- Automobilindustrie
- Bauindustrie und Handwerk
- Dienstleistungen, privat und Öffentlicher Dienst
- Elektro- und Metall(-Zulieferer)
- Elektrotechnik
- Energiewirtschaft (und -politik)
- Fahrzeugbau (Vom Fahrrad, über Trecker bis zum Flugzeug)
- Gewerkschaften als Arbeitgeber
- Holz, Papier, Glas und Kunststoffe
- Landwirtschaft und Gartenbau
- Lebens- und Genussmittelindustrie
- Maschinen- und Anlagenbau
- Medien und Informationstechnik
- Rüstungsindustrie und -exporte
- Sonstige Branchen
- Stahl-Industrie
- Stoffe und Bekleidung
- Automobilindustrie
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- Chemische Industrie
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- Bildungs- und Erziehungseinrichtungen
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- Gastronomie und Hotelgewerbe
- Gesundheitswesen
- Kultur und/vs Freizeitwirtschaft
- Öffentlicher Dienst und Behörden
- Reinigungsgewerbe und Haushalt
- Sex-Arbeit
- Soziale Arbeit, Kirche und Wohlfahrts-/Sozialverbände
- Sportwirtschaft
- Transportwesen: (Öffentlicher) Personen (Nah)Verkehr
- Transportwesen: Bahn
- Transportwesen: Hafen, Schiffe und Werften
- Transportwesen: Luftverkehr
- Transportwesen: Post- und Paketdienste
- Transportwesen: Speditionen und Logistik
- Wachdienste und Sicherheitsgewerbe
Konzernatlas – Daten und Fakten über die Agrar- und Lebensmittelindustrie
„Übernahmen wie von Monsanto durch Bayer oder die Aufteilung der Märkte von Kaiser’s/Tengelmann zwischen Rewe und Edeka sind nur die Spitze des Eisberges. Auf allen Stufen der Lieferkette vom Acker bis zur Ladentheke finden Konzentrationsprozesse mit einer enormen Dynamik statt. Mit dem Konzernatlas 2017 möchten wir eine breit geführte gesellschaftliche Debatte dazu anstoßen. Viel Spaß bei der Lektüre!“ Hinweis des Bunds für Umwelt und Naturschutz Deutschland auf den „Konzernatlas 2017 – Daten und Fakten über die Agrar- und Lebensmittelindustrie“ vom Januar 2017
, herausgegeben als Kooperationsprojekt von Heinrich-Böll-Stiftung, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Oxfam Deutschland, Germanwatch und Le Monde diplomatique und neu:
- Konzernatlas 2026: Das globale Ernährungssystem wird dominiert von wenigen großen Playern – vom Saatgut bis zum Supermarkt
- „Mit dem Konzernatlas 2026 öffnet sich ein Blick hinter die Fassaden unseres modernen Ernährungssystems – dort, wo wenige große Agrar- und Lebensmittelindustrie-Konzerne entscheiden, wie, wo und mit welchen Folgen Nahrung für uns alle produziert wird. Diese Publikation lädt dazu ein, die uns oft verborgenen Verflechtungen zwischen Marktmacht, Preisbildung, Umweltbelastungen, Gesundheit und Klimawandel zu erkunden und neu zu denken. Der Konzernatlas macht erfahrbar, wie wenige Global Player entlang der Wertschöpfungskette von Saatgut über Futtermittel bis zum Supermarktregal den Takt vorgeben – und welche Folgen das für ökologische Vielfalt, Böden, Wasser und soziale Gerechtigkeit hat. Diese Dynamik wird nicht nur mit Zahlen untermauert, sondern in lebendigen Texten und Grafiken greifbar...“ Infos
und Download
beim BUND - „Der Konzernatlas 2026 beleuchtet die Marktmacht der großen Konzerne vom Saatgut bis zum Supermarkt und zeigt auf, wie Politik und Bürger*innen diese Macht begrenzen können – für eine umweltverträgliche, sozial gerechte und nachhaltige Ernährung…“ Alle Infos bei der Heinrich-Böll-Stiftung
, siehe auch:
- [Konzernatlas 2026] Die Macht der Lebensmittelindustrie
„Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Heinrich-Böll-Stiftung und der Dachverband Kritische Aktionärinnen und Aktionäre haben mit 2026 einen aktualisierten Konzernatlas über die Macht der Agrar- und Lebensmittelindustrie veröffentlicht, der mit Texten, Daten, Statistiken und Grafiken umfassend darüber Auskunft gibt, welche Folgen die Zerstörung von Böden, Wasser und ökologischer Vielfalt haben und welche Macht die Konzerne auf Produktion und Konsum ausüben. Wissenschaftliche Ergebnisse über das Vorgehen der Global Player entlang der Wertschöpfungsketten vom Saatgut über Futtermittel bis hin zu den Produkten im Supermarktregal werden faktenreich dargelegt. Themenkomplexe wie Fleisch und Milch, Bäckerhandwerk und Handelsriesen, Supermärkte und Preise, Wasserprivatisierung, Saatgut und Pestizide sowie die Lobbymacht der Monopole sind einige Schwerpunkte der Dokumentation. Zudem werden Ansätze benannt, wie wir die Macht über unser Essen zurückgewinnen können. Eine Broschüre, die nicht nur für Aktivisten von Interesse sein sollte. Essen und Lebensmittelversorgung gehören zu den Grundvoraussetzungen unseres Daseins. Die Versorgung mit lebenswichtigen Gütern liegt derzeit in den Händen weniger Konzerne, die Wirtschaft und Gesellschaft fest im Griff haben. Solange Nahrung als Ware gehandelt wird, haben Profit und Geldvermehrung Priorität vor dem Allgemeinwohl und der gesellschaftlichen Aufgabe, Gesundheit, Klima, Biodiversität und faire Preise zu sichern. Das bestehende System erzeugt zwangsläufig Ernährungsunsicherheit, Krisen, globale Lebensmittelknappheiten, soziale Ungleichheit, erratische Preissprünge und fragile Lieferketten. Von Äckern und Feldern bis hin zum Teller: Wenige Konzerne diktieren, was angebaut, verkauft und uns aufgetischt wird. In Deutschland teilen sich beispielsweise vier Supermarktketten rund 88 Prozent des Marktes – Edeka, Rewe, Aldi, Lidl – und regeln Nahrungsqualität und Nahrungsmittelpreise für Millionen Konsumenten. (…) Solche machtvollen Konzerne gefährden eine selbstbestimmte, gesunde und diverse Ernährung. Monokulturen, hoher Pestizid- und Düngereinsatz und intensive Ressourcennutzung erzeugen gravierende ökologische Folgen wie Bodenerosion, Artenverlust und Klimabelastung. Kleinere Bauerhöfe geraten unter massiven Druck und in Abhängigkeit von marktbeherrschenden Abnehmern oder müssen aufgeben. Saatgut ist die Basis unserer Nahrung. Theoretisch müsste kein Landwirtschaftsbetrieb Saatgut kaufen, da es sich selbst reproduziert. Mittels Kontrolle über Patente haben es Konzerne wie Bayer, BASF, Corteva und die Syngenta Group jedoch geschafft, durch massives Lobbying den globalen Saatgutmarkt zu kontrollieren. Durch biologische und rechtliche Nutzungssperren entscheiden sie darüber, wer was anbauen darf. Die biologische Vielfalt und die Qualität der Nahrung, die auf dem Teller landet, sind sekundär – ein Geschäftsmodell, das den Konzernen jedes Jahr Milliarden beschert. Heute beherrschen drei Konzerne 56 Prozent des globalen Saatgutmarktes. Monopole wie Bayer und Corteva besitzen aktuell 80 Prozent der Patente auf genmanipulierte Pflanzen, die sich die Konzerne patentieren lassen, obwohl deren verbesserte Eigenschaften auch durch klassische Züchtung entstehen könnten. Damit ist der Zugriff der Konzerne auf Saatgut gesichert. (…) Seit 1999 gibt es das Konzept der Ernährungsdemokratie. Ernährung sollte nicht nur unter wirtschaftlichen Aspekten gesehen, sondern auch politisch verstanden werden. Diese Perspektive mit Leben zu erfüllen, ist Aufgabe von Ernährungsräten, die sich für eine gerechte, demokratische und ökologische Ernährungspolitik einsetzen. Ziel ist, die Nahrungsmittelversorgung lokal und selbstbestimmt zu organisieren. In Deutschland sind erste Ernährungsräte 2016 in Köln und Berlin entstanden, 60 weitere gibt es inzwischen in anderen Städten. Der Zugang zu gutem Essen für alle, faire Preise und eine stärkere Regionalisierung sind die Zielpunkte. (…) Für das Konzept der Ernährungsdemokratie ist ein Wandel der gegenwärtigen Ernährungsstruktur unerlässlich. Ein Zustand, der bäuerliche Betriebe und Verbraucher in den Mittelpunkt stellt, eine Politik für Umweltschutz, artgerechte Tierhaltung, Biodiversität und angemessene Preise lassen sich nur mit klarem politischem Willen und Durchhaltevermögen gegen die Machtkonzentration im Agrarsektor erreichen.“ Beitrag von Volker Brauch aus Ossietzky 08/2026
- Konzernatlas 2026 zu Supermärkten: 4 Konzerne bestimmen Produkte und Preise
„Vier Handelsriesen kontrollieren heute fast den gesamten deutschen Lebensmitteleinzelhandel. Sie bestimmen, was produziert wird, welche Produkte in Regalen und Tiefkühltheken landen – und wer daran verdient.
In Deutschland sind die Lebensmittelpreise zwischen 2020 und Oktober 2025 um 36,1 Prozent gestiegen – und damit deutlich stärker als die allgemeine Inflation, die in diesem Zeitraum bei 23 Prozent lag. Der größte Preissprung erfolgte im Jahr 2022. Zurückgeführt wurde das häufig auf Engpässe bei bestimmten Waren und steigende Preise für Energie und Agrarrohstoffe nach dem russischen Angriff auf die Ukraine. Doch das kann den Preisanstieg nicht vollständig erklären. Eine bedeutende Rolle spielt auch Spekulation: Unmittelbar nach Beginn der russischen Invasion begannen Investoren, verstärkt in Agrarrohstoffe anzulegen und dadurch die Preise hochzutreiben. Viele Konzerne aus dem Bereich Dünger und Agrarhandel verzeichneten in dieser Zeit Rekordgewinne. Obwohl die Energie- und Agrarrohstoffpreise ab Mitte 2022 wieder deutlich sanken und sich die Lieferbeziehungen normalisierten, blieben die Lebensmittelpreise hoch. Von gestiegenen Preisen im Laden profitieren die Erzeuger*innen nur geringfügig. Der Handel reicht die Mehreinnahmen nur langsam und unvollständig an Bäuer*innen weiter. Deren wirtschaftliche Situation wird immer schwieriger. Und im Bereich der Lebensmittelverarbeitung geraten selbst mittelständische Unternehmen in Bedrängnis, während Großkonzerne wie Nestlé, Unilever und AB Inbev ihre Gewinne weiter steigern können. Unter dem Strich profitierten also in erster Linie jene Konzerne, die die Märkte immer stärker unter sich aufteilen können. Die hohe Konzentration zeigt sich sehr deutlich beim Blick auf das letzte Glied der Lieferkette – den Lebensmitteleinzelhandel. Aktuell kontrollieren die vier großen Supermarktketten bereits rund 88 Prozent des Marktes: Aldi, Edeka (mit Netto), Rewe (mit Penny) und die Schwarz-Gruppe (mit Lidl und Kaufland). Im Jahr 1995 lag der Marktanteil der vier Konzerne noch bei 55 Prozent. Mit ihrer heutigen Marktmacht haben die Supermarktketten ein enormes Druckmittel gegenüber ihren Lieferanten. Sie können ihre Einkaufspreise niedrig halten und gleichzeitig die Preise für Verbraucher*innen erhöhen. (…) Anders als in Spanien und Frankreich gibt es in Deutschland keine staatlichen Preis- und Margenbeobachtungsstellen, die entlang der Lieferkette vom landwirtschaftlichen Betrieb bis zum Supermarktregal analysieren, wo Preissteigerungen entstehen und übermäßige Gewinne abgeschöpft werden. Einen Hinweis auf Mitnahmeeffekte liefert aber der auffällige Preisanstieg ihrer Eigenmarken, bei denen die Supermärkte eine direktere Kontrolle über Produktion und Preisgestaltung haben. Zwischen 2022 und 2023 verteuerten sich Eigenmarken im Schnitt doppelt so stark wie Markenprodukte.“ Pressemeldung von Steffen Vogel vom 7. Januar 2026 bei der Heinrich Böll Stiftung
zum kostenlosen 52-seitigen Konzernatlas 2026

- [Konzernatlas 2026] Die Macht der Lebensmittelindustrie
- „Mit dem Konzernatlas 2026 öffnet sich ein Blick hinter die Fassaden unseres modernen Ernährungssystems – dort, wo wenige große Agrar- und Lebensmittelindustrie-Konzerne entscheiden, wie, wo und mit welchen Folgen Nahrung für uns alle produziert wird. Diese Publikation lädt dazu ein, die uns oft verborgenen Verflechtungen zwischen Marktmacht, Preisbildung, Umweltbelastungen, Gesundheit und Klimawandel zu erkunden und neu zu denken. Der Konzernatlas macht erfahrbar, wie wenige Global Player entlang der Wertschöpfungskette von Saatgut über Futtermittel bis zum Supermarktregal den Takt vorgeben – und welche Folgen das für ökologische Vielfalt, Böden, Wasser und soziale Gerechtigkeit hat. Diese Dynamik wird nicht nur mit Zahlen untermauert, sondern in lebendigen Texten und Grafiken greifbar...“ Infos