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Glasgow lahmlegen. Schottische Eisenbahngewerkschaft plant Blockade der Stadt und Proteste während des Weltklimagipfels
Kampf der schottischen Gewerkschaft RMT bei ScotRailAlle Räder stehen still, wenn die RMT das will. Wenn ab dem 31. Oktober Tausende Delegierte aus aller Welt in Glasgow für den Weltklimagipfel zusammenkommen, wird im schottischen Bahnverkehr tatsächlich nichts gehen, weil die Transportgewerkschaft RMT zum Streik aufruft. Sie plant, das gesamte schottische Eisenbahnnetz bis zum 12. November, dem Ende der UN-Klimakonferenz, lahmzulegen. Hintergrund ist eine sich zuspitzende Auseinandersetzung rund um Löhne und Arbeitsbedingungen bei der schottischen Eisenbahngesellschaft Scot Rail. Der Schienenverkehr wird derzeit noch vom holländischen Unternehmen Abellio betrieben. (…) Laut schottischen Medienberichten plant die Regierung derzeit keine Neuausschreibung, sondern will im Gegenteil einen eigenständigen Eisenbahnkonzern gründen, dessen hundertprozentiger Eigentümer der schottische Staat sein soll. Das wäre dann britannienweit die fünfte derartige Verstaatlichung seit 2018. Aber nur weil der Staat wieder eine stärkere Rolle bei den Eisenbahnen spielt, führt das noch lange nicht automatisch zu einer Verbesserung der Lage für Verbraucher und Beschäftigte. (…) Bei Scot Rail sollen nicht nur Streckenstilllegungen auch die Arbeitsbedingungen verschlechtert werden. Schon jetzt bekommen schottische Zugbegleiter keine Überstundenlöhne, wenn sie aufgrund des Personalmangels an Ruhetagen zur Arbeit verdonnert werden. Die RMT bestreikt deshalb bereits seit Wochen den Sonntagsbetrieb der schottischen Eisenbahnen…“ Artikel von Christian Bunke in der jungen Welt vom 22.10.2021, siehe neu: Gewerkschaften und Zivilgesellschaft in Schottland fordern ehrgeizige Klimaschutzmaßnahmen / Demo am 4.11. in Glasgow: #ClimateJustice = #WorkerJustice weiterlesen »

Kampf der schottischen Gewerkschaft RMT bei ScotRail

Glasgow lahmlegen. Schottische Eisenbahngewerkschaft plant Blockade der Stadt und Proteste während des Weltklimagipfels / Gewerkschaften und Zivilgesellschaft in Schottland fordern ehrgeizige Klimaschutzmaßnahmen / Demo am 4.11. in Glasgow: #ClimateJustice = #WorkerJustice
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[#TruckedOff am 1.11.2021] 45 Minuten Pause als Protest: Britische Lkw-Fahrer haben genug
[#TruckedOff am 1.11.2021] 45 Minuten Pause als Protest: Britische Lkw-Fahrer haben genugWenn alle gleichzeitig der gesetzlichen Regelung nachkommen, könnte sich in der Logistik-Branche etwas bewegen, so die Hoffnung der Initiative #TruckedOff. Britische Lkw-Fahrer haben genug. Für den 1. November ruft eine Graswurzelbewegung alle Fahrer dazu auf, um 11 Uhr vormittags den nächstgelegenen Parkplatz anzufahren, um dort gemeinsam mit anderen Fahrern die gesetzlich vorgeschriebene Pause von 45 Minuten einzuhalten. #TruckedOff ist der Online-Markenname der Kampagne, ein Wortspiel aus dem englischen Wort für Lkw und dem Schimpfwort „fucked off“, was auf Deutsch etwa „angepisst“ bedeutet. Und angepisst sind die Fahrer, das wird aus zahlreichen Online-Postings deutlich. Unter dem Motto ihrer Kampagne teilen sie via Facebook und Twitter Fotos, die den desolaten Zustand sanitärer Anlagen auf britischen Parkplätzen und Raststätten zeigen. Die Gewerkschaft Unite, die der Kampagne inzwischen ihre Unterstützung zugesichert hat, zitiert in einem neuen Papier über den Zustand der britischen Trucker-Branche einen Fahrer, der die vorhandenen sanitären Anlagen schlicht als „widerlich“ bezeichnet . (…) Wenn die Fahrer am Montag kurz Pause machen, dann protestieren sie damit auch gegen die Art und Weise, mit der die britische Regierung der Logistik-Krise bislang begegnet ist – nämlich indem sie Arbeitsschutzgesetze außer Kraft gesetzt hat…“ Artikel von Christian Bunke vom 30. Oktober 2021 in Telepolis, siehe auch Hintergründe weiterlesen »

[#TruckedOff am 1.11.2021] 45 Minuten Pause als Protest: Britische Lkw-Fahrer haben genug

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[6.10.2021] Uber-Fahrer*innen in Großbritannien streiken gegen Entlassungen und rassistische Gesichtserkennungssoftware
Uber-Fahrer*innen in Großbritannien streiken gegen Entlassungen und rassistische GesichtserkennungssoftwareIndependent Workers’ union of Great Britain (IWGB) hat am Mittwoch (06.10.) einen 24 Stündigen Streik von Fahrer*innen gegen Uber organisiert. Der Arbeitskampf richtet sich vor allem gegen eine neue Gesichtserkennungssoftware, die Uber eingeführt hat, um die Identität der Fahrer*innen zu verifizieren. Sollte die Software einen Fahrer*in zweimal hintereinander nicht identifizieren können, kommt es zur Sperrung des Accounts und möglicherweise zum permanenten Ausschluss und damit Berufsverbot auf der Plattform. Problematisch ist hierbei gerade, das die Software die Uber von Microsoft erworben hat Menschen mit dunklen Hauttönen und ethnische Minderheiten deutlich schlechter identifizieren kann, als Menschen mit hellen Hauttönen. Da in urbanen Gegenden wie London bis zu 90% der Fahrer*innen Teil einer ethnischen Minderheit sind, stellt das Verifizierungsprotokoll für viele Arbeiter*innen eine ernsthafte Bedrohung ihres Lebensunterhalts dar. Allein die IWGB hat seit der Einführung der Software 35 Fälle dokumentiert, in denen Fahrer*innen durch die Gesichtserkennung fälschlicherweise von der Plattform gesperrt wurden. Black Lives Matter UK sagt in einem Solidaritätsstatement mit dem Streik: „… Die Gig-Economy, die bereits eine immense Prekarität für Schwarze Arbeiter*innen schafft, wird nun durch diese Software, die sie allein aufgrund ihrer Hautfarbe daran hindert, überhaupt zu arbeiten, noch weiter verschärft…“ (Übersetzt aus dem Englischen). Aus dem englischen Beitrag des Gig Economy Project vom 06.10.2021 bei Brave New Europe. („Gig Economy Project – UK: Uber strike and court action over “racist” facial recognition software“) – siehe mehr Informationen auf der Homepage und dem Twitter-Account der IWGB und zuletzt Uber-Fahrer*innen in Großbritannien am 28.09.2021 zu landesweitem Streik aufgerufen weiterlesen »

Uber-Fahrer*innen in Großbritannien streiken gegen Entlassungen und rassistische Gesichtserkennungssoftware

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Raus aus dem Laufrad: Schottische Regierung startet Testprogramm zur Arbeitszeitverkürzung. Unternehmen führt Viertagewoche ein
Großbritannien: 4dayweek„In Großbritannien wird zunehmend über die Möglichkeiten zur Einführung einer viertägigen Arbeitswoche mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von maximal 32 Stunden ohne Lohnverlust diskutiert. Entsprechende Vorstöße kommen von Thinktanks, den britischen Gewerkschaften, der schottischen National- und Regierungspartei SNP sowie verschiedenen kleineren und mittelständischen Unternehmen. (…) Demnach befürworten 80 Prozent der schottischen Bevölkerung im arbeitsfähigen Alter die Einführung einer Viertagewoche ohne Lohnverlust. 80 Prozent der Befragten gaben außerdem an, sich von einer solchen Arbeitszeitverkürzung eine bessere Lebensqualität zu erwarten. 88 Prozent sagten aus, ein solches Arbeitszeitmodell gerne austesten zu wollen. Genau das bereitet derzeit die schottische Regierung vor. (…) Dieses Versprechen soll nun umgesetzt werden, allerdings sind viele Details dazu noch unbekannt. So ist zum Beispiel fraglich, inwieweit Scheinselbständige oder Menschen mit »Zero-Hours-Contracts« (Null-Stunden-Vertrag) von einem solchen Testprogramm profitieren würden. (…) In der von gewerkschaftsnahen Thinktanks vorgebrachten Argumentation zur Unterstützung dieser Position verbergen sich jedoch auch sozialpartnerschaftliche Fallstricke. So heißt es auf der von verschiedenen Thinktanks wie zum Beispiel »Class« erstellten Webseite 4dayweek.co.uk, dass eine 20prozentige Reduktion des gesetzlich verankerten Jahresurlaubs ein gerechtfertigter Preis für die Einführung einer Viertagewoche sei. Derweil hat in Manchester die mittelständische Verpackungsfirma »Belmont Packaging« ihren Betrieb auf die Viertagewoche ohne Lohneinbußen für ihre Beschäftigten umgestellt. Neben verschiedenen gesundheitlichen Vorteilen diene dies auch der Produktivitätssteigerung, heißt es in einer Aussendung der Firma…“ Artikel von Christian Bunke in der jungen Welt vom 29. September 2021 weiterlesen »

Großbritannien: 4dayweek

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Biometrie: Stadtpolizei London setzt drastische Gesichtserkennungstechnologie ein
[Kinofilm] Face_It! - Das Gesicht im Zeitalter des DigitalismusDie Stadtpolizei London verwendet bald eine Überwachungstechnologie, die auch älteres Bildmaterial von Gesichtern auswertet. Gemeinnützige Organisationen zeigen sich erschüttert und sprechen sich gegen jegliche Werkzeuge zur automatischen Gesichtserkennung aus. (…) Bei dieser Technologie handelt es sich um ein sogenanntes „Retrospektive-Gesichtserkennung-System“ (Retrospective Facial Recognition), kurz RFR. Das RFR-System nutzt ausgewähltes Bildmaterial der Polizei und vergleicht es mit der Polizeilichen Nationalen Datenbank (PND) für Gesichtserkennung. Die Bilder können dabei von Videoüberwachungsanlagen, sozialen Medien oder von beliebigen anderen Quellen stammen. So können auch Bürger:innen Fotos an die Polizei weitergeben. (…) Ella Jakubowska, eine Beraterin des Interessenverbands European Digital Rights, erklärt gegenüber Wired das Ausmaß des RFR-Systems: Die Technologie könne analysieren, was die verdächtigte Person in den letzten Monaten getan habe, wo sie sich aufgehalten und wer sie begleitet habe. Auf Twitter kritisiert Jakubowska das Gesichtserkennungs-Tool. Sie ruft außerdem mit dem Hashtag #ReclaimYourFace dazu auf, jegliche solcher biometrischen Systeme abzulehnen, die Menschen überwachen und kontrollieren. Andere gemeinnützige Verbände schließen sich der Kritik an…“ Beitrag von Rahel Lang vom 27.09.2021 bei Netzpolitik weiterlesen »

[Kinofilm] Face_It! - Das Gesicht im Zeitalter des Digitalismus

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[Gekündigt wegen Sicherheitsbedenken] Busfahrer verteidigen ihren Kollegen David O’Sullivan: “In der Werkstatt wurde weder getestet noch wurden Kontakte verfolgt“
[GB: Gekündigt wegen Sicherheitsbedenken] Busfahrer verteidigen ihren Kollegen David O’Sullivan„… O’Sullivan (57) wurde am 3.Februar 21 entlassen, nachdem er versucht hatte, seine Kollegen vor der Ansteckungsgefahr durch Covid-19 auf dem Betriebshof zu warnen. Er machte sein Recht auf einen sicheren Arbeitsplatz nach Paragraph 44 des Employment Rights Act geltend. Die Verkehrsgesellschaft Metroline beschuldigte O’Sullivan der „Verbreitung falscher und schädlicher Informationen“ sowie der „Anstiftung zu ungesetzlichen Arbeitskampfmaßnahmen“ und entließ ihn wegen „groben Fehlverhaltens“. Keine von O’Sullivans Sicherheitsbedenken – die er Metroline und der Gewerkschaft Unite schriftlich mitgeteilt hatte – wurde ernst genommen. Vertreter der Gewerkschaft Unite gingen sogar so weit, bei der ersten Anhörung gegen O’Sullivan auszusagen. In London sind seit Beginn der Pandemie mindestens 60 Busfahrer an dem Coronavirus gestorben…“ Die World Socialist Web Site veröffentlicht am 20. Mai 2021 Interviews und Erklärungen von Busfahrern, die die Wiedereinstellung von David O’Sullivan im Busdepot Cricklewood in London unterstützen. Siehe dazu neu: Londoner Busfahrer fordern Wiedereinstellung von David O’Sullivan weiterlesen »

[GB: Gekündigt wegen Sicherheitsbedenken] Busfahrer verteidigen ihren Kollegen David O’Sullivan

[Gekündigt wegen Sicherheitsbedenken] Busfahrer verteidigen ihren Kollegen David O’Sullivan: “In der Werkstatt wurde weder getestet noch wurden Kontakte verfolgt“ / Londoner Busfahrer fordern Wiedereinstellung von David O’Sullivan
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Uber-Fahrer*innen in Großbritannien am 28.09.2021 zu landesweitem Streik aufgerufen
Uber-Fahrer*innen in Großbritannien am 28.09.2021 zu landesweitem Streik aufgerufenGroßbritanniens größte Gewerkschaft für Rider, Kurier*innen, und Lieferant*innen die App Drivers & Couriers Union (ADCU) kündigte bei Twitter einen landesweiten Protest gegen Uber für den 28.09.2021 an. Die ADCU ruft Fahrer*innen auf sich an dem Tag nicht in die App einzuloggen und so die Arbeit niederzulegen, und fordert Solidarität mit dem Arbeitskampf von Passagieren, die an dem Tag keine Fahrten bei Uber buchen sollen. Die Gewerkschaft fordert von Uber: Die Senkung der Kommission welche Uber von den Fahrer*innen nimmt von 25% auf 15%, und gleichzeitig die Erhöhung des Fahrpreises auf zwei Pfund pro Meile. Die Umsetzung des Urteils des Verfassungsgerichts Großbritanniens vom Anfang dieses Jahres, nachdem Fahrer*innen als Angestellte zu klassifizieren sind die etwa Ansprüche auf die Zahlung von Überstunden haben. Die sofortige Beendigung unfairer und willkürlicher Entlassungen denen Fahrer*innen bei Uber ausgesetzt werden. Der Streik wird hauptsächlich die Städte London, Birmingham, Nottingham, Glasgow, und Manchester betreffen – Gewerkschaften aus Frankreich und Kanada haben unter dem Hashtag #UberStrike ebenfalls ihre Unterstützung für die angekündigt. Siehe weitere Informationen weiterlesen »

Uber-Fahrer*innen in Großbritannien am 28.09.2021 zu landesweitem Streik aufgerufen

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„Action on Amazon“ in USA, UK und Deutschland: Gewerkschaften planen internationale Kampagne gegen Amazon
"Action on Amazon"Gewerkschaften aus den USA, UK und Deutschland wollen mit einer gemeinsamen Kampagne gegen Amazon vorgehen. Sharon Graham wurde gerade erst zur neuen Generalsekretärin von Unite, einer der größten Gewerkschaften im Vereinten Königreich, gewählt. Jetzt kündigt die neue Unite-Führerin große Pläne vor allem gegen den Online-Riesen Amazon an, wie der Guardian berichtet. Die frischgebackene Gewerkschaftsführerin will gemeinsam mit Gewerkschaften in den USA und Deutschland in einer internationalen Kampagne auf die oft kritisierten Bedingungen bei Amazon hinweisen und vor allem für mehr Mitbestimmung kämpfen. „Lassen Sie uns zusammenarbeiten, um Amazon in diesen drei Ländern zu organisieren. Wenn wir das tun, könnten wir sie tatsächlich gleichzeitig auf ihren drei größten Märkten in die Zange nehmen“, erklärte Graham. Dazu gehöre auch Lobbyarbeit bei den jeweiligen Regierungen. Das erklärte Ziel der Kampagne ist eine sogenannte Neutralitätsvereinbarung von Amazon: Mit dieser soll den Logistik-Mitarbeitern die Gründung einer Gewerkschaft erlaubt werden – ohne dass diese Repressalien befürchten müssen. Graham kritisiert unter anderem, dass die Arbeitnehmer bei Amazon Angst vor einer Entlassung haben, sollten sie sich für Gewerkschaften einsetzen…“ Beitrag von Markus Gärtner vom 31. August 2021 im Amazon-Watchblog – siehe zu „Action on Amazon“ von Unite die Homepage und diese auf Twitter (ver.di scheint davon noch nix zu wissen…) weiterlesen »

"Action on Amazon"

„Action on Amazon“ in USA, UK und Deutschland: Gewerkschaften planen internationale Kampagne gegen Amazon
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GKN Driveline will auch den Standort Birmingham schließen – dagegen gibt es (noch) keine Besetzung, wie in Florenz, aber Streik
All India Streik am 2. September 2015Die ArbeiterInnen von GKN Driveline in Birmingham, haben sich mit überwältigender Mehrheit für einen Streik ausgesprochen, um die Schließung des Werks und die Verlagerung nach Polen zu verhindern. Die Schließung des Werks, das Antriebsstränge für die britische Automobilindustrie herstellt, würde den Verlust von 519 qualifizierten Arbeits- und Ausbildungsplätzen sowie von Chancen für kommende Generationen bedeuten. Bei einer Wahlbeteiligung von 95 Prozent stimmten die Beschäftigten für den Streik und zeigten damit ihre Entschlossenheit, eine langfristige Zukunft für ihr Werk zu sichern. Die Abstimmung zeigte auch das Vertrauen in ihre Gewerkschaft, die Alternativvorschläge zur Rettung des Standorts und ihren Widerstand gegen die Pläne der Muttergesellschaft GKN Melrose, das Werk zu schließen. Nach dem entscheidenden Ja hat Unite alle interessierten Parteien zusammengerufen, um angesichts der Schlüsselrolle des Werks beim Übergang des Automobilsektors zur Elektrifizierung eine Einigung über die zukünftige Produktion und Unterstützung zu erzielen. Sollte es zu keiner Einigung kommen, könnte es in den kommenden Wochen zu Streiks im Werk und bei den Kunden kommen… So die Presseerklärung der britischen Gewerkschaft Unite vom 1. September 2021, dort frühere Meldungen zur Vorgeschichte und der Urabstimmung. Siehe auch Autozulieferer GKN schliesst Florentiner Werk Campi Bisenzio und setzt 450 Familien auf die Strasse – per e-mail samt einer Soli-Erklärung der italienischen KollegInnen mit denen in Birmingham weiterlesen »

All India Streik am 2. September 2015

GKN Driveline will auch den Standort Birmingham schließen – dagegen gibt es (noch) keine Besetzung, wie in Florenz, aber Streik
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LKW-FahrerInnen in Großbritannien planen „stay-at-home“-Streik am 23.8.21: „Unsere Zeit ist gekommen, jetzt wollen auch wir gehört werden!”
LKW-FahrerInnen in Großbritannien planen "stay-at-home"-Streik am 23.8.21Trucker wollen für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen kämpfen. Sie schließen sich über soziale Medien zusammen und haben angekündigt, zunächst eine Petition an die Behörden zu schicken. Wenn das nichts bringt, werden sie als nächstes streiken und einen Tag lang zu Hause bleiben. Das Interesse an dem Streik ist groß. Bereits die erwähnte Gruppe „HGV drivers on STRIKE United Kingdom” vereinigt mehr als 3200 Fahrer. Wie in einer Erklärung auf Facebook zu lesen ist, kritisieren die Fahrer vor allem den mangelnden Respekt, dem sie ausgesetzt sind, niedrige Löhne, lange Arbeitszeiten, fehlendes Familien- und Sozialleben, zunehmende Verantwortung und Unannehmlichkeiten wie die fehlende Möglichkeit, die Firmentoiletten zu benutzen. (…) Es wurden mehrere Forderungen vorgeschlagen, die die Transportbranche den Behörden vorlegen sollte. Sollte ein solcher Aufruf scheitern, wollen die Fahrer im August einen „WIRBLEIBENZUHAUSE”-Tag organisieren und nicht zur Arbeit erscheinen. In der Erklärung der Demonstranten heißt es, dass heute „77.000 LKW-Fahrer (im Vereinigten Königreich – Anm. d. Red.) fehlen, somit ist es der beste Zeitpunkt für einen Protest”…“ Artikel von Dorota Ziemkowska vom 28.07.2021 im Trans.info, siehe dazu neu: Vor geplantem Streik britischer Lastwagenfahrer: Regierung versetzt Militär in Alarmbereitschaft weiterlesen »

LKW-FahrerInnen in Großbritannien planen "stay-at-home"-Streik am 23.8.21

LKW-FahrerInnen in Großbritannien planen „stay-at-home“-Streik am 23.8.21: „Unsere Zeit ist gekommen, jetzt wollen auch wir gehört werden!” / Vor geplantem Streik britischer Lastwagenfahrer: Regierung versetzt Militär in Alarmbereitschaft
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Deliveroo, Uber und Amazon – wer Kuriere in Großbritannien als Selbstständige einstellt, hat wegen Löhnen unter Mindestlohn nichts zu befürchten
IWGB protestiert vor der Uber-Zentrale in London gegen grundlose Entlassung von 200 FahrerInnen und Kurieren - auch durch Deliveroo, Bolt, Stuart, Free Now...In einer am 5.8.2021 veröffentlichten Liste nannte das britische Wirtschaftsministerium fast 200 Unternehmen, die zwischen 2011 und 2018 gegen die Mindestlohngesetze verstoßen haben, auf einer Liste der „Namen und Schande“ (‘named and shamed’). Die Unternehmen auf der Liste, zu denen auch die nationalen Einzelhandelsketten John Lewis und Pret A Manger gehören, schuldeten mehr als 34.000 ArbeitnehmerInnen insgesamt 2,1 Millionen Pfund. Außerdem wurden sie über einen Zeitraum von sieben Jahren zu weiteren 3,2 Millionen Pfund Geldstrafen verurteilt. Aber Tech-Giganten wie Uber, Deliveroo und Amazon, die alle ihren FahrerInnen weniger als den Mindestlohn zahlen, wurden nicht in die Liste aufgenommen: Sie verstoßen nicht gegen das Gesetz, da ihre FahrerInnen als Selbstständige eingestuft werden und aus diesem Grund keinen Anspruch auf auf Mindestlohn und Urlaubsgeld haben… Dies ist dem Artikel „Big Tech firms paying below minimum wage left off UK government’s name-and-shame list“ von Adam Bychawski vom 6. August 2021 bei opendemocracy.net zu entnehmen. Für Deliveroo ist dies nachvollziehbar, da IWGB das Berufungsverfahren gegen die Einstufung als Selbständige verloren hat , nach unseren Informationen hat aber der Oberster Gerichtshof geurteilt, Uber-FahrerInnen seien Angestellte… weiterlesen »

IWGB protestiert vor der Uber-Zentrale in London gegen grundlose Entlassung von 200 FahrerInnen und Kurieren - auch durch Deliveroo, Bolt, Stuart, Free Now...

Deliveroo, Uber und Amazon – wer Kuriere in Großbritannien als Selbstständige einstellt, hat wegen Löhnen unter Mindestlohn nichts zu befürchten
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Die Liverpooler Universität will 47 GesundheitswissenschaftlerInnen entlassen – der breite Widerstand wird sanktioniert und braucht unsere Unterstützung

Dossier

Die Liverpooler Universität will 47 GesundheitswissenschaftlerInnen entlassen - der breite Widerstand wird sanktioniert und braucht unsere UnterstützungDie Gewerkschaft University and Colleges (UCU) an der Universität Liverpool bittet um Solidarität. Seit mehr als 30 Tagen gibt es Arbeitskampfmaßnahmen gegen den Plan, 47 Gesundheits- und Lebenswissenschaftler zu entlassen, weil sie nicht genug Geld einbringen würden. Die UCU macht tägliche Streikversammlungen online und es gab einen Streik zwischen dem 24. Mai und dem 11. Juni und dann ein Boykott der Benotung und Bewertung. Der Notenboykott seit dem 18. Juni führte dazu, dass fast 1.500 StudentInnen ihren Abschluss nicht erhalten konnten, wofür die Uni gerügt wurde (siehe die UCU-Meldung vom 5.7.21). Seit dem Notenboykott erhalten die TeilnehmerInnen kein Gehalt und werden faktisch ausgesperrt. Die UCU hat dazu aufgerufen, niemand sollte sich an der Uni um einen Job bewerben. Viele StudentInnenen unterstützen die Aktionen und machen die Uni-Leitung dafür verantwortlich. Auch die nationale UCU-Gewerkschaft und ihre Zweigstellen haben dem Streik große Solidarität entgegengebracht. Am 10. Juli findet eine Demonstration statt, um durch das Stadtzentrum von Liverpool zu marschieren, organisiert von der UCU, dem Liverpooler TUC und Liverpooler StudentInnenen… Siehe die Bitte um Solidaritätsbekundungen möglichst bis zum 10. Juli und weitere Informationen sowie neu: Solidarität mit den Liverpooler WissenschaftlerInnen im zweiten 10-tägigen Streik gegen 47 ungerechtfertigte Entlassungen und Bitte um Spenden weiterlesen »

Dossier „Liverpooler Universität will 47 GesundheitswissenschaftlerInnen entlassen“

Die Liverpooler Universität will 47 GesundheitswissenschaftlerInnen entlassen - der breite Widerstand wird sanktioniert und braucht unsere Unterstützung

Solidarität mit den Liverpooler WissenschaftlerInnen im zweiten 10-tägigen Streik gegen 47 ungerechtfertigte Entlassungen und Bitte um Spenden
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IWGB protestiert vor der Uber-Zentrale in London gegen grundlose Entlassung von 200 FahrerInnen und Kurieren – auch durch Deliveroo, Bolt, Stuart, Free Now…
IWGB protestiert vor der Uber-Zentrale in London gegen grundlose Entlassung von 200 FahrerInnen und Kurieren - auch durch Deliveroo, Bolt, Stuart, Free Now...Die Independent Workers‘ of Great Britain (IWGB) protestierte gestern [26. Juli] vor der Londoner Zentrale des Fahrdienstriesen Uber, um ein Ende der ungerechtfertigten Kündigungen durch alle App-basierten Liefer- und Fahrdienstunternehmen zu fordern. Fahrer und Mitfahrer, die seit Jahren für die Apps arbeiten, wurden aus ihren Konten ausgesperrt, ohne dass sie die Möglichkeit hatten, ihre Sicht der Dinge darzulegen, und ohne dass sie Rechtsmittel einlegen konnten. Dies führt nicht nur dazu, dass Arbeitnehmer über Nacht arbeitslos werden, sondern kann auch die finanzielle Investition zerstören, die sie persönlich in ein Auto oder ein Fahrrad getätigt haben und die oft auf der Aufnahme eines Kredits beruht, den sie nicht mehr zurückzahlen können. Die Gründe für die Kündigungen variieren, von einer niedrigen Bewertung in der App über eine Kundenbeschwerde bis hin zu fehlgeschlagenen automatischen ID-Kontrollen. In allen Fällen sagen Fahrer und Fahrerinnen, dass die besonderen Umstände nie berücksichtigt werden und die Möglichkeit von Fehlern auf Seiten des Plattformunternehmens – einschließlich der Gesichtserkennungstechnologie, von der bekannt ist, dass sie eine deutlich höhere Fehlerquote bei BAME-Arbeitnehmern aufweist – nie in Betracht gezogen wird…“ Aus dem Artikel „Gig Economy Project – Abiodun and Brian: two stories of unfair terminations“ vom 26. Juli 2021 bei The Gig Economy Project mit dem Interview mit 2 der Fahrern – siehe auch die IWGB dazu und weitere Infos weiterlesen »

IWGB protestiert vor der Uber-Zentrale in London gegen grundlose Entlassung von 200 FahrerInnen und Kurieren - auch durch Deliveroo, Bolt, Stuart, Free Now...

IWGB protestiert vor der Uber-Zentrale in London gegen grundlose Entlassung von 200 FahrerInnen und Kurieren – auch durch Deliveroo, Bolt, Stuart, Free Now…
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[Unison] Erst der Anfang: Größte britische Gewerkschaft hat neuen linken Vorstand. Machtkampf mit rechts-sozialdemokratischen Hauptamtlichen beginnt
Unison: Gewerkschaft für Beschäftigte im kommunalen öffentlichen Dienst und im Gesundheitswesen in Großbritannien„Unison, Großbritanniens größte Gewerkschaft, hat seit neuestem eine linke Vorstandsmehrheit. Den größten Anteil daran hat das Aktivistennetzwerk »United for Real Change«. 37 der 56 von dem Netzwerk aufgestellten Kandidatinnen und Kandidaten wurden von den Mitgliedern in den Vorstand gewählt. Hinzu kommen vier Kandidatinnen und Kandidaten der Socialist Party, die unabhängig von dem Netzwerk kandidiert haben. 41 von 68 Vorstandssitzen werden somit erstmals in der Geschichte dieser Gewerkschaft von Graswurzelaktiven gehalten, die teilweise jahrzehntelange Erfahrung in der Organisierung von Arbeitskämpfen haben, oft gegen den erbitterten Widerstand der nun abgewählten Führung. Das ist ein durchaus historisches Ereignis. Denn Unison, die Gewerkschaft für Beschäftigte im kommunalen öffentlichen Dienst und im Gesundheitswesen, war seit ihrer Gründung ein organisatorisches Zentrum für den rechten, blairistischen Flügel der britischen Sozialdemokratie…“ Artikel von Christian Bunke in der jungen Welt vom 29. Juni 2021 und weitere Zitate daraus weiterlesen »

Unison: Gewerkschaft für Beschäftigte im kommunalen öffentlichen Dienst und im Gesundheitswesen in Großbritannien

[Unison] Erst der Anfang: Größte britische Gewerkschaft hat neuen linken Vorstand. Machtkampf mit rechts-sozialdemokratischen Hauptamtlichen beginnt
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Großbritannien: Bauarbeiter streiken gegen Amazon-Standort in Gateshead nach Massenentlassung
Streik bei Amazon am Prime Day (15. Juli 2019)Am Mittwoch, den 16. Juni, streikten Elektriker auf der Baustelle, auf der Amazons neues NCL1-Lager in Gateshead gebaut wird. Sie reagierten damit auf Berichte, dass den Arbeitern Aufgaben übertragen wurden, für die sie nicht richtig ausgebildet oder bezahlt worden waren. Das auf der Baustelle tätige Elektrounternehmen SSE Enterprise Contracting stimmte den Forderungen der Arbeiter zunächst zu und erklärte sich bereit, ordnungsgemäß geschultes Personal zu den vereinbarten Lohnsätzen einzustellen. Am Freitag, den 18., wurden jedoch etwa 30-40 Arbeiter plötzlich per SMS und E-Mail entlassen, wobei eine Agentur Nachrichten verschickte, in denen es hieß: „Wir wurden von unserem Kunden, SIS Systems, darüber informiert, dass heute Ihr letzter Tag auf der Baustelle sein wird. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie am Ende Ihrer heutigen Schicht alle Ihre Werkzeuge von der Baustelle mitnehmen, da Sie um 13.15 Uhr aus dem Winvic-Scansystem entfernt werden. Darüber hinaus hat unser Kunde klargestellt, dass im Falle von bedrohlichem Verhalten, Sabotage oder sonstigem Ärger niemand von SIS für die Woche bezahlt wird.“ Offiziell wurde kein Grund für die Entlassungen genannt. Als Reaktion darauf hat die Bauarbeiterschaft am Morgen des 21. Juni erneut Streikposten auf der Baustelle aufgestellt, und es scheint wahrscheinlich, dass die Proteste auf der Baustelle weitergehen werden, bis alle entlassenen Arbeiter wieder eingestellt worden sind…“ So die Meldung vom 21. Juni 21 2021 bei LibCom und nun die Erfolgsmeldung: Amazon-Lager in Gateshead: Streikposten erreicht Wiedereinstellung entlassener Bauarbeiter weiterlesen »

Streik bei Amazon am Prime Day (15. Juli 2019)

Großbritannien: Bauarbeiter streiken gegen Amazon-Standort in Gateshead nach Massenentlassung / Amazon-Lager in Gateshead: Streikposten erreicht Wiedereinstellung entlassener Bauarbeiter
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