Aktuelle Beiträge

„110.000 neue Stellen fehlen im Öffentlichen Dienst – Alleine in Schulen, Krippen und Kindergärten werden nach aktueller Studie 52.000 zusätzliche Fachkräfte gebraucht – Ein Steuerfahnder oder Betriebsprüfer bringt etwa fünf bis sieben Mal so viel ein wie er kostet. Im Öffentlichen Dienst wurde in den vergangenen Jahren so viel gekürzt und gestrichen, dass er an vielen Stellen seine Aufgaben nicht mehr vernünftig erfüllen kann. Das schadet den Bürgern und kostet langfristig viel Geld…“ Beitrag von Hermann G. Abmayr bei plusminus ARD vom 27. September 2017 mit Manuskript der Sendung (Videolänge: 4:04 Min., verfügbar bis 27. September 2018) weiterlesen »
"110.000 neue Stellen fehlen im Öffentlichen Dienst - Alleine in Schulen, Krippen und Kindergärten werden nach aktueller Studie 52.000 zusätzliche Fachkräfte gebraucht – Ein Steuerfahnder oder Betriebsprüfer bringt etwa fünf bis sieben Mal so viel ein wie er kostet. Im Öffentlichen Dienst wurde in den vergangenen Jahren so viel gekürzt weiterlesen »

Wanderarbeiter – die Sklaven der Moderne
„Wanderarbeiter, Leiharbeiter, Kettenverträge, Subunternehmen, EU-Entsenderichtlinie, Schwarzarbeit, Mindestlohn- und Sozialversicherungsbetrug: Sie legen jedes Jahr viele Tausende Kilometer zurück, um an einen oft schlecht bezahlten Job im Westen Europas zu gelangen. Sie nehmen oft unmenschliche Arbeitsbedingungen in Kauf. Sie werden ausgebeutet: von halbkriminellen Vorarbeitern, von dubiosen Subunternehmen, von skrupellosen Geschäftemachern. Die Rede ist von Wanderarbeitern. Euronews-Reporter Hans von der Brelie und Kameramann Andi Popa haben sich auf den Weg in die rumänische Provinz gemacht, um mit den Menschen zu sprechen, die sonst oft nur schweigen und schuften. Denn auch das ist Teil der heutigen Realität: Viele Wanderarbeiter aus Zentral- und Osteuropa, aus Polen, Bulgarien, Rumänien haben Angst, offen über ihre oft haarsträubenden Erfahrungen im Westen Europas, in Deutschland, Frankreich, Italien zu reden…“ Beitrag von Hans von der Brelie vom 28. September 2017 bei EuroNews online – Video mit Manuskript (Videolänge: ca. 9 Min). Ein besonders perfides Beispiel aus der Sendung… weiterlesen »
"Wanderarbeiter, Leiharbeiter, Kettenverträge, Subunternehmen, EU-Entsenderichtlinie, Schwarzarbeit, Mindestlohn- und Sozialversicherungsbetrug: Sie legen jedes Jahr viele Tausende Kilometer zurück, um an einen oft schlecht bezahlten Job im Westen Europas zu gelangen. Sie nehmen oft unmenschliche Arbeitsbedingungen in Kauf. Sie werden ausgebeutet: von halbkriminellen Vorarbeitern, von dubiosen Subunternehmen, von skrupellosen Geschäftemachern. Die Rede weiterlesen »

[Aktion Arbeitsunrecht] Putzfrauen-Power: Reinigungskräfte wehren sich gegen Lohnraub„Erste große Gewerkschaftsaktion nach dem Bundestagswahl-Desaster | IG BAU Gebäudereiniger kämpfen gegen soziale Spaltung | Der Haken an der Allgemeinverbindlichkeit Der DGB-Chef von NRW, Andreas Meyer-Lauber, sprach den meisten aus der Seele: „Nach dem beschissenen Ergebnis der Bundestagswahl tut es gut, so viele solidarische Leute hier zu erleben.“ Die IG BAU konnten am 26. September 2017 rund 600 Gebäudereiniger und Unterstützer_innen in die Essener Innenstadt mobilisieren, um vor dem Hotel Handelshof Dampf zu machen. Gegenüber des Essener HBf fand die vierte Verhandlungsrunde zum Branchentarif in der Gebäudereinigung statt. Die IG BAU stellte egalitäre Forderungen auf, die in den 1970er Jahren noch als linksradikal galten: Ein Euro mehr pro Stunde, Weihnachtsgeld für alle, Angleichung der Löhne in Ost- und West. (…) Das Unternehmerlager zeigt traditionell wenig Interesse, Risse zwischen reich und arm und Ost und West zu kitten. Und es fühlt sich durch die satten Gewinne von FDP und AfD vermutlich zusätzlich bestärkt. Die Angebote liegen nach Auskunft der Tarifkommission noch meilenweit von den Forderungen der IG BAU entfernt, so dass mit Streiks in der Gebäudereinigung ab Januar 2018 zu rechnen ist…“ Bericht von Elmar Wigand vom 26. September 2017 bei der Aktion Arbeitsunrecht weiterlesen »
[Aktion Arbeitsunrecht] Putzfrauen-Power: Reinigungskräfte wehren sich gegen Lohnraub"Erste große Gewerkschaftsaktion nach dem Bundestagswahl-Desaster | IG BAU Gebäudereiniger kämpfen gegen soziale Spaltung | Der Haken an der Allgemeinverbindlichkeit Der DGB-Chef von NRW, Andreas Meyer-Lauber, sprach den meisten aus der Seele: „Nach dem beschissenen Ergebnis weiterlesen »

Kampagne für menschenwürdige Arbeitsbedingungen und mehr Umweltschutz im Seeverkehr: FAIR ÜBERS MEER!„Ein zivilgesellschaftliches Bündnis von derzeit zehn Organisationen und Initiativen will dazu beitragen, öffentlich Druck zu machen, um Fairness endlich auch im Handel über See zu verwirklichen. Es ist, so meinen wir, höchste Zeit, in der Gestaltung einer gerechten und umweltfreundlichen Weltwirtschaft endlich auch den Seeverkehr und die Bedingungen seiner Beschäftigten zu berücksichtigen. (…) Wir rufen dazu auf, die Forderungen der Kampagne „Fair übers Meer!“ zu verbreiten und mit Euren Mitteln und Möglichkeiten aktiv in politische Diskurse einzubringen, ferner selbst dem Bündnis der Kampagne „Fair übers Meer!“ beizutreten beziehungsweise in Eurem Umfeld um weitere Mitglieder zu werben…“ Aus der Kampagnen-Meldung vom 28.9., siehe Forderungen, Info- und Hintergrund-Material sowie eine Liste der beteiligten Organisationen bei Waterkant weiterlesen »
Kampagne für menschenwürdige Arbeitsbedingungen und mehr Umweltschutz im Seeverkehr: FAIR ÜBERS MEER!"Ein zivilgesellschaftliches Bündnis von derzeit zehn Organisationen und Initiativen will dazu beitragen, öffentlich Druck zu machen, um Fairness endlich auch im Handel über See zu verwirklichen. Es ist, so meinen wir, weiterlesen »

Servicepartner von DHL„Sofortlieferung, Same Day Delivery, drei Bananen und eine Dose Thunfisch per Amazon Fresh – E-Commerce hat unseren Konsum maßgeblich verändert – und vermeintlich verbessert. Wer allerdings mal kurz mit einem Paketboten spricht, wird schnell merken, dass der eigentliche Preis ein ziemlich hoher ist. Ich habe gestern kurz mit einem Paketboten gesprochen. Ein ansonsten immer freundlicher, fitter und netter Mann, der allerdings bereits am frühen Nachmittag völlig ausgelaugt und ausgesprochen fertig wirkte. Ich musste fragen: „Wie geht es Ihnen? Es wird mit den Paketen immer schlimmer, oder?“ Bei der Aussprache des Gedachten fühlte ich mich schon schlecht. Und dann brach es aus ihm heraus: „Es geht nicht mehr. Diese Arbeit ist nicht zu schaffen! Ich bin so fertig.“ Der Bote sprach dabei gar nicht mit Wut sondern mit Trauer. Seine Augenringe hingen bleiern. Es klang wie ein Hilfeschrei. Verzweiflung. Feuchte Augen. „Sehen Sie dieses Paket?“, er zeigte auf einen braunen Karton inmitten seiner Jenga-Sackkarre. „Nur weil der Empfänger mal wieder nicht zu Hause ist, und die Lieferung nicht pünktlich abgeliefert werden kann, muss ich aus eigener Tasche Strafe zahlen. 15-25 Euro pro Paket.“ Ich entgegnete baff: „Sie sind festangestellt und das wird pro Paket von ihrem Lohn abgezogen?“ Er nickte voller Scham und meinte, dass er mittlerweile Pakete selber abzeichnen würde, damit die Vorgaben nicht vollends unerfüllt blieben. Mittlerweile müssen Paketboten pro Schicht in Berlin bis zu 230 Pakete ausliefern. Vor wenigen Jahren waren es noch um die 150 (was auch schon nicht zu schaffen war). Bei einem geschätzten Lohn von 10 bis maximal 15 Euro die Stunde – was bleibt nach acht Stunden harter Arbeit, wenn auch nur fünf Prozent der Pakete ihren Empfänger nicht erreichen? Es reicht ein Stau in der Stadt und die ganze Schicht kann vergessen werden. Eine ausbeuterische Rechnung…“ Beitrag von Ji-Hun Kim vom 27. September 2017 bei Das Filter weiterlesen »
Servicepartner von DHL"Sofortlieferung, Same Day Delivery, drei Bananen und eine Dose Thunfisch per Amazon Fresh – E-Commerce hat unseren Konsum maßgeblich verändert – und vermeintlich verbessert. Wer allerdings mal kurz mit einem Paketboten spricht, wird schnell merken, dass der eigentliche Preis ein weiterlesen »

[Film] Jakob Preuss: Als Paul über das Meer kam - Grenzgänge eines Dokumentaristen „Ein Mann hat einen meterhohen Lichtmast erklommen, der noch viel höher ist als der Grenzzaun daneben. Nur mühsam, mit zitternden Gliedmassen, hält der Mann sich fest, kann jeden Moment abstürzen. Er ist ein Flüchtender, der von Afrika hinüber nach Europa sieht. Dann wechselt der Film in die Totale zu einem eindrücklichen Bild: die Welt von Flüchtenden, Entwurzelten, Gehetzten und die Welt seelenruhiger Golfer auf gepflegtem Rasen trennt nur ein Zaun. Europa und Afrika in einer einzigen Kameraeinstellung. Es gibt nicht viele Orte, wo das möglich ist: das hier ist Melilla, spanische Exklave auf marokkanischem Boden, Anlaufpunkt für Flüchtende aus ganz Afrika. Viele sitzen in gefährlicher Höhe auf diesem Grenzzaun, ein körperlicher Kraftakt. Die ersten Worte des Autors und Regisseurs Jakob Preuss im Off-Kommentar: er sinniert angesichts dieser Grenze über die Berliner Mauer, mit der er aufgewachsen sei. Der Film, als „Tagebuch“ strukturiert, beginnt mit diesem Fernblick, um fortan an einen einzelnen flüchtenden Menschen heran zu zoomen; sucht in einem nahe gelegenen improvisierten Waldcamp Flüchtender nach geeigneten Kandidaten. So trifft er Paul Nkamani aus Kamerun. (…) Was ist echt, unverfälscht, was ist manipuliert? Seit es das Dokumentargenre gibt, gibt es dieses Dilemma zwischen passivem Beobachten und aktivem Eingreifen, zwischen Authentizität und Inszenierung, zwischen Abbildung der Realität und ihrer Veränderung. Dieses Problem thematisiert Jakob Preuss im Kommentar direkt: „Eine Sache ist es, Pauls Weg zu dokumentieren, eine andere, seine Zukunft zu organisieren, das kann auch rechtlich heikel werden.“ Denn Paul habe, wie er beschreibt, „Erwartungen an ihn“. (…) Anteilnahme an Pauls Schicksal ist dem Film gewiss. Zumal, wenn man im Nachhinein erfährt, dass im Sommer 2017 die amtliche Entscheidung fiel, dass Paul Deutschland wieder verlassen muss. Trotz Sprachkurs, Vollzeittätigkeit und eigener Wohnung.“ Filmbesprechung von Angelika Nguyen vom 27. September 2017 beim untergrundblättle, siehe Infos zum Film samt Trailer – der Film „Als Paul über das Meer kam“ Deutschland 2017 – 93 min, Regie und Drehbuch, ist ab August im Kino weiterlesen »
[Film] Jakob Preuss: Als Paul über das Meer kam - Grenzgänge eines Dokumentaristen "Ein Mann hat einen meterhohen Lichtmast erklommen, der noch viel höher ist als der Grenzzaun daneben. Nur mühsam, mit zitternden Gliedmassen, hält der Mann sich fest, kann jeden Moment weiterlesen »

„Wenn ein Mitarbeiter der Behörde an meiner Wohnungstür klingelt, muss ich ihn reinlassen? Nein, auch wenn der Gesetzgeber Hausbesuche, auch unangemeldete, nicht verbietet. Ob Sie den Jobcenter- Mitarbeiter in Ihre Wohnung lassen, hängt alleine von Ihnen ab. Sie müssen ausdrücklich zustimmen. Sie bestimmen, welcher Raum besichtigt und welcher Schrank geöffnet wird…“ Ratgeber vom 27.09.2017 in den Hartz IV News – siehe Unsere Rubrik im LabourNet-Archiv: Vorsicht Schnüffler! weiterlesen »
"Wenn ein Mitarbeiter der Behörde an meiner Wohnungstür klingelt, muss ich ihn reinlassen? Nein, auch wenn der Gesetzgeber Hausbesuche, auch unangemeldete, nicht verbietet. Ob Sie den Jobcenter- Mitarbeiter in Ihre Wohnung lassen, hängt alleine von Ihnen ab. Sie müssen ausdrücklich zustimmen. Sie bestimmen, welcher Raum besichtigt und welcher Schrank geöffnet weiterlesen »

Infocomic: Stop Deportation. Oder: Wege, eine Abschiebung zu verhindernDass Deportation, Abschiebung eine lange Tradition hat, ist nicht nur den Opfern der Sklaverei und ihren Nachkommen stets bewusst gewesen. Vom zaristischen Sibirien bis zum Bau von Stauseen sind Vertreibung, Verbannung, Zwangsumsiedlung Bestandteile der jeweiligen Unterdrückungspolitik durch die Geschichte bis heute. In dem Artikel „The Slave and Colonial culture of Deportation“ am 25. September 2017 bei The Voice  wird vor allem auf den Zusammenhang mit dem Kolonialismus und der Sklaverei abgehoben. Und damit auf ein Verständnis dieser Art des Vorgehens orientiert, das nicht nur das unmenschliche daran sieht, sondern den politischen Charakter dieser Vorgehensweise, als ein Mittel aus dem Arsenal imperialistischer Politik. Wenn das nötig ist, um die Grenzen „zu sichern“ ist es der Anfang vom Ende, so wird in dem lesenswerten Beitrag argumentiert. weiterlesen »
Infocomic: Stop Deportation. Oder: Wege, eine Abschiebung zu verhindernDass Deportation, Abschiebung eine lange Tradition hat, ist nicht nur den Opfern der Sklaverei und ihren Nachkommen stets bewusst gewesen. Vom zaristischen Sibirien bis zum Bau von Stauseen sind Vertreibung, Verbannung, Zwangsumsiedlung Bestandteile der weiterlesen »

»
Mexiko »
»
Wiederaufnahme des Studiums an Mexikos Universitäten verweigert „solange noch Menschen unter den Trümmern liegen“ – VW-Belegschaft dennoch zur Arbeit verpflichtet
Nach den Erdbeben: Die mexikanische Regierung schickt – Soldaten. Die Menschen organisieren SelbsthilfeNoch selten ist es so schnell deutlich geworden, dass aus etwas Schlechtem etwas Neues herauswachsen kann, wie so kurz nach den beiden Erdbeben in Mexiko. Insbesondere Zehntausende junger Menschen arbeiten freiwillig und selbstorganisiert daran, einerseits immer noch zu versuchen, Menschen zu retten, andererseits Wiederaufbau zu leisten. Das staatliche Versagen – beziehungsweise, die Weigerung von Regierung und Behörden, den Menschen zu helfen (die ähnlich alleine gelassen werden, wie jene im US-Bundesstaat Puerto Rico) – führt dazu, dass viele diese Art der gesellschaftlichen Organisation für ziemlich überflüssig halten. Zumal die staatlichen Aktivitäten nur darauf abzielen, die Menschen an dieser Selbstorganisation zu hindern. Studierende, so das Bildungsministerium, sollten jetzt wieder zurück an die Universitäten, wurde in Vollversammlungen verweigert. Man werde schnell dafür sorgen, dass wieder Normalität einkehre, so die Regierung, dafür sorgen müssen andere: Die Elektrikergewerkschaft SME sorgt in den Stadtteilen der Hauptstadt für Strom, die Opposition der Lehrergewerkschaft für die unterbliebene Inspektion der Schulgebäude vor Wiederaufnahme des Unterrichts. Derweil machen sich bundesdeutsche Profitjäger einmal mehr besonders beliebt… Siehe dazu fünf aktuelle Beiträge weiterlesen »
Nach den Erdbeben: Die mexikanische Regierung schickt – Soldaten. Die Menschen organisieren SelbsthilfeNoch selten ist es so schnell deutlich geworden, dass aus etwas Schlechtem etwas Neues herauswachsen kann, wie so kurz nach den beiden Erdbeben in Mexiko. Insbesondere Zehntausende junger Menschen arbeiten weiterlesen »

»
Japan »
»
»
Japan »
»
»
Südkorea »
»
»
Südkorea »
»
»
USA »
»
»
USA »
»
»
Korea - Volksdemokratische Republik
Gewerkschaften in Südkorea, Japan und den USA aktiv gegen die Kriegsgefahr: „Stoppt den Krieg, bevor er beginnt“
Maidemonstration des KCTU in Seoul am 1.5.2017 für Frieden und Demokratie mit rund 70.000 TeilnehmerInnenWas bei der Berichterstattung über die ständige Zuspitzung der kritischen Lage in Korea in der Regel „vergessen“ wird: Dass die Menschen in Korea Erfahrungen mit US-Kriegen gegen ihr Land haben, die sich über Jahrzehnte hinweg gehalten haben. Und dass die Sanktionen, die die USA verhängen, und zu deren Befolgung sie andere Länder zwingen wollen, faktisch schon eine Art Kriegsführung sind – mit Auswirkungen nicht etwa auf irgendwelche herrschenden Familien, egal welcher politischen Richtung, sondern vor allem eben für die Bevölkerung der Koreanischen Volksdemokratischen Republik. Größter Unterstützer des aggressiven Kurses der US-Regierung ist die Regierung Japans, die nebenbei die Krise ausnutzen will, um bei Neuwahlen ihr eigenes Regime zu festigen. Aber sowohl in den USA, als auch in Japan und in Südkorea ist die Stimmung der Mehrzahl der Menschen keineswegs auf Krieg gerichtet. Und Gewerkschaften, wie auch Basis-GewerkschafterInnen sind in allen Ländern aktiv gegen diese Kriegsgefahr. Siehe dazu fünf aktuelle Beiträge und zwei Hintergrundbeiträge – sowie den Verweis auf frühere Meldungen zur wachsenden Kriegsgefahr um Korea weiterlesen »
Maidemonstration des KCTU in Seoul am 1.5.2017 für Frieden und Demokratie mit rund 70.000 TeilnehmerInnenWas bei der Berichterstattung über die ständige Zuspitzung der kritischen Lage in Korea in der Regel „vergessen“ wird: Dass die Menschen in Korea Erfahrungen mit US-Kriegen gegen ihr weiterlesen »

»
Norwegen »
»
Migranten-Streik in Norwegens Fisch-Industrie
Seit dem 8.9.2017 im streik: Polnische und litauische Arbeiter in Norwegen FischindustrieSekkingstad AS ist die Muttergesellschaft der Norse Production, die seit dem 08. September 2017 von den rund 120 Beschäftigten bestreikt wird. Die zumeist aus Polen und Litauen stammenden Beschäftigten sind in der Nahrungsmittelgewerkschaft NNN organisiert – wenn sie sich denn trauen, denn das Unternehmen hat verschiedentlich mit Entlassung bedroht, wer sich gewerkschaftlich organisiert. Die Belegschaft, die etwa Arbeitszeiten hat wie fünf Wochen am Stück arbeiten und dann drei Wochen frei, fordert einen Tarifvertrag zur Regelung dieser Bedingungen entsprechend den gesetzlichen Vorgaben Norwegens. In der Meldung „NNN on strike for rights and recognition at fish processor Norse Production“ am 25. September 2017 bei der IUF wird darüber informiert, dass das Unternehmen sich auch geweigert habe, Schlichtungsergebnisse zu akzeptieren. Andere Gewerkschaften haben sich an Solidaritätsaktionen beteiligt, auch weil es bei dieser Auseinandersetzung um das grundsätzliche Verhalten gegenüber Migranten in der Arbeitswelt handelt. weiterlesen »
Seit dem 8.9.2017 im streik: Polnische und litauische Arbeiter in Norwegen FischindustrieSekkingstad AS ist die Muttergesellschaft der Norse Production, die seit dem 08. September 2017 von den rund 120 Beschäftigten bestreikt wird. Die zumeist aus Polen und Litauen stammenden Beschäftigten sind in weiterlesen »

Karl Marx„Vor 150 Jahren – nämlich im September 1867 – erschien in Hamburg eines der bedeutendsten Werke von Karl Marx. Wie aktuell Analysen in diesem Buch noch heute für den Arbeitsschutz sind, habe ich im ersten Kapitel meines Buchs „Rücksichtslos gegen Gesundheit und Leben. Gute Arbeit und Kapitalismuskritik“ versucht darzustellen. Titel und Motto meines Buchs sind dem Marxschen Werk entnommen. „Das Kapital ist daher rücksichtslos gegen Gesundheit und Lebensdauer des Arbeiters, wo es nicht durch die Gesellschaft zur Rücksicht gezwungen wird.“ Karl Marx: Das Kapital, Band 1, MEW 23, S. 285. Schon wenige Zeilen später fügt Marx den Hinweis hinzu, dass diese Rücksichtslosigkeit „im großen und ganzen … nicht vom guten oder bösen Willen des einzelnen Kapitalisten“ abhänge, sondern von den „immanenten Gesetze(n) der kapitalistischen Produktion“, die „dem einzelnen Kapitalisten gegenüber als äußerliches Zwangsgesetz“ wirken. Marx hat die Beeinträchtigungen und Schädigungen der Gesundheit der Arbeitenden durch die Industrialisierung unter dem Begriff „industrielle Pathologie“ analysiert. Die Ursachen für die „Verwüstung und Versiechung der Arbeitskraft“ (MEW 23: 529) sieht Marx in den ökonomischen Gesetzen der Kapitalverwertung. Das Streben nach „rationeller und sparsamer Anwendung seiner Arbeitsbedingungen“ (MEW 25: 96) stellt sich für den Arbeiter als „Unterdrückung aller Vorsichtsmaßregeln zur Sicherheit, Bequemlichkeit und Gesundheit“ (Ebenda 99) und „Raub aller normalen Arbeits- und Lebensbedingungen“(MEW 23: 494) dar, wodurch sich die „Ökonomie in den Produktionsbedingungen“ nachhaltig auf die „Existenz- und Lebensbedingungen des Arbeiters“ (MEW 25: 98) auswirkt…“ Beitrag von und bei Klaus Pickshaus vom September 2017 („Rücksichtslos gegen Gesundheit und Leben“ von Klaus Pickshaus erschien 2014 bei VSA zum Preis von 14,80 Euro (176 Seiten) weiterlesen »
Karl Marx"Vor 150 Jahren – nämlich im September 1867 – erschien in Hamburg eines der bedeutendsten Werke von Karl Marx. Wie aktuell Analysen in diesem Buch noch heute für den Arbeitsschutz sind, habe ich im ersten Kapitel meines Buchs „Rücksichtslos gegen Gesundheit und weiterlesen »

Frohes Schaffen – Ein Film zur Senkung der Arbeitsmoral„(…) Moderne Arbeit, auf die alle so scharf sind, dass sie zum obersten Bedürfnis avanciert ist, hat schwerwiegende Folgen für den arbeitenden Menschen, die sich gegenseitig bedingen und aufheizen. Sie macht Zeit knapp, sie macht Menschen hilflos und bedürftig, sie macht Begehren maßlos, und sie bedroht den sozialen Frieden durch rücksichtslose Konkurrenz aller mit allen um die knappen Ressourcen. (…) Wenn ich mit der These recht habe, dass wir heute in jedweder beruflichen Tätigkeit mehr Schaden anrichten als nützen, dann können wir getrost unser Verhältnis zu den Arbeitslosen, die wir gern als Gescheiterte ansehen, überdenken. Nicht sie, sondern die im Arbeitsleben Stehenden hätten sich dann die Sinnfrage zu stellen und stünden in einer vollkommenen Umkehrung der Beweislast unter Rechtfertigungszwang.“ Beitrag von Marianne Gronemeyer beim online-Magazin Denk-doch-MAL (ohne Datum) – Marianne Gronemeyer ist Professorin für Erziehungswissenschaften und Buchautorin weiterlesen »
Frohes Schaffen – Ein Film zur Senkung der Arbeitsmoral"Der Titel, zu dem ich hier ein paar Überlegungen vortragen soll, ist gut gewählt, denn er bringt mit nicht mehr als fünf Worten die vollkommene Absurdität unserer Arbeitsverhältnisse auf den Begriff. In früheren Zeiten, weiterlesen »

»
Bulgarien »
»
»
Bulgarien »
»
Kämpfe mit bulgarischer Basisgewerkschaft
Der Protest der Autnomenarbeitergewerkschaft in Sodia am 5. September 2017Sei es in den ständig anwachsenden Auseinandersetzungen um die Auszahlung überfälliger Löhne oder um Arbeitsbedingungen generell, vom Mindestlohn bis Umwelt und Gesundheitsschäden – überall treffen die Beschäftigten in Bulgarien immer wieder auf dieselben beiden Probleme: Unternehmen und ihre Verbände, die nicht nur Lohnbetrug verteidigen und decken, sondern auch massiv Front machen. Aktuell vor allem gegen eine anstehende Erhöhung des Mindestlohns, obwohl dieser extrem niedrig ist – auch nach einer geplanten Erhöhung noch sein wird. Und zweitens haben sie es mit Gewerkschaften zu tun, die kaum aktiv werden – und Front machen gegen selbstorganisierte Aktionen. In dem Artikel „Proteste und wilde Streiks in Bulgarien“ in Solid, Ausgabe 2 vom Herbst 2017 gibt die Zeitung der IWW Wien einen Überblick über diese Kämpfe und das Wirken der Basisgewerkschaft ARS, mit dem die Selbstorganisation der Beschäftigten unterstützt werden soll. Siehe dazu auch den Verweis auf unseren ersten Beitrag zu den aktuellen Auseinandersetzungen in Bulgarien weiterlesen »
Der Protest der Autnomenarbeitergewerkschaft in Sodia am 5. September 2017Sei es in den ständig anwachsenden Auseinandersetzungen um die Auszahlung überfälliger Löhne oder um Arbeitsbedingungen generell, vom Mindestlohn bis Umwelt und Gesundheitsschäden – überall treffen die Beschäftigten in Bulgarien immer wieder auf dieselben weiterlesen »

»
Polen »
»
»
Polen »
»
VW Poznań: Sie entlassen uns – wir gründen eine neue Gewerkschaft!

Dossier

VW Poznań in Polen: Gewerkschaft OZZ Inicjatywa Pracownicza [Arbeiterinitiative] hat eine Betriebsgruppe gegründet„In der vergangenen Woche hat die Gewerkschaft OZZ Inicjatywa Pracownicza [Arbeiterinitiative] im VW-Werk in Poznań eine Betriebsgruppe gegründet. Gleichzeitig wurde drei Arbeitern gekündigt, einem davon disziplinarisch. Begründet wurden die Entlassungen damit, dass sie bei Facebook geschrieben hatten, angesichts der immer schlechteren Arbeitsbedingungen müsste eine Gewerkschaft gegründet werden. Offiziell betrachtet VW das als üble Nachrede gegen den Konzern. In Wirklichkeit ging es darum zu verhindern, dass im Betrieb eine Organisation entsteht, die tatsächlich die Interessen der Belegschaft vertritt. Bis jetzt hatte die Gewerkschaft NSZZ Solidarność hier ein Monopol. Dank der Entschlossenheit der Beschäftigten bei VW gelang es letztlich, eine neue Betriebskommission [Betriebsgruppe] der Gewerkschaft zu gründen. Die drei Arbeiter, die sich dafür engagiert hatten, sind jedoch immer noch draußen. Ihre Entlassung ist nichts anderes als Repression für den Versuch, sich im Kampf für eine bessere Lebensqualität aller Beschäftigten im Werk zu organisieren…“ Meldung der OZZ Inicjatywa Pracownicza in deutscher Übersetzung vom 15.8.2017 im Volltext, darin auch – neben informativen Übersetzungen aus der polnischen Presse – das Flugblatt an die VW-Beschäftigten und nun auch weitere Neuigkeiten: Basis-Gewerkschaft bei VW Poznan wächst weiterlesen »

Dossier

VW Poznań in Polen: Gewerkschaft OZZ Inicjatywa Pracownicza [Arbeiterinitiative] hat eine Betriebsgruppe gegründet"In der vergangenen Woche hat die Gewerkschaft OZZ Inicjatywa Pracownicza [Arbeiterinitiative] im VW-Werk in Poznań eine Betriebsgruppe gegründet. Gleichzeitig wurde drei Arbeitern gekündigt, einem davon disziplinarisch. Begründet wurden weiterlesen »

nach oben