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Landesweite Solidaritätsaktionen mit Maruti-Suzuki Arbeitern
In 19 Bundesstaaten Indiens wurde gestern zu Solidaritätsaktionen mit der Gewerkschaft der Maruti-Suzuki Arbeiter aufgerufen – der Kampf für die Freilassung der rund 150 seit Juli festgenommenen Kollegen und die Wiedereinstellung aller Entlassenen findet inzwischen ein wachsendes Echo über die Gewerkschaftsbewegung hinaus. weiterlesen »
In 19 Bundesstaaten Indiens wurde gestern zu Solidaritätsaktionen mit der Gewerkschaft der Maruti-Suzuki Arbeiter aufgerufen - der Kampf für die Freilassung der rund 150 seit Juli festgenommenen Kollegen und die Wiedereinstellung aller Entlassenen findet inzwischen ein wachsendes Echo über die Gewerkschaftsbewegung hinaus. Laut ersten Berichten sollen nahezu überall nicht nur weiterlesen »

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Indische Suzuki – Arbeiter: Keinen Schritt ohne Repressionsversuch
Vom 21. bis 27. Januar organisierte die Maruti Suzuki Workers Union einen Gerechtigkeitsmarsch quer durch den Bundestaat Haryana. Dabei wurde am 24. Januar Imaan Khan – einer der Sprecher der Gewerkschaft – während einer Pressekonferenz von der Polizei festgenommen. Auch 20 Aktivisten, die an einer Fahrraddemonstration in einer Kleinstadt teilnahmen wurden von der Polizei festgenommen, während des Marsches gab es auch eine Durchsuchung des Gewerkschaftsbüros. weiterlesen »
Vom 21. bis 27. Januar organisierte die Maruti Suzuki Workers Union einen Gerechtigkeitsmarsch quer durch den Bundestaat Haryana. Dabei wurde am 24. Januar Imaan Khan - einer der Sprecher der Gewerkschaft - während einer Pressekonferenz von der Polizei festgenommen. Auch 20 Aktivisten, die an einer Fahrraddemonstration in einer Kleinstadt teilnahmen weiterlesen »

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Indische Call Center – revisited
Call Center waren die Neuheit der 90er Jahre – und eines der globalen Zentren war Indien (zumindest für die englischsprachigen Länder), wo eben, wie in der Marktwirtschaft üblich, die Hungerlöhne in Europa noch weit unterboten wurden. Call Center Arbeit war damals ein Bereich militanter Untersuchungen von Kolinko – jetzt hat das Kollektiv, zusammen mit den Gurgaon Workers News, sozusagen ein Jahrzehnt später, eine Untersuchung über die Weiterentwicklung gemacht – die auch billigere Konkurrenten kennt weiterlesen »
Call Center waren die Neuheit der 90er Jahre - und eines der globalen Zentren war Indien (zumindest für die englischsprachigen Länder), wo eben, wie in der Marktwirtschaft üblich, die Hungerlöhne in Europa noch weit unterboten wurden. Call Center Arbeit war damals ein Bereich militanter Untersuchungen von Kolinko - jetzt hat weiterlesen »

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Die Tabus einer patriarchalen Gesellschaft
Erstmals in der indischen Geschichte hat eine Vergewaltigung eine Massenbewegung ausgelöst, die auch von der Regierung nicht gestoppt werden konnte. Doch es war nicht die Tat allein, die viele empörte. Artikel von Jancy Augustine und Joseph Keve in der WOZ vom 10.01.2013 weiterlesen »
Erstmals in der indischen Geschichte hat eine Vergewaltigung eine Massenbewegung ausgelöst, die auch von der Regierung nicht gestoppt werden konnte. Doch es war nicht die Tat allein, die viele empörte. Artikel von Jancy Augustine und Joseph Keve in der WOZ vom 10.01.2013 weiterlesen »

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GurgaonWorkersNews Nr.54 vom 10.January 2013
In der aktuellen Ausgabe: „Workers’ History and Struggle against Re-Structuring at Kelvinator Fridge Factory in Faridabad (India) from the 1980s to 2000” Zur Ausgabe der GurgaonWorkersNews weiterlesen »
In der aktuellen Ausgabe: „Workers’ History and Struggle against Re-Structuring at Kelvinator Fridge Factory in Faridabad (India) from the 1980s to 2000” Zur Ausgabe der GurgaonWorkersNews externer Link

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Massenproteste gegen Vergewaltigungen gehen weiter – eine Wende?
“Der Tod einer 23 jährigen Studentin nach einer Vergewaltigung durch sechs Männer in Delhi Mitte Dezember 2012 hat in Indien – und einigen Nachbarländern – massive Proteste hervorgerufen. Quer durch das ganze Land und keineswegs nur in den Großstädten gab es Demonstrationen, Straßenblockaden, Auseinandersetzungen mit der Polizei. Alle politischen und gesellschaftlichen Kräfte und Strömungen das Landes waren und sind gezwungen, Stellung zu beziehen” – die Einleitung zu dem LabourNet – Report “Die Vergewaltigung. Der Tropfen? Oder Faß ohne Boden?” vom 10. Januar 2013 weiterlesen »
“Der Tod einer 23 jährigen Studentin nach einer Vergewaltigung durch sechs Männer in Delhi Mitte Dezember 2012 hat in Indien - und einigen Nachbarländern - massive Proteste hervorgerufen. Quer durch das ganze Land und keineswegs nur in den Großstädten gab es Demonstrationen, Straßenblockaden, Auseinandersetzungen mit der Polizei. Alle politischen und weiterlesen »

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Massenproteste nach tödlicher Vergewaltigung
Die Vergewaltigung einer Studentin durch 6 Männer hat Massenproteste quer durch Indien hervorgerufen, die nach dem Tod des Opfers nochmals massiver wurden, trotz heftiger Polizeieinsätze. Erstmals gibt es solche Proteste, obwohl auch – und gerade – in Indien Vergewaltigungen an der Tagesordnung sind. wie schon im letzten Jahr bei den plötzlichen breiten Protesten gegen Korruption, weiss niemand so genau, warum gerade jetzt, warum gerade diesmal. Und, wie im letzten Jahr, gibt es auch jetzt, aus dem rechten Spektrum, einige Initiativen, die als politische Schlussfolgerung den weiteren Ausbau der staatlichen Repression zum Ziel einer auf dem Protest basierenden Kampagne machen. Wobei Gewalt gegen Frauen durch diverse Uniformträger zum Alltag gehören, wie es auch bekannte Vergewaltiger im öffentlichen Leben gibt. “Verzichte auf Deine Freiheit und Du bist sicher” – das ist die gesellschaftliche Norm, die Indiens Frauen entgegengesetzt wird, sagt in “‘Freedom without fear is what we need to protect, to guard and respect’“externer Link Kavita Krishnan Sprecherin der All India Progressive Women’s Association (AIPWA) am 21. Dezember 2012 bei tehelka. Siehe dazu auch… weiterlesen »
Die Vergewaltigung einer Studentin durch 6 Männer hat Massenproteste quer durch Indien hervorgerufen, die nach dem Tod des Opfers nochmals massiver wurden, trotz heftiger Polizeieinsätze. Erstmals gibt es solche Proteste, obwohl auch - und gerade - in Indien Vergewaltigungen an der Tagesordnung sind. wie schon im letzten Jahr bei den weiterlesen »

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Neue Protestdemonstration der Maruti-Arbeiter in Delhi
Immer noch – seit Juli – befinden sich 149 Arbieter im Gefängnis, unter der (potenziellen) Anklage des Totschlags an einem Manager. 546 festangestellte Arbeiter und 1.800 Zeitarbeiter wurden seitdem von Indiens grösster Autofabrik entlassen. Die autonome Betriebsgewerkschaft MSWU rief für den Mittwoch zu einer erneuten Protestdemonstration in Delhi auf: “Maruti Suzuki Workers Union: Dharna (December 19 2012), Delhi” vom 18. Dezember 2012 wurde auf zahlreichen indischen Webseiten (hier bei radical notes) verbreitet. Siehe dazu auch: “Sacked Maruti workers protest” von Mohammad Ali am 20. Dezember 2012 in The Hindu – ein kurzer Bericht über die Demonstration, bei der die Belegschaft auch eine umfassendere Unterstützung durch die Gewerkschaftsbewegung einforderten… weiterlesen »

Quelle: “Maruti Suzuki Workers Union: Dharna (December 19 2012), Delhi” vom 18. Dezember 2012” bei radical notes externer Link

Immer noch - seit Juli -  befinden sich 149 Arbieter im Gefängnis, unter der (potenziellen) Anklage des Totschlags weiterlesen »

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Maruti: Der Kampf geht weiter nach erfolgreicher Konvention – und trotz eines regelrechten Komplotts…
Komplotte aufdecken gehört nicht eben zu den Spezialitäten des LabourNet – eher denken wir an Politik und Klasseninteressen usw. Aber wie anders soll man es nennen, wenn inhaftierten Gewerkschaftern gesagt wird, wenn sie die Schuld für die – wohlgemerkt, fabrizierte – Mordanklage auf sich nähmen, würden die anderen Inhaftierten frei gelassen? 149 Maruti-Suzuki Arbeiter sitzen immer noch im Gefängnis, darunter viele, die bei der Auseinandersetzung gar nicht anwesend waren – und der gesamte Gewerkschaftsvorstand – und genau diesem galt das „Angebot“ der Schuldübernahme. Berichtet in „Maruti workers resolve to continue struggle for justice“ Mohamad Ali am 10. Dezember 2012 in The Hindu. weiterlesen »
Komplotte aufdecken gehört nicht eben zu den Spezialitäten des LabourNet - eher denken wir an Politik und Klasseninteressen usw. Aber wie anders soll man es nennen, wenn inhaftierten Gewerkschaftern gesagt wird, wenn sie die Schuld für die - wohlgemerkt, fabrizierte - Mordanklage auf sich nähmen, würden die anderen Inhaftierten frei weiterlesen »

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Callcenter – Video
„Callcenter Arbeiter während ihrer Zigarettenpause. Sie sprechen über ihre Arbeit, ihr Leben und die Konkurrenz mit den Callcenter-Arbeiter_innen in den USA“ – meint „Callcenter Arbeiter in Gurgaon“ Video englisch 2009, labournet.tv weiterlesen »
"Callcenter Arbeiter während ihrer Zigarettenpause. Sie sprechen über ihre Arbeit, ihr Leben und die Konkurrenz mit den Callcenter-Arbeiter_innen in den USA" - meint "Callcenter Arbeiter in Gurgaon" externer Link weiterlesen »

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Automobilarbeiter – Konvention
Die Suzuki-Betriebsgewerkschaft Maruti-Suzuki workers union lädt für den 9. Dezember zu einer nationalen Konvention der Automobilarbeiter, auf der ein gemeinsamer Forderungskatalog aller Gewerkschaften verabschiedet werden soll, in dem unter anderem – und vor allem – gefordert wird: Die Übernahme aller Zeitarbeiter bei gleichem Lohn, ein Mindestlohn von 25.000 Rupien und Gewerkschaftsfreiheit. Der Aufruf zur Konvention „Convention of automobile workers, Dec 9“ vom November 2012 bei sanhati. weiterlesen »
Die Suzuki-Betriebsgewerkschaft Maruti-Suzuki workers union lädt für den 9. Dezember zu einer nationalen Konvention der Automobilarbeiter, auf der ein gemeinsamer Forderungskatalog aller Gewerkschaften verabschiedet werden soll, in dem unter anderem - und vor allem - gefordert wird: Die Übernahme aller Zeitarbeiter bei gleichem Lohn, ein Mindestlohn von 25.000 Rupien und weiterlesen »

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Aus dem Leben eines Arbeiters
…ist der Beitrag „A worker’s Life“ in der Ausgabe 53/2012 der Gurgaon Workers News – das, und vieles andere sind Themen dieser neuen Ausgabe. weiterlesen »
...ist der Beitrag "A worker’s Lifeexterner Link in der Ausgabe 53/2012 der Gurgaon Workers News - das, und vieles andere sind Themen dieser neuen Ausgabe.

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Kinderarbeit in Indien: Dieselben Auftraggeber wie in Bangladeschs brennenden Käfigen
KinderarbeitKavitha war 17 Jahre alt, als sie in einer Baumwollspinnerei im südindischen Sufur bei einem Arbeitsunfall ums Leben kam. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie dort drei Jahre am Stoff für T-Shirts und Unterhosen gearbeitet, die später zum Beispiel bei H&M, kik oder Metro verkauft worden sind. Kavitha war Teil eines Systems, das Sumangali heißt, auf Deutsch: „Braut, die Wohlstand bringt“. Mädchen ab 14 Jahren erhalten für meist drei Jahre einen Lohn von rund 20 Euro im Monat und eine größere Summe von etwa 500 bis 800 Euro am Ende ihrer Anstellung. Das Geld verwenden deren meist arme Familien als Mitgift für die Verheiratung der Töchter…“ – aus „Die tatsächlichen Mode-Opfer“ externer Link ein Artikel von Cédric Koch in der TAZ vom 09. November 2012 weiterlesen »
Kinderarbeit"Kavitha war 17 Jahre alt, als sie in einer Baumwollspinnerei im südindischen Sufur bei einem Arbeitsunfall ums Leben kam. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie dort drei Jahre am Stoff für T-Shirts und Unterhosen gearbeitet, die später zum Beispiel bei H&M, kik oder Metro weiterlesen »

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Apollo-Reifen: Auch hier Kampf um neue Gewerkschaft
„Nach einem 17-tägigen Arbeitsstillstand im Apollo-Werk in Limda (bei Vadodara; Bundesstaat Gujarat) werden dort jetzt wieder komplett Diagonalreifen gefertigt. Wie es dazu in lokalen Medien heißt, habe das Apollo-Management eine Übereinkunft mit den gewerkschaftlich organisierten Arbeitnehmervertretern unterzeichnet. Danach sollen die Verhandlungen zwischen den Vertretern der Tarifparteien wieder aufgenommen werden, sobald auch wieder Reifen produziert würden. Zuvor hatte die Regierung des Bundesstaates Gujarat den Streik für illegal erklärt. Die Arbeiter kämpfen für die Anerkennung einer weiteren, vierten Gewerkschaft am Produktionsstandort. In Limda/Vadadora kann Apollo täglich rund 300 Tonnen Reifen fertigen; in den vergangenen 17 Tagen war dies lediglich ein Drittel.“ – Die Meldung „Apollo-Arbeiter beenden 17-tägigen Streik“ in Reifenpresse vom 12. November 2012 weiterlesen »
"Nach einem 17-tägigen Arbeitsstillstand im Apollo-Werk in Limda (bei Vadodara; Bundesstaat Gujarat) werden dort jetzt wieder komplett Diagonalreifen gefertigt. Wie es dazu in lokalen Medien heißt, habe das Apollo-Management eine Übereinkunft mit den gewerkschaftlich organisierten Arbeitnehmervertretern unterzeichnet. Danach sollen die Verhandlungen zwischen den Vertretern der Tarifparteien wieder aufgenommen werden, sobald weiterlesen »

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Konferenz der prekär Beschäftigten in der Elektrizitätswirtschaft
Über 900 Delegierte aus staatlichen wie privaten E-Werken etc nahmen an der ersten nationalen Konvention in Delhi Ende August 2012 teil – aus zahlreichen Gewerkschaften unterschiedlichster Föderationen und Ausrichtungen, Leiharbeiter, Zeitarbeiter, Tagelöhner und Festangestellte – was eigentlich selbstverständlich ist, war es nicht, sondern ein wichtiger Schritt nach vorne, der in einem gemeinsamen Forderungs- und Aktionsprogramm mündet, berichtet in dem Artikel „CONTRACT WORKERS IN POWER UTILITIES – National Convention Decides Protracted Struggle“ der Autor Swadesh Dev Roye am 23. September 2012 in People’s Democracy weiterlesen »
Über 900 Delegierte aus staatlichen wie privaten E-Werken etc nahmen an der ersten nationalen Konvention in Delhi Ende August 2012 teil - aus zahlreichen Gewerkschaften unterschiedlichster Föderationen und Ausrichtungen, Leiharbeiter, Zeitarbeiter, Tagelöhner und Festangestellte - was eigentlich selbstverständlich ist, war es nicht, sondern ein wichtiger Schritt nach vorne, der in weiterlesen »

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