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Niedriglohn per Tarifvertrag? Schluss damit! Wir fordern das Ende von DGB-Tarifverträgen in der Zeitarbeit!

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Niedriglohn per Tarifvertrag? Schluss damit! "Wir fordern die DGB-Gewerkschaften auf, die Tarifverträge mit den Zeitarbeitsunternehmen zum 30. April zu kündigen und keine neuen abzuschließen. Dann gilt nach Ablauf der sechsmonatigen Kündigungsfrist ab dem 1. November 2013: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!" Dies ist die Quintessenz einer neuen Kampagne.  Diese Kampagne wurde vom Stuttgarter Bündnis "Wir zahlen nicht für eure Krise" initiiert...

Metall-Tarifrunde 2013: Startklar für mehr Geld. Die Beschäftigten haben bis zu 5,5 Prozent mehr verdient

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"Die Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen für die rund 3,7 Millionen Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie sollen um bis zu 5,5 Prozent steigen. Diese Forderung empfiehlt der IG Metall-Vorstand den regionalen Tarifkommissionen. "Das ist angemessen, von den Unternehmen finanzierbar und kann dem privaten Konsum Auftrieb verschaffen", erklärte Berthold Huber, Erster Vorsitzender der IG Metall. (…) Am 13. März befassen sich die regionalen Tarifkommissionen mit der Empfehlung des Vorstandes. Wenn sich die Kommissionen einig sind, wie viele Prozente es dann letztendlich ein sollen, beschließt der Vorstand am 15. März endgültig die Forderung. Die derzeitigen Entgelt-Tarifverträge sind gekündigt. Ihre Laufzeit endet am 30. April 2013. Bis dahin gilt die Friedenspflicht, danach sind Warnstreiks möglich…" Meldung der IG Metall vom 04.03.2013

»Neue Ideen brauchen einen langen Atem«

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Die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) findet immer mehr Anhänger. Doch die Politik hinkt hinterher. Gespräch mit Ute Fischer Professorin Dr. Ute Fischer lehrt an der Fachhochschule Dortmund im Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften. Sie ist Mitbegründerin der Initiative »Freiheit statt Vollbeschäftigung«, die 2003 ihre Thesen zum bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) für alle Bürger veröffentlichte. Interview von Regine Beyß in junge Welt vom 02.03.2013

Verleih-Firma “work express” in Kattowitz (Polen) / Piening GmbH und der Streikbruch bei Neupack

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DossierScabs go home

Seit dem 1. November 2012 streiken Kolleginnen und Kollegen bei der Neupack Verpackungen GmbH & Co. KG in Hamburg-Stellingen und in Rotenburg/Wümme. Der Streik wurde durch den Einsatz von Leiharbeitern unterlaufen: Zu Beginn des seit 3 Monaten andauernden Streiks heuerte Neupack über die poln. ZAF Work Express 30 Leiharbeiter an. Diese wurden dann nach einer Woche von Neupack befristet eingestellt. Die streikbrechenden Arbeitnehmer aus Polen haben einen bis Ende März befristeten Vertrag. Streitfrage ist, ob die polnischen Zeitarbeitskräfte über ihren Einsatz als Streikbrecher informiert waren (Es gibt eine Anzeigepflicht der privaten und öffentlichen Arbeitgeber nach Paragraf 320 Absatz 5 des dritten Sozialgesetzbuches (SGB III). Die Agentur für Arbeit ist im Tarifstreit zu Neutralität verpflichtet. In einen von Streik betroffenen Betrieb dürfen nur Arbeitskräfte vermittelt werden, wenn der Arbeitsuchende und der Arbeitgeber dies trotz des Hinweises auf den Arbeitskampf verlangen. Streiks und Aussperrungen sind unverzüglich der Agentur für Arbeit zu melden. Das gilt auch für Warnstreiks.). Siehe dazu unser neues Dossier. Das Neue darin: Dem LabourNet Germany liegt der Briefwechsel zwischen der IG BCE und Work Express vor, in dem VOR dem Einsatz der polnischen Leiharbeiter Pienings Work Express klar und deutlich auf den Streik und die damit verbundenen Risiken hingewiesen wurde! Dies wird auch durch eine neue Dokumentation bei ZOOM – Ein Netzwerk der IG Metall - belegt.

»Streiken ist geil«

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Stuttgarter Konferenz diskutiert über innovative Arbeitskampfmethoden. Demokratisierung und Beschäftigtenpartizipation entscheidend. "Es gibt nichts geileres, als erfolgreich zu streiken.« Mit dieser Auffassung stand der Schweizer Gewerkschaftssekretär Adrian Durtschi bei der Konferenz »Erneuerung durch Streik« am Wochenende in Stuttgart nicht allein. Sehr konkret diskutierten die 500 Teilnehmer auf dem von der Rosa-Luxemburg-Stiftung gemeinsam mit ver.di Stuttgart ausgerichteten Kongreß darüber, wie das Mittel des Streiks wieder stärker genutzt werden kann und welche Arbeitskampfmethoden sinnvoll sind…" Bericht von Herbert Wulff, Stuttgart, in junge Welt vom 04.03.2013

Frischer Wind durch Spartengewerkschaften

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Erfolgreiche Tarifkämpfe von Lokführern, Ärzten und Flugbegleitern haben die DGB-Organisationen unter Druck gesetzt. Artikel in Neues Deutschland vom 01.03.2013

Metall-Tarifrunde 2013: Forderungen aus den Betrieben

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Bitte weitere Forderungen an die Metallertreff-Adresse senden: metallertreff@yahoo.de und möglichst per Kopie an Redaktion des LabourNet Germany: redaktion@labournet.de. Neu: IG Metall-Vertrauensleute bei der Volkswagen Osnabrück GmbH

“Haha, sagte der Clown, als der König die Krone verlor”

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Italien hat also einen Clown. Ein ehrenwerter und überaus nützlicher Beruf. Allemal jedenfalls besser als Kanzlerkandidat. Erst recht als Weltmeister im Fettnäpfchen-Mehrkrampf. Und jetzt wird gerätselt, was uns “der Italiener” mit dieser Wahl sagen will. Wobei die meisten Kommentare mehr über die Kommentatoren aussagen als über die Sachlage. Dabei ist eines sicher: “Der Italiener” (und erst recht “die Italienerin”) haben die Cinque Stelle nicht aus Unkenntniss gewählt, im Gegenteil: Das sizilianische Modell hat weit über Sizilien hinaus Stimmen gebracht.

Nach dem grossen Streik: Der Haushalt

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Die indischen Gewerkschaften - jene, die im Fahrwasser der Regierungsparteien daherkommen, eingeschlossen - haben “es”also getan, was in Deutschland (überflüssigerweise, angesichts der real existierenden Gewerkschaften) verboten wäre: Einen politischen Generalstreik organisiert, der von der Mobilisierungszahl und gesellschaftlichen Tiefe her ein voller Erfolg wurde. Das konkrete Ziel allerdings war die Beeinflussung der Entscheidung über den Haushalt im Parlament

Präsidentschaftswahl in Kenia: 8 Kandidaten. 0 Worte zum Mindestlohn

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8 Kandidaten stellen sich gerade der Präsidentschaftswahl in Kenia. Eine angespannte Situation, da es nach den letzten Wahlen viele Opfer heftiger Auseinandersetzungen gab. Ein Faktor dieser Anspannung ist auch, dass keiner der Kandidaten irgendeinen politischen Vorschlag zum Mindestlohn macht - eine Forderung keineswegs nur der Gewerkschaftsbewegung

Andalusischer Protesttag 28. Februar

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An diesem vergangenen Donnerstag fanden in allen größeren Städten Andalusiens Demonstrationen und Proteste statt - sowohl gegen die Zentral- als auch gegen die Regionalregierung. Dabei war besonders auffällig, dass die grösste Einzeldemonstration jene des “kritischen Blocks” in Sevilla war

Zweite Streikwoche bei Iberia beginnt

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Die Woche vom 4. - 8. März ist die zweite Streikwoche bei Iberia (nach einer ersten im Februar, eine dritte, später im März ist beschlossen). Der Kampf richtet sich gegen die Entlassung von rund 4.000 Beschäftigten

Opel Solidaritätsfest am 3.März 2013

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  • Bochum bekundet Solidarität mit Opelanern Breite Unterstützung für die Opelaner, harsche Kritik an den „Vollversagern in Nadelstreifen“. 18.000 Menschen gingen am Sonntag in Bochum auf die Straße, um den Arbeitern im Opelwerk Solidarität zu versichern. Artikel von Hubert Wolf auf DerWesten vom 03.03.2013
  • Mehr als 18000 Besucher in der Innenstadt Das Solidaritätsfest ist zu einer machtvollen Demonstration der Verbundenheit der Bochumer mit ihrem Opel-Werk geworden. Bereits wenige Stunden nach der offiziellen Eröffnung haben nach Angaben der Polizei mehr als 18000 Leute die eigens abgesperrte Innenstadt bevölkert. Artikel von Daniel Sczekalla und Tim Stobbe auf Ruhrnachrichten vom 03.03.2013
  • Fotos: Solidaritätsfest Viele Fotos finden sich bei Bo-Alternativ vom 04.03.2013

dapd-Insolvenz: Unfassbarer Umgang mit den Beschäftigten

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„Als „unfassbaren Umgang mit den Beschäftigten“ bezeichnet die Bundesgeschäftsführerin der Deutschen Journalistinnen und Journalisten-Union (dju) in ver.di, Cornelia Haß, die neuerliche Insolvenz der Nachrichtenagentur dapd. Diese ginge einzig und allein auf eine anscheinend nie existierende Strategie für ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell in Verbindung mit zu eng kalkulierten Finanzrahmen zurück. „Offenbar wird erst jetzt unter Hochdruck versucht, Gelder allein für die Februargehälter aufzutreiben. Ein solches Geschäftsgebaren ist an Verantwortungslosigkeit nicht mehr zu überbieten“, kritisierte Haß…“ Meldung bei der DJU in ver.di vom 01.03.2013