“Gewerkschafter*innen für Klimaschutz”

Initiative

"There are no Jobs on a dead Planet!"Selbstverständnis: Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter für Klimaschutz:  “Nirgendwo wird der Widerspruch zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und politischem Handeln deutlicher als bei der Klimaerwärmung. (…) Die größte Quelle des Treibhausgases CO² in Deutschland ist die Braunkohle. Als wichtigstes Argument gegen den Ausstieg führen Gewerkschaften den Erhalt der Arbeitsplätze an. Die Sorge um die Existenz von zehntausenden Familien ist dabei mehr als gerechtfertigt. Deswegen gilt es eben jetzt schon, genauso wie es im Steinkohlebergbau praktiziert wurde, sich Gedanken über die Zukunft der Menschen in den Braunkohlerevieren zu machen und sinnvolle Alternativen zu erarbeiten. Dies ist zuallererst Aufgabe der Beschäftigten, Gewerkschaften, der Betriebsräte, der ortsansässigen Bevölkerung, der Politik, aber auch von Wissenschaft und der Zivilgesellschaft – und nicht zuletzt von Unternehmen. (…) Klimagerechtigkeit bedeutet, sowohl die Interessen der Beschäftigten, der Anwohner als auch die  der globalen Umwelt zu berücksichtigen. Der Weg zu einer Gesellschaft ohne massiven Ressourcenverbrauch, ist nur mit einer Umgestaltung der Gesellschaft zu erreichen. Die Macht der großen Öl-, Kohle und anderer Energiekonzerne muss beendet werden. Das gesellschaftliche Leben muss ausgehend von menschlichen Bedürfnissen gestaltet werden und nicht von den Profiterwartungen einer globalen Minderheit. Neue Arbeitsplätze entstehen z.B. beim Rückbau der Fördergebiete, bei der Ansiedlung zukunftsfähiger Betriebe oder auch von Anlagen erneuerbarer Energien. Aber das kann nur ein erster Schritt sein. Ein weiterer wäre die Umsetzung einer alten Gewerkschaftsforderung: Die nach radikaler Arbeitszeitverkürzung – 30 Stunden Woche bei vollem Lohn und Personalausgleich.” Aus dem Selbstverständnis der Gruppe , beschlossen im März 2017. Siehe zur Initiative:

  • Treffen am 26.6. in Düsseldorf New
    “Unser Treffen am nächsten Montag findet statt im DGB-Haus in Düsseldorf, Friedrich – Ebert Str. 34 – 38, gleich am Bahnhof, im kleinen Raum im Untergeschoss ab 18 Uhr. Als Tagesordnung schlagen wir vor:
    a) Stand am 29.7. In Grevenbroich/Bergheim
    b) Workshop auf dem KlimaCamp am 21.8. um 10 Uhr
    c) Flugblatt siehe Anhang
    d) Weitere Aktivitäten im Vorfeld des Camps, angefragt wurden gemeinsame Aktivitäten mit anderen
    e) Veranstaltungen und Termine
    f) Verschiedenes”
    Die Intiative weist zudem hin auf die Veranstaltung in Köln am 3.7. “¡Paremos la mina! – Besser leben ohne Kohle” externer Link
  • Treffen der Initiative Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter für Kimaschutz am 31. Mai 2017 
    Es findet statt ab 15 Uhr in 42103 Wuppertal, Hoeftstr. 4. Tagesordnungspunkte:

    1. Bericht und Einschätzungen von den Aktionen RWE-HV und “Sei die Rote Linie”
    2. Selbstverständnis unserer Initiative (siehe http://www.labournet.de/?p=115147 )
    3. Unterstützung des Aufrufes des KlimaCamp
    4. Veranstaltungen
    5. Auswirkungen Landtagswahlen NRW
    6. Verschiedenes