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„Wir haben es satt!“-Demo am 17.01.2026: Haltung zeigen! Für eine zukunftsfähige Landwirtschaft weltweit
„Wir leben in einem System, in dem die Agrarindustrie profitiert, während die bäuerliche und ökologische Landwirtschaft verliert. (…) Wir fordern: Bauernhöfe statt Agrarindustrie! Agrarförderung nur noch für bäuerliche und ökologischere Betriebe – nicht für Tierfabriken und Agrarkonzerne. Transparenz statt Täuschung! Kennzeichnung von Haltungsbedingungen und Gentechnik – auf allen Lebensmitteln, ob im Handel oder in der Außer-Haus-Verpflegung. Klima-, Umwelt- und Tierschutz statt Lobbyinteressen! Kein Rückbau von Standards, sondern Investitionen in eine zukunftsfähige Landwirtschaft. Gerechtigkeit statt Konzernmacht! Faire Preise für Verbraucher*innen und Erzeuger*innen – Stopp des Preisdiktats durch den Lebensmitteleinzelhandel. Solidarität statt Spaltung! Mehr Geld für Entwicklungszusammenarbeit und die Überwindung des Hungers – für eine sozial gerechte Agrarwende weltweit…“ Aus dem Aufruf zur 16. „Wir haben es satt!“-Demo
am Samstag, 17.01.2026 ab 12 Uhr am Brandenburger Tor in Berlin vom „Wir haben es satt!“-Bündnis, siehe auch den zum antikapitalistischen Block:
- [antikapitalistischer Block] Wir haben es satt! Landarbeiter:innen für Ernährungssouveränität und Systemwandel! Am 17. Januar nach Berlin!
„Wir Beschäftigten aus der Landwirtschaft und Gartenbau, Umweltberufen und Forst haben es satt: Jedes Jahr sterben über 100 unserer Kolleg:innen bei der Arbeit. International gehören Kleinbäuer:innen und Landarbeiter:innen zu den am heftigsten von Hunger, Krieg, extremer Ausbeutung und sexueller Gewalt betroffenen Personengruppen. Die Ergebnisse dieser Gewalt kommen bspw. in Form von Chiquita-Bananen aus Panama oder Biogemüse aus Almeria auch in unseren Supermärkten an. Und auch in Deutschland müssen wir ständig gegen die Unterschreitung der absoluten Mindeststandards ankämpfen, wobei unsere migrantischen Kolleg:innen besonders angriffen werden. Wir wissen jedoch, dass dies ein Angriff auf alle Beschäftigten der Branche ist.
Doch nicht nur unsere akuten Arbeitsverhältnisse treiben uns auf die Straße. Denn das kapitalistische Wirtschaftssystem rast immer schneller auf eine Eskalation verschiedener Krisen zu und überschreitet immer mehr planetare Grenzen. Die Agrarindustrie hat an der Störung von Nährstoffkreisläufen, der Klimakatastrophe, dem Artensterben und der Verbreitung von Ewigkeitschemikalien einen gewichtigen Anteil und statt umzusteuern, werden die Probleme durch Politik und Industrie immer noch verschärft, bspw. mit der aktuellen Deregulierung der Gentechnik. Aufrüstung, eine autoritäre Wende und dazu Reallohnverluste und Kürzungspolitik setzen uns unter Druck und machen eine Landwirtschaft für alle immer schwerer. Lösungskonzepte wie solidarische Landwirtschaften, die versuchen direkt mit den Konsument:innen Alternativen aufzubauen, leiden bei uns besonders darunter. Flächenvernichtung, Versauerung der Ozeane, Degradierung der Böden, Energie- und Klimakrise werden dazu führen, das globale Hungersnöte in den nächsten Jahrzehnten zunehmen und nicht mehr nur – wie bisher – ein Verteilungsproblem, sondern ein unumstößliches Ergebnis der Vernichtung unserer eigenen Lebensgrundlagen sind. Dagegen tun wir uns als Basisgewerkschaft zusammen.
Es geht ums Ganze!
Es geht nicht nur um Reformen oder einzelne politische Fehlentscheidungen. Es geht um ein ganzes wirtschaftliches System, das schon immer auf Mensch und Natur gepfiffen hat und uns nun an den Rand der Überlebensfähigkeit führt…“ Aufruf zum antikapitalistischen Block bei der FAU Stuttgart
, dort mehr Infos zur Aktionswoche - Alle Infos unter https://www.wir-haben-es-satt.de/
und #WirHabenEsSatt
Siehe zuletzt: „Wir haben es satt!“-Demo am 18. Januar 2025: »Wer profitiert hier eigentlich?«