Aktuelle Beiträge

Noch eine Gewerkschaft bei Lufthansa
agilDer Luftfahrt-Konzern hat es künftig mit einem weiteren Tarifpartner zu tun. Die Gewerkschaft Agil vertritt das Bodenpersonal an den wichtigen Standorten Frankfurt und München sowie Mitarbeiter bei einer Catering-Tochter. Artikel von Frank-Thomas Wenzel in der Frankfurter Rundschau vom 11.05.2014. Aus dem Text: „(…) Die Agil ist bei den Wahlen für die Arbeitnehmernehmervertretungen in den vergangenen Wochen in neun Lufthansa-Betrieben erstmals angetreten. „In vier Betrieben mit insgesamt knapp 10 000 Beschäftigten sind wir jeweils zur stärksten Gruppierung gewählt worden“, sagt Agil-Chef Andreas Strache. Es handelt sich um die Bodendienste der Lufthansa-Passagiersparte an den wichtigen Standorten in Frankfurt und München. Hinzu kommen die in Köln beheimatete Regionalflugline Cityline und die LSG Sky Chefs International, der zweitgrößte Betrieb der Catering-Tochter am Standort Frankfurt…“ weiterlesen »
agilDer Luftfahrt-Konzern hat es künftig mit einem weiteren Tarifpartner zu tun. Die Gewerkschaft Agil vertritt das Bodenpersonal an den wichtigen Standorten Frankfurt und München sowie Mitarbeiter bei einer Catering-Tochter. Artikel von Frank-Thomas Wenzel in der Frankfurter Rundschau vom 11.05.2014 weiterlesen »

Die Situation im deutschen Bildungssystem ist alles andere als gut. Lange Zeit galten vielen die PISA-Studien als Hoffnungsschimmer am Reformhorizont. Denn sie entfalten Druck und zielen, so die Behauptung, auf mehr Qualität in Schule und Unterricht ab. Ein offener Brief internationaler Wissenschaftler nährt nun Zweifel an diesem Bild: PISA verbessere nicht, sondern beschädige die Bildung weltweit. Für die NachDenkSeiten sprach Jens Wernicke hierzu mit Prof. Wolfram Meyerhöfer, einem PISA-Kritiker der ersten Stunde.“ Interview vom 9. Mai 2014 bei den Nachdenkseiten weiterlesen »
"Die Situation im deutschen Bildungssystem ist alles andere als gut. Lange Zeit galten vielen die PISA-Studien als Hoffnungsschimmer am Reformhorizont. Denn sie entfalten Druck und zielen, so die Behauptung, auf mehr Qualität in Schule und Unterricht ab. Ein offener Brief internationaler Wissenschaftler nährt nun Zweifel an diesem Bild: PISA verbessere weiterlesen »

Ein Chefarzt aus Hannover setzt seine Mieterin nach Jahrzehnten vor die Tür – weil er die Wohnung in Berlin zeitweise nutzen will. Ein Skandal? Richter sagen Nein. Sogar das Bundesverfassungsgericht sieht darin keinen Rechtsbruch. Der Mieterbund schlägt Alarm…“ Artikel von Thomas Öchsner vom 10. Mai 2014 in der Süddeutschen online und ein weiterer weiterlesen »
"Ein Chefarzt aus Hannover setzt seine Mieterin nach Jahrzehnten vor die Tür - weil er die Wohnung in Berlin zeitweise nutzen will. Ein Skandal? Richter sagen Nein. Sogar das Bundesverfassungsgericht sieht darin keinen Rechtsbruch. Der Mieterbund schlägt Alarm…" Artikel von Thomas Öchsner vom 10. Mai 2014 in der weiterlesen »

NATO-Manöver abblasen! JAWTEX? Könnt ihr vergessen!Liebe Freundinnen und Freunde, liebe NachbarInnen und Projekte, die Spatzen pfeifen es von den Dächern, zwischen dem 12. und 23. Mai, werden die Regionen zwischen Celle und Magdeburg zu einem der größten Truppenaufmarschgebiete in Europa. JAWTEX (Joint Air Warfare Tactical Exercise) ist das größte und „wichtigste“ NATO Manöver seit den 80ern, das direkt vor unserer Haustür bzw. über unseren Köpfen stattfinden soll…“ Aufruf vom Antimilitaristischen Ratschlag Altmark bei indymedia linksunten. Die Aktionen: weiterlesen »
NATO-Manöver abblasen! JAWTEX? Könnt ihr vergessen!"Liebe Freundinnen und Freunde, liebe NachbarInnen und Projekte, die Spatzen pfeifen es von den Dächern, zwischen dem 12. und 23. Mai, werden die Regionen zwischen Celle und Magdeburg zu einem der größten Truppenaufmarschgebiete in Europa. JAWTEX weiterlesen »

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Österreich »
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Gastronomie: Druck aufs Personal in einer „geizigen“ Branche
Hohe Arbeitslast und oft nur geringe Löhne: In Österreich wird von Köchen und Kellnern viel verlangt. Verhandlungen, um den Mindestlohn zu erhöhen, scheiterten zuletzt. Artikel auf Der Standard vom 10.05.2014. Aus dem Text: „Genau 1320 Euro brutto beträgt der Mindestlohn im Hotel- und Gastgewerbe. Mehr wird – zumindest in den ersten Jahren eines Beschäftigungsverhältnisses – selten gezahlt. Zu groß ist die potenzielle Auswahl, die Wirte und Hoteliers haben, wenn Jobsuchende mehr verlangen. In Österreich gibt es derzeit rund 50.000 Wirte mit 220.000 unselbstständigen Mitarbeitern. Nur ein Fünftel des Personals bleibt länger als drei Jahre beim gleichen Unternehmen…“ weiterlesen »
Hohe Arbeitslast und oft nur geringe Löhne: In Österreich wird von Köchen und Kellnern viel verlangt. Verhandlungen, um den Mindestlohn zu erhöhen, scheiterten zuletzt. Artikel auf Der Standard vom 10.05.2014 externer Link. Aus dem Text: weiterlesen »

Toilettenfrauen sind keine einfachen “Trinkgeld-Bewacherinnen”. Selbst wenn sie selbst keine Reinigungsarbeiten durchführen, müssen sie nach dem Tariflohn im Reinigungsgewerbe bezahlt werden, urteilte das Landessozialgericht Berlin. Die Sozialversicherung hatte beanstandet, dass eine Berliner Firma ihren Toilettenfrauen nur zwischen 3,60 bis 4,50 Euro Stundenlohn zahlte. Der Tarifvertrag für das Gebäudereinigerhandwerk verlangt aber einen Mindestlohn, der bei sechs bis acht Euro pro Stunde liegt…“ Beitrag auf dem Law Blog von Udo Vetter vom 09.05.2014 weiterlesen »
Toilettenfrauen sind keine einfachen “Trinkgeld-Bewacherinnen”. Selbst wenn sie selbst keine Reinigungsarbeiten durchführen, müssen sie nach dem Tariflohn im Reinigungsgewerbe bezahlt werden, urteilte das Landessozialgericht Berlin. Die Sozialversicherung hatte beanstandet, dass eine Berliner Firma ihren Toilettenfrauen nur zwischen 3,60 bis 4,50 Euro Stundenlohn zahlte. Der Tarifvertrag für das Gebäudereinigerhandwerk verlangt aber weiterlesen »

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Italien »
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Kampf bei IKEA in Piacenza wieder aufgeflammt

labournet.tv

Video von einer Blockade am 7. Mai 2014 bei IKEA in Piacenza – Vor zwei Jahren gab es einen erfolgreichen Streik bei IKEA, der eine große Dynamik unter den Logistikarbeiter_innen und in der Bewegung in Italien erzeugt hat. Der Streik wurde von der Basisgewerkschaft S.I.Cobas organisiert und unterstützt von vielen Student_innen und prekär Beschäftigten aus der radikalen Linken Italiens. Dass er so erfolgreich war, führte zu vielen weiteren Streiks in den Zentren der internationalen Logistikunternehmen in Italien. Im Mai 2014 ist der Kampf wieder aufgeflammt, weil das Unternehmen einen Gegenangriff gegen die aktiven Kolleg_innen gestartet hatte: 70 Disziplinarmaßnahmen und 30 Suspendierungen, alle gegen gewerkschaftliche aktive Arbeiter_innen, die Mitglied im S.I.Cobas sind. Bei den Blockaden am 9. Mai wurde ein Arbeiter schwer verletzt. Am 14., 16. und 18. Mai wird ein Lagerarbeiter aus Bologna in Esslingen, Berlin und Köln über den Kampfzyklus und die aktuelle Situation berichten. Das Video bei labournet.tv (italienisch mit dt.UT | 4 min | 2014) weiterlesen »

labournet.tv

Video von einer Blockade am 7. Mai 2014 bei IKEA in Piacenza - Vor zwei Jahren gab es einen erfolgreichen Streik bei IKEA, der eine große Dynamik unter den Logistikarbeiter_innen und in der Bewegung in Italien erzeugt hat. Der Streik wurde von der Basisgewerkschaft S.I.Cobas organisiert und unterstützt weiterlesen »

Artikel von Herbert Schedlbauer vom 11.5.2014 weiterlesen »

Artikel von Herbert Schedlbauer vom 11.5.2014

Vom 11. bis 16. Mai 2014 tagt in Berlin der 20. Ordentliche Bundeskongress des DGB. Unter dem Motto „Arbeit – Gerechtigkeit – Solidarität“ werden 400 Delegierte aus acht DGB Gewerkschaften über die wesentlichen Leitlinien gewerkschaftlicher Arbeit für die kommenden vier Jahre entscheiden. Beraten werden weiterlesen »

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Hintergründe zur Wahl in Südafrika: Klare Mehrheit für Mandelas Erben
Der ANC gewinnt mit über 60 Prozent der Stimmen die Parlamentswahlen in Südafrika. Die linke Opposition legt zu. In Johannesburg kommt es zu Protesten. Artikel von Martina Schwikowski in der TAZ vom 10.05.2014. Aus dem Text: „(…)Doch die meisten Südafrikaner sehen den ANC trotz ihrer Unzufriedenheit mit Korruption in der Partei als ihre Partei an. Das Ergebnis blieb zwar auch in dieser Wahl wie in der vorherigen hinter der Zweidrittel-Mehrheit zurück, doch viele Beobachter hatten mit höheren Stimmenverlusten für den ANC gerechnet. Jedoch war besonders in den ländlichen Gegenden hat die Unterstützung für den ANC, weil viele Menschen von den sozialen Beihilfen des Staates abhängen. „Jede Partei, die über 60 Prozent der Stimmen besitzt, hat massive Unterstützung. Wir sind wegen der drei Prozent Einbussen keinesfalls besorgt“, sagte ANC-Sprecher Jackson Mthembu zum Wahlsieg.“ weiterlesen »
Der ANC gewinnt mit über 60 Prozent der Stimmen die Parlamentswahlen in Südafrika. Die linke Opposition legt zu. In Johannesburg kommt es zu Protesten. Artikel von Martina Schwikowski in der TAZ vom 10.05.2014 externer Link. weiterlesen »

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Blues, Brot und Spiele: Brasilien vor der WM
„Brasilien wird einen Kampf mit sich selbst erleben, es wird sich mit anderen Mannschaften auseinandersetzen, aber auch mit seiner eigenen Unfähigkeit, sich zu verändern und das Land zu verwalten.“ So lautet die WM-Prognose von José Miguel Wisnik, dem führenden Fußballtheoretiker Brasiliens, die er vor Kurzem auf einer Diskussionsveranstaltung in São Paulo vorbrachte. „Die Gesellschaft passt auf“, fügte er hinzu, und das sei ein gutes Zeichen. Einen Monat vor Beginn der Weltmeisterschaft haben die Brasilianer den Blues. Die Wirtschaft schwächelt, die Energiepolitik steckt in der Krise. Der halbstaatliche Multi Petrobras steht wegen Korruptionsaffären in der Kritik, ebenso zahlreiche Politiker. In den Metropolen bringt die Militärpolizei nahezu täglich Unschuldige um. Im Touristenviertel Copacabana in Rio fanden im April heftige Auseinandersetzungen zwischen Polizisten und Jugendlichen aus einem nahe gelegenen Armenviertel statt…“ Artikel von Gerhard Dilger in der Le Monde diplomatique vom 9.5.2014 weiterlesen »
„Brasilien wird einen Kampf mit sich selbst erleben, es wird sich mit anderen Mannschaften auseinandersetzen, aber auch mit seiner eigenen Unfähigkeit, sich zu verändern und das Land zu verwalten." So lautet die WM-Prognose von José Miguel Wisnik, dem führenden Fußballtheoretiker Brasiliens, die er vor Kurzem auf einer Diskussionsveranstaltung in São weiterlesen »

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Wohnungslose in São Paulo protestieren vor WM
„Am Samstagmorgen haben rund 1.000 Familien der Wohnungslosenbewegung MTST ein leerstehendes Gelände im Stadtteil Itaquera im Osten von São Paulo besetzt. Das Gebiet befindet sich weniger als vier Kilometer von der Arena Corinthians entfernt, wo am 12. Juni das Eröffnungsspiel der Fußballweltmeisterschaft zwischen Brasilien und Kroatien stattfinden wird. Die Besetzer stammen zum größten Teil aus benachbarten Favelas und Gemeinden, in denen im Zuge der WM-Vorbereitungen die Mieten rasant gestiegen waren. „Die Bauarbeiten in Itaquera verbessern in keiner Weise die Wohnungssituation der Region sondern erhöhen die Immobilienspekulation nur noch weiter“, sagte Guilherme Boulos, Sprecher der MTST…“ Artikel von Niklas Franzen auf amerika21.de vom 07.05.2014 weiterlesen »
„Am Samstagmorgen haben rund 1.000 Familien der Wohnungslosenbewegung MTST ein leerstehendes Gelände im Stadtteil Itaquera im Osten von São Paulo besetzt. Das Gebiet befindet sich weniger als vier Kilometer von der Arena Corinthians entfernt, wo am 12. Juni das Eröffnungsspiel der Fußballweltmeisterschaft zwischen Brasilien und Kroatien stattfinden wird. Die Besetzer weiterlesen »

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Kurz vor der Fußball-WM in Brasilien: Busfahrerstreik legt Rio lahm
Für mehr Lohn sind Rio de Janeiros Busfahrer in den Ausstand getreten und sorgten für Verkehrschaos. Es gab einen weiteren Toten auf einer Stadionbaustelle. Agenturmeldung in der TAZ vom 09.05.2014. Aus dem Text: „(…) Unterdessen hat es bei den Vorbereitungen zur Fußball-WM erneut einen tödlichen Unglücksfall gegeben. Ein Arbeiter habe am Stadion in Cuiabá einen tödlichen Stromschlag versetzt bekommen, teilte ein Sprecher des regionalen WM-Komitees am Donnerstag mit. Der 32-Jährige habe an der Elektroanlage für das Stadion im Westen des Landes gearbeitet. Ungeachtet des Unfalls sollen die Arbeiten den Angaben zufolge unvermindert weitergehen…weiterlesen »
Für mehr Lohn sind Rio de Janeiros Busfahrer in den Ausstand getreten und sorgten für Verkehrschaos. Es gab einen weiteren Toten auf einer Stadionbaustelle. Agenturmeldung in der TAZ vom 09.05.2014 externer Link. Aus dem Text: weiterlesen »

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Arbeiten am Flughafen Sao Paulo gestoppt: Frist für WM gefährdet
„Knapp fünf Wochen vor Beginn der Fußball-WM in Brasilien zeichnen sich weitere Engpässe an den Flughäfen der Spielorte ab. Am Viracopos-Flughafen bei Sao Paulo wurde am Freitag der Bau eines neuen Terminals teilweise ausgesetzt. Grund dafür waren unzureichende Sicherheitsvorkehrungen für die Arbeiter. Mit dem Baustopp ist die Fertigstellung des Terminals rechtzeitig zur WM gefährdet. „Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, und sie machen alles auf einmal in einer chaotischen Weise“, sagte ein Vertreter der Organisation für Arbeitsschutz. Auf der Baustelle waren Ermittlern zufolge bereits zwei Arbeiter ums Leben gekommen – einer stürzte ab, ein weiterer wurde von Trümmerteilen verschüttet…“ Agenturmeldung auf Der Standard vom 10.05.2014 weiterlesen »
„Knapp fünf Wochen vor Beginn der Fußball-WM in Brasilien zeichnen sich weitere Engpässe an den Flughäfen der Spielorte ab. Am Viracopos-Flughafen bei Sao Paulo wurde am Freitag der Bau eines neuen Terminals teilweise ausgesetzt. Grund dafür waren unzureichende Sicherheitsvorkehrungen für die Arbeiter. Mit dem Baustopp ist die Fertigstellung des Terminals weiterlesen »

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Kasino-Städte in Laos – gibt es, entlang der Grenze zu China, mehrere. Manches Mal geht das schief…
Chinesisches Kasino in Laos - mit rassistischen Beschäftigungskrterien„…Luang Namtha ist die Hauptstadt der Provinz, zu der dieser bizarre Ort gehört. Er nennt sich Boten und liegt auf laotischer Seite direkt an der Grenze zur Volksrepublik China, keinen Steinwurf entfernt vom pompösen Eingangstor nach Laos, das von einer Nachbildung des Vientianer That Luang, des nationalen Symbols des Landes, gekrönt wird. Es ist wohl die modernste Stadt von Laos. Oder war. Denn der Ort ist weitgehend menschenleer. In einer riesigen Karaokebar finden sich dennoch zwei Männer, die nur immer wiederholen: »Zu. Alles dicht.« Ob jemals wieder aufgemacht wird, wissen sie nicht. Immerhin öffnen sie die Türen zu einigen plüschig eingerichteten Karaoke-Suiten. Kein Problem, sich vorzustellen, daß hier nur das Vorspiel zum eigentlichen nächtlichen Geschäft stattfand. Nebenan vor dem Jinland Hotel, dem neben der Kundschaft auch das »Royal« im Namen abhanden gekommen ist, macht sich eine Herde Ziegen ungestört über die akkurat geschnittenen Sträucher und Hecken her. Im geräumigen Foyer steht eine junge Frau im smarten schwarzen Kostüm. Sie spricht nur chinesisch. Immerhin ist zu erfahren, daß eines der mehr als 250 Zimmer 100 Yuan kostet, knapp zwölf Euro. Der Laden ist offen. Boten war einst gefeiert worden als Zeichen des Wirtschaftsbooms, als die laotische Führung dem chinesischen Vorbild folgend mit Wirtschaftssonderzonen den großen Reibach machen wollte. Auch die chinesischen Investoren hatten das schnelle Geld im Blick, als sie sich für ein Geschäft entschieden, das in beiden Volksrepubliken per Gesetz verboten ist: Glücksspiel. Schon 2003 hatten sich chinesische Investoren insgesamt 21 Quadratkilometer gesichert. Die komplette Glückseligkeit in der »modernsten internationalen Stadt von Laos« (Werbebroschüre der ursprünglichen Investoren) mit Golfplatz, Konferenzzentrum und eigenem Flugplatz. Doch nicht lange nach Eröffnung des Kasinos machten die ersten Gerüchte die Runde. Von Wucherkrediten war die Rede, von Selbstmord, Erpressung, Mord, Folter, Menschenhandel, Prostitution, kurz von nahezu allem, was man mit zwielichtigem Geschäft in Verbindung bringen kann. 2009, chinesische Investoren hatten inzwischen in der Nachbarprovinz Bokeo eine zweite Kasinostadt erbaut, erließ schließlich die laotische Regierung eigens ein Gesetz zum Management solch spezieller Sonderzonen. Offenbar hatten die Pächter bis dahin völlig freie Hand im fremden Land...“ – aus dem Beitrag „Wildwest in Laos“ von Michael Senberg am 12. Dezember 2013 bei der AG Friedensforschung dokumentiert (ursprünglich in der jungen welt) über eines der zahlreichen chinesischen Wirtschaftsprojekte in Laos. weiterlesen »

Chinesisches Kasino in Laos - mit rassistischen Beschäftigungskrterien

Kasino-Städte in Laos – gibt es, entlang der Grenze zu China, mehrere. Manches Mal geht das schief…
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Solidarität mit Mumia Abu-Jamal„Viele von uns haben sich bis vor einigen Jahren an Appellen, Protesten und Demonstrationen gegen die Verurteilung Mumia Abu-Jamals beteiligt – getragen von Gewerkschaften, kommunalen Parlamenten, Parteien und anderen politischen Organisationen, kirchlichen Initiativen, Amnesty International und Human Rights Watch, PEN, Musikgruppen und zahlreichen Einzelpersönlichkeiten. Unterdessen ist es still um Mumia geworden, vor allem hierzulande…“ Artikel von Rolf Becker auf verdi vom Mai 2014 weiterlesen »
Solidarität mit Mumia Abu-Jamal„Viele von uns haben sich bis vor einigen Jahren an Appellen, Protesten und Demonstrationen gegen die Verurteilung Mumia Abu-Jamals beteiligt – getragen von Gewerkschaften, kommunalen Parlamenten, Parteien und anderen politischen Organisationen, kirchlichen Initiativen, Amnesty International und Human Rights Watch, weiterlesen »

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