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Ein Kontinent
 unter Druck: Die Auswirkungen von Trumps zweiter Amtszeit auf Lateinamerika
MexikanerInnen protestieren gegen Trump, Foto David Bacon (USA)„… In den ersten 24 Stunden seiner Amtszeit hat der US-Präsident eine Reihe von Dekreten erlassen, die unter dem Banner seiner „America First“-Agenda stehen. Wenige Tage später begab sich sein neuer Staatssekretär Marco Rubio auf eine Reise nach Panama, El Salvador, Guatemala, Costa Rica und in die Dominikanische Republik und hinterließ einen ersten Eindruck davon, wie die „verstärkte Zusammenarbeit“ in den nächsten vier Jahren aussehen soll. Die Politik der Vereinigten Staaten gegenüber Lateinamerika ist historisch von aggressivem Eigeninteresse geprägt, sei es in Form von „gutartiger Vernachlässigung“ (benign neglect) oder imperialistischer Invasion. Die jüngsten politischen Entwicklungen unter dem Deckmantel der Bekämpfung von Problemen wie Drogenhandel und Migration sind symptomatisch für das übergeordnete Ziel Washingtons, seine hegemoniale Position in der Hemisphäre gegen die Bedrohung einer Multipolarität zu behaupten…“ Artikel von Erik Ahlhorn, Lya Cuéllar, Bella García, Margot Ravereau, Carlos Escuderos-Nuñez und Josefina Lehnen in Lateinamerika-Nachrichten 609 vom März 2025 („Ein Kontinent
unter Druck: Die Auswirkungen von Trumps zweiter Amtszeit an sechs Beispielen“) weiterlesen »

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Verfassungsentwurf für Syrien treibt Frauen auf die Straße: „Jin Jiyan Azadî“ – „Einen Rückfall in die Diktatur werden wir nicht zulassen“
Verfassungsentwurf für Syrien treibt Frauen auf die Straße: „Jin Jiyan Azadî“ - „Einen Rückfall in die Diktatur werden wir nicht zulassen“ (ANF)Unter dem Motto „Jin Jiyan Azadî“ protestierten in Qamişlo hunderte Frauen gegen den Verfassungsentwurf des islamistischen Übergangspräsidenten in Damaskus. Der Verfassungsentwurf des islamistischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa in Damaskus stößt in der Autonomieregion Nord- und Ostsyrien auf scharfe Ablehnung. Mit dem Entwurf drohe ein Rückfall in die Diktatur, warnt Kongra Star, der Dachverband der nordostsyrischen Frauenbewegung, und kritisiert die mangelnde Bereitschaft des neuen Regimes, Mindeststandards in Sachen Minderheitenrechte, Gleichstellung und Frauenrechte festzuschreiben und für ein freies, demokratisches, plurales und dezentrales Syrien einzutreten. (…) Die Kongra-Star-Sprecherin Rîhan Loqo bezeichnete die Demonstration als kleines Abbild des Mosaiks der Identitäten Syriens und begrüßte die kurdischen, arabischen, armenischen und assyrischen Demonstrantinnen, die aus dem gesamten Cizîrê-Kanton angereist waren, um sich an dem Protest zu beteiligen…“ Beitrag vom 15. März 2025 bei ANF mit einigen Fotos weiterlesen »

Verfassungsentwurf für Syrien treibt Frauen auf die Straße: „Jin Jiyan Azadî“ - „Einen Rückfall in die Diktatur werden wir nicht zulassen“ (ANF)

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Wir fahren gemeinsam Österreich: Die Tarifverhandlungen 2025 für private Autobusbetriebe finden mit Unterstützung der Klimabewegung statt

Dossier

Warnstreiks der Buslenker:innen in Österreich mit Unterstützung der Klimabewegung (Foto: vida)„… Der Mangel an Buslenker:innen mache sich schon länger durch Einschränkungen und Ausfälle im Linienverkehr bemerkbar. Die Branche könne es sich in Zeiten des Klimawandels und der zunehmenden Bedeutung des Öffentlichen Verkehrs nicht länger leisten, dass immer mehr unzufriedene Beschäftigte das Handtuch werfen und die Branche wechseln. Ursachen dafür seien enorme Überstundenzahlen, überlange Dienste im Schichtbetrieb bis zu 15 Stunden, Nacht- und Wochenenddienste ohne Zulagen, fehlende soziale Infrastruktur, wie sanitäre Anlagen, sowie unzureichende Maßnahmen zur Gewaltprävention, Schutz vor Übergriffen…“ Zusammenfassung der Problemlage auf der Aktionsseite der Gewerkschaft vida – siehe mehr zu den KV-Verhandlungen und zu „Wir fahren gemeinsam“. NEU: Buslenker:innen nehmen KV-Angebot mit breiter Mehrheit an – Klimafrage und bessere Arbeitsbedingungen können gemeinsam angegangen werden weiterlesen »

Dossier zu Tarifverhandlungen 2025 für private Autobusbetriebe in Österreich

Warnstreiks der Buslenker:innen in Österreich mit Unterstützung der Klimabewegung (Foto: vida)

Buslenker:innen nehmen KV-Angebot mit breiter Mehrheit an – Klimafrage und bessere Arbeitsbedingungen können gemeinsam angegangen werden
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[Vital Signs Magazine] Da ist Bewegung drin – Klassenkämpfe im Gesundheitswesen
Vital Signs Magazine: Health workers struggle for a new societySowohl in Großbritannien als auch in Deutschland fanden in den letzten Jahren Arbeitskämpfe im Gesundheitswesen statt, die in verschiedener Hinsicht bemerkenswert sind, etwa was ihr historisches Ausmaß oder ihre Organisationsform betrifft. Um die Hintergründe und Perspektiven dieser Auseinandersetzungen zu beleuchten und zu diskutieren, hatte die Redaktion des Online-Journals communaut (communaut.org) Mitte Januar einen Kollegen der Angry Workers of the World nach Frankfurt a.M. eingeladen, der in Bristol in einem Krankenhaus arbeitet und dort Mitherausgeber von Vital Signs ist, einer neuen Betriebszeitung für die beiden Krankenhäuser in Bristol, an denen insgesamt ca. 18.000 Menschen arbeiten. (…) Mit Vital Signs wird nun das Ziel verfolgt, eine revolutionäre Perspektive von unten in die Kämpfe um die Gesundheitsversorgung einzubringen. Was das konkret bedeutet, machte der Kollege aus Bristol in seinem Vortrag in drei Schritten deutlich…“ Ein Veranstaltungsbericht von Stefan Torak im express – Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit Ausgabe 2-3/2025 weiterlesen »

Vital Signs Magazine: Health workers struggle for a new society

[Vital Signs Magazine] Da ist Bewegung drin – Klassenkämpfe im Gesundheitswesen
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Streik für eine Erhöhung des Mindestlohns in der Textilfabrik Samanoud in Ägypten nach 35 Tagen, Suspendierungen und 27 Verhaftungen abgebrochen

Dossier

Egypt: CFJ reports new violations against “Samanoud Textiles” workers due to their strikeAm 17. August begannen 600 Beschäftigte der Textilfabrik Nahdet Samanoud im Gouvernement Gharbia im ägyptischen Delta mit einem Streik gegen die Weigerung des Jeansherstellers, eine von der Regierung Anfang des Jahres angekündigte Erhöhung des Mindestlohns umzusetzen, die eine Verdoppelung der derzeitigen Löhne von durchschnittlich rund 3500 EGP (72 $) auf 6000 EGP (123 $) vorsieht. Das Unternehmen reagierte, indem es Sicherheitskräfte einsetzte, die die Fabrik umstellten, den Strom abschalteten und die Fenster versiegelten, um die mehrheitlich weibliche Belegschaft mittleren Alters in der drückenden Sommerhitze Ägyptens von 40 Grad Celsius zu vertreiben. Die Beschäftigten berichteten auch von häufigen Einschüchterungen und Drohungen der Sicherheitskräfte, nicht mit der Presse zu sprechen…“ engl. Artikel von Kelly Kunzl vom 10.10.2024 in The New Arab – siehe mehr daraus und dazu. NEU: Wegen Unternehmen wie Samanoud stand die Regierung in Ägypten unter Druck, den Mindestlohn zu erhöhen – die Textilfabrik verweigert ihn wie auch die Bonuszahlungen weiterlesen »

Dossier zum unterdrückten Streik in der Textilfabrik Samanoud in Ägypten

Egypt: CFJ reports new violations against “Samanoud Textiles” workers due to their strike

Wegen Unternehmen wie Samanoud stand die Regierung in Ägypten unter Druck, den Mindestlohn zu erhöhen – die Textilfabrik verweigert ihn wie auch die Bonuszahlungen
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Das ägyptische Repräsentantenhaus billigt den Großteil des neuen Arbeitsgesetzes, das nicht nur das Streikrecht, fast alle Arbeitsrechte zur Ausnahme macht
Gewerkschaftsdemo Kairo August 2015 - gegen das neue ArbeitsgesetzDas ägyptische Repräsentantenhaus hat am Dienstag 261 der 297 Artikel des neuen Arbeitsgesetzes gebilligt, das die Regierung vorgelegt hatte. Der Gesetzesentwurf regelt die Arbeitsbedingungen von rund 30 Millionen Arbeitnehmern im privaten Sektor. Seine Bestimmungen gelten nicht für Regierungsangestellte, Hausangestellte oder Personen in ähnlichen Positionen. Der Rat billigte ein Verbot von Streiks, Streikaufrufen oder Streikankündigungen in lebenswichtigen Einrichtungen, die den Bürgern wichtige Dienstleistungen bieten, mit der Begründung, dass eine Arbeitseinstellung dort die nationale Sicherheit des Landes gefährden würde. (…) Das Streikrecht ist auf die Ausschöpfung aller Möglichkeiten einer gütlichen Streitbeilegung beschränkt und kann nur durch die zuständige Gewerkschaftsorganisation oder den Arbeitskommissar und innerhalb der Grenzen der gesetzlich festgelegten Kontrollen und Verfahren angekündigt und organisiert werden…“ arab. Meldung vom 11.03.2025 in Alaraby, mehr Grausamkeiten daraus und mehr dazu weiterlesen »

Gewerkschaftsdemo Kairo August 2015 - gegen das neue Arbeitsgesetz

Das ägyptische Repräsentantenhaus billigt den Großteil des neuen Arbeitsgesetzes, das nicht nur das Streikrecht, fast alle Arbeitsrechte zur Ausnahme macht
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Krieg geht weiter. Kolumbien fünf Jahre nach Unterzeichnung des Friedensabkommens: Anhaltende Gewalt gegen Linke. Bogotá rüstet auf

Dossier

Kolumbien: Friedensdemonstration in Bogota am 5.10.2016 - Zehntausende machen weiter„… Fast 290 Exguerilleros wurden seit der Unterschrift [unter das Friedensabkommen] ermordet, mehr als 1.240 Aktivisten getötet. Auch Massaker und Vertreibungen ganzer Dorfgemeinschaften sowie die oftmals tödliche Polizeirepression gegen die seit April anhaltend demonstrierende Protestbewegung zeigen, wie weit Kolumbien heute – trotz des Abkommens, das den mehr als 50 Jahre andauernden bewaffneten Konflikt beenden sollte – von Frieden entfernt ist. (…) Allein zwischen Januar und August dieses Jahres seien rund 57.000 Menschen von bewaffneten Gruppen, meist rechten Paramilitärs, aus ihrer Heimat vertrieben worden. Im Vergleich zu 2012 habe sich die Zahl der Vertriebenen »verdoppelt und sogar verdreifacht«. Dass der Krieg – heute allerdings ohne eine bewaffnete FARC-Guerilla – unvermindert weitergeht, ist direktes Resultat der Politik von Präsident Iván Duque…“ Artikel von Frederic Schnatterer in der jungen Welt vom 27. September 2021, siehe NEU: Kein Frieden für die Presse: Pressefreiheit in Kolumbien nach dem Friedensvertrag weiterlesen »

Dossier zur anhaltenden Gewalt gegen Linke 5 Jahre nach dem Friedensabkommen in Kolumbien

Kolumbien: Friedensdemonstration in Bogota am 5.10.2016 - Zehntausende machen weiter

Kein Frieden für die Presse: Pressefreiheit in Kolumbien nach dem Friedensvertrag
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„Unsere Arbeitsstunde ist weniger wert als ein Kaffee“: Streik bei Starbucks in Chile von über 1.200 KollegInnen in 170 Starbucks-Filialen im ganzen Land
"Unsere Arbeitsstunde ist weniger wert als ein Kaffee": Streik bei Starbucks in Chile von über 1.200 KollegInnen in 170 Starbucks-Filialen im ganzen LandMehr als 1.200 Beschäftigte aus 170 Starbucks-Filialen im ganzen Land haben am Freitag, den 7. März, einen Streik begonnen, nachdem die obligatorische Schlichtung mit dem Unternehmen fünf Tage lang gescheitert war. In den sozialen Netzwerken ruft die Gewerkschaft für morgen zu einem Streik am Flughafen von Santiago auf, um Starbucks ihre Bereitschaft zu zeigen, den Kampf aufzunehmen. „Unsere Arbeitsstunde ist weniger wert als ein Kaffee“: Diese einzige Beschwerde entlarvt die Arbeitsbedingungen bei der internationalen Kaffeekette. Nach dem letzten Schlichtungstag am Donnerstag und nach der Weigerung des Unternehmens, auf die Forderungen der Beschäftigten einzugehen und das letzte von der Gewerkschaft vorgelegte Gegenangebot zu akzeptieren, begann am Freitag ein historischer landesweiter Streik von mehr als 1200 Beschäftigten in den rund 170 Filialen in ganz Chile…“ span. Meldung vom 7. März 2025 in La Izquierda Diario (maschinenübersetzt) und mehr Infos. NEU: „Brot für heute und Hunger für morgen“: Die Starbucks-Gewerkschaft in Chile prangert Prekarität an, fordert dauerhafte Leistungen – und kämpft weiter weiterlesen »

"Unsere Arbeitsstunde ist weniger wert als ein Kaffee": Streik bei Starbucks in Chile von über 1.200 KollegInnen in 170 Starbucks-Filialen im ganzen Land

„Unsere Arbeitsstunde ist weniger wert als ein Kaffee“: Streik bei Starbucks in Chile von über 1.200 KollegInnen in 170 Starbucks-Filialen im ganzen Land / NEU: „Brot für heute und Hunger für morgen“: Die Starbucks-Gewerkschaft in Chile prangert Prekarität an, fordert dauerhafte Leistungen – und kämpft weiter
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Unbequeme Recherchen: Guatemalas JournalistInnen leben gefährlich
Neue „Feinde der Pressefreiheit“„In Guatemala hat es erneut Proteste gegen Korruption und die institutionelle Krise gegeben. Unter der Regierung von Präsident Alejandro Giammattei leben insbesondere Journalisten gefährlich. (…) Kritik an [der Regierung] findet sich in den Medien vor allem in Tageszeitungen und unabhängigen Online-Portalen; letztere konnten in Guatemala in den vergangenen Jahren ihre Reichweite deutlich steigern. (…) Die Journalistenvereinigung Guatemalas (APG) dokumentiert die Angriffe auf Medienschaffende: 85 waren es im Jahr 2019, im Jahr darauf sogar 149, in den ersten drei Monaten dieses Jahres zählte sie 39 Angriffel…“ Artikel von Knut Henkel aus Jungle World vom 2. September 2021 und dazu NEU: Erneute Inhaftierung des Journalisten Jose Rubén Zamora in Guatemala weiterlesen »

Neue „Feinde der Pressefreiheit“

Unbequeme Recherchen: Guatemalas JournalistInnen leben gefährlich / NEU: Erneute Inhaftierung des Journalisten Jose Rubén Zamora in Guatemala
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Zur Bedeutung des britischen Bergarbeiterstreiks 1984/85

Dossier

Arthur Scargill, in den 1980er Jahren der legendäre Führer der britischen Bergarbeitergewerkschaft NUM (National Union of Mineworkers)Als die ehemalige britische Premierministerin Margret Thatcher am 8.4. 2013 starb, hat er auf die SMS „Thatcher tot“ nicht wie üblich pflichtschuldiges Bedauern geäußert, sondern nur lapidar geantwortet „Scargill lebt“. Die Rede ist von Arthur Scargill, in den 1980er Jahren der legendäre Führer der britischen Bergarbeitergewerkschaft NUM (National Union of Mineworkers) und erbitterter Thatcher-Gegner. Heute ist Arthur Scargill 80 Jahre alt geworden. Die britischen Bergarbeiter haben ihren einjährigen Kampf (1984/85) gegen Privatisierung und Zechenschließungen trotz ihres großen Engagements und ihres enormen Kampfeswillen am Ende verloren. Daran konnten auch die gewerkschaftlichen Solidaritätsbewegungen mit den streikenden Bergleuten in anderen Ländern nichts ändern…“ Artikel von Helmut Schneider vom 11.1.2016 – wir danken! Zum Thema NEU: Bergarbeiterstreik 1985 in Großbritannien: An die Wand genagelt weiterlesen »

Dossier zur Bedeutung des britischen Bergarbeiterstreiks 1984/85

Arthur Scargill, in den 1980er Jahren der legendäre Führer der britischen Bergarbeitergewerkschaft NUM (National Union of Mineworkers)

Bergarbeiterstreik 1985 in Großbritannien: An die Wand genagelt
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Trucker streiken wieder: Lkw-Fahrer in ganz China streiken, um sich gegen niedrige Frachtraten zu wehren
Trucker: Ohne uns läuft nichts!Am 1. März kündigten einige Lkw-Fahrer in den chinesischen Provinzen eine Arbeitsniederlegung an, um gegen extrem niedrige Frachtraten und hohe Plattformgebühren zu protestieren. Bereits Ende Februar hatten viele Lkw-Fahrer auf den großen sozialen Medien einen Aufruf veröffentlicht, in dem sie ihre Kollegen aufforderten, am 1. März ab 00:00 Uhr gemeinsam den Verkehr einzustellen, in der Hoffnung, auf diese Weise Druck für eine Erhöhung der Frachtraten auszuüben. Diese Initiative fand schnell große Beachtung und Unterstützung bei einer großen Zahl von Fahrern. (…) Der Streik der LKW Fahrer verdient eine besondere Beachtung, weil er in vielen chinesischen Provinzen geführt wird und die chinesische Regierung darauf bedacht ist, keine überregional koordinierten Arbeitskämpfe zu dulden, doch es ist nicht immer zu verhindern. (…) Die hier Streikenden sind selbstfahrende Unternehmer, die App-basiert ihre Aufträge erhalten. China hat den weltgrößten Sektor der Gig-Arbeiter, und Konflikte und Kämpfe in der Branche werden weltweit verfolgt…“ Meldungsüberblick vom 4.3.2025 im Forum Arbeitswelten weiterlesen »

Trucker: Ohne uns läuft nichts!

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Der „Wasserkrieg der Deux Sèvres“: Mit den Protesten gegen das Bewässerungsprojekt startet Frankreichs Repressionswelle gegen die Umweltbewegung

Dossier

Les Soulèvements de la Terre: Ce qui repousse partout ne peut être dissout.Enorme künstliche Wasserbecken sollen es landwirtschaftlichen Großbetrieben in Westfrankreich ermöglichen, im Sommer ihre Felder zu bewässern, wenn die Niederschläge ausbleiben. Am Samstag hatten Gewerkschaften, Grüne und Umweltorganisationen in Sainte-Soline im westfranzösischen Departement Les Deux Sèvres zu einer Demonstration gegen das Vorhaben aufgerufen. In diesem Ort zwischen La Rochelle und Poitiers ist das zweite von 16 geplanten Wasserreservoirs im Bau. (…) Laut den Kritikern ist auch im Winter in dieser Region das Wasser bereits knapp. Zudem könnte das für private Interessen abgezweigte Wasser dem benachbarten Naturpark Marais Poitevin fehlen und dieses Sumpfgebiet gefährden. Die auf rund 60 Millionen Euro veranschlagten Kosten des Projekts werden zu 70 Prozent mit öffentlichen Geldern finanziert. Das empört die Gegner*innen erst recht…“ Artikel von Rudolf Balmer vom 30.10.2022 in der taz online, siehe den Aufruf und weitere Infos zu den Protesten wie zur staatlichen Repression gegen diese. NEU: Land, Wasser, keine Chips: Aufruf zur Mobilisierung am 30. März gegen die Aneignung von Ressourcen durch die Digitalindustrie weiterlesen »

Dossier zum „Wasserkrieg der Deux Sèvres“ in Frankreich und der Repressionswelle gegen die Umweltbewegung

Les Soulèvements de la Terre: Ce qui repousse partout ne peut être dissout.

Land, Wasser, keine Chips: Aufruf zur Mobilisierung am 30. März gegen die Aneignung von Ressourcen durch die Digitalindustrie
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[Buch] Aufstände der Erde: Erste Beben – und die „Paradoxien der Rückeroberung der Böden“
[Buch im Verlag Assoziation A] Aufstände der Erde: Erste Beben - und die "Paradoxien der Rückeroberung der Böden"Innerhalb von drei Jahren haben sich die »Aufstände der Erde«, ein Kollektiv zur Verteidigung von Land und Wasser, als eine der wichtigsten aktivistischen Gruppen der französischen Umwelt- und Klimabewegung etabliert. (…) In diesem Buch berichten die Aktivist*innen von ihren Aktivitäten, analysieren die bisherige Entwicklung, erläutern ihre ein breites gesellschaftliches Spektrum umfassende Form der Organisierung und legen ihre strategischen Hypothesen vor. (…) Die Texte zeigen zugleich die Grenzen der derzeitigen ökologischen Hauptströmungen – Reformismus, Öko-Leninismus, alleinige Konzentration auf lokale Kämpfe – auf und schlagen einen vierten Weg vor: die Schaffung eines Netzwerks des Widerstands, das den lokalen ökologischen Kämpfen einen strategischen Zusammenhalt verleiht und gleichzeitig den Ehrgeiz hat, in andere Kämpfe einzugreifen.“ Verlag Assoziation A zum im März 2025 erscheinenden Buch – siehe mehr Informationen und als Vorab-Leseprobe das Kapitel „Paradoxien der Rückeroberung der Böden“ weiterlesen »

[Buch im Verlag Assoziation A] Aufstände der Erde: Erste Beben - und die "Paradoxien der Rückeroberung der Böden"

[Buch] Aufstände der Erde: Erste Beben – und die „Paradoxien der Rückeroberung der Böden“
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Gesundheitsversorgung in der Schweiz: Personalmangel spitzt sich weiter zu – Streik- und Klagewelle rollt an

Dossier

12. Mai, Tag der Pflege in der Schweiz: Walk of Care und FensterdemoNach zwei Jahren Pandemie sind die im Notfall tätigen Fachpersonen aller Berufsgruppen konstant übermässig belastet. Nun schlägt auch der Berufsverband «Notfallpflege Schweiz» Alarm. Nach zwei Jahren Pandemie seien die im Notfall tätigen Fachpersonen aller Berufsgruppen konstant übermässig belastet. Covid-19 habe nicht nur einen Anstieg an Patient:innenzahlen verursacht, sondern auch zusätzliche Ausfälle innerhalb der Pflegeteams bewirkt. Tatsächlich können die Notfallstationen selbst bei Ausfällen von eigenem Pflegefachpersonal keine Patient:innen abweisen oder ihre Aufnahmekapazität anderweitig reduzieren. Eine von vielen Folgen: Die Fehlerquote hat zugenommen, was die Versorgungsqualität auf Schweizer Notfallstationen zunehmend gefährdet und Wartezeiten von vier und noch mehr Stunden verursachen unnötiges Leid. Der Handlungsbedarf ist gross und er ist dringend. Vor allem muss jetzt alles dafür getan werden, dass die immer noch in ihrem Beruf ausharrenden Fachpersonen nicht den Bettel hinschmeissen…“ Beitrag von Elvira Wiegers vom 21.07.2022 bei VPOD/SSP und NEU: [Schweiz] Pflegende lancieren Kampagne zum Care-Manifest weiterlesen »

Dossier zur schweizerischen Gesundheitsversorgung – und dem Widerstand

12. Mai, Tag der Pflege in der Schweiz: Walk of Care und Fensterdemo

[Schweiz] Pflegende lancieren Kampagne zum Care-Manifest
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Gentrifizierung in Portugal: Wohnungspreise auf globalem Top-Niveau und Löhne weit unten
Widerstand gegen Gentrifizierung in Lissabon„… Zu den Streiks kommen aber auch die große Mobilisierung wegen der Wohnraum-Problematik hinzu. Denn nicht nur die Inflation, sondern die steigenden Mieten und Wohnungspreise rauben der Bevölkerung viel Kaufkraft. Am 1. April haben Zehntausende Menschen zugleich in sieben Städten des Landes für „menschenwürdige Wohnungen für alle“ demonstriert. In Lissabon erklärte die Wohnraum-Lage die Linksblock-Chefin Catarina Martins zum größten Problemen des Landes. Während die Wohnungen in Portugal „zu den teuersten der Welt“ gehörten, seien die Löhne der Portugiesen „mit die niedrigsten in Europa“, sagte sie mit Blick auf den niedrigsten Mindestlohn in Europa von nur 760 Euro. Sie forderte, endlich die Steuervorteile für Investmentfonds zu streichen. (…) Mit den Mieten, die sie in Ballungszentren bezahlen können, kann die einheimische Bevölkerung nicht mithalten, die Gentrifizierung schreitet darüber verstärkt voran. Nach offiziellen Angaben stehen mehr als 700.000 Wohnungen leer, oft aus Spekulationsgründen.“ Aus dem Beitrag von Ralf Streck vom 13. April 2023 und mehr dazu. NEU: Die Seele der Stadt wird ausgelöscht: In Lissabon werden gewachsene Gemeinschaften durch Tourismus und Immobilienspekulation verdrängt. Dagegen bildet sich Widerstand weiterlesen »

Widerstand gegen Gentrifizierung in Lissabon

Gentrifizierung in Portugal: Wohnungspreise auf globalem Top-Niveau und Löhne weit unten / NEU: Die Seele der Stadt wird ausgelöscht: In Lissabon werden gewachsene Gemeinschaften durch Tourismus und Immobilienspekulation verdrängt. Dagegen bildet sich Widerstand
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