Klimagerechtigkeit statt Kriegstreiberei! Vom 28. bis 30. Mai 2026 ins Ruhrgebiet: Ende Gelände der Kriegstreiberei! Fossilen Kapitalismus entwaffnen!

Klimagerechtigkeit statt Kriegstreiberei! Vom 28. bis 30. Mai 2026 ins Ruhrgebiet: Ende Gelände der Kriegstreiberei! Fossilen Kapitalismus entwaffnen!Weltweit eskalieren Kriege, Gewalt und Leid: Von Palästina bis Venzuela, von Sudan bis Kurdistan, von Iran bis zur tödlichen Festung Europa. Gleichzeitig plant die deutsche Regierung massiv Gaskraftwerke und Gasterminals auszubauen. Anstatt die Gesellschaft sozial und ökologisch umzubauen, forciert die Regierung die Abhängigkeit von klimazerstörerischem Gas und die komplette Ausrichtung der Gesellschaft auf Kriege. Damit ist sie nicht alleine, weltweit rüsten Regierungen fossile Infrastruktur und ihre Armeen auf. (…) Gas ist ein Klimakiller und eine der teuersten Formen, Energie zu produzieren. Nur für die Industrie nimmt die Regierung Steuergelder in die Hand und macht den Strom für sie billiger. So profitieren vom Gasausbau die Gasindustrie selber sowie energieintensive Industrie, also Stahl-, Chemie-, und die Rüstungsindustrie. Gleichzeitig sind die Ausgaben für Militär und Aufrüstung gigantisch und steigen als ob es kein Morgen gäbe…“ Gemeinsamer Aufruf vom 22. April 2026 externer Link von Rheinmetall Entwaffnen  und  Ende Gelände externer Link mit allen Infos und mehr dazu:

  • Protest gegen Reiches Energiepolitik: Klage gegen Auflagen für Klimademo in Hamm eingereicht – Protest soll an Kraftwerksstandort stattfinden. New
    „… Ausgesucht wurde Hamm nicht, weil es verkehrsgünstig gelegen ist, sondern weil sich hier, wie es Christoph Bautz von Campact sagt, »die Absurdität der Energiepolitik der Bundesregierung wie unter einem Brennglas verdichtet«. Bautz meint damit, dass gleich zwei Kraftwerke in Hamm im Rahmen des Gesetzes zur Sicherung der Versorgungssicherheit Strom und zur Bereitstellung neuer Kapazitäten (StromVKG) Zuschläge erhalten könnten. Die Kraftwerke würden dann als Reserve weiterbetrieben, wenn Sonne und Wind nicht genug Strom in das Netz einspeisen. (…) Bevor am Samstag aber auch für globale Klimagerechtigkeit auf die Straße gegangen werden kann, liefern sich die Demo-Veranstalter*innen noch eine gerichtliche Auseinandersetzung mit der Polizei. Diese hatte per Auflage den Startpunkt der Demo weg vom Gersteinkraftwerk gelegt. Ein Unding, wie Christoph Bautz findet. »Protest muss in Sicht- und Hörweite stattfinden können«, erklärt er und verweist auf das Brokdorf-Urteil des Bundesverfassungsgerichts. Das von RWE betriebene Gersteinkraftwerk auf der Grenze zwischen Hamm und Werne ist eines der beiden Kraftwerke in Hamm, die als fossile Reservekraftwerke im Gespräch sind. Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen muss nun über die Klage der Demo-Organisator*innen entscheiden.
    Am Samstag rechnen die Umwelt- und Klimaschutzorganisationen mit mehreren Tausend Demoteilnehmer*innen. Am Ende der Demo ist ein Weltrekord geplant. Man will zusammen das größte menschliche Windrad formen, das es je gab. Auch als Kontrast zu den Türmen des fossilen Kraftwerks.“ Artikel von Sebastian Weiermann vom 26.05.2026 in ND online externer Link
  • Pressekonferenz am Donnerstag, 28.05.2026 | 10 Uhr
    Ort: Pressezelt auf dem Hammer Klimacamp im Lippepark in der Schachtstraße, 59077 Hamm – Live-Übertragung der Pressekonferenz externer Link
  • Gemeinsam gegen Gas
    Vom 24. Mai (Sonntag) bis 2. Juni 2026 (Dienstag) findet im Lippepark in Hamm das Hammer Klimacamp statt: https://www.hammer-klimacamp.de/ externer Link

Siehe zuletzt: Camp von Rheinmetall Entwaffnen in Köln vom 26. bis zum 31. August 2025: Verweigern wir uns kollektiv dem Kriegsregime!

Kurzlink: https://www.labournet.de/?p=235423
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