Internationales

Frankreich: Aufruf der "gelben Westen" zum GeneralstreikIn dieser Rubrik dokumentieren wir internationale, v.a. gewerkschaftspolitische Meldungen, die wir über Kontakte, KooperationspartnerInnen bzw KorrespondentInnen bekommen oder recherchiert haben. Viele sind auf Englisch, manche in anderen Sprachen. Meist nicht woanders zu finden. Da wir stolz sind, fast alle Länder der Welt abzudecken, ist es nicht möglich, hier die wichtigsten Informationen abzubilden, oder diese gar regelmässig zu aktualisieren… Einen Einblick in unsere Arbeitsweise liefern am besten:

Übrigens: Internationale Nachrichten aus speziellen Branchen sind auch auf den jeweiligen Branchen-Seiten zu finden! Länderübergreifende Aktivitäten befinden sich zudem in unserer Rubrik Gewerkschaftsbewegung international. Und beachtet bitte, dass unsere Berichterstattung aus der Zeit vor 2012 in unserem Archiv befindet, ebenso umfangreich und auf allen Länderseiten spezifisch verlinkt!

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Proteste, Blockaden und unbefristeter Generalstreik in Bolivien gegen die Erhöhung der Kraftstoffpreise als Angriff auf die Kaufkraft der Löhne

Dossier

Karikatur gegen die Streichung der Kraftstoff-Subventionen in Bolivien von COB Central Obrera Boliviana am 29-12-25: LA PATRIA NO SE VENDE LA PATRIA SE DEFIENDE! ("Das Vaterland wird nicht verkauft, es wird verteidigt – Tod dem Dekret 5503")Die neue Regierung unter Rodrigo Paz hat ein Dekret erlassen, das die Subventionen für Kraftstoffe abschafft. Diese Maßnahme, die die Kaufkraft der Löhne beeinträchtigt, hat direkte Auswirkungen auf die Lebenshaltungskosten von Millionen Menschen und hat bereits zu Protesten geführt. Das am Mittwochabend von der neuen Regierung unter Rodrigo Paz in Bolivien unterzeichnete Dekret Nr. 5503 hat bereits Proteste ausgelöst. Die Streichung der Subventionen für Kraftstoffe bedeutet einen direkten Angriff auf die Kaufkraft der Löhne der Arbeitnehmer und der bolivianischen Bevölkerung. Am Freitag standen mehrere Städte des Landes aufgrund von Streiks und Blockaden ohne öffentliche Verkehrsmittel da. Bereits seit Donnerstag gibt es Blockaden auf der Autobahn La Paz-El Alto, um gegen die „de facto”-Erhöhung der Fahrpreise im öffentlichen Nahverkehr zu protestieren…“ span. Meldung der Redaktion LID Bolivien vom 19. Dezember in La Izquierda Diario (maschinenübersetzt) mit Fotos – siehe mehr Informationen und NEU: „Bolivien ist nicht verkäuflich“: Massenmarsch der Gewerkschaften und sozialen Bewegungen nach 3tägigem landesweiten Marsch in La Paz von Polizei „empfangen“ weiterlesen »

Dossier zu unbefristetem Generalstreik in Bolivien gegen die Erhöhung der Kraftstoffpreise

Karikatur gegen die Streichung der Kraftstoff-Subventionen in Bolivien von COB Central Obrera Boliviana am 29-12-25: LA PATRIA NO SE VENDE LA PATRIA SE DEFIENDE! ("Das Vaterland wird nicht verkauft, es wird verteidigt – Tod dem Dekret 5503")

„Bolivien ist nicht verkäuflich“: Massenmarsch der Gewerkschaften und sozialen Bewegungen nach 3tägigem landesweiten Marsch in La Paz von Polizei „empfangen“
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Nach 2. Trump-Sieg in den USA „versprochen“: Massenabschiebungen und Internierungslager

Dossier

USA: No Borders No Nations Fuck your DeportationsDie Pläne von Donald Trump für Massenabschiebungen nehmen allmählich Gestalt an. Der designierte US-Präsident ernannte den früheren Chef der US-Grenzschutzbehörde ICE, Thomas Homan, zum Grenzschutzbeauftragten. Homan gilt als ausgewiesener Hardliner und wäre zuständig für die von Trump nach seinem Amtsantritt geplanten Massenabschiebungen. (…) Geschätzt rund elf Millionen Menschen leben in den USA ohne Papiere – viele seit Jahren, viele sind beschäftigt und Steuerzahler, viele haben Kinder, die US-Staatsbürger sind. Sie machen etwa drei Prozent der Bevölkerung aus. Bei einer Konferenz konservativer Aktivisten im Juli betonte Homan, die Regierung werde keine Ausnahmen machen. Wer illegal im Land sei, solle „über seine Schulter schauen“. Trump betonte in einem TV-Interview, Kosten seien dabei kein Hinderungsgrund. Die Regierung will zusätzliche Grenzbeamte einstellen und Internierungslager schaffen…“ Beitrag von Konrad Ege vom 14.11.2024 im Migazin („Hölle“ nach Trump-Sieg: Massenabschiebungen in den USA sollen Realität werden“) und dazu NEU: US-Privatmilizen auf Menschenjagd: Söldnerfirmen und Sicherheitsdienste verdienen Millionen mit Aufträgen der Einwanderungsbehörde ICE weiterlesen »

Dossier zu Massenabschiebungen und Internierungslagern nach 2. Trump-Sieg in den USA

USA: No Borders No Nations Fuck your Deportations

US-Privatmilizen auf Menschenjagd: Söldnerfirmen und Sicherheitsdienste verdienen Millionen mit Aufträgen der Einwanderungsbehörde ICE
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Jahreswende 2025/26 in Iran: Festnahmen, Tränengas und erste Tote bei immer breiteren Protesten gegen die Wirtschaftskrise – und gegen das Regime

Dossier

Massenproteste im Iran 2017/2018: Gegen Teuerung. Gegen die neoliberale PolitikSeit dem 28. Dezember protestieren Menschen in Teheran erneut gegen die wirtschaftliche Lage im Land. Auslöser ist der anhaltende Absturz der iranischen Währung Rial, die am Sonntag einen neuen Tiefstand erreicht hat. (…) Im Verlauf dieser Entwicklungen schlossen zahlreiche Basarhändler*innen am Sonntag ihre Geschäfte und gingen zu Protesten auf die Straße. (…) Die Proteste weiteten sich am Montag auf zentrale Gebiete der Hauptstadt aus. Bilder und Videos in den sozialen Netzwerken zeigen die starke Beteiligung der Bevölkerung und der Basarhändler*innen aus den wichtigen Wirtschaftssektoren Teherans. Die Demonstrant*innen rufen Parolen gegen die Wirtschaftspolitik der Regierung sowie teilweise gegen das gesamte Regime. Zudem zeigen die Bilder die Präsenz der Bereitschaftspolizei sowie von Sondereinheiten der iranischen Polizei auf den Straßen der Hauptstadt. Augenzeugen berichten von Tränengaseinsätzen und eskalierender Gewalt durch die Sicherheitskräfte…“ Beitrag von Pooyan Mokari vom 29. Dezember 2025 in IranJournal („Proteste gegen die Wirtschaftskrise in Iran“) und mehr dazu. NEU: Mindestens 34 Tote, über 2.000 Festgenommene – landesweiter Aufstand für Brot und Würde als „Selbstorganisation der einfachen Bevölkerung“ wird dennoch ausgeweitet weiterlesen »

Dossier zu Protesten gegen die Wirtschaftskrise zur Jahreswende 2025/26 in Iran

Massenproteste im Iran 2017/2018: Gegen Teuerung. Gegen die neoliberale Politik

Mindestens 34 Tote, über 2.000 Festgenommene – landesweiter Aufstand für Brot und Würde als „Selbstorganisation der einfachen Bevölkerung“ wird dennoch ausgeweitet
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Nötige Wende in der Lohn- und Einkommenspolitik: Löhne in der Schweiz müssen steigen

Dossier

Löhne in der Schweiz müssen steigenAn seiner heutigen Delegiertenversammlung (DV) haben die Delegierten der Schweizerische Gewerkschaftsbund SGB über den wachsenden Lohnrückstand debattiert. Ein grosses Problem sehen die Delegierten bei den zu tiefen Löhnen bei Gelernten. Deshalb wurde eine Resolution für eine Aufwertung der Löhne nach der Lehre und substanzielle Lohnerhöhungen für alle verabschiedet. Wer eine Lehre hat soll mindestens 5’000 Franken im Monat verdienen. (…) Die Reallöhne sind heute nicht wesentlich höher als im Jahr 2016. Es droht ein «verlorenes Jahrzehnt». Hauptgrund ist, dass zahlreiche Arbeitgeber nicht bereit waren, ihren Angestellten den Teuerungsausgleich zu gewähren – obwohl die Produktivität ständig steigt. Es braucht eine Wende in der Schweizer Lohn- und Einkommenspolitik. Die Reallöhne der Normal- und Geringverdienenden müssen markant stiegen…“ Aus der Medienmitteilung vom 31. Mai 2024 des SGB, siehe mehr Informationen und NEU: Lohnschere öffnet sich: Nie seit dem Zweiten Weltkrieg war die Lohnentwicklung in der Schweiz schwächer weiterlesen »

Dossier zur Lohnoffensive in der Schweiz

Löhne in der Schweiz müssen steigen

Lohnschere öffnet sich: Nie seit dem Zweiten Weltkrieg war die Lohnentwicklung in der Schweiz schwächer
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Palästinensische Gebiete - Westbank und Gaza
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Nahostkonflikt Folge 2023: Israelische und palästinensische Zivilbevölkerung erneut Opfer fundamentalistischer Hamas und rechtsradikaler israelischer Regierung

Dossier

israelisch-arabische Freundschaft„… Wir dachten, wir würden weiterhin nach Gaza gehen, ein paar Brosamen in Form von Zehntausenden von israelischen Arbeitserlaubnissen verteilen – immer unter der Bedingung, dass sie sich gut benehmen – und sie trotzdem im Gefängnis halten. (…) Wir dachten, wir würden weiterhin jeden Versuch einer diplomatischen Lösung arrogant zurückweisen, nur weil wir uns mit all dem nicht befassen wollen, und alles würde für immer so weitergehen. (…) Ein paar hundert Menschen haben bewiesen, dass es unmöglich ist, 2 Millionen Menschen für immer einzusperren, ohne einen grausamen Preis zu zahlen…“ So der israelische Haaretz-Redakteur Gideon Levy am 9. Oktober 2023 in globalbridge.ch anlässlich der jüngsten Hamas-Gräueltaten an (pazifistischen) ZivilistInnen in Israel. Die Redaktion des LabourNet Germany saß beim Nahostkonflikt schon immer zwischen den Stühlen und kritisierte sowohl die Hamas als auch die israelische Regierung. Die Solidarität mit den Menschen, die sich von beiden nicht vertreten fühlen, bestimmte die Auswahl der Beiträge für dieses Dossier, geordnet nach den Kategorien Stimmen der Betroffenen, Humanitäre Organisationen, Emanzipatorische linke Positionen und Gewerkschaften international und u.a. NEU: Die gewollte humanitäre Krise. UN-Chef fordert von Israel die Aufhebung des Arbeitsverbots gegen 37 internationale NGOs im Gazastreifen weiterlesen »

Dossier zum Nahostkonflikt Folge 2023ff

israelisch-arabische Freundschaft

Die gewollte humanitäre Krise. UN-Chef fordert von Israel die Aufhebung des Arbeitsverbots gegen 37 internationale NGOs im Gazastreifen
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Verhängnisvolle Sammelwut: Die Schweiz sammelt exzessiv Daten über ihre (ausländische) Bevölkerung
Datenschutz - Grafik von "Frosch"„… Für Beschuldigte gilt die Unschuldsvermutung. Menschen dürfen Fehler machen. Jeder hat ein Recht auf Vergessen. Diese Prinzipien gelten im Rechtsstaat Schweiz – doch für über zwei Millionen Menschen werden sie immer weiter ausgehöhlt. Wer ohne Schweizer Pass hier lebt, muss damit rechnen, dass jeder Kontakt mit Behörden zum Verhängnis werden kann. Dass jeder Fehltritt für immer in Erinnerung bleibt. (…) Für das Recherche-Projekt «Sammelwut» haben wir Gerichtsakten ausgewertet, mit zahlreichen Rechtsexpert:innen sowie Anwält:innen gesprochen und analysiert, welche Informationen die Behörden austauschen dürfen und welche nicht. Was ist erlaubt und was verboten? Wie streng halten sich die Behörden an diese Regeln? Unser Fazit: Der Austausch teils heikler Informationen basiert allzu oft nicht auf Recht und Ordnung – sondern auf Chaos und Willkür. (…) Unsere Datenbank der Datenbanken beinhaltet neben Migrations- auch Polizeidatenbanken. Sie zeigt, wie diese Informationssysteme zusammenhängen und wie Informationen vom einen in das andere gelangen. Auffällig ist, wie eng die Datenbanken der Polizei mit denjenigen der Migrationsbehörden verwoben sind…“ Pressemitteilung vom 15. Juni 2022 von und bei REFLEKT, siehe weitere Informationen. NEU: Biometrische Gesichtserkennung: Kanton Zürich öffnet Tür zur biometrischen Massenüberwachung weiterlesen »

Datenschutz - Grafik von "Frosch"

Verhängnisvolle Sammelwut: Die Schweiz sammelt exzessiv Daten über ihre (ausländische) Bevölkerung / NEU: Biometrische Gesichtserkennung: Kanton Zürich öffnet Tür zur biometrischen Massenüberwachung
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Streiks und Aktionen gegen Hungerlöhne bei deutschem Unternehmen HAVI Logistik in der Türkei samt der Bitte an die Bevölkerung, den Kunden McDonald’s zu boykottieren
Nakliyat-İş: Streiks und Aktionen gegen Hungerlöhne bei deutschem Unternehmen HAVI Logistik in der Türkei samt der Bitte an die Bevölkerung, den Kunden McDonald's zu boykottieren„… Die Gewerkschaft Nakliyat-İş, die dem Gewerkschaftsverband DİSK angehört, hat in Kocaeli/Çayırova, İzmir und Ankara zu Streiks aufgerufen, um gegen die miserablen Bedingungen in den Tarifverträgen von HAVI Logistik, einem deutschen Unternehmen, das die Logistikdienstleistungen für McDonald’s erbringt, zu protestieren. In einer Erklärung gab die Gewerkschaft bekannt, dass sie angesichts der rechtswidrigen Praktiken des Arbeitgebers, seiner Versuche, Betriebe außerhalb seines Zuständigkeitsbereichs aus dem Tarifvertrag auszuschließen, und seiner Forderung nach Lohnerhöhungen unterhalb der Inflationsrate einen Streik beschlossen habe und Aktionen in McDonald’s-Filialen starten werde. Außerdem wurde zu einer Aktion am Samstag, dem 3. Januar 2026, vor dem McDonald’s in Merter aufgerufen.“ türk. Meldung vom 2. Januar 2026 bei Sendika.Org, siehe mehr dazu von der Transport-Gewerkschaft Nakliyat-İş weiterlesen »

Nakliyat-İş: Streiks und Aktionen gegen Hungerlöhne bei deutschem Unternehmen HAVI Logistik in der Türkei samt der Bitte an die Bevölkerung, den Kunden McDonald's zu boykottieren

Streiks und Aktionen gegen Hungerlöhne bei deutschem Unternehmen HAVI Logistik in der Türkei samt der Bitte an die Bevölkerung, den Kunden McDonald’s zu boykottieren
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Sorgende Städte – Strategien für feministisches Vergesellschaften

Dossier

Rosa-Luxemburg-Stiftung: Sorgende Städte - Strategien für feministisches VergesellschaftenDas Konzept „Sorgender Städte“ entwirft einen Ausweg aus der alltäglichen Care-Krise: Die (Sorge-)Bedürfnisse aller werden demokratisch ausgehandelt und über öffentliche oder gemeinwohlorientierte Angebote abgedeckt. Eine feministisch-sozialistische Kommunalpolitik entwickelt konkrete Projekte, die einen Einstieg in den Umbau ermöglichen. Es geht um feministisches Vergesellschaften als „revolutionäre Realpolitik“. (…) Das Konzept wurde im Kontext des spanischen Munizipalismus entwickelt. Dass die Idee aus Bewegungen kommt, die die Wohnviertel als politische Handlungsfeld erst nehmen, ist kein Zufall, denn auch Sorge findet im Nahraum statt. Selbstverständlich können ähnliche Ansätze aber auch für den ländlichen Raum entwickelt werden. Gleichzeitig gibt es eine internationale Vernetzung von munizipalistischen Bewegungen. Denn klar ist: Was sich vor Ort als Krise im Alltag niederschlägt, hat häufig transnationale Dimensionen… “ mehrsprachige Themenseite der Rosa-Luxemburg-Stiftung und mehr darüber. NEU: Von der Freiheit, füreinander da zu sein. Sorgende Städte: Was nötig ist, damit sich Menschen stressfrei um Kinder, Kranke und Alte kümmern können weiterlesen »

Dossier: Sorgende Städte – Strategien für feministisches Vergesellschaften

Rosa-Luxemburg-Stiftung: Sorgende Städte - Strategien für feministisches Vergesellschaften

Von der Freiheit, füreinander da zu sein. Sorgende Städte: Was nötig ist, damit sich Menschen stressfrei um Kinder, Kranke und Alte kümmern können
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„Tag der Ehre“ und „Lukov-Marsch“ 2023: Deutsche Polizei behindert Antifa-Proteste in Bulgarien und verfolgt Angriffe auf Nazis in Ungarn

Dossier

Mitglieder der VVN-BdA bei den Protesten gegen den Lukov-Marsch in Sofia 2023„Am 24. Februar 2023 wurde Florian Gutsche, Bundesvorsitzender der VVN-BdA, am Berliner Flughafen von Beamten der Bundespolizei im Rahmen einer offensichtlich vorbereiteten Aktion abgefangen. Gutsche war auf dem Weg nach Bulgarien, wo er als Beobachter an internationalen Protesten gegen den faschistischen „Lukov-Marsch“ in Sofia teilnehmen wollte. Er wurde zwei Stunden festgehalten und befragt, sein Gepäck durchsucht und mit einer sechsseitigen „Ausreiseuntersagung“ wieder entlassen. Diese beinhaltete die Drohung, dass man ihn bei Zuwiderhandlung „in Gewahrsam nehmen“ und strafrechtlich verfolgen werde. Das Ausreiseverbot wurde im Rahmen des Passgesetzes für jegliche Auslandsreise an dem Wochenende erlassen. Die Verfügung wurde damit begründet, dass damit zu rechnen sei, dass Gutsche „das Ansehen der Bundesrepublik Deutschland im Ausland erheblich schädigen“ würde…“ Pressemitteilung der VVN-BdA vom 6. März 2023 und mehr daraus sowie dazu. NEU: Warm anziehen gegen Kriminalisierung. Antifaschist*innen vor Gericht: „Wo ist Hannas Arbeit?“ weiterlesen »

Dossier: „Tag der Ehre“ und „Lukov-Marsch“ 2023: Deutsche Polizei behindert Antifa-Proteste

Mitglieder der VVN-BdA bei den Protesten gegen den Lukov-Marsch in Sofia 2023

Warm anziehen gegen Kriminalisierung. Antifaschist*innen vor Gericht: „Wo ist Hannas Arbeit?“
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Petro erhöht Mindestlohn in Kolumbien um 23 Prozent per Dekret – höher als von Gewerkschaften und Unternehmerseite vorgeschlagen
Regierung in Kolumbien legt ambitionierte Arbeitsreform vor, sie soll Outsourcing und Informalität bekämpfen und kollektive Arbeitsrechte stärken„… Kolumbiens Präsident Gustavo Petro verfügt kurz vor Ende seiner Amtszeit per Dekret eine Erhöhung des Mindestlohns um 23 Prozent. Ab dem 1. Januar 2026 steigt der gesetzlich festgelegte Mindestlohn um 327.405 Pesos (rund 74 Euro) auf neu 1.750.905 Pesos (rund 396 Euro). Gemeinsam mit dem Fahrtkostenzuschuss von 249.095 Pesos, auf den alle Arbeitnehmer:innen Anspruch haben, die ein Einkommen bis zum Doppelten des Mindestlohns erhalten, ergibt sich damit ein monatliches Mindesteinkommen von 2.000.000 Pesos, was rund 543 Euro entspricht. Laut Regierung betrifft die Anpassung rund 2,4 Millionen Arbeiter:innen. (…) Petro erklärte, die Berechnung orientiere sich nicht ausschließlich an Indikatoren wie Inflation und Produktivität. Stattdessen seien internationale Standards für existenzsichernde Löhne einbezogen worden, die den Grundbedarf für Familien mit drei bis vier Personen berücksichtigen…“ Beitrag von Sina Johanna Reichl vom 3. Januar 2026 in amerika21 und mehr Informationen weiterlesen »

Regierung in Kolumbien legt ambitionierte Arbeitsreform vor, sie soll Outsourcing und Informalität bekämpfen und kollektive Arbeitsrechte stärken

Petro erhöht Mindestlohn in Kolumbien um 23 Prozent per Dekret – höher als von Gewerkschaften und Unternehmerseite vorgeschlagen
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Niederländische Gewerkschaft fordert höheren Mindestlohn: Statt (rund) 10, sollen es 14 Euro/Stunde werden – laut Umfragen sind 70% dafür…
Mit Mindestlöhnen gegen Lohndumping„… Aktuell erhalten etwa eine halbe Millionen Beschäftigte in den Niederlanden lediglich den gesetzlichen Mindestlohn – das sind sechs Prozent. Etwa die Hälfte sind junge Beschäftigte unter 25 Jahren.  (…) Zählt man zu den 500 000 Mindestlohnempfängern noch die Beschäftigten hinzu, die kaum mehr verdienen, sind es zwei Millionen Niedriglohnbeschäftigte. Touristen denken bei Holland an Tulpen und Käse – Firmen an Niedriglöhne, flexibilisierte Arbeitsbedingungen und staatliche Subventionen. (…) 14 Euro wären ungefähr 60 Prozent des Medianeinkommens, was der EU-Sozialkommissar empfiehlt. Davon könnte man ohne Sozialleistungen leben. 2017 bezog mehr als die Hälfte aller niederländischen Haushalte eine oder mehrere staatliche Leistungen. In den Niederlanden gibt es bereits seit 50 Jahren einen gesetzlichen Mindestlohn. Als er eingeführt wurde, betrug er 69 Prozent des Durchschnittslohns von Vollzeitbeschäftigten. 2018 waren es laut OECD nur noch 39 Prozent...“ aus „Nicht mehr nur Cents“ am 15. Februar 2020 in neues deutschland online – ein Gespräch von Ines Wallrodt mit Linda Vermeulen, Tarifsekretärin des FNV. Siehe dazu: Niederlande: Mindestlohn steigt zum 1. Januar 2026 mit Mindesturlaubsgeld auf 15,89 Euro weiterlesen »

Mit Mindestlöhnen gegen Lohndumping

Niederländische Gewerkschaft fordert höheren Mindestlohn: Statt (rund) 10, sollen es 14 Euro/Stunde werden – laut Umfragen sind 70% dafür… / NEU: Niederlande: Mindestlohn steigt zum 1. Januar 2026 mit Mindesturlaubsgeld auf 15,89 Euro
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Durch Investigativ-Journalist Peter Bengtsen aufgedeckte Zwangsarbeit und Schuldknechtschaft zwingt Fahrradhersteller Giant in Taiwan in die Knie
Das Strike-Bike„… Der dänische Investigativ-Journalist Peter Bengtsen hat in den vergangenen zwei Jahren mit seinen Recherchen in Taiwans Fahrradindustrie für Le Monde Diplomatique für Aufsehen gesorgt. (…) Allein im Oktober 2025, so Bengtsens Dokumentation der Ereignisse, haben Giant und Merida – gegen dessen Produkte ebenfalls ein US-Importstopp im Raum stand – insgesamt zwischen 2 und 2,25 Millionen Dollar an ihre Arbeiter rückerstattet. Auch Taiwans Regierung musste sich nach Bengtsens Berichten und den Konsequenzen, die sie nach sich zogen, mit den Arbeitsbedingungen in der Fahrradbranche beschäftigen. (…) Knapp 1000 Unternehmen mit insgesamt rund 40.000 Beschäftigten produzieren in Taiwan für die weltweite Fahrradindustrie. Etwa 40 Prozent aller in Europa verkauften Fahrräder stammen aus taiwanesischer Produktion…“ Artikel von Steffen Kanduth vom 31.12.2025 in derstandard.de mit vielen Links („Durch Journalisten aufgedeckte Zwangsarbeit zwingt Fahrradhersteller in die Knie“) und mehr dazu weiterlesen »

Das Strike-Bike

Durch Investigativ-Journalist Peter Bengtsen aufgedeckte Zwangsarbeit und Schuldknechtschaft zwingt Fahrradhersteller Giant in Taiwan in die Knie
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Erneut #KeinBlutfürÖl: Der Internationale Gewerkschaftsbund u.a. verurteilen die militärische Aggression der USA und die Verletzung der Souveränität Venezuelas
Weltweiter Aktionstag in Solidarität mit Venezuela: 17. Januar 2026: Kein Krieg, kein Umsturz, kein Staatsstreich, keine Sanktionen!Der Internationale Gewerkschaftsbund (IGB) und der Gewerkschaftsbund der Americas (TUCA) lehnen die heute von der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika auf dem Gebiet der Bolivarischen Republik Venezuela durchgeführte Militäroperation entschieden und unmissverständlich ab. (…) „Diese Handlungen dienen in keiner Weise der Verteidigung der Demokratie; es handelt sich um eindeutige Aggressionen im Rahmen einer militarisierten Außenpolitik, die von einseitigen wirtschaftlichen Interessen motiviert ist“, erklärte Luc Triangle, Generalsekretär des IGB. (…) ITUC und TUCA engagieren sich weiterhin gegen imperialistische, militärische oder wirtschaftliche Einmischung eines Landes in ein anderes, gegen Kriege und für die entschiedene Verteidigung von Frieden, Demokratie und Multilateralismus…“ engl. Erklärung vom 3. Januar 2026 beim IGB – siehe weitere (erste) Kommentare und den Aufruf zum weltweiten Aktionstag in Solidarität mit Venezuela am 17. Januar weiterlesen »

Weltweiter Aktionstag in Solidarität mit Venezuela: 17. Januar 2026: Kein Krieg, kein Umsturz, kein Staatsstreich, keine Sanktionen!

Erneut #KeinBlutfürÖl: Der Internationale Gewerkschaftsbund u.a. verurteilen die militärische Aggression der USA und die Verletzung der Souveränität Venezuelas
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Litauens Rechtsregierung will den Zugriff auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk LRT ausweiten und stößt in der Bevölkerung auf breiten Protest
Neue „Feinde der Pressefreiheit“Rund ein Jahr nach ihrem Eintritt in die Regierung wollen Litauens Rechtspopulisten den Zugriff auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ausweiten. In der Bevölkerung stößt das Vorhaben auf Protest. Einen so großen Protest hat das kleine Litauen schon lange nicht mehr gesehen. Anfang der Woche versammeln sich nach offiziellen Angaben etwa 10.000 Menschen vor dem Parlament in der Hauptstadt Vilnius. Es ist eine beachtliche Zahl für ein Land mit gerade einmal rund drei Millionen Einwohnern. Viele Teilnehmer halten Schilder mit Botschaften wie „Hände weg von der Meinungsfreiheit“ hoch. (…) Den Protest haben Journalisten des öffentlich-rechtlichen Senders LRT organisiert. Anlass ist ein geplantes neues Gesetz, mit dem die Generaldirektorin des Senders schneller abberufen werden könnte.  (…) Doch die massive Protestkampagne der Journalisten scheint Wirkung zu zeigen. Mehr als 100.000 Menschen haben laut Organisatoren eine Petition unterschrieben, um den öffentlichen-rechtlichen Rundfunk zu unterstützen.“ Beitrag von Arne Bartram vom 11.12.2025 auf tagesschau.de („Litauen: Pläne für Medienreform treffen auf Widerstand“) und dazu: Von der Hauskatze zum Social-Media-Star: In Litauen führt eine Katze Proteste gegen die Medienreform an weiterlesen »

Neue „Feinde der Pressefreiheit“

Litauens Rechtsregierung will den Zugriff auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk LRT ausweiten und stößt in der Bevölkerung auf breiten Protest / NEU: Von der Hauskatze zum Social-Media-Star: In Litauen führt eine Katze Proteste gegen die Medienreform an
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Generalsekretär der Vereinigten Föderation der Erdölarbeiter Venezuelas: „Die Regierung Maduro hat eine offene Diktatur gegen die Arbeiterklasse errichtet“
Demonstration für die Befreiung inhaftierter Arbeiter:innen in VenezuelaIn einem Interview für die RSISL fordert der Gewerkschaftsführer die Freilassung der inhaftierten Arbeiter und schlägt einen Plan zur Sanierung von PDVSA unter Arbeiterkontrolle vor, um der Militarisierung und Intransparenz entgegenzuwirken. Im Folgenden präsentieren wir ein Exklusivinterview mit José Bodas Lugo, Generalsekretär der Vereinigten Föderation der Erdölarbeiter Venezuelas (FUTPV). Bodas ist auch eine herausragende Persönlichkeit der Gewerkschaftsbewegung C-CURA (Corriente Clasista, Unitaria, Revolucionaria y Autónoma) und Mitglied der PSL (Partido Socialismo y Libertad). In diesem Beitrag, der speziell für das Internationale Gewerkschaftsnetzwerk für Solidarität und Kämpfe produziert wurde, liefert der Gewerkschaftsführer eine schonungslose und detaillierte Analyse der „sozialen Katastrophe”, die die venezolanische Arbeiterklasse derzeit durchlebt…“ span. Interview vom 21. Dezember 2025 von und bei alternativen gewerkschaftlichen Netzwerk für Solidarität und Kampf und mehr daraus weiterlesen »

Demonstration für die Befreiung inhaftierter Arbeiter:innen in Venezuela

IGeneralsekretär der Vereinigten Föderation der Erdölarbeiter Venezuelas: „Die Regierung Maduro hat eine offene Diktatur gegen die Arbeiterklasse errichtet“
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