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Kampf den Kriegstreibern – Für unsere Zukunft! Rheinmetall-Entwaffnen-Camp in Köln (1.-6.9.2026) und Aktionstage gegen das NATO-Manöver in Hamburg (24.-26.9.)
„… Alles steht auf Krieg: Die Betriebe, Schulen, Werbung, Krankenhäuser und und und… Die Militarisierung bedeutet nicht nur die massenhafte Produktion und Export von Waffen, sondern dass alle Bereiche des Lebens kriegstüchtig gemacht werden. Wer denkt, dass das ohne unseren Widerstand so weitergeht, hat sich getäuscht: Die antimilitaristische Bewegung hat gezeigt, dass wir das nicht einfach geschehen lassen und dass wir füreinander kämpfen werden! Wir kämpfen zusammen in Solidarität mit Palästina, mit der kurdischen Freiheitsbewegung, mit den streikenden Schüler:innen gegen die Wehrpflicht, mit den Protesten gegen die Abschiebebehörde ICE in den USA und Frontex in der EU. Wir kämpfen gemeinsam gegen rassistische Gewalt und Femizide. Wir verweigern! Wir sabotieren! Wir protestieren! Wir streiken!…“ Aus dem (mehrsprachigen) Aufruf von Rheinmetall Entwaffnen
zum Camp in Köln
und den Aktionstagen in Hamburg
– siehe mehr dazu:
- Aufrüstung trifft Widerstand: Rheinmetall-Entwaffnen-Camp startet in Köln: Tausende Teilnehmende, Workshops und Protestaktionen vom 1. bis 6. September 2026
„Das antimilitaristische und internationalistische Bündnis „Rheinmetall Entwaffnen“ hat am Dienstag sein diesjähriges Camp in Köln eröffnet. Unter dem Motto „Kampf den Kriegstreibern – Für unsere Zukunft!“ finden bis zum 6. September Workshops, Diskussionsveranstaltungen, Demonstrationen und weitere Aktionen statt. Nach Angaben der Organisator*innen werden im Laufe der Woche mehrere Tausend Teilnehmende erwartet.
Antikriegstag eröffnet eine Woche des Protests
Zum Auftakt beteiligt sich das Bündnis am 1. September gemeinsam mit dem Kölner Friedensforum an einer Demonstration zum Antikriegstag. In den darauffolgenden Tagen sind an verschiedenen Orten in Köln politische Veranstaltungen und Aktionen geplant. Den öffentlichen Höhepunkt bildet eine große Abschlussdemonstration am Samstag, dem 5. September. Das Camp endet am 6. September. Mit der Aktionswoche will das Bündnis auf die Folgen von Aufrüstung, Rüstungsproduktion und zunehmender Militarisierung aufmerksam machen. Es kritisiert, dass die Bundesregierung umfangreiche Mittel für militärische Zwecke bereitstellt, während zugleich Kürzungen im Sozialbereich beschlossen werden und die Klimakrise immer deutlicher spürbar wird…“ Pressemitteilung vom 1.9.2026 per e-mail - 24.-26. September in Hamburg: Nato-Manöver versenken!
„Die Aktionstage von Rheinmetall entwaffnen! finden vom 24. -26.9. in Hamburg statt. Bereits ab dem 23.9. wird das Bündnis im Alten Elbpark präsent sein und die Aktionstage mit einer Auftaktveranstaltung einleiten. Neben inhaltlichem Programm im Alten Elbpark werden während der Aktionstage dezentrale Aktionen stattfinden, um das NATO-Manöver zu stören. Darüber hinaus werden am 25.9. der Schulstreik gegen die Wehrpflicht und am 26.9. um 15:00 Uhr eine Demonstration gegen Militarisierung und Sozialkürzungen im Anschluss an die bundesweiten Proteste gegen die Sozialkürzungen stattfinden…“ Infos beim Bündnis Rheinmetall entwaffnen!
Siehe auch:
- Dossier: Schöne neue Bundeswehr: Durch den Krieg in der Ukraine kehrt die Debatte um die Wehrpflicht zurück – die Schulstreiks auch
- Dossier: Das „Arbeitssicherstellungsgesetz“ befugt die Arbeitsagentur im Kriegsfall zum Arbeitszwang für fast jeden – was bei „RED Storm Bravo“ im Hamburg geübt wird
- und zuletzt: Camp von Rheinmetall Entwaffnen in Köln vom 26. bis zum 31. August 2025: Verweigern wir uns kollektiv dem Kriegsregime!