Internationales

Frankreich: Aufruf der "gelben Westen" zum GeneralstreikIn dieser Rubrik dokumentieren wir internationale, v.a. gewerkschaftspolitische Meldungen, die wir über Kontakte, KooperationspartnerInnen bzw KorrespondentInnen bekommen oder recherchiert haben. Viele sind auf Englisch, manche in anderen Sprachen. Meist nicht woanders zu finden. Da wir stolz sind, fast alle Länder der Welt abzudecken, ist es nicht möglich, hier die wichtigsten Informationen abzubilden, oder diese gar regelmässig zu aktualisieren… Einen Einblick in unsere Arbeitsweise liefern am besten:

Übrigens: Internationale Nachrichten aus speziellen Branchen sind auch auf den jeweiligen Branchen-Seiten zu finden! Länderübergreifende Aktivitäten befinden sich zudem in unserer Rubrik Gewerkschaftsbewegung international. Und beachtet bitte, dass unsere Berichterstattung aus der Zeit vor 2012 in unserem Archiv befindet, ebenso umfangreich und auf allen Länderseiten spezifisch verlinkt!

Zahl seit 2008 in 2019 verdoppelt: Mehr Krankheitstage durch Hitze und Sonne – und Tote, weltweit

Dossier

Fotoreportagen von David Bacon über Klimawandel und kalifornische LandarbeiterInnen bei über 45 Grad Hitze„Die Zahl der Krankheitstage durch Hitze und Sonnenlicht hat sich im Zeitraum von 2008 bis 2017 verdoppelt. Zudem werden mittlerweile jährlich Tausende Fälle von Hautkrebs als Berufskrankheit anerkannt. Hitzschlag, Sonnenstich, Krämpfe, Ödeme, Probleme durch Salz- und Wasserverlust – das sind einige der Gesundheitsschäden, die durch Hitze und Sonnenlicht ausgelöst werden können. Wie aus Angaben der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervorgeht, gab es 2017 etwa 40.000 Arbeitsunfähigkeitstage „auf Grund von Schäden durch Hitze und Sonnenlicht“. (…) Derzeit herrschen aber auch in Deutschland große Hitze und hohe UV-Strahlung. Ärztepräsident Klaus Reinhardt forderte Hitzepausen. (…) Die Industriegewerkschaft BAU beklagt, es gebe zwar Regelungen, diese würden aber von zahlreichen Bauunternehmern gebroche…“ Beitrag von Patrick Gensing und Wulf Rohwedder vom 23.07.2019 bei tagesschau.de und zum Thema Gesundheitsschutz NEU: Schuften, wenn die Straße schmilzt: Drei Berichte über Arbeit bei extremer Hitze weiterlesen »

Dossier zu Hitze, Sonne und Arbeitsschutz – und Toten, weltweit

Fotoreportagen von David Bacon über Klimawandel und kalifornische LandarbeiterInnen bei über 45 Grad Hitze

Schuften, wenn die Straße schmilzt: Drei Berichte über Arbeit bei extremer Hitze
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medico-Spendenaufruf: Clínica para todos – eine Klinik für alle im mexikanischen Regenwald
medico-Spendenaufruf: Clínica para todos - eine Klinik für alle im mexikanischen Regenwald„Gesundheit ist ein Menschenrecht – das für viele nicht gilt. Im mexikanischen Bundesstaat Chiapas werden indigene Gemeinden systematisch von der medizinischen Versorgung ausgeschlossen. Auch deshalb rebelliert dort seit 1994 die zapatistische Bewegung. Seither kämpfen sie für ein gutes Leben, Würde und Gerechtigkeit. Nun haben die zapatistischen Gemeinden mitten im Regenwald mit dem Bau einer eigenen Klinik begonnen: Gynäkologie, Labor, zahnärztliche Versorgung – selbstverwaltet und offen für alle. Mit Unterstützung solidarischer Initiativen, auch von medico international, verteidigen sie das Recht auf Gesundheit dort, wo der Staat versagt. Während uns angesichts der Lage der Welt vielerorts Ohnmacht und Lähmung begegnen, birgt die zapatistische Autonomie mehr als abstrakte Hoffnung. Unterstütze die gesundheitliche Selbstbestimmung in Chiapas.“ medico-Spendenaufruf vom August 2026 – siehe mehr Informationen weiterlesen »

medico-Spendenaufruf: Clínica para todos - eine Klinik für alle im mexikanischen Regenwald

medico-Spendenaufruf: Clínica para todos – eine Klinik für alle im mexikanischen Regenwald
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Breiter Widerstand gegen die Abschaffung des Abtreibungsrechts in immer mehr US-Staaten – immer notwendiger

Dossier

Abtreibung ist Gesundheitsvorsorge - breiter Widerstand gegen die drohende Abschaffung des US-Abtreibungsrechts… Die zugängliche und erschwingliche Gesundheitsversorgung ist in unserem Land bereits eingeschränkt, und der Verlust des Zugangs zur lebenswichtigen reproduktiven Gesundheitsversorgung wird nur noch mehr Menschen und Gemeinschaften in Gefahr bringen. Diese Verbote treffen marginalisierte Bevölkerungsgruppen am härtesten, und die Gesundheitsbehörden müssen jetzt eingreifen und Maßnahmen ergreifen, um den Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen und allgemeiner reproduktiver Gesundheit zu schützen und zu erweitern. (…) Innerhalb weniger Wochen könnten rechtsgerichtete Richter am Obersten Gerichtshof Roe v. Wade aushöhlen oder aufheben. Deshalb ist es wichtig, dass Präsident Biden und das Gesundheitsministerium Maßnahmen ergreifen, um sich auf das Schlimmste vorzubereiten und den Zugang zu sicheren Abtreibungen für alle zu schützen…“ Aus der größten aktuellen Petition „Abortion Is Health Care“ in den USA – siehe dazu NEU: USA übernehmen die Führung der globalen Initiative gegen Abtreibungen „Genfer Konsens“ – unterstützt durch deren neues Mitglied Argentinien weiterlesen »

Dossier zur (drohenden) Abschaffung des US-Abtreibungsrechts

Abtreibung ist Gesundheitsvorsorge - breiter Widerstand gegen die drohende Abschaffung des US-Abtreibungsrechts

USA übernehmen die Führung der globalen Initiative gegen Abtreibungen „Genfer Konsens“ – unterstützt durch deren neues Mitglied Argentinien
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Armut als Mileis Erfolg: Argentinien hat die niedrigsten Löhne in Lateinamerika und einen Mindestlohn unter dem von 2001

Dossier

Mileis Erfolg: Argentinien hat die niedrigsten Löhne in Lateinamerika und einen Mindestlohn, der unter dem von 2001 liegtArgentinische Arbeitnehmer erhalten die niedrigsten Löhne in Lateinamerika, und der Rückgang ist historisch, so ein Bericht des Lateinamerikanischen Strategiezentrums für Geopolitik (Celag). Im September 2025 lag der Realmindestlohn unter dem Niveau von 2001, vor dem Zusammenbruch der Konvertibilität. In der Casa Rosada gibt man zu, dass die Regierung von Javier Milei das Einkommen der Arbeiter als“Anker der Anpassung und der Verlangsamung der Inflation“ benutzt hat. Und die Zahlen belegen dies.Die Celag hat herausgefunden, dass der argentinische Mindestlohn (Stand November 2025) der niedrigste in der gesamten Region ist. Mit nur 225 Dollar rangiert er am unteren Ende der Tabelle, hinter Bolivien, Paraguay und weit hinter Costa Rica, das mit 729 Dollar an der Spitze liegt. (…) Ein Bericht der Facultad de Ciencias Económicas de la UBA weist zudem darauf hin, dass der Salario Mínimo, Vital y Móvil zwischen November 2023 und September 2025 34 % seiner Kaufkraft verlieren wird…“ span. Beitrag vom 17. November 2025 in Página|12 und und Beispiele wie Widerstand. NEU: “No se banca más”: Woche der Proteste gegen den Verschuldungskurs in Argentinien mündet am Donnerstag im Marsch zum Wirtschaftsministerium in Buenos Aires weiterlesen »

Dossier: Armut als Mileis Erfolg: Argentinien hat die niedrigsten Löhne in Lateinamerika…

Mileis Erfolg: Argentinien hat die niedrigsten Löhne in Lateinamerika und einen Mindestlohn, der unter dem von 2001 liegt

“No se banca más”: Woche der Proteste gegen den Verschuldungskurs in Argentinien mündet am Donnerstag im Marsch zum Wirtschaftsministerium in Buenos Aires
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55 Jahre nach der Verstaatlichung des chilenischen Kupfers ist die Zukunft des Staatskonzerns Codelco erneut Gegenstand einer politischen Auseinandersetzung
Arbeitskampf 2021 bei Codelco in Chile„Kritiker werfen der Regierung des ultrarechten Präsidenten José Antonio Kast vor, gezielt Zweifel an der Leistungsfähigkeit des Unternehmens zu säen, um langfristig eine stärkere Öffnung für privates Kapital vorzubereiten. (…) Nach Einschätzung mehrerer Bergbauexperten verfolgt die Regierung mit ihrer Kritik ein anderes Ziel: Sie will das Vertrauen in den Staatskonzern schwächen, um politische Zustimmung für eine stärkere Beteiligung privater Investoren zu schaffen. (…) Die Vorsitzende des Bergbauausschusses im Senat, Yasna Provoste, forderte von der neuen Unternehmensführung die ausdrückliche Zusicherung, dass die strategische Neuausrichtung nicht zu einer Privatisierung Codelcos führen werde. Zugleich sprach sie sich dafür aus, Chiles Rolle als führender Produzent strategischer Rohstoffe, insbesondere von Lithium, wieder auszubauen, ohne die Kontrolle über diese Ressourcen aus der Hand zu geben…“ Beitrag von Nerea de Lucó in der Übersetzung von Benjamin Grasse vom 17. Juli 2026 bei amerika21 („55 Jahre nach Allende: Neuer Angriff auf Chiles Kupfer?“) und einige Hintergründe. NEU: Chile: Griff nach dem Kupfer. Hitzige Debatte um Teilprivatisierung des staatlichen Konzerns Codelco weiterlesen »

55 Jahre nach der Verstaatlichung des chilenischen Kupfers ist die Zukunft des Staatskonzerns Codelco erneut Gegenstand einer politischen Auseinandersetzung

Arbeitskampf 2021 bei Codelco in Chile

Chile: Griff nach dem Kupfer. Hitzige Debatte um Teilprivatisierung des staatlichen Konzerns Codelco
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Australien: Uber und Uber Eats unterzeichnen Vereinbarung über die einklagbaren Rechte der Rider – werden die Arbeitsplätze nun besser?

Dossier

Australien: Transportgewerkschaft gewinnt Vereinbarung mit UberNach der für Australien ersten betrieblichen Vereinbarung zwischen der Lieferplattform DoorDash und Gewerkschaft TWU im Mai 2022 unterzeichneten am 28. Juni 2022 auch Uber und die Tochterfirma Uber Eats mit der australischen Transportarbeiter:innengewerkschaft TWU eine Vereinbarung über die einklagbaren Rechte der Rider. Auch die Internationale Transportarbeiter:innengewerkschaft begrüßt diesen Durchbruch in den Verhandlungen. Wir dokumentieren die entsprechenden Stellungnahmen und NEU: Mindestvergütung und mehr Sicherheit für Lieferdienstfahrer bei Uber Eats und Door Dash: Australien setzt neue ILO-Standards für Gig-Worker um weiterlesen »

Dossier zur Vereinbarung mit Uber und Uber Eats in Australien

Australien Transportgewerkschaft gewinnt Vereinbarung mit Uber

Mindestvergütung und mehr Sicherheit für Lieferdienstfahrer bei Uber Eats und Door Dash: Australien setzt neue ILO-Standards für Gig-Worker um
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Präsentismus – auch in Österreich das unsichtbare Phänomen bei sichtbarem Arbeitsdruck

Dossier

Präsentismus: Arbeiten trotz Krankheit (IG Metall)Krank in die Arbeit zu gehen, schadet der Belegschaft und dem Unternehmen – der aktuelle Arbeitsklima Index zeigt: 53 Prozent der Beschäftigten arbeiten in der Corona-Krise, auch wenn sie krank sind. Geht es um das Coronavirus, sollte allen klar sein: Wer krank ist, bleibt zu Hause, um nicht auch noch die KollegInnen anzustecken. Im beruflichen Alltag scheint diese Devise allerdings nicht zu gelten: Die Krankenstandstage gehen zurück und die allermeisten Befragten geben an, immer mal wieder krank in die Arbeit zu gehen. Laut einer aktuellen Auswertung des Österreichischen Arbeitsklima Index der AK Oberösterreich ist der Anteil der Beschäftigten, die arbeiten, obwohl sie krank sind, so hoch wie nie zuvor. (…) Die Hauptgründe dafür sind Pflichtgefühl und Zeitstress, aber auch das Home-Office. (…) Und wer daheimbleibt, steht schnell unter Verdacht zu simulieren…“ Beitrag von Toumaj Faragheh vom 9. April 2021 beim ÖGB und dazu NEU: Weniger Krankenstände, mehr Überlastung: Österreichs Kapitalfraktion fordert strengere Kontrollen, ÖGB und Arbeiterkammer warnen vor Arbeitsdruck weiterlesen »

Dossier: Präsentismus – auch in Österreich das unsichtbare Phänomen bei sichtbarem Arbeitsdruck

Präsentismus: Arbeiten trotz Krankheit (IG Metall)

Weniger Krankenstände, mehr Überlastung: Österreichs Kapitalfraktion fordert strengere Kontrollen, ÖGB und Arbeiterkammer warnen vor Arbeitsdruck
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Gewerkschaften im Iran mobilisieren gegen die Terrorjustiz und Repression – und rufen auf zur internationalen Solidarität

Dossier

Campaign to Free jailed workers in Iran (Free Them Now)Das Regime versucht, die Protestbewegung und die gesamte Gesellschaft einzuschüchtern und zurückzudrängen. Ähnliche Urteile wurden bereits gegen Frauenechtsaktivistinnen, gegen die Gefangegnen des 1. Mai 2019, gegen Lehrer, Studenten und andere Aktivisten ausgesprochen. (…) Jetzt brauchen die Arbeiter und die Bevölkerung im Iran mehr denn je internationale Unterstützung. (…) Als Reaktion auf die jüngsten Aggressionen des islamischen Regimes hat «Free Them Now» eine gemeinsame Kampagne mit dem Komitee für die Freilassung politischer Gefangener und der Internationalen Kampagne gegen die Hinrichtung angekündigt...“ – aus dem Solidaritätsaufruf vom 08. September 2019, die wir – samt Kontaktmöglichkeiten für die BRD – neben weiteren dokumentieren. Dazu NEU: Die Busgewerkschaft Vahed ruft alle Gewerkschaften weltweit um Hilfe im Kampf gegen Inhaftierungen und Hinrichtungen von Gewerkschafts- und politischen Aktivist*innen sowie gegen die Todesstrafe im Iran weiterlesen »

Dossier zur Solidarität mit verhafteten GewerkschafterInnen im Iran

Campaign to Free jailed workers in Iran (Free Them Now)

Die Busgewerkschaft Vahed ruft alle Gewerkschaften weltweit um Hilfe im Kampf gegen Inhaftierungen und Hinrichtungen von Gewerkschafts- und politischen Aktivist*innen sowie gegen die Todesstrafe im Iran
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Das Erdbeben in Kolumbien am 10. August 2026 trifft auf die neue rechte Regierung, die Erdbebenhilfe ausbremst und international politisch selektiert
Red Sindical Internacional de Solidaridad y Lucha exige socorro inmediato y derechos para los trabajadores„… Ein Erdbeben ist ein Naturphänomen. Das Ausmaß seiner Folgen ist jedoch weder natürlich noch unvermeidbar. Die prekären Wohnverhältnisse, soziale Ungleichheit, mangelnde Infrastruktur, das Fehlen geeigneter Präventionsmaßnahmen sowie die Verschlechterung der Lebens- und Arbeitsbedingungen bestimmen, wer dem Risiko stärker ausgesetzt ist und wer bessere Voraussetzungen hat, um zu überleben und sein Leben wieder aufzubauen. Daher tragen die Kommunalverwaltungen, die Bundesregierung und die Wohnungswirtschaft konkrete Verantwortung angesichts dieser Tragödie. (…) Es reicht nicht aus, den Notstand auszurufen oder Mittel anzukündigen. Es muss sichergestellt werden, dass diese Mittel unverzüglich bei den betroffenen Gemeinden ankommen…“ Aus der span. Solidaritätserklärung vom 13. August 2026 von Laboursolidarity – des internationalen Gewerkschaftsnetzwerks für Solidarität und Kämpfe – siehe eine frühere Fassung sowie einen Beitrag zur politischen Situation weiterlesen »

Red Sindical Internacional de Solidaridad y Lucha exige socorro inmediato y derechos para los trabajadores

Das Erdbeben in Kolumbien am 10. August 2026 trifft auf die neue rechte Regierung, die Erdbebenhilfe ausbremst und international politisch selektiert
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Afghanistan
Auch ohne Soldaten nicht sicher: Asylrecht und keine Abschiebungen nach Afghanistan!

Dossier

Stop Deportations to Afghanistan!Kurze Neuigkeiten aus dem angeblich sicheren Afghanistan: Anschlag während de Maizière-Besuch: „Ungeachtet der Tatsache, dass die Bundeswehr-Mission in Afghanistan kürzlich verlängert und personell aufgestockt wurde, will die Große Koalition Afghanen vermehrt in ihr Heimatland abschieben. (…) Drinnen tafelt de Maizière, draußen gibt es Tote. (…) ein Bericht vom 20.01. spricht sogar von bis dato sieben Taliban-Anschlägen allein in Kabul im Jahr 2016, auch die Bundeswehr war bereits davon betroffen. Besonders interessant dabei: Von den 34 afghanischen Provinzen bezeichnet der afghanische Flüchtlingsminister 31 als unsicher – eine der drei übrigbleibenden Provinzen ist Kabul. Allein diese Einschätzung spricht Bände über die generelle Sicherheitslage im Land. Angespannte Sicherheitssituation wird heruntergespielt…“ Beitrag von und bei Pro Asyl vom 2. Februar 2016 und NEU: Deutschland lässt Afghan*innen im Stich! Fünf Jahre Taliban-Herrschaft: Menschenrechtliche Organisationen fordern Abschiebestopp nach Afghanistan weiterlesen »

Dossier für Asylrecht und gegen Abschiebungen nach Afghanistan

Stop Deportations to Afghanistan!

Deutschland lässt Afghan*innen im Stich! Fünf Jahre Taliban-Herrschaft: Menschenrechtliche Organisationen fordern Abschiebestopp nach Afghanistan
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Abzug aus Afghanistan: Die NATO beendet ihren 20-jährigen Krieg und überlässt ihr Einsatzgebiet in katastrophalem Zustand den Taliban

Dossier

Wenn sie erst befreit sind, dürfen sie für 5 $ Cent für uns schuften - Bild von Toldi„… War die Entsendung der deutschen Soldaten Ende 2001 noch von hehren Ankündigungen begleitet worden („Frieden“, „Menschenrechte“), so kehren sie nun aus einem desaströs verelendeten, von Gewalt geprägten und im Bürgerkrieg versinkenden Land heim. Zum Schutz ihres Abzuges musste eigens noch ein Mörserzug an den Hindukusch geflogen werden. Zuvor hatte die Biden-Administration ihre Verbündeten mit einem neuen Alleingang bei der Entscheidung über die Beendigung des Einsatzes düpiert. (…) Während weithin Konsens über das Scheitern des 20-jährigen NATO-Krieges am Hindukusch herrscht, findet die deutsche Verteidigungsministerin lobende Worte…“ Bericht vom 4. Mai 2021 von und bei German-Foreign-Policy – siehe NEU: Hunger und Entrechtung prägen Afghanistan fünf Jahre nach der Taliban-Machtübernahme, aber internationale Ächtung weicht den Abschiebe-Begehren weiterlesen »

Dossier zum NATO-Abzug aus Afghanistan und den Folgen

Wenn sie erst befreit sind, dürfen sie für 5 $ Cent für uns schuften - Bild von Toldi

Hunger und Entrechtung prägen Afghanistan fünf Jahre nach der Taliban-Machtübernahme, aber internationale Ächtung weicht den Abschiebe-Begehren
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Frauen unter der Herrschaft der Taliban in Afghanistan kämpfen für ihre Rechte

Dossier

Afghanistan: Marzia und Hajar gehörten zur Hazara Minderheit und kämpferischen FrauenWie im Iran vermischt sich auch in Afghanistan der Widerstand von Frauen mit dem ethnischer Minderheiten und sozialen Problemen. Besonders die Gruppe der Hazaras wird von den Taliban verfolgt und ermordet. Darunter sind auch viele Frauen, die dem Regime Widerstand leisten wie Marzia und Hajar Mohammadi. Die beiden Freundinnen wurden am 30. September 2022 mit weiteren 60 vor allem Frauen und Mädchen durch ein Sprengstoffattentat auf ein Bildungszentrum für Frauen in Kabul ermordet. Das Selbstmordattentat löste Proteste von Frauen in ganz Afghanistan aus. Der Anschlag ereignete sich in Dasht-e Barchi, einem Gebiet in Kabul, das überwiegend von Angehörigen der schiitischen Hazara-Gemeinschaft bewohnt wird. Am 3. November 2022 hat die Taliban zudem eine Konferenz von Frauenrechtsaktivist:innen im gleichen Viertel gestürmt und u. a. Zarifa Yaqubi festgenommen. Wir wollen hier die Proteste sichtbar machen, die auch durch die aktuelle iranische Bewegung inspiriert werden, aber auch die Lebensbedingungen der Frauen und Mädchen schildern. NEU: Vor 5 Jahren haben Frauen in Afghanistan fast alle Rechte verloren, nun sind weibliche Journalistinnen und Verfechterinnen der Frauenrechte besonders im Visier der Taliban weiterlesen »

Dossier: Frauen unter der Herrschaft der Taliban in Afghanistan kämpfen für ihre Rechte

Afghanistan: Marzia und Hajar gehörten zur Hazara Minderheit und kämpferischen Frauen

Vor 5 Jahren haben Frauen in Afghanistan fast alle Rechte verloren, nun sind weibliche Journalistinnen und Verfechterinnen der Frauenrechte besonders im Visier der Taliban
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Landarbeiter:innen im unbefristeten Streik gegen Arbeitsrechtsverstöße bei Agropoinente in Almeria – Unterstützung der Kundschaft in Deutschland erbeten
Landesweite Solidarität mit SATDie mit uns befreundete andalusische Landarbeiter:innengewerkschaft SOC-SAT ist am 10. August in einen unbefristeten Streik gegen den Betrieb von Lara Castaneda (Agroponiente-Gruppe) getreten. Vorausgegangen waren diverse Verhandlungen. Konsument:innen in Deutschland sind aufgerufen nach Produkten der Firma im deutschen Einzelhandel Ausschau zu halten, Fotos von den Etiketten zu machen und diese an die Unterstützungsgruppe Interbrigadas zu senden: info@interbrigadas.org (…) Gefordert werden v.a.: die Einhaltung des gültigen Tarifvertrages (20 minütige Pause, Bezahlung von Mindestlohn, Einhaltung der Urlaubsansprüche), Wiedereinstellung von illegal gekündigten Gewerkschafter:innen, Respekt durch Vorarbeiter:innen und Bosse, Pausenräume für alle…“ Meldung vom 14. August 2026 der Initiative Grüne Gewerke der FAU mit mehr Informationen weiterlesen »

Landesweite Solidarität mit SAT

Landarbeiter:innen im unbefristeten Streik gegen Arbeitsrechtsverstöße bei Agropoinente in Almeria – Unterstützung der Kundschaft in Deutschland erbeten
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Tödliche Waldbrandsaison 2026 in Frankreich: Feuerwehrleute am Limit – ein Beruf am Ende seiner Kräfte

Dossier

Brûlons le Capitalisme, pas les Forêts - Lass uns den Kapitalsmus verbrennen, nicht die Wälder (Gewerkschaft Solidaires in Frankreich)Seit Beginn des Sommers sind drei Kollegen im Einsatz ums Leben gekommen. Vor Ort macht sich in den Feuerwachen zunehmende Erschöpfung breit, während die Behörden selbst mittlerweile das beispiellose Ausmaß der Krise anerkennen. Die CFDT SDIS weist darauf hin, dass Würdigungen nicht mehr ausreichen: Es werden Mittel benötigt. Zwei 34-jährige Feuerwehrleute sind am 21. Juli ums Leben gekommen, als sie bei der Bekämpfung eines besonders heftigen Kiefernwaldbrands in der Nähe des Flughafens von Bordeaux in ihrem Tankwagen eingeschlossen wurden. Ein dritter Kollege ist seit Beginn des Sommers ums Leben gekommen. Im Zuge dieser erneuten Tragödie haben sich sowohl Berufs- als auch Freiwillige Feuerwehrleute in der Presse zu Wort gemeldet: Erschöpfung, Personalmangel, unzureichende Ausrüstung…“ franz. Meldung der Cfdt Sdis (Feuerwehr- und Rettungsdienste) vom 24. Juli 2026 mit Video – siehe mehr zum gar nicht so neuen Problem. NEU: Nach den Protestaktionen am 13. August rufen die vom Innenminister enttäuschten Feuerwehrgewerkschaften zur nächsten mehrtägigen Mobilisierung Ende September auf weiterlesen »

Dossier: Tödliche Waldbrandsaison 2026 in Frankreich: Feuerwehrleute am Limit – ein Beruf am Ende seiner Kräfte

Brûlons le Capitalisme, pas les Forêts - Lass uns den Kapitalsmus verbrennen, nicht die Wälder (Gewerkschaft Solidaires in Frankreich)

Nach den Protestaktionen am 13. August rufen die vom Innenminister enttäuschten Feuerwehrgewerkschaften zur nächsten mehrtägigen Mobilisierung Ende September auf
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„8×5“: Der auch gewerkschaftlich innovative Kampf der Arbeitsmigrant:innen der Textilindustrie in der Toskana

Dossier

In Prato, in der Region Toskana, mobilisieren sich seit über einem Monat schon rund 30 pakistanische und bengalische Arbeiter*innen der chinesischen Druckerei Texprint„Florenz und Prato gelten als das textile Zentrum von „Made in Italy“: Berühmte und sehr teure Designerlabels lassen hier unter oft menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen (v.a. pakistanische und bengalesische) bei Unterauftragnehmern produzieren. Den bislang nicht organisierten kleinen Zulieferern haben sich Gewerkschaften wie Sudd Cobas und CNA Federmoda gewidmet. In den letzten Jahren (ca seit 2001) ist dabei in den italienischen Provinzen Florenz und Prato die Arbeiterbewegung „8×5“ entstanden, die einen Achtstundentag an fünf Tagen in der Woche sowie die Einhaltung von Verträgen und Arbeitsgesetzen fordert. Dank der Streiks und der gewerkschaftlichen Organisierung von unten in vielen ausbeuterischen Fabriken sind die Rechte und ein wenig Gerechtigkeit zurückgekehrt. Trotz der Tatsache, dass alle großen Luxusmarken unglaubliche und wachsende Gewinnmargen haben, ergreifen sie viele Maßnahmen, um der Bewegung und der Erlangung von Rechten durch die Arbeiter in ihren Lieferketten entgegenzuwirken. Siehe die Kampagne „8×5“ bei Sudd Cobas (ital.), unsere 2 Dossiers zu den Beispielen Texprint und Montblanc sowie weitere Informationen dazu. NEU: Proletarische Gegenmacht: Die Gewerkschaft Sudd Cobas organisiert den Klassenkampf im Textilsektor der italienischen Stadt Prato weiterlesen »

Dossier zum Kampf der Arbeitsmigrant:innen der Textilindustrie in der Toskana

In Prato, in der Region Toskana, mobilisieren sich seit über einem Monat schon rund 30 pakistanische und bengalische Arbeiter*innen der chinesischen Druckerei Texprint

Proletarische Gegenmacht: Die Gewerkschaft Sudd Cobas organisiert den Klassenkampf im Textilsektor der italienischen Stadt Prato
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