Internationales

Frankreich: Aufruf der "gelben Westen" zum GeneralstreikIn dieser Rubrik dokumentieren wir internationale, v.a. gewerkschaftspolitische Meldungen, die wir über Kontakte, KooperationspartnerInnen bzw KorrespondentInnen bekommen oder recherchiert haben. Viele sind auf Englisch, manche in anderen Sprachen. Meist nicht woanders zu finden. Da wir stolz sind, fast alle Länder der Welt abzudecken, ist es nicht möglich, hier die wichtigsten Informationen abzubilden, oder diese gar regelmässig zu aktualisieren… Einen Einblick in unsere Arbeitsweise liefern am besten:

Übrigens: Internationale Nachrichten aus speziellen Branchen sind auch auf den jeweiligen Branchen-Seiten zu finden! Länderübergreifende Aktivitäten befinden sich zudem in unserer Rubrik Gewerkschaftsbewegung international. Und beachtet bitte, dass unsere Berichterstattung aus der Zeit vor 2012 in unserem Archiv befindet, ebenso umfangreich und auf allen Länderseiten spezifisch verlinkt!

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Die Schüler:innen und Studierende in Italien gegen Meloni, das rassistiche Schuldekret und die Lebenshaltungskosten: „Geld für Schulen, nicht für Krieg“

Dossier

Plakat von Confronto scuola zum „No Meloni Day“ am 16.10.2026 in Italien„Das neue Schuldekret ist eine Schande: von der Obergrenze von 30 % für ausländische Schüler*innen in den Klassen über das Verbot des Ganzkörperschleiers für Schülerinnen bis hin zu den extrem hohen Geldstrafen für Eltern ausländischer Schüler*innen, die kein Italienisch lernen – das Maß ist voll! Schluss mit Hass und staatlichem Rassismus. Die Regierung Meloni und Bildungsminister Valditara versuchen, uns von den wahren Problemen im Schulwesen abzulenken: von den baufälligen Gebäuden über das seit langem bestehende Problem der prekären Beschäftigungsverhältnisse bei Lehrkräften und dem Schulpersonal (ATA) bis hin zum Personalmangel an den Schulen aufgrund ständiger Kürzungen. (…) Es ist an der Zeit, sich ein Beispiel an Frankreich zu nehmen und auf die Straße zu gehen..“ ital. Aufruf vom 11.10.2026 der USB Scuola („A scuola nessuno/a è straniero/a!“, maschinenübersetzt) zur Bürgerversammlung in Rom am 14. Oktober, es gibt  aber auch besetzte Schulen in Rom, Turin, Genua und Neapel und Zeltcamps an den Universitäten. Siehe dazu NEU: Die USB ruft in Italien zum Generalstreik am 30. Oktober auf, um die Proteste zu bündeln: Senkt die Preise, senkt die Mieten, senkt die Waffen, erhöht die Löhne… weiterlesen »

Dossier: Die Schüler:innen und Studierende in Italien gegen Meloni, das rassistiche Schuldekret und die Lebenshaltungskosten: „Geld für Schulen, nicht für Krieg“

Plakat von Confronto scuola zum „No Meloni Day“ am 16.10.2026 in Italien

Die USB ruft in Italien zum Generalstreik am 30. Oktober auf, um die Proteste zu bündeln: Senkt die Preise, senkt die Mieten, senkt die Waffen, erhöht die Löhne…
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Genua als Vorbild: Hafenarbeiter:innen weltweit im Widerstand gegen Militarisierung und Waffentransport

Dossier

Seit dem 15. Mai 2019 wurde in Genua für den Streik gegen das saudische Waffenschiff mobilisiert - am 20.5 wurde seine Beladung verhindertDer Streik der Hafenarbeiter von Genua gegen die Waffenlieferungen an die mörderische Saud-Bande und ihren Krieg gegen Jemen war eine Art Fanal, dass endlich etwas geschehen muss. Die Aktion der italienischen Docker steht in einer langen Tradition solcher Aktionen, mit denen bereits Waffenlieferungen nach Vietnam verhindert worden waren, aber auch Waffen an die Pinochet-Diktatur zu liefern wurde in Genua verhindert. Eine Tradition, die auch unter heutigen, schwierigen Bedingungen fortgesetzt werde, so sagt es Giacomo Marchetti, der zu den Organisatoren der Aktion gehörte im Gespräch mit David Broder „We Won’t Load Your Ships of Death – Italian dockers against Saudi war machine“ ursprünglich am 25. Mai 2019 im Jacobin Mag, jetzt auf Europe Solidaire dokumentiert. Spätestens seit dem Ukraine-Krieg und Nahost-Konflikt hat sich der Wirderstand in den Häfen internalisiert – siehe dazu die Aktionen und die Liste der Länder-Meldungen/Dossiers. Siehe dazu NEU: 30. Oktober 2026: Gewerkschaften der Hafenarbeiter in mehr als 40 Häfen kündigen einen internationalen Tag der Streiks und Proteste gegen Krieg und Völkermord an weiterlesen »

Dossier: Genua als Vorbild: Hafenarbeiter:innen weltweit im Widerstand gegen Militarisierung und Waffentransport

Seit dem 15. Mai 2019 wurde in Genua für den Streik gegen das saudische Waffenschiff mobilisiert - am 20.5 wurde seine Beladung verhindert

30. Oktober 2026: Gewerkschaften der Hafenarbeiter in mehr als 40 Häfen kündigen einen internationalen Tag der Streiks und Proteste gegen Krieg und Völkermord an
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Nach 2. Trump-Sieg in den USA „versprochen“: Massenabschiebungen und Internierungslager

Dossier

USA: No Borders No Nations Fuck your Deportations„Die Pläne von Donald Trump für Massenabschiebungen nehmen allmählich Gestalt an. Der designierte US-Präsident ernannte den früheren Chef der US-Grenzschutzbehörde ICE, Thomas Homan, zum Grenzschutzbeauftragten. Homan gilt als ausgewiesener Hardliner und wäre zuständig für die von Trump nach seinem Amtsantritt geplanten Massenabschiebungen. (…) Geschätzt rund elf Millionen Menschen leben in den USA ohne Papiere – viele seit Jahren, viele sind beschäftigt und Steuerzahler, viele haben Kinder, die US-Staatsbürger sind. Sie machen etwa drei Prozent der Bevölkerung aus. Bei einer Konferenz konservativer Aktivisten im Juli betonte Homan, die Regierung werde keine Ausnahmen machen. Wer illegal im Land sei, solle „über seine Schulter schauen“. Trump betonte in einem TV-Interview, Kosten seien dabei kein Hinderungsgrund. Die Regierung will zusätzliche Grenzbeamte einstellen und Internierungslager schaffen…“ Beitrag von Konrad Ege vom 14.11.2024 im Migazin („Hölle“ nach Trump-Sieg: Massenabschiebungen in den USA sollen Realität werden“) und dazu NEU: Die Grausamkeit der ICE ist nicht nur Trumps Instrument für Massenabschiebungen, sie ist auch zum Vehikel für grundsätzliche Gemeinheit geworden weiterlesen »

Dossier zu Massenabschiebungen und Internierungslagern nach 2. Trump-Sieg in den USA

USA: No Borders No Nations Fuck your Deportations

Die Grausamkeit der ICE ist nicht nur Trumps Instrument für Massenabschiebungen, sie ist auch zum Vehikel für grundsätzliche Gemeinheit geworden
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„An euren Händen klebt Blut!“: Studentische Proteste gegen tödliche Korruption weiten sich in Serbien zu Streiks gegen die neoliberale Regierung aus

Dossier

„An euren Händen klebt Blut!“ Aufruf der unabhängigen Lehrergewerkschaft Serbiens zum Generalstreik im Januar 2025„In Serbien finden derzeit die größten Straßenproteste seit Jahrzehnten statt. Der Anlass: Anfang November stürzte in der nordserbischen Stadt Novi Sad das Vordach des Bahnhofs ein. Bei dem Unglück kamen 15 Menschen ums Leben. Studierende organisieren seit dem Vorfall Proteste und fordern von der Regierung, Verantwortung zu übernehmen und den Fall aufzuklären. Die Demonstrierenden sehen die tief verwurzelte Korruption im Land als Ursache für den Einsturz. (…) Die Proteste weiteten sich über das ganze Land aus. Den Protesten haben sich Oppositionelle, Schüler und Schülerinnen, Professorinnen, Künstler und Bauern angeschlossen. Im Dezember wurde ein weiterer Skandal öffentlich, der das Vertrauen in die Regierung erschütterte: Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International berichtete, dass die serbische Polizei und Geheimdienste die Handys von Aktivisten und Journalisten mit einer israelischen Spionagesoftware infiziert haben...“ Umfangreicher Beitrag vom 26.12.2024 im Deutschlandfunk („Jugend vereint sich gegen Korruption“), siehe die weitere Entwicklung und NEU: Noch kurz vor der Wahl in Serbien zeigt die studentisch und zivilgesellschaftlich organisierte Bewegung, dass sie unabhängig vom Wahlverlauf gewonnen hat… weiterlesen »

Dossier zu Protesten und Streiks in Serbien seit Ende 2024

„An euren Händen klebt Blut!“ Aufruf der unabhängigen Lehrergewerkschaft Serbiens zum Generalstreik im Januar 2025

Noch kurz vor der Wahl in Serbien zeigt die studentisch und zivilgesellschaftlich organisierte Bewegung, dass sie unabhängig vom Wahlverlauf gewonnen hat…
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Über 20 LKW-Fahrer aus Belarus für polnische Spedition MBC streikten bei Venlo erfolgreich für ausstehende Löhne der Warschauer Leihfirma „Super Job“
Litauen Girteka - Ein Rotbrauner gezeichneter LKW mit Gittern vor den Fenstern aus dem ein Fahrer herausschaut„Rund 25 Lkw-Gespanne des polnischen Transportunternehmens MBC Trans stehen im Zusammenhang mit einem Streit über mutmaßlich ausstehende Lohnzahlungen still. Die Forderungen der Fahrer belaufen sich nach deren Angaben auf rund 150.000 Euro. Die Protestaktion begann in Deutschland und verlagerte sich anschließend in die Niederlande, wo sich überwiegend belarussische Fahrer am Truckstop Venlo aufhalten. (…) Mit dem Konflikt befassen sich auch die niederländische Gewerkschaft FNV und nach Angaben aus dem Umfeld der Fahrer die Stiftung Road Transport Due Diligence (RTDD)...“ Artikel von Agnieszka Kulikowska-Wielgus vom 23.10.2026 in Trans.info („25 Lkw in den Niederlanden blockiert. Im Hintergrund: ein polnischer Frachtführer und ein Streit um 150.000 Euro“) – siehe mehr Informationen aus der Recherche von chefduzen.de zum nun erfolgreich abgeschlossenen Streik weiterlesen »

Litauen Girteka - Ein Rotbrauner gezeichneter LKW mit Gittern vor den Fenstern aus dem ein Fahrer herausschaut

Über 20 LKW-Fahrer aus Belarus für polnische Spedition MBC streikten bei Venlo erfolgreich für ausstehende Löhne der Warschauer Leihfirma „Super Job“
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Wenn der Sparhaushalt in Frankreich auf den Alltag trifft, schließen sich BeamtInnen, Feuerwehrleute und SchülerInnen zusammen, erstmals am 29. September

Dossier

SNES-FSU Syndicat National des Enseignements de Second degré: Mobilisations lycéennes : appel aux personnels à se tenir aux côtés des élèves dans la manifestation et la grève le 8 octobre„200.000 Menschen demonstrierten am gestrigen Dienstag, de 29. September 2026 in ganz Frankreich – in insgesamt 115 Städten – auf Aufruf der Gewerkschaften hin (…) Gegenstand der Mobilisierung, zu denen alle relevanten Gewerkschaften aufgerufen hatten (mobilisiert hatte in Paris jedoch zu über 80 Prozent die CGT, hingegen die rechtssozialdemokratisch geführte CFDT nur einige Hundert Menschen, hinzu kamen andere Verbände wie die linksalterative Union syndicale Solidaires aber auch die betont rechte Polizeigewerkschaft Alliance, die am Schluss der Demo lief), war aber auch die in wenigen Tagen beginnende Haushaltsberatung für das Staatsbudget 2027. (…) Seit Wochenbeginn hat eine Protestbewegung der Oberschüler/innen (Lycéens und Lycéennes) eine erhebliche Schlagkaft angenommen. Auch auf der Pariser Demo wurde diese durch einen sehr dynamischen Jugendblock sichtbar…“ Artikel von Bernard Schmid vom 30. September 2026 („Es brennt sozial, aber die Feuerwehr ist da“) sowie Aufrufe und weitere Informationen nun auch gesondert zu den Protesten der SchülerInnen und Studierenden gegen die Sparfolgen. NEU: Am Samstag, 24. Oktober demonstrieren „legitime“ und „illegitime“ Protestierende in ganz Frankreich nun auch gegen die Aussetzung des Demonstrationsrechts als Höhepunkt von 10 Jahren Macronismus weiterlesen »

Dossier: Wenn der Sparhaushalt in Frankreich auf den Alltag trifft, schließen sich BeamtInnen, Feuerwehrleute und SchülerInnen zusammen, erstmals am 29. September

SNES-FSU Syndicat National des Enseignements de Second degré: Mobilisations lycéennes : appel aux personnels à se tenir aux côtés des élèves dans la manifestation et la grève le 8 octobre

Am Samstag, 24. Oktober demonstrieren „legitime“ und „illegitime“ Protestierende in ganz Frankreich nun auch gegen die Aussetzung des Demonstrationsrechts als Höhepunkt von 10 Jahren Macronismus
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Das öffentliche Bildungswesen wurde nicht nur in Frankreich marode gespart – die Proteste dagegen breiten sich international aus

Dossier

SNES-FSU Syndicat National des Enseignements de Second degré: Mobilisations lycéennes : appel aux personnels à se tenir aux côtés des élèves dans la manifestation et la grève le 8 octobre„Argentinien, Albanien und Frankreich: Proteste für das Bildungswesen füllen die Straßen und stellen die Regierungen vor eine Herausforderung. Drei Länder, unterschiedliche Konflikte und doch dasselbe Bild, das sich in diesen Tagen wiederholt: Studierende und Beschäftigte im Bildungswesen strömen auf die Straßen, um öffentliche Mittel einzufordern, die Verschlechterung ihrer Arbeitsbedingungen anzuprangern und Entscheidungen ihrer Regierungen abzulehnen. In Argentinien endete der fünfte „Marcha Federal Universitaria“ am Donnerstag mit Tränengas, Wasserwerfern und 31 Festnahmen. In Albanien finden seit drei Tagen in Folge Studentenproteste statt, die zu Zusammenstößen mit der Polizei und Forderungen nach dem Rücktritt des Ministerpräsidenten geführt haben. In Frankreich bereiten die Mobilisierungen von Schülern der Sekundarstufe und Studenten mit Unterstützung von Gewerkschaften neue Kundgebungen für diesen Samstag, den 17. Oktober, vor…“ span. Beitrag vom 16. Oktober 2026 auf sindicalismo.org (maschinenübersetzt) – siehe Berichte aus Deutschland, einen internationalen Überblick und die Liste der nationalen Berichte und NEU: „Soweit sie friedlich und demokratisch stattfinden“: In Deutschland wird potenzielle Gewalt demonstrierender Gen Z noch vor dem (umstrittenen Aufruf zum) 31. Oktober verurteilt weiterlesen »

Dossier: Das öffentliche Bildungswesen wurde nicht nur in Frankreich marode gespart – die Proteste dagegen breiten sich international aus

SNES-FSU Syndicat National des Enseignements de Second degré: Mobilisations lycéennes : appel aux personnels à se tenir aux côtés des élèves dans la manifestation et la grève le 8 octobre“

„Soweit sie friedlich und demokratisch stattfinden“: In Deutschland wird potenzielle Gewalt demonstrierender Gen Z noch vor dem (umstrittenen Aufruf zum) 31. Oktober verurteilt
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Mehrere Karawanen aus Zentralamerika erreichen Mexiko – im Herbst 2026 sind die Trump-USA nicht mehr unbedingt ihr Endziel
„Migrationskarawane“ von Honduras durch Guatemala nach Mexico und in die USA„Mehr als 200 Migrant:innen der Karawane „Sin Fronteras“ aus Honduras, El Salvador und Guatemala sind am vergangenen Donnerstag über die Gemeinde Suchiate nach Mexiko eingereist (…) Den Migrant:innen zufolge erwarten sie die Ankunft weiterer Gruppen, die in der Nacht zum Dienstag aus Guatemala eintreffen sollen. (…) Zwischen Oktober 2024 und Oktober 2026 haben mehr als 20 Migrant:innen-Karawanen versucht, aus dem Süden Mexikos in den Norden zu gelangen. Auch wenn die USA nach wie vor das Ziel vieler Migrant:innen sind, erwägen einige angesichts der harten Einwanderungspolitik von US-Präsident Trump, in den Bundesstaaten im Norden Mexikos zu bleiben. Nach Angaben der Migrant:innen werden in den kommenden Tagen weitere Karawanen organisiert, um Honduras und El Salvador zu verlassen. Dies ist vor allem auf Unsicherheit, mangelnde Arbeitsmöglichkeiten und wirtschaftliche Schwierigkeiten in ihren Heimatländern zurückzuführen.“ Beitrag von Sina Johanna Reichl vom 21. Oktober 2026 in amerika21 („Mehrere Karawanen aus Zentralamerika erreichen Tapachula in Mexiko“) weiterlesen »

„Migrationskarawane“ von Honduras durch Guatemala nach Mexico und in die USA

Mehrere Karawanen aus Zentralamerika erreichen Mexiko – im Herbst 2026 sind die Trump-USA nicht mehr unbedingt ihr Endziel
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Zahl seit 2008 in 2019 verdoppelt: Mehr Krankheitstage durch Hitze und Sonne – und Tote, weltweit

Dossier

Fotoreportagen von David Bacon über Klimawandel und kalifornische LandarbeiterInnen bei über 45 Grad Hitze„Die Zahl der Krankheitstage durch Hitze und Sonnenlicht hat sich im Zeitraum von 2008 bis 2017 verdoppelt. Zudem werden mittlerweile jährlich Tausende Fälle von Hautkrebs als Berufskrankheit anerkannt. Hitzschlag, Sonnenstich, Krämpfe, Ödeme, Probleme durch Salz- und Wasserverlust – das sind einige der Gesundheitsschäden, die durch Hitze und Sonnenlicht ausgelöst werden können. Wie aus Angaben der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervorgeht, gab es 2017 etwa 40.000 Arbeitsunfähigkeitstage „auf Grund von Schäden durch Hitze und Sonnenlicht“. (…) Derzeit herrschen aber auch in Deutschland große Hitze und hohe UV-Strahlung. Ärztepräsident Klaus Reinhardt forderte Hitzepausen. (…) Die Industriegewerkschaft BAU beklagt, es gebe zwar Regelungen, diese würden aber von zahlreichen Bauunternehmern gebroche…“ Beitrag von Patrick Gensing und Wulf Rohwedder vom 23.07.2019 bei tagesschau.de und zum Thema Gesundheitsschutz NEU: An der Hitze in Europa starben im Sommer 50.000 Menschen. Eine britische Analyse zeigt: Die Folgen des menschengemachten Klimawandels werden deutlicher weiterlesen »

Dossier zu Hitze, Sonne und Arbeitsschutz – und Toten, weltweit

Fotoreportagen von David Bacon über Klimawandel und kalifornische LandarbeiterInnen bei über 45 Grad Hitze

An der Hitze in Europa starben im Sommer 50.000 Menschen. Eine britische Analyse zeigt: Die Folgen des menschengemachten Klimawandels werden deutlicher
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#UnisRetten! – Alarmstufe Rot: Studierende und Lehrende in Österreich protestieren gegen Kürzungen bei den Universitäten sowie den Zukunftsperspektiven
Österreich: #UnisRetten! - Alarmstufe Rot„Am Donnerstag gehen wir unter dem Motto „Alarmstufe Rot – #UnisRetten!“ gemeinsam auf die Straße – gegen die Unterfinanzierung unserer Universitäten und für ein gutes und gerechtes Studium. Denn statt der mindestens notwendigen 18 Milliarden Euro plant die Bundesregierung für 2028 bis 2030 nur rund 16 Milliarden Euro für die Universitäten ein. Zwei Milliarden Euro fehlen – mit verheerenden Folgen für den Lehrbetrieb, Betreuungs- und Beschäftigungsverhältnisse. Wir haben es satt, dass unsere Zukunft aufs Spiel gesetzt wird! Gemeinsam fordern wir eine abgesicherte und langfristige Finanzierung der öffentlichen Universitäten ein. Denn gute Lehre, Forschung und faire Arbeitsbedingungen gibt es nicht zum Nulltarif. Bis zum 31. Oktober kann die Bundesregierung das Budget noch nachbessern. Wir machen Druck und zeigen gemeinsam: Unsere Zukunft ist nicht verhandelbar! …“ Aufruf der ÖH („#UnisRetten: Alarmstufe Rot“)(Bundesvertretung der Österreichischen Hochschüler_innenschaft) zur Großdemo am 22. Oktober 2026 – siehe Hintergründe, Gewerkschaftsaufrufe  und Berichte weiterlesen »

Österreich: #UnisRetten! - Alarmstufe Rot

#UnisRetten! – Alarmstufe Rot: Studierende und Lehrende in Österreich protestieren gegen Kürzungen bei den Universitäten sowie den Zukunftsperspektiven
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„Die Kürzungen sind unerträglich“: Ein breites Bündnis hat den Kampf zur Verteidigung des öffentlichen Bildungswesens in Madrid aufgenommen

Dossier

Ein breites Bündnis hat den Kampf zur Verteidigung des öffentlichen Bildungswesens in Madrid aufgenommen (CGT-Aufruf)„Mehr als 20 Organisationen haben sich zusammengeschlossen, um zu versuchen, das, was sie als Plan der Regionalregierung zur Dekapitalisierung des öffentlichen Bildungswesens zugunsten des privaten Bildungswesens ansehen, rückgängig zu machen. Mit dem Ruf „Bildungsqualität oder unbefristeter Streik“ haben Tausende von Menschen heute Morgen im Zentrum der Hauptstadt mehr Mittel für die öffentliche Bildung in Madrid gefordert. An der von mehr als 20 Organisationen, darunter Gewerkschaften, Universitätsversammlungen und verschiedene soziale Gruppen, organisierten Demonstration nahmen Vertreter und konkrete Forderungen aus allen Bildungsbereichen, von den 0- bis 3-Jährigen bis zu den Studenten und der Berufsausbildung, sowie politische Parteien teil. Nach Angaben der Organisatoren nahmen etwa 120.000 Menschen an der Demonstration teil…“ So beginnt der umfangreiche span. Artikel von Guillermo Martínez vom 23. Februar 2025 in elDiario.es mit schönen Fotos der Transparente – siehe mehr Infos. NEU: Am 20. Oktober, dem 5. Tag des unbefristeten Bildungsstreiks in Madrid überfluteten die Lehrkräfte die Straßen – Rufe an die Polizei wie „Nicht schlagen!“ blieben ungehört weiterlesen »

Dossier zum Bündnis zur Verteidigung des öffentlichen Bildungswesens in Madrid

Ein breites Bündnis hat den Kampf zur Verteidigung des öffentlichen Bildungswesens in Madrid aufgenommen (CGT-Aufruf)

Am 20. Oktober, dem 5. Tag des unbefristeten Bildungsstreiks in Madrid überfluteten die Lehrkräfte die Straßen – Rufe an die Polizei wie „Nicht schlagen!“ blieben ungehört
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Studierendenproteste in Griechenland richten sich gemeinsam mit Gewerkschaften gegen Privatisierung der Bildung und Lebenshaltungskosten
Riesige Demonstration aller Bildungsbereiche am 21.10.2026 in Athen (Pame-Fotogalerie)„Eine Welle von Schüler- und Studentenprotesten, die in mehreren europäischen Ländern zu beobachten ist, erreicht auch Griechenland. Hier gehen Studenten angesichts hoher Mietkosten und von Kosteneinsparungen bei den staatlichen Universitäten auf die Barrikaden. Vor diesem Hintergrund wollen sie am Dienstag (20.10.) in Zelten am Athener Syntagma-Platz vor dem Parlament campieren. Damit wolle man symbolisch über die angespannte Lage bei Studentenwohnungen hinweisen. (…) Kritisiert wird außerdem, dass die Universitätsgebäude an erheblichen Mängeln bei der Infrastruktur, der Heizung und der Instandhaltung leiden würden. Gleichzeitig protestieren die Studenten auch gegen die Gründung privater Universitäten. Dies sei nicht zuletzt mit einer gleichzeitigen Vernachlässigung der staatlichen Hochschulen verbunden…“ Artikel von Elisa Hübel vom 20. Oktober 2026 in der Griechenland Zeitung („Studentenproteste erreichen Griechenland“) – siehe auch Aufrufe der Gewerkschaften und Berichte weiterlesen »

Riesige Demonstration aller Bildungsbereiche am 21.10.2026 in Athen (Pame-Fotogalerie)

Studierendenproteste in Griechenland richten sich gemeinsam mit Gewerkschaften gegen Privatisierung der Bildung und Lebenshaltungskosten
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Auch 5 Jahre und mehr nach dem “Dschungel”: Entwürdigende Behandlung von MigrantInnen am Ärmelkanal durch Frankreich und Großbritannien

Dossier

Reportage aus Calais von Bernard Schmid im Dezember 2015: der MigrantInnen- Slum von Calais - Let's go England / GB„Die französischen Behörden setzen Erwachsene und Kinder von Migranten, die in provisorischen Lagern in der Region Calais leben, routinemäßig einer erniedrigenden Behandlung aus, wie Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht feststellt. Fünf Jahre nachdem die französischen Behörden das riesige Migrantenlager, das oft als „Dschungel“ bezeichnet wird, abgerissen haben, leben immer noch mehr als 1.000 Menschen in Lagern in und um die Stadt. Der 86-seitige Bericht „Enforced Misery: The Degrading Treatment of Migrant Children and Adults in Northern France“ wurde im Oktober 2009 veröffentlicht („Die erniedrigende Behandlung von Migrantenkindern und -erwachsenen in Nordfrankreich“), dokumentiert wiederholte Massenabschiebungen, fast tägliche Schikanen der Polizei und Einschränkungen bei der Bereitstellung von und dem Zugang zu humanitärer Hilfe…“ Aus der (fr.) Meldung vom 7.10.21 von Human Rights Watch zu deren (engl.) Bericht. Siehe dazu NEU: Das Lager ist verschwunden, das Elend geblieben: Vor zehn Jahren räumte Frankreich das große Camp von Calais weiterlesen »

Dossier zur Politik von Frankreich (EU) und Großbritannien gegen MigrantInnen am Ärmelkanal

Reportage aus Calais von Bernard Schmid im Dezember 2015: der MigrantInnen- Slum von Calais - Let's go England / GB

Das Lager ist verschwunden, das Elend geblieben: Vor zehn Jahren räumte Frankreich das große Camp von Calais
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Frauen unter der Herrschaft der Taliban in Afghanistan kämpfen für ihre Rechte

Dossier

Afghanistan: Marzia und Hajar gehörten zur Hazara Minderheit und kämpferischen FrauenWie im Iran vermischt sich auch in Afghanistan der Widerstand von Frauen mit dem ethnischer Minderheiten und sozialen Problemen. Besonders die Gruppe der Hazaras wird von den Taliban verfolgt und ermordet. Darunter sind auch viele Frauen, die dem Regime Widerstand leisten wie Marzia und Hajar Mohammadi. Die beiden Freundinnen wurden am 30. September 2022 mit weiteren 60 vor allem Frauen und Mädchen durch ein Sprengstoffattentat auf ein Bildungszentrum für Frauen in Kabul ermordet. Das Selbstmordattentat löste Proteste von Frauen in ganz Afghanistan aus. Der Anschlag ereignete sich in Dasht-e Barchi, einem Gebiet in Kabul, das überwiegend von Angehörigen der schiitischen Hazara-Gemeinschaft bewohnt wird. Am 3. November 2022 hat die Taliban zudem eine Konferenz von Frauenrechtsaktivist:innen im gleichen Viertel gestürmt und u. a. Zarifa Yaqubi festgenommen. Wir wollen hier die Proteste sichtbar machen, die auch durch die aktuelle iranische Bewegung inspiriert werden, aber auch die Lebensbedingungen der Frauen und Mädchen schildern. NEU: Afghanistan am Abgrund: Wasser wird knapp, die wirtschaftliche Not wächst. Zugleich verlieren Frauen immer mehr Rechte – bis hin zum Recht, auf der Straße laut zu sprechen weiterlesen »

Dossier: Frauen unter der Herrschaft der Taliban in Afghanistan kämpfen für ihre Rechte

Afghanistan: Marzia und Hajar gehörten zur Hazara Minderheit und kämpferischen Frauen

Afghanistan am Abgrund: Wasser wird knapp, die wirtschaftliche Not wächst. Zugleich verlieren Frauen immer mehr Rechte – bis hin zum Recht, auf der Straße laut zu sprechen
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Abtreibungsgesetz: Die Rechten (nicht nur) in Polen wollen Gebärmaschinen – und bekommen massenhaften Widerstand

Dossier

Pressekonferez des Frauestreik-Komitees in Warschau„Kaczyński mobilisiert jetzt in einer Videobotschaft zum offenen Endkampf: „Wir müssen die polnischen Kirchen um jeden Preis schützen. Ich rufe alle dazu auf, an der Verteidigung der Kirche teilzunehmen… Das ist ein Angriff der Polen vernichten soll.“ – so meldet es kapturak auf seinem Twitter-Kanal am Abend des 27. Oktober 2020 womit er sowohl Recht hat, was den Aufruf des obersten Rechten Polens zum Bürgerkrieg um jeden Preis betrifft, als es auch bei diesem extrem wenig feinen Herren deutlich macht, dass er angesichts der massenhaften Proteste versucht, seine frauenfeindliche Offensive hinter dem Appell an Tradition und Gottesanbetung zu verstecken – womit er nicht alleine zu sein scheint… Siehe auch gewerkschaftliche Kritik am absoluten Abtreibungsverbot in Polen und dem explodierenden Massenwiderstand dagegen. NEU: Polens Parlament entkriminalisiert (endlich) das Abtreibungsrecht teilweise und ohne Fristenlösung – dennoch hat Präsident Naworocki sein Veto angekündigt weiterlesen »

Dossier zum rechten Abtreibungsgesetz in Polen – und dem Widerstand

Pressekonferez des Frauestreik-Komitees in Warschau

Polens Parlament entkriminalisiert (endlich) das Abtreibungsrecht teilweise und ohne Fristenlösung – dennoch hat Präsident Naworocki sein Veto angekündigt
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