General Motors/Opel – Allgemein

Nahezu zeitgleich zum (keineswegs nur) Umweltbetrug von VW in den USA gibt es noch ein weiteres zu Tage getretenes Verbrechen der Autoindustrie – die gefährlichen Zündschlösser von General Motors, bei rund 1,5 Millionen Fahrzeugen eingebaut – und mit ganz direkten Todesfällen. “General Motors: Homicidal Fugitive from Justice” von Ralph Nader am 21. September 2015 bei Counterpunch externer Link (und in sehr, sehr vielen anderen US-Magazinen) analysiert ausführlich, wie ein Großkonzern direkt – und nachweislich – für 174 Todesfälle verantwortlich sein kann – und trotzdem von der Justiz nicht belangt wird

Der Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung und Sanierung zwischen Adam Opel AG und der IG Metall, März 2013, sowie die Stellungnahme von Rainer Einenkel zum aktuellen Verhandlungsstand und am Freitag befürworteten in Rüsselsheim 84 Prozent, in Kaiserslautern 91 Prozent und im Testzentrum Dudenhofen 92 Prozent der IG Metall-Mitglieder den Kompromiss. (weiterlesen »)

„Zur Lösung der wirtschaftlich ernsten Situation der Adam Opel AG, zur Sicherung der deutschen Standorte und Arbeitsplätze sowie zur Verbesserung der Marktposition und Stärkung der Adam Opel AG und in Umsetzung des Tarifvertrages von Oktober 2012 haben die Parteien sich auf nachfolgender Grundlage geeinigt:…“ Der Mastervertrag DRIVE! 2022

Betriebsratschef Einenkel kritisiert »Mastervertrag«, mit dem das Ende der Fahrzeugproduktion im Ruhrgebietswerk und Lohnkürzungen akzeptiert werden. Artikel von Karl Neumann in der jungen Welt vom 02.03.2013 externer Link (weiterlesen »)

„Die IG Metall hat sich am Donnerstag mit der Adam Opel AG auf einen Mastervertrag “DRIVE! 2022″ verständigt. Der bisherige Kündigungsschutz bleibt bestehen, für den Bereich Manufacturing Engineering wurde ein Verlagerungsschutz für die bestehende Vertragslaufzeit vereinbart. Der Vertrag regelt außerdem die Auslastung der Werke Rüsselsheim, Kaiserslautern, Eisenach und Bochum…Pressemitteilung der IG Metall vom 28.02.2013 externer Link

Der Autohersteller kämpft an allen Fronten: Der Nachfolger des Astra verspätet sich, GM und IG Metall streiten über die Schließung von Bochum, und auf den Schultern des neuen Chefs lastet alle Hoffnung. Artikel von Christoph Ruhkamp in der FAZ vom 25.02.2013 externer Link (weiterlesen »)

US-Konzern macht 2012 Nettogewinn von 4,9 Milliarden Dollar. Verhandlungen über Lohnverzicht bei Opel fortgesetzt. Artikel von Karl Neumann in der jungen Welt vom 18.02.2013 externer Link (weiterlesen »)

Quelle:  Artikel im Manager Magazin vom 29.10.2012 externer Link

„Opel trifft offenbar Vorbereitungen für einen größeren Personalabbau. Der Betriebsrat will die Belegschaft im Stammwerk in Rüsselsheim am Dienstag über den Stand der Verhandlungen informieren…”

  • PSA Peugeot Citroen und General Motors bestätigen wichtige Schritte in ihrer weltweiten strategischen Allianz
    „PSA Peugeot Citroen und General Motors haben heute wichtige Schritte zur Umsetzung ihrer weltweiten strategischen Allianz bekannt gegeben. Basierend auf dem Rahmenabkommen, das am 29. Februar 2012 unterzeichnet wurde, haben die Allianzpartner vier gemeinsame Fahrzeugprojekte identifiziert sowie die nächsten Schritte der Zusammenarbeit im Bereich Einkauf festgelegt. Die vier gemeinsamen Fahrzeugprojekte für die nächste Stufe der Zusammenarbeit umfassen die folgenden Segmente: Ein gemeinsames Programm für einen kompakten Multi-Purpose Van für Opel/Vauxhall und ein kompaktes Crossover Utility Vehicle für die Marke Peugeot; Ein gemeinsames Multi-Purpose-Vehicle Programm für das Kleinwagensegment für Opel/Vauxhall und die Marke Citroen; Eine aufgewertete Plattform für Kleinwagen mit geringen Co2-Emissionen als Grundlage für die nächste Fahrzeuggeneration von Opel/Vauxhall und PSA in Europa und anderen Regionen; Ein gemeinsames Programm für Mittelklassefahrzeuge für Opel/Vauxhall und für die Marken Peugeot und Citroen…“ Meldung bei General Motors vom 24.10.2012 externer Link
  • Kooperation mit Peugeot/Citroën: Bei Opel Bochum schrillen die Alarmglocken
    „Bei den europäischen Betriebsräten des GM-Konzern schrillen die Alarmglocken. Weil die angeschlagenen Autobauer Opel, Peugeot und Citroën künftig auf gemeinsamen Plattformen Fahrzeuge bauen, befürchten sie Nachteile für die Belegschaften. Vor allem das Werk Bochum und der hier produzierte Zafira rücken wieder in den Fokus…“ Artikel von Thomas Aschwer auf DerWesten vom 24.10.2012 externer Link
  • Streit um Sanierung: Wir leben Schicksalstage
    „Im Ringen um die Zukunft von Opel stehen entscheidende Tage ins Haus: PSA Peugeot Citroën stellte heute Details zur Zusammenarbeit mit Opel vor. Am Freitag läuft ein Gewerkschafts-Ultimatum an die Opel-Führung aus. Doch die hält ihre Sanierungspläne unter Verschluss…” Artikel von Wilfried Eckl-Dorna im Managere Magazin vom 24.10.2012 externer Link
  • ROUNDUP: Opel und PSA loten weitere Zusammenarbeit aus
    „Die Autobauer Opel und PSA Peugeot Citroën loten weiter die Möglichkeiten einer intensiveren Zusammenarbeit aus. Noch vor Jahresende solle ein Ergebnis für die Bereiche Einkauf und Fahrzeugplattformen verkündet werden, sagte ein Opel-Sprecher am Sonntag. Zu einem Bericht über angeblich geheime Gespräche über eine mögliche Fusion der Autobauer erklärte dagegen Opel-Betriebsratschef Wolfgang Schäfer-Klug: “Ich kann dies nach meinen Kenntnissen nicht bestätigen.” Ein solcher Zusammenschluss mache auch überhaupt keinen Sinn für Opel, sagte er der “Allgemeinen Zeitung Mainz” (Samstag). Am Freitag hatte die französischen Wirtschaftsnachrichtenseite “latribune.fr” über Fusionsgespräche berichtet. Demnach sieht der derzeit diskutierte Projektplan vor, Opel und die Autobausparte des PSA-Konzerns in ein

Quelle:  Artikel von Christoph Ruhkamp in Der FAZ vom 18.10.2012 externer Link

Der Konflikt zwischen der Belegschaft und der Geschäftsleitung von Opel um das richtige Konzept für die Sanierung des angeschlagenen Autoherstellers eskaliert. Die Betriebsräte der IG-Metall klagen, dass ihre Vorschläge auf keinerlei Echo stoßen.

Quelle:  Kommentar von Jonas Fröberg in der TAZ vom 29.08.2012 externer Link

„Auf Youtube gibt es einen Videoclip aus der US-Satiresendung „Saturday Night Live“ von 2008. Der Sketch macht sich über Rick Wagoner, den damaligen Chef von General Motors (GM), lustig. Nachgespielt wird eine Anhörung im Kongress, die sich mit den Milliardenkrediten befasste, die GM bei der US-Regierung beantragt hatte. Walter Jones, Abgeordneter aus North Carolina: „Sie sagten vorhin, dass Sie 2.500 Dollar pro verkauftem Auto verlieren. Wie wollen Sie da Ihre Firma profitabel machen?“ Wagoner antwortete prompt: „Wir werden mehr Autos verkaufen. Äh, nein … Das geht ja gar nicht, vergessen Sie’s. Ich weiß es nicht.“…“  Aus dem Text: (weiterlesen »)

Quelle:  Meldung auf RIA Novosti vom 29.08.2012 externer Link

„Der US-Autohersteller General Motors wird bis 2018 rund eine Milliarde Dollar in die Produktion in Russland investieren. Das teilte Jim Bovensi, Chef der GM-Vertretung in Russland, am Mittwoch beim Moskauer internationalen Autosalon mit. Nach dem jetzigen Stand habe GM bereits rund 600 Millionen Dollar in Russland-Projekte investiert…“

Quelle: Artikel von Victoria Cavaliere (Übersetzt von Michèle Mialane) auf tlaxcala-int vom 17.08.2012 externer Link

Der Ex-Angestellte von Colmotores Jorge Parra behauptet, dass er gekündigt wurde aufgrund von Gesundheitsproblemen, die mit seiner Arbeit im in der Nähe von Bogotá gelegenen Werk zusammenhingen. Andere erzählen Ähnliches. GM weist diese Behauptungen zurück.