Internationales

Frankreich: Aufruf der "gelben Westen" zum GeneralstreikIn dieser Rubrik dokumentieren wir internationale, v.a. gewerkschaftspolitische Meldungen, die wir über Kontakte, KooperationspartnerInnen bzw KorrespondentInnen bekommen oder recherchiert haben. Viele sind auf Englisch, manche in anderen Sprachen. Meist nicht woanders zu finden. Da wir stolz sind, fast alle Länder der Welt abzudecken, ist es nicht möglich, hier die wichtigsten Informationen abzubilden, oder diese gar regelmässig zu aktualisieren… Einen Einblick in unsere Arbeitsweise liefern am besten:

Übrigens: Internationale Nachrichten aus speziellen Branchen sind auch auf den jeweiligen Branchen-Seiten zu finden! Länderübergreifende Aktivitäten befinden sich zudem in unserer Rubrik Gewerkschaftsbewegung international. Und beachtet bitte, dass unsere Berichterstattung aus der Zeit vor 2012 in unserem Archiv befindet, ebenso umfangreich und auf allen Länderseiten spezifisch verlinkt!

»
Frankreich »
»
»
Frankreich »
»
»
Frankreich »
»
»
Frankreich »
»
»
Frankreich »
»
Wenn der Sparhaushalt in Frankreich auf den Alltag trifft, schließen sich BeamtInnen, Feuerwehrleute und SchülerInnen zusammen, erstmals am 29. September

Dossier

SNES-FSU Syndicat National des Enseignements de Second degré: Mobilisations lycéennes : appel aux personnels à se tenir aux côtés des élèves dans la manifestation et la grève le 8 octobre„200.000 Menschen demonstrierten am gestrigen Dienstag, de 29. September 2026 in ganz Frankreich – in insgesamt 115 Städten – auf Aufruf der Gewerkschaften hin (…) Gegenstand der Mobilisierung, zu denen alle relevanten Gewerkschaften aufgerufen hatten (mobilisiert hatte in Paris jedoch zu über 80 Prozent die CGT, hingegen die rechtssozialdemokratisch geführte CFDT nur einige Hundert Menschen, hinzu kamen andere Verbände wie die linksalterative Union syndicale Solidaires aber auch die betont rechte Polizeigewerkschaft Alliance, die am Schluss der Demo lief), war aber auch die in wenigen Tagen beginnende Haushaltsberatung für das Staatsbudget 2027. (…) Seit Wochenbeginn hat eine Protestbewegung der Oberschüler/innen (Lycéens und Lycéennes) eine erhebliche Schlagkaft angenommen. Auch auf der Pariser Demo wurde diese durch einen sehr dynamischen Jugendblock sichtbar…“ Artikel von Bernard Schmid vom 30. September 2026 („Es brennt sozial, aber die Feuerwehr ist da“) sowie Aufrufe und weitere Informationen nun auch gesondert zu den Protesten der SchülerInnen und Studierenden gegen die Sparfolgen. NEU: Nach massiven Mobilisierungen vom 6. und 8. Oktober werden die französischen Gewerkschaften sich auch am 13. Oktober (im Schulwesen streikend!) mit den Schüler*innen und Student*innen schützend solidarisieren weiterlesen »

Dossier: Wenn der Sparhaushalt in Frankreich auf den Alltag trifft, schließen sich BeamtInnen, Feuerwehrleute und SchülerInnen zusammen, erstmals am 29. September

SNES-FSU Syndicat National des Enseignements de Second degré: Mobilisations lycéennes : appel aux personnels à se tenir aux côtés des élèves dans la manifestation et la grève le 8 octobre

Nach massiven Mobilisierungen vom 6. und 8. Oktober werden die französischen Gewerkschaften sich auch am 13. Oktober (im Schulwesen streikend!) mit den Schüler*innen und Student*innen schützend solidarisieren
weiterlesen »

»
Indien »
»
»
Indien »
»
»
Indien »
»
»
Indien »
»
Wenn Satire Beleidigung und Not zur Würde verwandelt: Die „Cockroach Janta Party“ der jungen Faulen und Erwerbslosen in Indien scheint ununterdrückbar

Dossier

„Cockroach Janata Party“ (CJP) in Indien„Indiens „Kakerlaken-Partei“ begann als Scherz. Dann schlossen sich Millionen an. Der Aufstieg der Bewegung geht auf Äußerungen eines Richters am Obersten Gerichtshof zurück, der einige junge Menschen und Kritiker der Institutionen mit „Kakerlaken“ und „Parasiten“ verglich. Im Internet schließen sich Inder der „Cockroach Janata Party“ (CJP) an – einer parodistischen politischen Bewegung, die als Online-Satire begann, sich aber rasch zu einem Ventil für die Wut über Arbeitslosigkeit, Korruption und den Zustand der indischen Demokratie entwickelt hat. Die Bewegung, eine freche Anspielung auf den Namen der regierenden hindu-nationalistischen Bharatiya Janata Party (BJP) des indischen Premierministers Narendra Modi, hat die sozialen Medien mit Memes, parodistischen Wahlkampfbotschaften und Witzen überschwemmt, in denen sich die Frustration der Bevölkerung widerspiegelt…“ engl. Artikel von Jay Ganglani und AP vom 23. Mai 2026 auf NBC News (maschinenübersetzt) – siehe mehr Informationen, auch zur versuchten Unterdrückung. NEU: Modi setzt 30.000 Polizisten und Angehörige paramilitärischer Einheiten gegen die Protestbewegung in Indien, die er weder lange festsetzen noch verhindern kann weiterlesen »

Dossier: Wenn Satire Beleidigung und Not zur Würde verwandelt: Die „Cockroach Janta Party“ der jungen Faulen und Erwerbslosen in Indien scheint ununterdrückbar

„Cockroach Janata Party“ (CJP) in Indien

Modi setzt 30.000 Polizisten und Angehörige paramilitärischer Einheiten gegen die Protestbewegung in Indien, die er weder lange festsetzen noch verhindern kann
weiterlesen »

»
Ecuador »
»
»
Ecuador »
»
»
Ecuador »
»
»
Ecuador »
»
Polizeigewalt in Ecuador bei Protesten von über 50 sozialen Organisationen und Gewerkschaften gegen Noboas Kürzungs- und Deregulierungsmaßnahmen

Dossier

Proteste in Ecuador von über 50 sozialen Organisationen und Gewerkschaften gegen Noboas Kürzungs- und Deregulierungsmaßnahmen am 13. März 2026„Wir mobilisieren uns, weil das Land nicht weiter im Schatten von Angst und Unsicherheit leben kann. Während die Regierung Sicherheitspläne ankündigt, die in der Praxis nicht existieren, wurde Ecuador in eine unerträgliche Realität gedrängt: Es ist das gewalttätigste Land Lateinamerikas, das das Jahr 2025 mit mehr als 10.000 Morden und der höchsten Rate an gewaltsamen Todesfällen in seiner Geschichte abschloss. (…) Die Lohnerhöhung für Lehrkräfte und öffentliche Bedienstete ist kein Privileg: Sie ist eine dringende Maßnahme, um die Kaufkraft wiederherzustellen, die nach mehr als einem Jahrzehnt eingefrorener Löhne angesichts stetig steigender Lebenshaltungskosten verloren gegangen ist. Zu dieser Ungerechtigkeit kommt die zunehmende Arbeitsplatzunsicherheit hinzu, die durch rückschrittliche Reformen, Entlassungen und eine Politik verursacht wird, die die von Generationen von Arbeitnehmern errungenen Rechte schwächt…“ span. Meldung der Lehrergewerkschaft UNE mit Fotogalerie des Großdemonstrationsmarsches, der am 13. März 2026 gemeinsam mit mehr als 50 sozialen Organisationen stattfand und von der Polizeimassiv angegriffen wurde, siehe mehr dazu und NEU: Neues Gewerkschaftsbündnis und soziale Organisationen in Ecuador protestieren erneut mit Kundgebungen in verschiedenen Städten gegen Noboas unsoziale Politik weiterlesen »

Dossier zu Polizeigewalt in Ecuador bei Protesten gegen Noboas Kürzungs- und Deregulierungsmaßnahmen

Proteste in Ecuador von über 50 sozialen Organisationen und Gewerkschaften gegen Noboas Kürzungs- und Deregulierungsmaßnahmen am 13. März 2026

Neues Gewerkschaftsbündnis und soziale Organisationen in Ecuador protestieren erneut mit Kundgebungen in verschiedenen Städten gegen Noboas unsoziale Politik
weiterlesen »

»
Latein- und Zentralamerika
»
Italien »
»
»
Österreich »
»
»
Schweiz »
»
»
USA »
»
»
USA »
»
Rechenzentren (im KI-Boom) und die katastrophalen Umweltauswirkungen der Digitalisierung

Dossier

Hinter den Wolken – Die Umweltauswirkungen der Digitalisierung: Studie der ETC Group "Detrás de las nubes"„… Die ETC Group leistet mit Hinter den Wolken – Die Umweltauswirkungen der Digitalisierung, einem neuen Bericht über die schwerwiegenden ökologischen und sozialen Risiken der Digitaltechnik, einen Beitrag zu dieser Debatte. Wir haben festgestellt, dass die Digitalisierung bestehende Ungleichheiten verschärft und eine immer stärkere Ausbeutung von Ressourcen aus der Erde, den Ozeanen und dem Weltraum erfordert. (…) Daten sind weder ätherisch noch harmlos. Sie sind ressourcenintensiv, bestehen aus Sand, Wasser, Kohle und schädlichen Chemikalien, die giftige Abfälle erzeugen. Für die Herstellung von Halbleiterchips, dem Baustein aller digitalen Dinge, werden beispielsweise Quarzsand, Quarz und hochreines Wasser benötigt. Die Fabriken für diese Chips werden auf großen Flächen gebaut, und es ist nachgewiesen, dass die Arbeiter dort schädlichen Chemikalien ausgesetzt sind…“ span. Meldung vom 4.9.2024 der ETC Group zum Bericht „Detrás de las nubes“ und mehr dazu auch am Beispiel Lateinamerika. NEU: Kampf um Wasser: Rechenzentren boomen – Bundesregierung will Umweltvorgaben lockern weiterlesen »

Dossier: Rechenzentren und die katastrophalen Umweltauswirkungen der Digitalisierung

Hinter den Wolken – Die Umweltauswirkungen der Digitalisierung: Studie der ETC Group "Detrás de las nubes"

Kampf um Wasser: Rechenzentren boomen – Bundesregierung will Umweltvorgaben lockern
weiterlesen »

»
Argentinien »
»
»
Argentinien »
»
»
Argentinien »
»
Das (noch) staatliche Wasserversorgungsunternehmen AySA: Wer will Argentiniens Wasser?

Dossier

CCODAV (Coordinadora Córdoba en Defensa del Agua y la Vida)Die aktuelle Situation der Auseinandersetzung ums Wasser in Argentinien, nach dem forcierten Rückzug von Suez aus der Wasserversorgung von Buenos Aires. Ein interessanter persönlicher argentinischer Blog, der sowohl die Rolle der Kirchner-Regierung bei Privatisierungsprozessen untersucht, als auch die UNO-Gläubigkeit mancher Linker kritisiert: Schliesslich habe die UNO (zusammen mit der Weltbank) auf dem „Weltgipfel des Wassers“ 2000 in Den Haag verhindert, dass in die Abschlusserklärung das „Menschenrecht auf Wasser“ aufgenommen worden sei. Der (spanische) Kommentar „AGUAS ARGENTINAS, EL BANCO MUNDIAL Y EL GOBIERNO PRIVATISTA DE KIRCHNER“ bei „La Giralda“ vom 24. September 2005 und mehr dazu: Milei macht Wasser zur Ware: Argentiniens Regierung verkauft Wasserversorger von Buenos Aires. Es ist die größte Privatisierung ihrer Amtszeit weiterlesen »

Dossier: Das (noch) staatliche Wasserversorgungsunternehmen AySA: Wer will Argentiniens Wasser?

CCODAV (Coordinadora Córdoba en Defensa del Agua y la Vida)

Milei macht Wasser zur Ware: Argentiniens Regierung verkauft Wasserversorger von Buenos Aires. Es ist die größte Privatisierung ihrer Amtszeit
weiterlesen »

»
Iran »
»
»
Iran »
»
»
Iran »
»
Mord an Jina Mahsa Amini durch iranische „Moralpolizei“ 2022 – und die Iranrevolution #JinJiyanAzadi (Teil 2024 und 2025f.)

Dossier

Jina Mahsa Amini, 22-Jährige Kurdin aus Seqiz, stirbt nach Festnahme durch iranische „Moralpolizei“„… Die 22-jährige Jina Mahsa Amini war ihrem Bruder zufolge am Dienstagabend von der Sittenpolizei in Teheran in Gewahrsam genommen worden, weil sie ihren Hidschab nicht so trug wie vorgeschrieben. (…) Keine zwei Stunden nach ihrer Ankunft auf der Wache wurde Amini in einem Krankenwagen aus dem Gebäude gefahren, kurz darauf stellten Ärzte der Kasra-Klinik in Teheran ihren Hirntod fest. (…) Jina Mahsa Amini wurde demnach noch im Gefangenentransporter von Beamten der iranischen Sittenpolizei geschlagen. Auf dem Revier sei sie laut Zeugenpersonen weiter misshandelt worden. (…) Proteste nach Bekanntwerden des Todes von Jina Mahsa Amini vor dem Krankenhaus Kasra waren von der iranischen Polizei gewaltsam aufgelöst worden. Auch hier kam es zu Festnahmen…“ ANF-Meldung vom 16.9.2022 mit vielen Fotos – siehe hier mehr Informationen aus dem Jahr 2024 und NEU: Iran: Mehr Druck auf Frauen ohne Hidschab – Hardliner setzen zunehmend auf sozialen Druck – statt auf die „Sittenpolizei“ auf der Straße weiterlesen »

Dossier zum Mord an Jina Mahsa Amini durch iranische „Moralpolizei“ – und der Iranrevolution #JinJiyanAzadi

Jina Mahsa Amini, 22-Jährige Kurdin aus Seqiz, stirbt nach Festnahme durch

Iran: Mehr Druck auf Frauen ohne Hidschab – Hardliner setzen zunehmend auf sozialen Druck – statt auf die „Sittenpolizei“ auf der Straße
weiterlesen »

»
Schweden »
»
»
Thailand »
»
Zustände „wie bei uns“: Die besondere Ausbeutung (nicht nur) thailändischer PflückerInnen bei der schwedischen Beeren-Ernte

Dossier

Spargelernte: Knochenarbeit„… Chang ist einer von mehr als 6.000 thailändischen Saisonarbeitern, die in den schwedischen Wäldern nach Beeren suchen. Statt auf dem Reisfeld zu schuften, pflückt er jetzt täglich bis zu zwölf Stunden Blau- und Preiselbeeren. (…) Chang ist das erste Mal in Schweden. Eine Leiharbeitsfirma hat ihn angeheuert und ihm das Arbeitsvisum und Flugticket besorgt. Dafür hat sich Chang hoch verschuldet. Und auch in Schweden muss er zunächst die Kosten für Unterbringung und Verpflegung abarbeiten, bevor er überhaupt etwas verdient…“ aus dem Begleittext zum Video „Traumjob oder Ausbeutung?“ seit dem 21. November 2019 bei Arte über Zustände in Schwedens Agrobusiness, die in der BRD keineswegs unbekannt sind – die PflückerInnen müssen ja nicht aus Thailand sein… Und wie lange das schon so geht, kann anhand des Beitrags aus dem Jahr 2013 nachvollzogen werden. NEU: Sechs Euro brutto, kein Urlaub: In der schwedischen Landwirtschaft werden »Praktikanten« aus Afrika, Asien und Osteuropa ausgebeutet weiterlesen »

Dossier zu (nicht nur) thailändischen PflückerInnen bei der schwedischen Beeren-Ernte

Spargelernte: Knochenarbeit

Sechs Euro brutto, kein Urlaub: In der schwedischen Landwirtschaft werden »Praktikanten« aus Afrika, Asien und Osteuropa ausgebeutet
weiterlesen »

»
USA »
»
»
USA »
»
US-weit erster Streik bei den Amazon-Liefer- und Zustellerdiensten in Kalifornien/Palmdale – weitet sich aus

Dossier

USA/Kalifornien: Streikende Lieferfanrer*innen maschieren mit Schildern auf und abIn Kalifornien gelang es den Kolleg*innen, die für das Sub-Unternehmen Battle-Tested Strategies in der Auslieferung für Amazon arbeiten, nach der erstmaligen Organisierung bei Teamsters, zum ersten Mal einen vorläufigen Tarifvertrag abzuschließen. Dafür marschierten sie unter anderem am 24. April 2023 vor die Amazon-Konzerzentrale in Palmdale. Obwohl es diesen Vertrag nun gibt, weigert sich Amazon, ihn zu befolgten und zahlt weiterhin niedrige Löhne und tut nichts für bessere Arbeitsbedingungen. Am 15. Juni 2023 haben die Amazon Zustellfahrer*innen und Versandmitarbeitenden in Palmdale/Kalifornien deshalb zum ersten Mal gestreikt. Sie fordern Amazon auf, mit Teamsters zu verhandeln und mit schlechten und gefährlichen Arbeitsbedingungen und niedrigen Löhnen endlich Schluss zu machen. Siehe mehr zu Vorgeschichte und Streik sowie Hintergründen. NEU: Die Organisierung der Amazon-PaketfahrerInnen in den USA gegen Scheinselbständigkeit soll in New York und Chicago durch entsprechende Gesetze unterstützt werden weiterlesen »

Dossier zum Streik bei den Amazon-Liefer- und Zustellerdiensten in Kalifornien/Palmdale

USA/Kalifornien: Streikende Lieferfanrer*innen maschieren mit Schildern auf und ab

Die Organisierung der Amazon-PaketfahrerInnen in den USA gegen Scheinselbständigkeit soll in New York und Chicago durch entsprechende Gesetze unterstützt werden
weiterlesen »

»
Belgien »
»
»
Belgien »
»
»
Belgien »
»
»
Belgien »
»
Breites Gewerkschaftsbündnis verschärft mit Streiktagen die Proteste gegen Sparpolitik und Rentenabbau der „Arizona-Koalition“ in Belgien

Dossier

Breites Gewerkschaftsbündnis verschärft mit Streiktag am 13.1.2025 Proteste gegen Sparpolitik und Rentenabbau der möglichen „Arizona-Koalition“ in Belgien„Mobilisieren wir uns: Nein zu Arizonas Rentenwünschen! Die „Geschenke“, die von der potenziellen zukünftigen Regierung Arizonas versprochen werden, versprechen vor allem sehr unangenehme Überraschungen für die Renten der Arbeitnehmer. Wieder einmal sieht der Plan, unsere Lebensqualität zu verbessern, eher nach einem großen sozialen Rückschritt aus. Und wieder einmal werden die Schwächsten die Zeche zahlen, während die Reichen weiterhin gut verschont bleiben. Jeder hat das Recht auf eine angemessene Rente. CSC, FGTB und CGLSB organisieren daher am 13. Januar 2025 eine Kundgebung, um mehr soziale Gerechtigkeit, Solidarität und eine Politik zu fordern, die die Würde des Menschen in den Mittelpunkt stellt…“ Aufruf auf der franz. Kampagnenseite des Christlichen Gewerkschaftsbundes CSC – siehe weitere Informationen und Hintergründe auch der Gewerkschaften ABVV, ACV und ACLVB zum Streik v.a. im Bildungswesen, öffentlichen Verkehr und der Abfallwirtschaft. NEU: Auch in Belgien schließen die Folgen des Sparens Gewerkschaften und SchülerInnen bei Protesten gegen die „Haushaltsreform“ zusammen weiterlesen »

Dossier zu Protesten gegen Sparpolitik und Rentenabbau der „Arizona-Koalition“ in Belgien

Breites Gewerkschaftsbündnis verschärft mit Streiktag am 13.1.2025 Proteste gegen Sparpolitik und Rentenabbau der möglichen „Arizona-Koalition“ in Belgien

Auch in Belgien schließen die Folgen des Sparens Gewerkschaften und SchülerInnen bei Protesten gegen die „Haushaltsreform“ zusammen
weiterlesen »

»
Spanien »
»
»
Spanien »
»
»
Marokko »
»
Die europäische Mauer in der spanischen Exklave Ceuta: Wieder einmal erfolgreich gestürmt

Dossier

Grenze zur spanischen Exklave CeutaEtwa 500 Flüchtlingen aus dem subsaharischen Afrika gelang es in der letzten Woche, die europäische Mauer in der spanischen Exklave (sprich: Kolonialbesitzung in Afrika) Ceuta zu überwinden. Der kurze Videofilm „Cientos de subsaharianos entran en Ceuta“, am 16. Februar 2017 von Faro TV auf You Tube gepostet, zeigt ihre Ankuft, und – nicht zuletzt – die Freude über die gelungene Überwindung und über das Wiedersehen mit Freunden oder Familienangehörigen. Das ist der Unterschied zwischen EU und Trump. Der will an der Grenze eine Mauer bauen, die EU baut Festungsmauern gleich „im Feindesland“… Siehe Hintergründe und weitere „Stürmungen“. NEU: Spanien räumt Flüchtlingslager und spricht von freiwilliger Rückkehr weiterlesen »

Dossier: Die europäische Mauer in der spanischen Exklave Ceuta: Wieder einmal erfolgreich gestürmt

Grenze zur spanischen Exklave Ceuta

Spanien räumt Flüchtlingslager und spricht von freiwilliger Rückkehr
weiterlesen »

»
Honduras »
»
»
Honduras »
»
Honduras kriminalisiert Proteste gegen den Anstieg der Benzinpreise und Reformen des Energiesektors
San Juan: Konfrontation mit der Polizei bei Protesten gegen Wahlbetrug in honduras am 1.12.2017„In mehreren honduranischen Städten haben in der vergangenen Woche Proteste gegen den Anstieg der Benzinpreise und Reformen des Energiesektors stattgefunden. (…) Für den 28. September hatte der Transportsektor zu Protesten aufgrund der hohen Benzinpreise aufgerufen. Den Protesten schlossen sich weitere Bevölkerungsteile an. In den Städten Tegucigalpa, San Pedro Sula und Villanueva sowie Choloma, Cofradía, El Progreso und Gracias de Lempira kam es zu Straßenblockaden und Besetzungen. Neben den Benzinpreisen stiegen auch die Preise für Grundnahrungsmittel im laufenden Jahr erheblich an, und eine Erhöhung der Strompreise wurde jüngst von der Regierung angekündigt. Die Kosten für den Warenkorb des Grundbedarfs in Honduras zählen im Verhältnis zur geringen Kaufkraft der Bevölkerung zu den höchsten des Kontinents. In den Städten Cofradía und Choloma im Department Cortés kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Polizeieinheiten und Demonstranten…“ Beitrag von Johannes Schwäbl vom 7. Oktober 2026 in amerika21 und mehr daraus weiterlesen »

San Juan Konfrontation mit der Polizei bei Protesten gegen Wahlbetrug in honduras am 1.12.2017

Honduras kriminalisiert Proteste gegen den Anstieg der Benzinpreise und Reformen des Energiesektors
weiterlesen »

»
Spanien »
»
»
Spanien »
»
»
Spanien »
»
„Was wir nicht verdienen, zahlen wir nicht“ – eine landesweite Initiative in Spanien organisiert Mietstreik

Dossier

Plakat der Mietstreik-Kampagne Spanien April 2020„… Es ist wahrlich kein Aprilscherz. Am 1. April 2020 treten nun viele Familien, Selbstständige sowie kleine und mittlere Firmen im ganzen spanischen Staat in den Mietenstreik. Mietergewerkschaften, wie sie ausgehend von Katalonien ab 2017 wie das „Sindicat de Llogaters i Llogateres“ gegründet haben, und soziale Organisation rufen zum Streik gegen fehlende Notmaßnahmen der sozialdemokratischen Regierung für die einfache Bevölkerung auf. Die 200 Initiativen schlagen vor, ab April die Miete nicht mehr zu bezahlen. (…) Eigentlich hatten sich die Mietergewerkschaften wegen explodierender Mieten gegründet. Sie forderten bisher vor allem stärkere Mieterrechte und eine Regulierung der explodierenden Mieten, vor denen spanische Gesetze praktisch nicht schützen. Einige der Aktivisten hatten Hoffnungen in die neue Regierung gesetzt, doch sie wurden massiv enttäuscht…“ – aus dem Beitrag „Mietenstreik wegen Coronavirus in Spanien“ von Ralf Streck am 01. April 2020 bei telepolis und zum Thema NEU:Die 87-jährige Maricarmen, deren Zwangsräumung die Bewegung in Spanien radikalisiert hat, ist vor der erkämpften Rückkehr in ihre Wohnung erschöpft gestorben weiterlesen »

Dossier zu Mieterinitiativen in Spanien

Plakat der Mietstreik-Kampagne Spanien April 2020

Die 87-jährige Maricarmen, deren Zwangsräumung die Bewegung in Spanien radikalisiert hat, ist vor der erkämpften Rückkehr in ihre Wohnung erschöpft gestorben
weiterlesen »

»
USA »
»
Sparkasse und GLS kündigen (z.B.) ABC Dresden und Rote Hilfe: Debanking gegen linke, solidarische Strukturen durch langen Arm der US-Regierung?

Dossier

Debanking stoppen!„Im November und Dezember 2025 wurden solidarischen Organisationen und Einzelpersonen Bankkonten gekündigt – ohne Begründung, teils fristlos. Diese Praxis heißt Debanking und bedeutet den Ausschluss aus grundlegenden Bankdienstleistungen. Betroffen sind Initiativen, die sich gegen Krieg, Repression und soziale Ausgrenzung einsetzen. Spenden werden blockiert, Strukturen handlungsunfähig gemacht, Existenzen unter Druck gesetzt. Dagegen hat sich ein Netzwerk aus Betroffenen und solidarischen Unterstützer:innen gegründet. Wir machen Debanking sichtbar, vernetzen uns und bauen politischen Druck auf!…“ Meldung von „Debanking stoppen“ vom Dezember 2025 („Debanking stoppen“) des Bündnisses gegen Debanking („Debanking trifft solidarische Strukturen“) – siehe mehr Informationen zur Roten Hilfe, ABC Dresden, Folgen und Widerstand. NEU: Konto bleibt: Rote Hilfe gewinnt auch das Hauptsacheverfahren gegen Sparkasse Göttingen beim Landgericht Göttingen weiterlesen »

Dossier zum Debanking gegen linke, solidarische Strukturen durch langen Arm der US-Regierung?

Debanking stoppen!

Konto bleibt: Rote Hilfe gewinnt auch das Hauptsacheverfahren gegen Sparkasse Göttingen beim Landgericht Göttingen
weiterlesen »

»
Schweiz »
»
»
Ungarn »
»
»
USA »
»
»
Niederlande »
»
Was Trump 2019 in den USA begann breitet sich international aus: Die (stellvertretende) Verfolgung der Antifa-Bewegung als „terroristischer Organisation“

Dossier

Wir sind alle Antifa!Wie es begann: „Einstufung als Terrorgruppe?“ am 28. Juli 2019 in der taz online ist eine dpa-Meldung, die zu den Drohungen gegen die Antifa berichtet – unter anderem, dass dies eine Parteiaktion sei: „US-Präsident Donald Trump erwägt nach eigenen Worten, die Antifa-Bewegung in den USA als terroristische Organisation einzustufen. Man ziehe diesen Schritt in Betracht, schrieb Trump am Samstag auf Twitter. „Das würde es der Polizei erleichtern, ihre Arbeit zu machen“, fügte er noch hinzu. Trump hatte die Antifa zuletzt mehrfach kritisiert. So sprach er etwa bei einer Wahlkampfveranstaltung davon, dass es sich bei den Aktivisten um „kranke, schlimme“ Menschen handele. (…) Die beiden republikanischen Senatoren Ted Cruz und Bill Cassidy hatten vor wenigen Tagen eine Resolution eingebracht, in der sie sich dafür aussprechen, dass Gruppen, die der Antifa-Bewegung zuzuordnen seien, als inländische Terrororganisationen eingestuft würden. Bei Aktivisten der Antifa handele es sich um „gewalttätige, maskierte Tyrannen“, erklärte Cassidy...“ Siehe unsere damalige Berichterstattung und die neue Entwicklung in den USA, aber auch Niederlande und Ungarn. NEU: DeSantis schlägt zu: Regierung des US-Bundestaats Florida beschließt Liste mit mehr als 90 »terroristischen« Organisationen, darunter auch »Antifa« weiterlesen »

Dossier zur internationalen Verfolgung der Antifa-Bewegung als „terroristischer Organisation“

Wir sind alle Antifa!

DeSantis schlägt zu: Regierung des US-Bundestaats Florida beschließt Liste mit mehr als 90 »terroristischen« Organisationen, darunter auch »Antifa«
weiterlesen »

»
Schweiz »
»
»
Schweiz »
»
»
Schweiz »
»
Volksinitiative „JA zum Mindestlohn“ – gescheitert, der Kampf um gesetzliche Mindestlöhne in der Schweiz geht weiter

Dossier

ja zum Lohnschutz ,indestlohn„Die Mindestlohn-Initiative verlangt, dass alle Arbeitnehmenden pro Stunde mindestens 22 Franken verdienen sollen. Das entspricht bei 12 Monatslöhnen rund 4000 Franken im Monat. Ausnahmen gibt es bei Lernenden und speziellen Anstellungsverhältnissen. Damit stellen wir sicher, dass niemand mehr für einen unwürdigen Lohn arbeiten muss. Zudem fordert die Initiative, dass Bund und Kantone die Festlegung von Mindestlöhnen in Gesamtarbeitsverträgen (GAV) fördern müssen…“ Siehe dazu die Sonderseite der UNIA zur Mindestlohninitiative am 18. Mai 2014 und die weitere Entwicklung in der Schweiz. NEU: Bundesangriff auf Mindestlöhne: Das Referendum steht! weiterlesen »

Dossier zum Mindestlohn in der Schweiz

ja zum Lohnschutz ,indestlohn

Bundesangriff auf Mindestlöhne: Das Referendum steht!
weiterlesen »

nach oben