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Charité-Diagnose: Kritisch überlastet. Assistenzärzte an der Charité verfassen Brandbrief
berlin baer charite„Eigentlich sollen sie die Gesundheit anderer schützen – doch Assistenzärzte an der Charité befürchten, dass sie ihre eigene Gesundheit gefährden könnten. »Gesetzlich verankerte Arbeitszeitgrenzen werden regelmäßig überschritten, stillschweigend und anscheinend folgenlos«, heißt es in einem Brandbrief, den an den zur Charité gehörenden Krankenhäusern tätige Assistenzärzte in der vergangenen Woche veröffentlichten. »Wer nicht handelt, gefährdet nicht nur das Personal – sondern die Patient*innenversorgung als Ganzes«, heißt es weiter. Der Grund für die Sorge der Assistenzärzte: Die Charité plant eine Reform der Dienstzeiten des medizinischen Personals…“  Artikel von Marten Brehmer vom 8. September 2025 in Neues Deutschland online und mehr daraus/dazu weiterlesen »

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Charité-Diagnose: Kritisch überlastet. Assistenzärzte an der Charité verfassen Brandbrief
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[Ausstehende Löhne und Missstände in Verpflegung und Unterbringung im Spargelbetrieb Ritter] Massenprotest von 150 Feldarbeitern in Bornheim

Dossier

[FAU Düsseldorf] Erntehelfer bei Spargel Ritter in Bornheim protestieren gegen MissständeSeit dem frühen Freitagmorgen (15.05.2020) protestieren etwa 150 Erntehelfer bei einem großen Spargelbetrieb in Bornheim. Die grötenteils rumänischen Landarbeiter weigern sich, in die Busse zu steigen, die sie zu den Spargelfeldern bringen sollen. Stattdessen rufen sie „Money, money!“ Sie fordern also Geld. (…) Die Proteste der Feldarbeiter gehen nach wie vor weiter. Eine rumänische Erntehelferin sagte dem WDR, dass einige Helfer nach einem Monat Arbeit nur zwischen hundert und dreihundert Euro bekommen hätten. Das sei zu wenig. Die Helfer wollen deshalb streiken, bis die Forderungen nach mehr Geld erfüllt sind. Der Spargelbetrieb steht seit einigen Wochen unter der Leitung eines Insolvenzverwalters…“ Meldung von Norbert Hiller vom 15.5.2020 beim WDR – siehe für aktuelle Berichterstattung die FAU Bonn bei Twitter und hier weitere Informationen dazu. NEU: [Mehrfach außergewöhlicher Streik bei Ritter in Bornheim in 2020] Vom Bleiben, Gehen und Sprechen. weiterlesen »

Dossier zum Massenprotest von Feldarbeitern bei Spargel-Ritter in Bornheim

[FAU Düsseldorf] Erntehelfer bei Spargel Ritter in Bornheim protestieren gegen Missstände

[Mehrfach außergewöhlicher Streik bei Ritter in Bornheim in 2020] Vom Bleiben, Gehen und Sprechen.
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Die „Systemschmarotzer“ – nun auch in der Flüchtlingsarbeit

Dossier

Flüchtlingsindustrie - Grafik von TS fürs LabourNet Germany… Mit der großen Zahl der neuen Geflüchteten in diesem Jahr ergeben sich für genannte zusätzliche Geschäftsfelder, und es werden Organisationen wie der Arbeiter-Samariter-Bund zu Anbietern, die der Sozialen Arbeit fern stehen und deren Aufgaben nach eigenem Bekunden bisher eher „auf der Strasse“ lagen. Einige dieser Organisationen arbeiten in hohem Maße mit eigenen „Ehrenamtlichen“. In der Flüchtlingsbetreuung kommen sie damit aber nicht aus, für bezahlte Stellen will die öffentliche Hand ungern Geld locker machen. Letztlich sind die staatlichen Stellen hier die „Systemschmarotzer“: Sie wälzen ihre Pflichtaufgaben ab auf freiwillig Helfende, die teils jetzt schon seit Monaten über die Erschöpfungsgrenze hinaus ackern…“ Kommentar von Norbert Herrmann vom 26. November 2015 und Lektüreempfehlungen. Dazu NEU: Berlin: Keine Tarifpflicht in Unterkünften. Wer Geflüchtete unterbringt, muss seinen Beschäftigten lediglich den Vergabemindestlohn zahlen weiterlesen »

Dossier „Die Systemschmarotzer – nun auch in der Flüchtlingsarbeit“

Flüchtlingsindustrie - Grafik von TS fürs LabourNet Germany

Berlin: Keine Tarifpflicht in Unterkünften. Wer Geflüchtete unterbringt, muss seinen Beschäftigten lediglich den Vergabemindestlohn zahlen
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Karstadt greift nach Kaufhof/Galeria. Immobilien im Visier

Dossier

Jetzt wird umstrukturiertDie Zitterpartie der Beschäftigten im Handel geht weiter. Der jetzige Karstadt-Eigentümer René Benko macht einen neuen Versuch sich den Kaufhof einzuverleiben. Der Österreicher Benko hatte dazu schon mehrmals Anlauf genommen. Doch im Oktober 2015 gab es den Zuschlag erst mal für den Kanadier Hudson’s Bay (HBC). Personal und einige Betriebsräte atmeten durch. Doch dies war, wie so oft, ein Trugschluss. Schon kurz nach dem Kauf zeigte HBC, worauf es beim schnellen Geld machen ankommt. Kahlschlag beim Personal, Fremdvermietung von Verkaufsflächen, Lohnverzicht durch erzwungene Teilzeit, waren auch bei HBC die Spielregeln der Personalleiter in den Filialen. Damit machte der Kanadier von Anfang an eine ähnliche Geschäftspolitik, wie sie auch Benko praktizierte.“…“ Artikel von Herbert Schedlbauer vom 06.07.2018, Erstveröffentlichung am 06.07.2018 in der uz – wir danken! Dazu NEU: Kaufhauskette Galeria kommt nicht zur Ruhe: Ein Jahr nach dem Neustart des Warenhausunternehmens bleiben Probleme weiterlesen »

Dossier: Karstadt greift nach Kaufhof/Galeria. Immobilien im Visier

Jetzt wird umstrukturiert

Kaufhauskette Galeria kommt nicht zur Ruhe: Ein Jahr nach dem Neustart des Warenhausunternehmens bleiben Probleme
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Schweiz: Respect@DPD! Das System DPD: Wie ein Logistik-Konzern unbehelligt alle Regeln missachtetDie Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in Hamburg ruft die Beschäftigten des DPD-Depots in Hamburg am Montag, den 25. August 2025, zu einer Kundgebung gegen die Auslagerung von Stammarbeitsplätzen an einen externen Dienstleister auf.  (…) Das Unternehmen plant, die in der Spätschicht anfallenden Tätigkeiten per Werkvertrag weitestgehend an einen externen Dienstleister zu vergeben. Die rund 50 Beschäftigten, die aktuell in der Spätschicht arbeiten, sollen nach der Vorstellung des Arbeitgebers zukünftig dauerhaft in eine Nachtschicht versetzt werden. Mit der nun geplanten Maßnahme würden mit einem Schlag etwa. 25 Prozent der rund 200 Stammarbeitsplätze ausgegliedert. ver.di sieht zudem ein hohes Risiko für die Gesundheit der Betroffenen…“ Pressemitteilung vom 22.08.2025 von ver.di Landesbezirk Hamburg („Beschäftigte beim Paketdienstleister wehren sich gegen Outsourcing“) – siehe mehr dazu und NEU: DPD sieht Prekarisierungspotential: Paketdienstleister in Hamburg-Wilhelmsburg will gesamte Spätschicht auslagern. Verdi erkennt klaren Fall von Tarifflucht weiterlesen »

Schweiz: Respect@DPD! Das System DPD: Wie ein Logistik-Konzern unbehelligt alle Regeln missachtet

Beschäftigte beim Paketdienstleister DPD in Hamburg-Wilhelmsburg wehren sich gegen Lohndumping und Outsourcing / NEU: DPD sieht Prekarisierungspotential: Paketdienstleister in Hamburg-Wilhelmsburg will gesamte Spätschicht auslagern. Verdi erkennt klaren Fall von Tarifflucht
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Mitarbeitende im Verteilzentrum von H&M in der Schweiz wehren sich erfolgreich gegen Überwachung durch elektronische Lagerverwaltung
H&M bespitzelt Mitarbeiter - Private Daten auf Server in Nürnberg entdeckt!„Auf Schritt und Tritt überwacht: Das wollten die Logistikerinnen und Logistiker bei H&M nicht mehr hinnehmen. Unterstützt von der Unia, setzten sie sich mit den Chefs an einen Tisch und handelten Verbesserungen aus. In der Logistik kommen die Aufträge heute nicht mehr von der Chefin, sondern vom Computer. Tragbare Geräte dirigieren die Mitarbeitenden; eine Software weiss jederzeit, was wohin unterwegs ist und wie viel noch im Regal steht. Eine solche elektronische Lagerverwaltung setzt auch die Modemarke H&M in ihrem Verteilzentrum in Neuendorf SO ein. Doch das schwedische Unternehmen nutzte das System auch, um die Mitarbeitenden in Echtzeit zu überwachen. Lea Symons, Unia-Sekretärin für die Logistikbranche, hat in den letzten anderthalb Jahren mit zahlreichen Logistikerinnen und Logistikern des Zentrums gesprochen. Und stellte fest: Die Chefs kontrollierten genau, ob Mitarbeitende gerade einen Auftrag ausführten und sich bewegten. Solche, die das nicht taten, sprachen sie mitunter sofort an und fragten, was denn los sei…“ Artikel von Christian Egg vom 26. August in der Unia-Zeitung Work und mehr daraus weiterlesen »

H&M bespitzelt Mitarbeiter - Private Daten auf Server in Nürnberg entdeckt!

Mitarbeitende im Verteilzentrum von H&M in der Schweiz wehren sich erfolgreich gegen Überwachung durch elektronische Lagerverwaltung
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Grenzen öffnen für Menschen und schließen für WaffenAktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel! kritisiert nachdrücklich, dass gemäß dem Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD Rüstungsexporte an den „Interessen der Wirtschaftspolitik ausgerichtet“ werden sollen. Das Bündnis appelliert an die abstimmungsberechtigten Mitglieder von SPD, CDU und CSU, auf eine Nachverhandlung des Koalitionsvertrages zu drängen. „Die künftige Bundesregierung hat nicht nur eine ´Verantwortung für Deutschland´, wie der Koalitionsvertrag überschrieben ist, sondern sie hat auch eine Verantwortung für die Menschen, die potentiell Opfer deutscher Rüstungsgüter im Ausland sind. (…) alle müssen dafür sorgen, dass die neue Bundesregierung die nationalen und völkerrechtlichen Verpflichtungen bei der Rüstungsexportkontrolle verbindlich festschreibt und diese uneingeschränkt einhält…“ Protest der Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel! am 10.04.2025 („Menschenrechte vor Profit! Koalitionsvertrag bei Rüstungsexporten nachverhandeln!“). NEU: Empfängerland Nummer eins ist die Ukraine: Deutschland schraubt Exporte von Kriegsgütern auf Rekordhoch weiterlesen »

Grenzen öffnen für Menschen und schließen für Waffen

Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD richtet Rüstungsexporte an den Interessen der Wirtschaftspolitik aus / NEU: Empfängerland Nummer eins ist die Ukraine: Deutschland schraubt Exporte von Kriegsgütern auf Rekordhoch
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Privatisierung der Post: Höhere Preise, prekäre Arbeitsverhältnisse, schlechtere Zustellung – und Reform des Postgesetzes

Dossier

Peng!-Kampagne: Ausbeutung durch Subunternehmen stoppen! Amazon & Co: Fremdvergabe und Werkverträge im Paketgeschäft müssen verboten werden“… Der Postsektor ist durch atypische und prekäre Beschäftigungsverhältnisse gekennzeichnet. Sie brauchen nur auf die Paketboten von DHL, DPD, UPS oder Hermes zu schauen, die teilweise auf freiberuflicher Basis arbeiten, ohne sozialversicherungspflichtig beschäftigt zu sein. Sie bekommen Arbeitsverträge vorgelegt, nach denen sie mitunter 15 bis 20 Pakete pro Stunde zustellen sollen. Wenn man in die Post-Filialen schaut, die meist von Post-Agenturen abgelöst wurden, geht es dort auch zu Ungunsten der Beschäftigten aus. (…) Trotz milliardenschwerer Gewinne gewährleistet der Staat eine Subventionierung der Deutschen Post AG in Höhe von sechs bis acht Milliarden Euro pro Jahr. Das ist der Grund, warum die »Aktie gelb« so gut dasteht…“ Interview von Simon Zeise mit Tim Engartner in der jungen Welt vom 03.12.2018, siehe dazu NEU: Auswirkungen des neuen Postgesetzes: »Das Gefühl, nur noch einen Bullshitjob zu haben« // Arbeitsbedingungen bei der Deutschen Post: »Es wird flexibilisiert wegen fehlenden Personals« weiterlesen »

Dossier zur Privatisierung der Post/Paketzustellung und Reform des Postgesetzes

Peng!-Kampagne: Ausbeutung durch Subunternehmen stoppen! Amazon & Co: Fremdvergabe und Werkverträge im Paketgeschäft müssen verboten werden

Auswirkungen des neuen Postgesetzes: »Das Gefühl, nur noch einen Bullshitjob zu haben« // Arbeitsbedingungen bei der Deutschen Post: »Es wird flexibilisiert wegen fehlenden Personals«
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Aus bisheriger BAMF-Hilfe wird formeller Deal: Kurd*innen und politisch Verfolgte bedroht durch die „Abschiebeoffensive“ in die Türkei

Dossier

Turkey up in arms against Erdoğan!Deutschland will 13.500 Menschen in die Türkei abschieben. Grundlage dafür ist ein Deal zwischen Scholz und Erdogan. Die ersten Flüge sind bereits gestartet. Die Bundesregierung hat nach monatelangen Verhandlungen mit der Regierung in Ankara damit begonnen, eine große Zahl von türkischen Staatsbürgern in ihr Heimatland abzuschieben. (…) Die Türkei ist unter Erdogan zum Unrechtsstaat geworden, in dem die Opposition mit Strafverfahren politisch verfolgt wird. Das zeigt eine gerade erst von PRO ASYL herausgegebene Studie. Aber genau das verkennt oft das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und verweigert Asylsuchenden aus der Türkei den notwendigen Schutz – besonders Kurd*innen. Wir befürchten, dass so jetzt auch politisch Verfolgten die Abschiebung in dir Türkei droht“, so Wiebke Judith, rechtspolitische Sprecherin von PRO ASYL..“ Artikel von Erkan Pehlivan vom 27.09.2024 in der FR online („Deal zwischen Scholz und Erdogan: Deutschland schiebt Hunderte Asylbewerber in die Türkei ab“) – siehe mehr Kritik und NEU: Gefahr der Abschiebung von Mehmet Çakas am 28. August gebannt: Verwaltungsgericht Lüneburg hat die Abschiebung in die Türkei vorläufig untersagt weiterlesen »

Dossier zur „Abschiebeoffensive“ politisch Verfolgter in die Türkei

Turkey up in arms against Erdoğan!

Gefahr der Abschiebung von Mehmet Çakas am 28. August gebannt: Verwaltungsgericht Lüneburg hat die Abschiebung in die Türkei vorläufig untersagt
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„Die Start-up-Romantik ist vorbei“, jetzt wird ein Betriebsrat gegründet: Porsche will Batteriezellfabrik Cellforce schließen, trotz Steuermillionen
IG Metall bei Volkswagen: „Ein Team – Eine Familie“Nach nicht einmal drei Jahren will Porsche seine Cellforce-Batteriezellfabrik in Kirchentellinsfurt wieder schließen. 200 von 286 Beschäftigten sollen gekündigt werden. Gemeinsam mit der IG Metall wollen sie für ihre Zukunft kämpfen und gründen jetzt einen Betriebsrat. Die neue Batteriezellenfabrik ist nicht mal fertig. Mehrere Bagger und ein Kran arbeiten noch auf der Baustelle. Doch seit Montag ist klar: Der Autobauer Porsche will die Produktion seiner Tochter Cellforce Group in Kirchentellinsfurt/ Baden-Württemberg schon wieder zumachen – nicht einmal drei Jahre nach der Grundsteinlegung. 200 der 286 Beschäftigten erhalten in den nächsten Tagen ihre Kündigung. (…) Viele von ihnen haben ihren alten Job gekündigt, weil sie von dem Projekt Cellforce überzeugt waren. Einige kommen von weit her, aus der Slowakei, aus den USA. Bis vor ein paar Monaten hat Cellforce sogar noch Leute eingestellt…“ Meldung vom 26. August 2025 der IG Metall („Porsche will neue Batteriezellfabrik schließen“) und mehr Infos weiterlesen »

IG Metall bei Volkswagen: „Ein Team – Eine Familie“

„Die Start-up-Romantik ist vorbei“, jetzt wird ein Betriebsrat gegründet: Porsche will Batteriezellfabrik Cellforce schließen, trotz Steuermillionen
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Dossier

Aktionstage/Camp/Demo vom 1.-9. September 2019 am Produktionsstandort in Unterlüß bei Celle: „Rheinmetall entwaffnen - Rüstungsproduktion blockieren!“Im Jahr 2019 werden wir unsere Aktionstage vom 1. bis 9. September in Unterlüß veranstalten – mit Camp, Workshops, Demonstration und der Blockade-Aktion, zu der wir euch hiermit einladen möchten. Wir werden am Freitag, den 6. September, ab dem frühen Morgen gemeinsam die Produktion der Rheinmetall-Fabrik in Unterlüß lahmlegen. Rheinmetall als größter deutscher Rüstungskonzern und Waffenexporteur profitiert vom Krieg im Jemen und baut Munitionsfabriken in aller Welt. Mit deutschen Panzern besetzt die Türkei das nordsyrische Rojava, deutsche High-Technology dient zur Abschottung der europäischen Außengrenzen. Rheinmetall umging das temporäre deutsche Exportverbot, indem ein 100%iges Tochterunternehmen auf Sardinien bis vor kurzem Bomben für Saudi-Arabien herstellte, die im Jemen-Krieg eingesetzt wurden. In Unterlüß befindet sich eine wichtige Produktionsstätte von Rheinmetall. Knapp 2000 Menschen produzieren dort Waffen, Munition, Panzer und anderes Kriegsgerät. Die Schießanlange in Unterlüß ist das größte private Testgelände in Deutschland. Mit der Blockade des Rheinmetall-Standorts wollen wir uns der Kriegsmaschinerie in den Weg stellen…“ Aufruf und Termine der Protesttage auf der Homepage der Kampagne „Rheinmetall entwaffnen“ und weitere Infos. NEU: Rheinmetall: Einweihung größter Munitionsfabrik in Mitteleuropa in Unterlüß am 27. August mit viel Prominenz – und Demo von „Friedensratschlag Lüneburger Heide“ weiterlesen »

Dossier zu Protesten am Rheinmetall-Produktionsstandort in Unterlüß bei Celle

Aktionstage/Camp/Demo vom 1.-9. September 2019 am Produktionsstandort in Unterlüß bei Celle: „Rheinmetall entwaffnen - Rüstungsproduktion blockieren!“

Rheinmetall: Einweihung größter Munitionsfabrik in Mitteleuropa in Unterlüß am 27. August mit viel Prominenz – und Demo von „Friedensratschlag Lüneburger Heide“
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Dossier

NGG: Brauer-Wut in Sachsen! Streiks für mehr Lohn und gegen die Lohnmauer In den sechs Betrieben des „Brau-Kombinat Ost“„… Solch ein Tarifkonflikt hat die Branche bisher noch nicht gesehen. Die Arbeitgeberseite weigert sich bisher für das Tarifgebiet Sachsen-Thüringen ein Angebot vorzulegen. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) fordert für das Tarifgebiet der Brauindustrie Sachsen-Thüringen ein Lohnplus von 7%. Das derzeitige Lohniveau hinkt immer mehrere hundert Euro hinter den bundesweit üblichen Braulöhnen hinterher. Für Auszubildende soll es 100 Euro mehr geben. (…)Viele Beschäftigte in Sachsen und Thüringen treibt um, dass sie über 30 Jahre nach der deutschen Einheit immer noch länger arbeiten für weniger Geld. Der Unterschied beträgt immerhin über 4000 Euro im Jahr, ohne Zuschläge. Nächster Verhandlungstermin ist der 14. August…“ Aus der Pressemitteilung der NGG Ost vom 10. Juli 2025 („Große Beteiligung bei sächsischem Braustreik für mehr Lohn Produktion und Auslieferung stoppt“), dort mehr Infos zu den Streiks bei den Biermarken Radeberger, Freiberger, Sternburger und Krostitzer. Siehe dazu NEU: Nach durchgehend zweiwöchigem Streik ein Tarifabschluss in der Brauindustrie Sachsen-Thüringen: Stundenlöhne steigen zwischen 5,9% und 7,7% weiterlesen »

Dossier zur „Brauer-Wut in Sachsen“ 2025

NGG: Brauer-Wut in Sachsen! Streiks für mehr Lohn und gegen die Lohnmauer In den sechs Betrieben des „Brau-Kombinat Ost“

Nach durchgehend zweiwöchigem Streik ein Tarifabschluss in der Brauindustrie Sachsen-Thüringen: Stundenlöhne steigen zwischen 5,9% und 7,7%
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Zukunft der Sozialen Arbeit: Jenseits von Wohlfahrt und Fürsorge

Dossier

[Solidaritätstreff] Hart am Limit – Soziale Arbeit im Kapitalismus„Soziale Arbeit ist »systemrelevant«, tritt aber kaum als politische Kraft auf. Das könnte sich in Zukunft ändern. Soziale Arbeit hat alltäglich mit Armut, sozialen Problemen sowie Diskriminierung zu tun und versorgt – frei nach Frigga Haug – die Wunden, die die Gesellschaft schlägt, leider jedoch ohne diese vom Schlagen abhalten zu können. Gleichzeitig mangelt es der Tätigkeit nach wie vor an gesellschaftlicher Anerkennung. Sozialarbeitende sind in ihrem Arbeitsalltag einer hohen Belastung ausgesetzt und müssen etwa regelmäßig schnellstmöglich Entscheidungen treffen, die im Sinne ihrer Nutzer*innen sein sollen – also derjenigen, die auf sozialarbeiterische Dienstleistungen angewiesen sind. Ziel ist, deren Lebenssituation und Lebensverhältnisse zu verbessern, dennoch bekommt die Soziale Arbeit für ihren Auftrag nur geringe Ressourcen zugeteilt…“ Artikel von Felix Bardorf und Maximilian Roth vom 22. Januar 2024 in Neues Deutschland online und mehr daraus. NEU: Kostenreduzierungen und Absenkung der Anforderungen: Die Angriffe auf Soziale Arbeit in Hessen erfahren Widerstand weiterlesen »

Dossier zur Zukunft der Sozialen Arbeit jenseits von Wohlfahrt und Fürsorge

[Solidaritätstreff „Systemrelevanz” am 17.6.20 in Berlin] Hart am Limit – Soziale Arbeit im Kapitalismus

Kostenreduzierungen und Absenkung der Anforderungen: Die Angriffe auf Soziale Arbeit in Hessen erfahren Widerstand
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Folgen der Nachfrage nach Elektroautos in Chile: Lithium und die trügerische Hoffnung auf ein gutes Leben
Chile: Wo ist das Wasser von Atacama geblieben?In Chile hat die Nachfrage nach Elektroautos zu einer Verdreifachung des Lithium-Abbaus geführt – mit weitreichenden Folgen für die Umwelt und die Gesellschaft (…) Das Lithium in Chile stammt aus dem Salar de Atacama, einem ausgetrockneten Salzsee im Norden des Landes. Er liegt in der Atacamawüste, der trockensten Wüste der Welt. Kritiker*innen bezeichnen den Lithium-Extraktivismus auch als Wasserextraktivismus, weil der Lithium-Abbau sehr viel Wasser verbraucht. Täglich werden mehrere Millionen Liter lithium- und wasserhaltige Sole aus dem Boden gezogen. Dadurch sinkt der Grundwasserspiegel ab, die Böden trocknen aus und versalzen noch mehr. Das hat auch soziale und kulturelle Folgen: Denn die bis jetzt relativ autonome, selbstbestimmte Lebens- und Produktionsweise der indigenen Menschen dort wird erschwert oder unmöglich gemacht…“ Interview von Juliane Schumacher vom 06.05.2024 bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung mit Nina Schlosser – siehe mehr daraus und dazu. NEU: Lithiumabbau: Saubere Produkte, schmutzige Ränder. Lithium, Wasser und die grüne Illusion. Unterwegs in der Atacamawüste weiterlesen »

Chile: Wo ist das Wasser von Atacama geblieben?

Folgen der Nachfrage nach Elektroautos in Chile: Lithium und die trügerische Hoffnung auf ein gutes Leben / NEU: Lithiumabbau: Saubere Produkte, schmutzige Ränder. Lithium, Wasser und die grüne Illusion. Unterwegs in der Atacamawüste
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Lohndiebstahl bei Body Fashion in Thailand: Entlassene Näherinnen für bekannte Unterwäsche-Marken warten seit Corona auf ihren Lohn und Abfindungen
Kampagne #payyourworkers von Clean Clothes CampaignMehr als zwanzig Jahre hat Prasit Koedphithak für die Firma «Body Fashion Thailand» gearbeitet. Als Näherin hat sie Unterwäsche für internationale Modelabels wie Triumph produziert. Vor rund zehn Jahren verkaufte der Schweizer Unterwäsche-Hersteller Triumph das Unternehmen an den malaysischen Investor Robert Ng. Dieser wird Eigentümer von «Body Fashion Thailand» und ist über ein Netz an Firmen auch Eigentümer der österreichischen Huber Holding, zu der ebenfalls verschiedene Modemarken gehören. (…) Während der Corona-Pandemie werden die Arbeiterinnen suspendiert. Es kommt zu Lohnforderungen; Boni und Abfindungen werden nicht ausbezahlt. Rund 900 Angestellte werden entlassen. Vor Gericht erhalten die ehemaligen Angestellten recht, sie haben Anspruch auf Zahlungen. Doch: Robert Ng und seine «Body Fashion Thailand» zahlen nicht. Auch sonst fühlt sich niemand zuständig…“  Beitrag von Martin Aldrovandi vom 18.08.2025 in SRF.ch und mehr Informationen weiterlesen »

Kampagne #payyourworkers von Clean Clothes Campaign

Lohndiebstahl bei Body Fashion in Thailand: Entlassene Näherinnen für bekannte Unterwäsche-Marken warten seit Corona auf ihren Lohn und Abfindungen
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