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Arm sein in Delhi: 218 Massenvertreibungen in 17 Jahren
Es ist keinesfalls ein rein indisches Problem, im Gegenteil: Stadtentwicklung der bürgerlichen Art wird weltweit vor allem mit dem Mittel der Vertreibung betrieben. Es ist aber in einem “Aufschwung”- Land wie Indien und erst recht in dessen wirtschaftlichen Zentren besonders intensiv – und: parteiunabhängig weiterlesen »
Es ist keinesfalls ein rein indisches Problem, im Gegenteil: Stadtentwicklung der bürgerlichen Art wird weltweit vor allem mit dem Mittel der Vertreibung betrieben. Es ist aber in einem “Aufschwung”- Land wie Indien und erst recht in dessen wirtschaftlichen Zentren besonders intensiv - und: parteiunabhängig. Eine Bestandsaufnahme der Vertreibungspolitik in Delhi weiterlesen »

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Armes Vedanta: Erst ordnet der Oberste Gerichtshof die Schliessung eines Werkes an – dann protestieren auch noch die EinwohnerInnen, nur weil diese Auflage nicht befolgt wurde…
Dabei war das doch Gewohnheitsrecht: Die Kupferschmelze im Bundesstaat Tamil Nadu war ja auch gebaut und eröffnet und erweitert worden, ganz ohne legale Zulassung. Und dann hatten die Kontrollbürokraten dem Unternehmergeist auch noch weitere Vorschriften gemacht: 250 Meter Grünzone rund um die Fabrik weiterlesen »
Dabei war das doch Gewohnheitsrecht: Die Kupferschmelze im Bundesstaat Tamil Nadu war ja auch gebaut und eröffnet und erweitert worden, ganz ohne legale Zulassung. Und dann hatten die Kontrollbürokraten dem Unternehmergeist auch noch weitere Vorschriften gemacht: 250 Meter Grünzone rund um die Fabrik. Fanden Unternehmen und Bevölkerung lächerlich - wenn weiterlesen »

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Arbeitsalltag in der indischen Autoindustrie – 17 Betriebsberichte
Kurze Berichte aus 17 verschiedenen Autofirmen enthalten die “Gurgaon Workers News Nr 56”  für März/April 2013. weiterlesen »
Kurze Berichte aus 17 verschiedenen Autofirmen enthalten die “Gurgaon Workers News Nr 56externer Link für März/April 2013. In diese Bestandsaufnahme der aktuellen Alltagsprobleme der Branche wird eine kritische Analyse der Auseinandersetzung bei Maruti/Suzuki “eingepast”

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Krankenschwestern in Delhi: Ein Programm, um die Lage der Frauen in Arbeitswelt und Gesellschaft zu verändern

Am 9. März versammelten sich (nach verschiedenen Berichten mehrere Tausend) Krankenschwestern aus dem Großraum Delhi um die Schritte zur Verbesserung der Situation zu diskutieren. Das übergewerkschaftliche Treffen aus Anlaß des Frauentages, organisiert von der Nurses Welfare Association und dem Centre for Struggling Women ist eine der zahlreichen Aktivitäten der letzten Wochen und Monate, die die Proteste gegen die Vergewaltigungen vom Dezember und Januar fortführen und vertiefen sollen

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Am 9. März versammelten sich (nach verschiedenen Berichten mehrere Tausend) Krankenschwestern aus dem Großraum Delhi um die Schritte zur Verbesserung der Situation zu diskutieren. Das übergewerkschaftliche Treffen aus Anlaß des Frauentages, organisiert von der Nurses Welfare Association und dem Centre for Struggling Women ist eine der zahlreichen Aktivitäten der letzten weiterlesen »


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Bosch-Arbeiter im 3 Tage Streik
Ein “tool down strike” – heisst etwa soviel wie “die Brocken hinschmeissen”, und genau das haben die Bosch-Beschäftigten in Bangalore letzte Woche getan. “Ohne Vorwarnung durch die Gewerkschaft” wie das Unternehmen mitteilen liess. Drei Tage dauerte dies weiterlesen »
Ein “tool down strike” - heisst etwa soviel wie “die Brocken hinschmeissen”, und genau das haben die Bosch-Beschäftigten in Bangalore letzte Woche getan. “Ohne Vorwarnung durch die Gewerkschaft” wie das Unternehmen mitteilen liess. Drei Tage dauerte dies: Um klarheit über die Arbeitsbedingungen einer neuen Produktionslinie zu bekommen - und gegen weiterlesen »

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100.000 in Delhi gegen Agrarkrise

Die neoliberalen Reformen der Regierung im Agrarsektor – inklusive der Zulassung internationaler Ketten von Lebensmittelhändlern – vertieft die Krise der bäuerlichen Landwirtschaft in Indien. Zum bisher grössten Bauernproteste der jüngsten Zeit kamen in Delhi 100.000 Menschen zusammen, die eine Veränderung der Politik forderten

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Die neoliberalen Reformen der Regierung im Agrarsektor - inklusive der Zulassung internationaler Ketten von Lebensmittelhändlern - vertieft die Krise der bäuerlichen Landwirtschaft in Indien. Zum bisher grössten Bauernproteste der jüngsten Zeit kamen in Delhi 100.000 Menschen zusammen, die eine Veränderung der Politik forderten: Ein gesichertes Grundeinkommen in der Landwirtschaft steht weiterlesen »


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Nach dem grossen Streik: Der Haushalt
Die indischen Gewerkschaften – jene, die im Fahrwasser der Regierungsparteien daherkommen, eingeschlossen – haben “es”also getan, was in Deutschland (überflüssigerweise, angesichts der real existierenden Gewerkschaften) verboten wäre: Einen politischen Generalstreik organisiert, der von der Mobilisierungszahl und gesellschaftlichen Tiefe her ein voller Erfolg wurde. Das konkrete Ziel allerdings war die Beeinflussung der Entscheidung über den Haushalt im Parlament weiterlesen »
Die indischen Gewerkschaften - jene, die im Fahrwasser der Regierungsparteien daherkommen, eingeschlossen - haben “es”also getan, was in Deutschland (überflüssigerweise, angesichts der real existierenden Gewerkschaften) verboten wäre: Einen politischen Generalstreik organisiert, der von der Mobilisierungszahl und gesellschaftlichen Tiefe her ein voller Erfolg wurde. Das konkrete Ziel allerdings war die Beeinflussung weiterlesen »

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“Wo gehobelt wird…” – Urbanisierung in Gurgaon
Die Nummer 55 der “Gurgaon Workers News” vom 16. Februar 2013 befasst sich mit der Urbanisierung der Region: Landnahme, Slumvertreibungen, Korruption, private “Entwicklungsgesellschaften” weiterlesen »
Die Nummer 55 der “Gurgaon Workers Newsexterner Link vom 16. Februar 2013 befasst sich mit der Urbanisierung der Region: Landnahme, Slumvertreibungen, Korruption, private “Entwicklungsgesellschaften” - was alles dazu gehört ist breit angelegt - die weiterlesen »

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Generalstreik in Indien am 20. und 21. Februar 2013

Dossier

Bilder vom Generalstreik in Indien am 20. und 21. Februar 2013Alle 11 landesweiten indischen Gewerkschaftsverbände haben für den 20. und 21. Februar 2013 einen Generalstreik ausgerufen, der sich vor allem gegen die rasante Teuerung und die nahezu ebenso rasante Ausbreitung der Leiharbeit richtet: Erstmalig alle gemeinsam – und zum ersten Mal sind auch alle regionalen und betrieblichen Gewerkschaften, alle Organisationen der Leiharbeiter und existierende Organisationen des riesigen informellen Sektors zur Teilnahme aufgerufen und haben sich in grosser Zahl an den Vorbereitungen beteiligt. In der faktischen Nichtteilnahme jener Gewerkschaften, die keiner Föderation angeschlossen sind, derjenigen, die vor allem Leiharbeiter organisieren und der Organisationen des informellen Sektors waren Schwachpunkte des Generalstreiks 2012 gesehen worden, die nun überwunden werden sollen. Siehe dazu: Was hat der – politische – All India Strike vom Februar 2013 bewirkt? Erste Einschätzungen weiterlesen »

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Bilder vom Generalstreik in Indien am 20. und 21. Februar 2013Alle 11 landesweiten indischen Gewerkschaftsverbände haben für den 20. und 21. Februar 2013 einen Generalstreik ausgerufen, der sich vor allem gegen die rasante Teuerung und die nahezu ebenso rasante Ausbreitung der weiterlesen »

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Was hat der – politische – All India Strike vom Februar 2013 bewirkt?
Es mag sehr früh sein, um Bilanz zu ziehen über einen zweitägigen Generalstreik, an dem sich in einem so riesigen Land so viele Menschen beteiligten. Dieser Generalstreik war im Herbst 2012 zu diesem Februardatum beschlossen worden, weil am 21. Februar im Parlament die Debatte um den Haushalt der Indischen Union begonnen hat. Der Bundeshaushalt sollte durch diese Massenaktion beeinflusst, verändert werden – denn die politischen Parteien des Bürgertums haben vor allem das Ziel, das Wachstum der indischen Wirtschaft wieder anzukurbeln, auf wessen Kosten erübrigt sich extra auszuführen. Nun haben alle Gespräche angeboten: Der Ministerpräsident, der Arbeitsminister, diverse Ministerpräsidenten einzelner Bundesstaaten. Sie wollen mit den Gewerkschaften reden. Was ja einerseits ein Indiz dafür ist, dass der Generalstreik beeindruckt hat, jenseits aller Propagandaschlachten über seinen Erfolg. Andrerseits gibt es wenig, was auf die Inhalte der angebotenen Gespräche hinweist – die Änderung ist eher in der Diktion, nicht aber was den politischen Inhalt betrifft. weiterlesen »
Es mag sehr früh sein, um Bilanz zu ziehen über einen zweitägigen Generalstreik, an dem sich in einem so riesigen Land so viele Menschen beteiligten. Dieser Generalstreik war im Herbst 2012 zu diesem Februardatum beschlossen worden, weil am 21. Februar im Parlament die Debatte um den Haushalt der Indischen Union weiterlesen »

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Generalstreik: Unaufhaltbar
kottayam“Bharat Bandh: Response to strike overwhelming, say trade unions” – am 20. Februar 20123 bei ndtv: erste offizielle Stellungnahmen von Gewerkschaftsföderationen zum ersten Streiktag unterstreichen nie dagewesene Beteiligung. Zahlreiche Berichte über Protestaktionen, Demonstrationen, Straßen- und Eisenbahnblockaden zeichnen sich vor allem durch zwei Merkmale aus: Zum einen die enorme Breite der TeilnehmerInnen, zum anderen immer wieder Auseinandersetzungen mit der Polizei, die diese Aktionen nicht verhindern kann… weiterlesen »
kottayamBharat Bandh: Response to strike overwhelming, say trade unionsexterner Link - am 20. Februar 20123 bei ndtv: erste offizielle Stellungnahmen von Gewerkschaftsföderationen zum ersten Streiktag weiterlesen »

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Bilder vom Generalstreik in Indien am 20. und 21. Februar 2013
Siehe erste Bilder vom Streik als Galerie weiterlesen »
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Internationaler Aufruf der NTUI zum 2-tägigen Generalstreik am 20. und 21. Februar 2013 in Indien

Übersetzung des Aufrufs – Soli-Erklärungen erwünscht!Generalstreik in Indien am 20. und 21. Februar 2013

Da die Angriffe auf die Arbeiterklasse zunehmen, haben sich die Gewerkschaftsdachverbände in Indien seit 2009 zusammengefunden, um gemeinsam zu gewerkschaftlichen Aktionen aufzurufen. Die New Trade Union Initiative (NTUI), die seit ihrer Gründung der Einheit der Arbeiterklasse eine zentrale Rolle zumißt, hat sich diesen Aufrufen trotz vieler Bedenken immer angeschlossen. Nachdem die Inflation für die längste Zeit in unserer Generation über der 10%-Marke war und die Reallöhne auf ein nie dagewesenes niedriges Niveau herabgedrückt hat und die Regierung nicht nur dabei versagte, dies unter Kontrolle zu bekommen, sondern auch unfähig war, die Arbeiterklasse irgendwie sozial zu vor dieser gnadenlosen Attacke zu schützen, hatte die Vereinte Plattform der Gewerkschaftszentralen zu einem Marsch auf das Parlament am 23. Februar 2011 aufgerufen, um gegen diese gnadenlose Preiserhöhung für Waren des täglichen Bedarfs, vor allem Lebensmittel, und zugleich gegen die arbeiterfeindliche Politik der Regierung zu protestieren. Doch auch diese Demonstration der geschlossenen Kraft der vereinten Gewerkschaftsdachverbände reichte nicht dazu aus, die Richtung der Politik der gegenwärtigen Regierung zu ändern und so riefen die Dachverbände am 28. Februar 2012 zu einem Indienweiten Generalstreik auf… weiterlesen »

Übersetzung des Aufrufs - Soli-Erklärungen erwünscht!Generalstreik in Indien am 20. und 21. Februar 2013

Da die Angriffe auf die Arbeiterklasse zunehmen, haben sich die Gewerkschaftsdachverbände in Indien seit 2009 zusammengefunden, um gemeinsam zu gewerkschaftlichen Aktionen aufzurufen. Die New Trade Union Initiative (NTUI), weiterlesen »

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Der nationale Protesttag der Maruti-Suzuki Arbeiter war erfolgreich
So fasst es die (unter anderem um ihre Anerkennung kämpfende) MSWU in ihrem eigenen Blog am 06. Februar 2013 zusammen, was am Tag zuvor geschah, an dem quer durch Indien zu Solidarität und Protesten aufgerufen worden war. In den Hauptstädten oder den wichtigsten Städten von 15 Bundesstaaten fanden Demonstrationen statt, an denen sich insgesamt mehrere zehntausend Menschen beteiligten, neben rund 250 gewerkschaftlichen Gruppierungen auch zahlreiche demokratische und Jugendorganisationen weiterlesen »
So fasst es die (unter anderem um ihre Anerkennung kämpfende) MSWU in ihrem eigenen Blog am 06. Februar 2013 zusammen, was am Tag zuvor geschah, an dem quer durch Indien zu Solidarität und Protesten aufgerufen worden war. In den Hauptstädten oder den wichtigsten Städten von 15 Bundesstaaten fanden Demonstrationen statt, weiterlesen »

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Wieder Holcim in Indien: Fünf Tote
Am 31. Januar starben fünf Arbeiter – darunter zwei Auszubildende – bei einem Unfall in der Zementfabrik Ambuja Cement Limited, die dem Schweizer Zementmulti Holcim gehört… weiterlesen »
Am 31. Januar starben fünf Arbeiter - darunter zwei Auszubildende - bei einem Unfall in der Zementfabrik Ambuja Cement Limited, die dem Schweizer Zementmulti Holcim gehört, bei einem Unfall mit einem Flugasche Trichter - weder Medien noch Angehörige durften das Werk betreten, so ist auch nicht klar, wieviele Verletzte es weiterlesen »

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