Politik

Quelle:  Artikel von Wolfgang Lieb vom 27. August 2012 bei den Nachdenkseiten externer Link

Nachdem die verelendende Schock-Therapie für die südeuropäischen Länder inzwischen die Hoheit an den Stammtischen gewonnen hat, wird nun die Angst vor den „zwei- bis dreistelligen Milliardenlasten, die auf den deutschen Steuerzahler zukommen“ geschürt und nicht nur von den Griechen sondern auch von den Deutschen verlangt, „die notwendigen Anstrengungen zu unternehmen“ um „endlich für eine nachhaltige Sanierung der eigenen Staatsfinanzen zu sorgen“, um „Staat und Wirtschaft fit für die Zukunft zu machen“. Die Haftung der Steuerzahler für das Versagen der Politik und der Finanzwirtschaft wird von den Propaganda-Bataillonen der Konservativen unter den Teppich gekehrt und zur Rettung aus der Krise „ein reformpolitischer Neustart“, eine „Agenda 2020“ gefordert…“

Quelle:  dokumentiert am 27.08.2012 beim DGB externer Link

Der DGB-Vorsitzende im “Handelsblatt”-Interview über die Erpressungsmacht der Finanzwelt, die Ohnmacht von Regierung und Opposition und über die Gegenmacht der Gewerkschaften.  Aus dem Text: (weiterlesen »)

Arbeiten bis 75plus

Quelle:  Artikel von Claudia Wangerin in junge Welt vom 29.08.2012 externer Link

Warum nur: 761000 Minijobber sind bereits im Rentenalter. Sozialverbände und DGB schlagen Alarm. Ein »Experte« gibt mit veralteten Daten Entwarnung.

Quelle:  Artikel von Claudia Wangerin in junge Welt vom 29.08.2012 externer Link, darin der Report zum Download

Auf Grundlage des Datenmaterials der Deutschen Renteversicherung Rheinland haben wir einen Bericht erstellt, der interessante und vor allem erschreckende Erkenntnisse über die Rentenentwicklung in Nordrhein-Westfalen bietet“, erklärte Meyer-Lauber. Die Renten sinken stetig und vor allem Frauen sind schon jetzt von Armut im Alter betroffen…“

Quelle:  Artikel von Matthias Weik und Marc Friedrich  in telepolis vom 21.08.2012 externer Link

Bei einer Kapitallebensversicherung sind weder die genauen Investments noch deren Gewichtung bekannt. Meistens handelt es sich bei dieser Versicherung um einen langfristigen Sparvertrag mit einer oftmals erbärmlichen Rendite. Bereits 1983 fällte das Landgericht Hamburg ein vernichtendes Urteil (AZ: 74 047 / 83, LG Hamburg), dem bis heute Versicherungen nicht widersprochen haben. Der Kern des Urteils bildet der Satz: Eine Kapital-Lebensversicherung zur Altersvorsorge ist legaler Betrug…“

Quelle:  Artikel von Rainer Woratschka im Tagesspiegel vom 21.08.2012 externer Link

Die Zahl derer, die ihre Krankenversicherung nicht bezahlen können, steigt drastisch. Schon jetzt schulden gesetzlich Versicherte in Deutschland ihren Krankenkassen 1,67 Milliarden Euro…“ Aus dem Text: (weiterlesen »)

Quelle:  Artikel von Heike Jahberg im Tagesspiegel online vom 20.08.2012 externer Link

Ultraschall, Akupunktur, Glaukom-Vorsorge: Für solche individuellen Gesundheitsleistungen – kurz: Igel – kassiert der Arzt extra. Die Kassen schlagen Alarm. Die Angebote sind nicht nur teuer, manchmal sind sie sogar schädlich…

Den Betrieb übernehmen

Von der Krisenbearbeitung zu gesellschaftlicher Transformation – Gisela Notz*

Anlässlich ihres neu erschienen Buchs »Theorien alternativen Wirtschaftens. Fenster in eine andere Welt« haben wir Gisela Notz gebeten, uns ihre Überlegungen und Einschätzungen zu Betriebsübernahmen heute in Kurzform zu schildern. Unerwartete Aktualität hat dies durch den Versuch der Schlecker-Frauen bekommen, den Betrieb in Genossenschaftsform fortzusetzen. (siehe Artikel von Christina Frank) (weiterlesen »)

Quelle: IGM im Betriebsrat informiert vom 23.08.2012 

„In der Produktion und in den Verwaltungsbereichen wird Kurzarbeit eingeführt. Damit will die Geschäftsleitung in der schwierigen wirtschaftlichen Situation kurzfristig Kosten sparen und auf das Marktumfeld reagieren. Eine Arbeitszeitverkürzung ohne Lohnausgleich ist vom Tisch. Tarifbeschäftigte fallen monatlich nicht unter 94% ihres normalen Nettoeinkommens. Betriebsrat und IG Metall haben damit die Beschäftigung in Rüsselsheim sozialverträglich gesichert. (weiterlesen »)

Quelle:  dpa-Meldung in kfz-betrieb Online vom 24.08.2012 externer Link

„Auch Opel in Eisenach will im September seine Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken. Zunächst gehe es in der lokalen Vereinbarung um zehn Schichten im kommenden Monat, sagte am Freitag Betriebsratsvorsitzender Harald Lieske auf Anfrage. Für die Mitarbeiter werde der Verdienstausfall maximal sechs Prozent betragen. Betroffen seien die Früh- und die Spätschicht. Für die Nachtschicht sei die Arbeitszeit bereits seit Frühjahr auf vier Tage die Woche verkürzt. Über die Pläne zur Kurzarbeit bei Opel Eisenach hatte zuvor der MDR Thüringen berichtet…“

Quelle:  Meldung auf der Seite von Rainer Einenkel vom 21. August 2012 externer Link

Es ist geplant, dass in der 39. KW europaweit in allen Opel-Werken nicht produziert wird. Teilweise soll dafür Kurzarbeit genutzt werden. Der Bochumer Betriebsrat hat es abgelehnt, dass für die vom Unternehmen geforderte Betriebsruhe Kurzarbeit eingesetzt wird. Bochum hat als einziges Werk eine hohe Auslastung und braucht diese Betriebsruhe nicht. Welche Auswirkungen die Produktionsruhe in den anderen Werken auf Bochum hat, muss sorgfältig geprüft werden. Wir werden gemeinsam an Lösungen arbeiten, damit die vom Konzern verordnete Betriebsruhe keinen finanziellen Nachteil für die Bochumer Belegschaft bringt.

Opel läßt wegen Absatzflaute fast 10000 Beschäftigte kürzer arbeiten. Auch Ford, Thyssen-Krupp, Alstom und Bosch verringern Arbeitszeiten. Einzelfälle oder Rezessionsbeginn?…” Artikel von Daniel Behruzi in der jungen Welt vom 24.08.2012 externer Link  (weiterlesen »)

„Im Streit über den Einsatz von Leiharbeitern im Leipziger BMW-Werk hat das Arbeitsgericht erneut zugunsten des Autoherstellers entschieden. Mit Beschluss vom Mittwoch ersetzte das Gericht in weiteren 190 Fällen die zuvor vom Betriebsrat verweigerte Zustimmung zur Beschäftigung von Leiharbeitern in verschiedenen Produktionsbereichen des Werks. Die Einstellung der Leiharbeiter sei aus sachlichen Gründen dringend erforderlich gewesen, entschied das Gericht…dapd-Meldung bei Financial.de vom 22.08.2012 externer Link

Kommentierte Presseschau von Volker Bahl vom 27.8.2012

Trauer um den Gewerkschafter Georg Leber ,als Trauer um “seine Zeit” in einer anderen ökonomischen “Ära”

Zunächst der Unterschied von “damals” zur jetzigen Zeit.

Wenn ich jetzt den Tod von Georg Leber vernehme, kommen mir einfach wieder die Gedanken an diese insgesamt für die Gewerkschaften viel erfolgreichere Zeit, die auch meine Zeit als noch junger Mensch in dieser Republik waren. So kann es nicht um eine “Verklärung” von Personen gehen, sondern um die in “ihrer Zeit” viel besseren Möglichkeiten und Chancen. (weiterlesen »)

Quelle:  Vorwort von Albrecht Müller vom 21. August 2012 externer Link in den Nachdenkseiten und der Beitrag von Heiner Flassbeck: Trennt euch! (weiterlesen »)