„Der "Frankfurter Rundschau" läuft die Zeit davon. Nur noch bis Ende Januar ist der Betrieb der angezählten Traditionszeitung gesichert. Sollte Insolvenzverwalter Frank Schmitt bis zum Monatsende keinen Investor für das defizitäre Blatt finden, dann droht das endgültige Aus. "FR"-Betriebsratschef Marcel Bathis glaubt trotzdem an die Zukunft der 1945 gegründeten Tageszeitung. "Ich bin davon überzeugt, dass die Frankfurter Rundschau überleben wird", sagt Bathis im Gespräch mit HORIZONT.NET. Für die meisten Angestellten des Druck- und Verlagshauses Frankfurt, in dem neben der linksliberalen Zeitung auch die hauseigene Druckerei angesiedelt ist, sieht er dennoch schwarz…“ Artikel von Marco Saal auf Horizont.net vom 18.01.2013 » weiter
 
Sie sorgen für einen reibungslosen Verkehr und Betrieb auf den deutschen Wasserstraßen, die rund 12.000 Beschäftigten der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV). Bisher. Aber noch vor den Bundestagswahlen im September dieses Jahres soll die Reformierung der WSV von einem massiven Umbau der Verwaltung und damit einhergehendem Stellenabbau begleitet werden. Insgesamt sollen etwa 25 Prozent, mindestens aber 2.500 Arbeitsplätze eingespart, Ämter zusammengelegt und eine neue Generaldirektion in Bonn geschaffen werden. Derzeit geben die Beschäftigten bundesweit einen Vorgeschmack darauf, was passiert, wenn sie die Schleusen dicht machen. Das Video bei ver.di.tv Januar 2013 » weiter
 
Mit dem Zusammenbruch der Lehman-Bank im September 2008 kulminierte die Krise der Finanzindustrie, die durch staatliche Rettungspakete in eine Staatsschuldenkrise umgewandelt wurde. Griechenland erweist sich in der Krise als Brennglas: Hier bündeln sich alle Aspekte der "multiplen" Krise und Hellas dient den europäischen Eliten als Versuchsfeld für eine autoritäre Krisenlösung. Siehe das Dossier bei Sopos » weiter
 
„Seit Mai 2011, als Beschäftigte des Unternehmens AERODESPACHOS im Bereich Flughafen-Bodendienstleistungen in El Salvador sich erstmals bei SITIAPES (der Industriegewerkschaft Luftfahrt und verwandte Industrien von El Salvador) organisierten, hat das Unternehmen sich geweigert, Tarifverhandlungen aufzunehmen, hat ein Gericht angerufen, um eine Ausnahme von der Garantie gewerkschaftlicher Organisationsfreiheit zu erhalten, und hat verschiedene Regierungsanweisungen zur Lösung von Sicherheitsproblemen ignoriert. AERODESPACHOS hat inzwischen 96 Beschäftigte – fast das gesamte Personal – gefeuert, um die Zahl der Beschäftigten, die sich gewerkschaftlich organisieren wollen, zu reduzieren und damit den Organisierungsanstrengungen die gesetzliche Grundlage zu entziehen. Bitte schreibt an die Flughafenverwaltung CEPA mit der Bitte, den auslaufenden Vertrag mit AERODESPACHOS nicht zu verlängern.“ ActNOW-Kampagne auf LabourStart vom 17.01.2013 » weiter
 
Im folgenden veröffentlichen wir ein Interview, daß wir mit einigen Arbeiter_innen geführt haben, die im Münchener MAN Werk beschäftigt sind und sich links vom Betriebsrat stehend sehen. Darin geht es um die aktuelle Situation für die Beschäftigten und Möglichkeiten des Arbeitskampfs. Interview der „Recherchegruppe Ausstand“ auf Indymedia vom 18.01.2013 » weiter
 
„Weil die Fluggesellschaft Air Berlin seit Jahren rote Zahlen schreibt, soll jeder zehnte Mitarbeiter gehen. Und wer im Unternehmen bleiben darf, muss einem Medienbericht zufolge mit finanziellen Einbußen rechnen. Auch der Vorstand will offenbar Verzicht üben. Die angeschlagene Fluggesellschaft Air Berlin verlangt bei ihrer Sanierung einem Focus-Bericht zufolge einen Gehaltsverzicht von ihren Mitarbeitern. Wie das Magazin schreibt, sollen die Beschäftigten auf fünf Prozent ihres Bruttogehalts verzichten, der Vorstand auf zehn Prozent. Eine Air-Berlin-Sprecherin wollte dies am Samstag nicht kommentieren. Über Maßnahmen zur Sanierung des Unternehmens gebe es derzeit einen konstruktiven Dialog mit den Mitarbeitervertretungen. "Wir haben nicht die Absicht, diesen Dialog über die Medien zu führen." Erst vor wenigen Tagen war bekanntgeworden, dass bei Air Berlin bis Ende 2014 fast jede zehnte Stelle wegfällt…“ Meldung in der Süddeutschen Zeitung vom 19.01.2013 » weiter
 

Amy Goodman: Die zum Schweigen gebrachte Mehrheit

"Die Medien könnten die größte Friedensmacht der Welt sein, stattdessen werden sie als Kriegswaffen eingesetzt", sagt Amy Goodman. Kriegskritiker kämen in den USA praktisch nicht zu Wort, abweichende Meinungen würden ausgefiltert. Die Medienkonzerne gäben oft nur die Positionen der Konzerne und der Politiker wieder, die von Konzernen finanziert werden. So schrumpfe die von den Medien abgebildete Meinungsvielfalt in den USA zunehmend. "Ich nenne es 'die zum Schweigen gebrachte Mehrheit', denn diejenigen, die gegen Krieg, gegen Folter sind, die wegen Armut und der Kontrollmacht der Unternehmen tief besorgt sind, sind keine Randgruppe. Sie sind nicht einmal eine schweigende Mehrheit, sondern eine Mehrheit, die zum Schweigen gebracht wird. Sie wird mundtot gemacht von Medienunternehmen, und das müssen wir ändern"…“ Das Interview mit Amy Goodman auf Kontext.tv vom 18.01.2013 » weiter
 
„Der Ganztagesstreik hat seine Wirkung nicht verfehlt. Die Arbeitgeberseite hat ein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt. „Auf dieser Basis“, so der Verhandlungsleiter Peter Bremme von ver.di, „können wir uns wieder an den Verhandlungstisch setzen." Klare Botschaft: Ab Montag gibt es wieder Normalbetrieb am Hamburger Flughafen. „Der Streik wäre unnötig gewesen“, so Bremme weiter, „wenn rechtzeitig eine klare Arbeitgeberbotschaft uns erreicht hätte. Schließlich könnten die Ausfallkosten, die der Streik mitverursacht hat, mehrere Tariferhöhungen finanzieren. Wir wollen nun mit der ganzen Kraft der Gewerkschaftsmitglieder und einer kluger Verhandlungsstrategie am Tariftisch die Lebensbedingungen für die 600 Sicherheitsmitarbeiter_innen verbessern. Wir bedauern die Härten, die ein Streiktag für viele Passagiere hervorgerufen hat. Auf der anderen Seite hat der Streik die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Luftfahrtsicherheitsassistent_innen einer breiten Öffentlichkeit bewusst gemacht. Und das ist gut so.“ Meldung bei ver.di Hamburg vom 19.01.2013 » weiter
 

Bosch gewerkschaftsfrei

Nach Streit zwischen zwei Beschäftigtenorganisationen herrschen im Werk des Autozulieferers im türkischen Bursa tariflose Zustände. Artikel von Karl Neumann in der jungen Welt vom 15.01.2013 » weiter
 
Mehreren Zeitungsberichten zufolge plant die Commerzbank heftige Einschnitte in der Belegschaft: rund 6000 Stellen sollen wegfallen. Das entspräche rund 18 Prozent der deutschen Belegschaft. Die Bank wollte die Berichte zunächst nicht kommentieren. Meldung in der Frankfurter Rundschau vom 18.01.2013 » weiter
 
Dies ist der Hauptartikel der Arbeiter News 62 vom Januar 2013. In weiteren Meldungen: „Entlassung von 100 Arbeitern der Firma Omran Sahel“; „Am Dienstag, den 17. Dezember ereignete sich wieder ein tragischer Unfall in einer Bergbaumine in der Stadt Tabas“; „Streik in Naward Safa Betrieb“; „Anhaltende Generalstreiks der Arbeiter der Sektoren 15 und 16 des Gasfeldes Pars Jonubi“; „Entlassung von 300 Arbeitern der Automanufaktur Hamgam-Khodro“; „Proteste gegen die neuen Arbeitsgesetze“… » weiter
 
„Gegen drei Mitglieder des Nationalrates von Kilusang Mayo Uno und einen regionalen Vorsitzenden sind Haftbefehle erlassen worden. Roy Velez (Vorsitzender der KMU-Hauptstadt-Region), Amelita Gamara (Vize-Generalsekretärin des Nationalrates von KMU) und Ronald Ian Evidente (Sprecher für KMU in der Region Negros) werden fälschlich beschuldigt, Verbrechen im Zusammenhang mit der Rebellengruppe New People’s Army begangen zu haben. Gleichzeitig wird Hermenegildo Marasigan (stellverstretender Vorsitzender von Pagkakaisa ng mga Manggagawa sa Timog Katagalugan or Pamantik, der Regionalorganisation von KMU in Süd-Tagalog) für ein angebliches Handgemenge bei einer Protestaktion gegen Militarisierung in der Region Laguna verantwortlich gemacht. Diese Anschuldigungen sind falsch. Gewerkschaftsführer zu kriminalisieren ist eine gezielte Schikane, um sie an ihren gewerkschaftlichen Aktivitäten zu hindern. Dies ist Teil eines Programms der philippinischen Regierung zur Aufstandsbekämpfung, das sich Oplan Bayanihan nennt und darauf abzielt, Beschäftigte an der Ausübung ihrer Vereinigungsfreiheit zu hindern.“ ActNOW-Kampagne auf LabourStart vom 17.01.2013 » weiter
 
"Wie schön, dass im Rahmen dieses Bankenstückes von Andres Veiel "Himbeerreich" in Berlin und Stuttgart die großen politischen Finanzmarktexperten Steinbrück (ehem. Finanzminister) und Jörg Asmussen (ehemaliger Finanzstaatssekretär, jetzt Bundesbanker, - und der "gute Geist" für die Durchsetzung der sog. "Verbriefung" für ein Gespräch mit dem Theater-Autor und -Regisseur zu diesem Thema nicht zur Verfügung standen…" Kommentierte Presseschau von Volker Bahl vom 20.1.2013 » weiter
 
"Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat heute die Ergebnisse der Sonderauswertung „Psycho-Stress am Arbeitsplatz“ des DGB-Index Gute Arbeit vorgestellt. Danach sehen sich 56 Prozent der knapp 5.000 bundesweit befragten Beschäftigten einer starken oder sehr starken Arbeitshetze ausgesetzt. Dies ist im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg von vier Prozentpunkten. Gleichzeitig geben 80 Prozent der Beschäftigten an, dass sie seit Jahren immer mehr in der gleichen Zeit leisten müssen. 44 Prozent der Beschäftigten fühlen sich sehr häufig oder oft nach der Arbeit „leer und ausgebrannt“. Dort, wo die Arbeitsintensität gestiegen ist, fühlen sich sogar 71 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ausgebrannt – unter den gehetzt Arbeitenden sind es sogar 75 Prozent…" DGB-Pressemitteilung vom 17.01.2013. Siehe dazu... » weiter
 
Tarifrunde 2013: Lohndumping beenden. "Die Rahmenbedingungen der Tarifpolitik der letzten Jahre waren durch die Krise stark beeinflusst. Die klassische Entgeltpolitik der Gewerkschaften auf der Basis eines verteilungsneutralen Spielraums kann so nicht weitergeführt werden. Eine Neuorientierung ist notwendig. In Vorbereitung der Tarifrunde 2013 sollten wir sowohl einen Rückblick auf die Entwicklungen der letzten Jahre werfen, die aktuellen Bedingungen analysieren und Ziele für eine Neuorientierung in den diesjährigen Tarifauseinandersetzungen debattieren. Dieses Netzwerkinfo extra soll dafür eine Basis bieten. (...) Unsere Empfehlung: eine Forderung in Höhe von mindestens 8 % und einem Mindestbetrag von 250 € …" Netzwerk-Info Gewerkschaftslinke Extra zur Tarifrunde 2013 vom Januar 2013 und die Foliensätze zur Tarifrunde » weiter
 

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