. Angesichts dieser Zustände riefen im Jahr 2020 einige Pflegekräfte der Stadt eine Genossenschaft ins Leben. In Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung schufen sie mit der Kooperative Maitelan eine institutionelle Form, um ihre Arbeitsbedingungen zu verbessern, ihren Auf­enthaltsstatus zu regulieren und ihre Arbeit aufzuwerten. Es ist ein Beispiel für den lokalen Aufbau von feministischer Gegenmacht und der Ausweitung demokratischer Formen der Organisation von Sorgearbeit...“ Artikel von Aratz Soto Gorrotxategi, Liseth Díaz Molina und Andoni Egia Olaizola in der Zeitschrift LUxemburg vom Dezember 2025  (aus dem Spanischen von Barbara Fried) weiterlesen »

Die erste Demonstration in Madrid nach Aufhebung des Ausnahezustandes am 20.6.2020 - Gegen die Privatisierung des Gesundheitswesens

Die Pflegegenossenschaft Maitelan: Ein Modell für die Demokratisierung von Sorgearbeit
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Eskalierende Drohungen und anhaltende Straflosigkeit bei Angriffen auf Journalist:innen und Medienschaffende in Serbien

Dossier

NUNS - Nezavisno udruženje novinara Srbije - verurteilt eskalierende Drohungen und anhaltende Straflosigkeit bei Angriffen auf Journalist:innen in SerbienDie Unabhängige Journalistenvereinigung Serbiens (IJAS) verurteilt alle Versuche, den journalistischen Beruf für politische und propagandistische Zwecke zu missbrauchen, sowie jede Form von Rhetorik, die den Kampf für Medienfreiheit und professionelle Standards untergräbt. Auslöser für diese Reaktion ist eine im Namen von Euronews Serbien veröffentlichte Erklärung, die harte, unangemessene und manipulative Begriffe wie „Folter“, „Lager“, „Verfolgung“ und „Straßenjustiz“ im Zusammenhang mit den Bürgerprotesten vor dem RTS verwendet. Solche Aussagen sind ein offensichtlicher Versuch, die öffentliche Unzufriedenheit mit der Arbeit des öffentlich-rechtlichen Senders als organisierten Lynchmord darzustellen – eine Handlung, die Journalisten nicht schützt, sondern die Wahrheit gefährdet… NUNS wird wie immer jeden angegriffenen Journalisten verteidigen – aber angesichts der zunehmenden Tendenz zu redaktionellem Missbrauch, Zensur und der Verwandlung des Journalismus in ein Sprachrohr der Mächtigen wird sie nicht schweigen.“ engl. Verlautbarung vom 18. April 2025 und die Entwicklung seitdem. NEU: Vučić, der räuberische Präsident: Oppositionelle Journalisten in Serbien werden von höchster Stelle angegriffen weiterlesen »

Dossier zu Angriffen auf Journalist:innen und Medienschaffende in Serbien

NUNS - Nezavisno udruženje novinara Srbije - verurteilt eskalierende Drohungen und anhaltende Straflosigkeit bei Angriffen auf Journalist:innen in Serbien

Vučić, der räuberische Präsident: Oppositionelle Journalisten in Serbien werden von höchster Stelle angegriffen
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