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Das „Burkini-Verbot“ – und die französische Rechte
Im Hintergrund steht der konservative Hetzer und Kandidatur-Anwärter Nicolas Sarkozy. Natürlich steht der Front National (FN) bei der ganzen Sache nicht nach. Als (Vor-)Wahlkämpfer in Sachen „französische Identität“ konnte er in jüngster Zeit punkten. Premierminister Manuel Valls, seit längerem prominenter Verfechter eines autoritären und auf Ausgrenzung zielenden Pseudo-Laizismus als Staatsideologie, sekundiert ebenfalls eifrig“ – so die Einleitung aus „Sommerlochdebatte zum „Burkini“ – Die neueste Auflage einer von Besessenheit geprägten „Islamdebatte“: Nein, wie neu aber auch…!“ Artikel von Bernard Schmid vom 2. September 2016 weiterlesen »
Im Hintergrund steht der konservative Hetzer und Kandidatur-Anwärter Nicolas Sarkozy. Natürlich steht der Front National (FN) bei der ganzen Sache nicht nach. Als (Vor-)Wahlkämpfer in Sachen „französische Identität“ konnte er in jüngster Zeit punkten. Premierminister Manuel Valls, seit längerem prominenter Verfechter eines autoritären und auf Ausgrenzung zielenden Pseudo-Laizismus als Staatsideologie, weiterlesen »

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Aufstieg und Fall der PT und der kalte Putsch in Brasilien
Plakat gegen den brasilianischen Putschpräsidenten Temer bei der Demonstration vor dem Senat in Brasilia am 12. Mai 2016Gestern endete das Amtsenthebungsverfahren gegen die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff mit einer Abstimmung, durch die Rousseff entgültig abgesetzt wurde. Dieses Ergebnis führte landesweit zu Protesten, an denen sowohl Anhänger der PT (der Arbeiter-Partei Roussefs) als auch Menschen teilnahmen, die die PT zuvor von links kritisiert hatten. Die Entwicklungen, die zur jetzigen Situation geführt haben, sind in Deutschland oft nicht bekannt. Wir haben daher mit Helmut Weiss telefoniert – er ist aktiv für LabourNet, lebte lange Zeit in Brasilien und hält sich auch im Moment dort auf. Zunächst haben wir gefragt, was für eine Partei die PT eigentlich gewesen ist und wie sie sich im Laufe der Zeit verändert hat…“ Interview vom 01.09.2016 von Radio Corax beim Audioportal Freier Radios – unser Kollege Helmut Weiss arbeitet momentan – für ca 3 Monate – von Brasilien aus und ist aktuell Teil der Gegenbewegung – Labournet Germany halt… weiterlesen »
Plakat gegen den brasilianischen Putschpräsidenten Temer bei der Demonstration vor dem Senat in Brasilia am 12. Mai 2016"Gestern endete das Amtsenthebungsverfahren gegen die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff mit einer Abstimmung, durch die Rousseff entgültig abgesetzt wurde. Dieses Ergebnis führte landesweit zu Protesten, an weiterlesen »

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Vier große französische Gewerkschaften gegen den korsischen Verband STC, CGT gegen baskischen LAB: Hat jemand was von Gewerkschaftsdemokratie gesagt?
Logo des korsischen Gewerkschaftsbundes STCDen baskischen Gewerkschaftsbund LAB kennt man vor allem aus seinen Aktionen und Kämpfen im spanischen Staat – aktiv ist er aber auch im französischen Teil des Baskenlandes. Den korsischen Verband STC kennt man am ehesten von diversen Streikaktionen der Fähren. Beiden soll nun von großen französischen Verbänden aus untersagt werden, sich an normalen gewerkschaftlichen Aktivitäten, in beiden konkreten Fällen geht es um Gewerkschaftswahlen in Kleinbetrieben, zu beteiligen. Im französischen Baskenland klagt die CGT gegen die LAB (Langile Abertzaleen Batzordeak)– und ruft damit Protest keineswegs nur beim LAB, sondern auch in der eigenen Mitgliedschaft hervor. Im Fall Korsika macht die CGT zusammen mit drei anderen Verbänden juristisch und politisch Front gegen die korsische Gewerkschaft Sindicatu di i Travagliadori Corsi. Nun hat ja gerade die Gegenwart in Frankreich deutlich gezeigt, dass es keinen einheitlichen Verband braucht, um einheitliche Aktionen und Kämpfe zu führen. Was aber natürlich auf der Debatte auch um unterschiedliche Positionen beruht. Die auch etwa der Gewerkschaftsbund SUD Solidaires anmahnt, anstatt juristische Attacken zu fahren, denn in beiden Fällen handele es sich um echte Gewerkschaften… Siehe dazu fünf aktuelle Beiträge weiterlesen »
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Zwei Hafenarbeiter in Le Havre am Arbeitsplatz festgenommen – wegen ihrer Demonstrationsbeteiligung am 14. Juni in Paris. Nichts ging mehr im Hafen
Le Havre war bereits im März 2016 Hochburg des Widerstandes gegen das neue französische ArbeitsgesetzDie im Bündnis gegen das neue Arbeitsgesetz zusammengeschlossenen Gewerkschaftsföderationen und Jugendverbände bereiten sich auf die Wiederaufnahme der Proteste am 15. September vor – die Repressionskräfte im Dienste des Unternehmerverbandes und seiner Regierung ebenfalls. Am Mittwoch wurden in Le Havre – die Hafenarbeiter der CGT waren unter den Aktivsten im Widerstand gegen das durchgepeitschte Gesetz, eine Hochburg der Proteste – zwei CGT-Kollegen von der Polizei festgenommen und nach Paris gebracht um ein Verfahren gegen sie zu eröffnen (das nunmehr am 25. November stattfinden soll). Bis zum Abend, als die Kollegen wieder frei gelassen wurden, wurde in Le Havre der Hafen bestreikt. Die Hafenarbeiter hatten sofort begriffen, dass diese Attacke (begleitet von den inzwischen fast üblichen, lächerlichen Anklagen – der Eine soll Widerstand gegen einen Polizeibeamten geleistet haben, der andere Gegenstände geworfen) vor allem dem gemeinsamen Widerstand gegen das infame Arbeitsgesetz galt. Siehe dazu drei aktuelle Beiträge weiterlesen »
Le Havre war bereits im März 2016 Hochburg des Widerstandes gegen das neue französische ArbeitsgesetzDie im Bündnis gegen das neue Arbeitsgesetz zusammengeschlossenen Gewerkschaftsföderationen und Jugendverbände bereiten sich auf die Wiederaufnahme der Proteste am 15. September vor – die Repressionskräfte im Dienste des weiterlesen »

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Auch in Österreich: Rechte als Vorkämpfer neoliberaler Diktatur
Statt Tarifvertrag Einzelverhandlung, wie im Mittelalter - auch in Österreich wollen die Rechten das so habenÄhnlich wie etwa die AfD in der BRD, positioniert sich auch die FPÖ in Österreich als Vorkämpfer des Kapitals: Die Zeit kollektiver Tarifverträge sei vorbei, meinte der FPÖ-Wirtschaftssprecher. Betriebliche Vereinbarungen und Arbeitszeiten bis zu 12 Stunden stehen auf der von ihm verlesenen Wunschliste der Unternehmer. In dem Artikel „Die Spaltung der Lohnabhängigen durch die Zurückdrängung der Kollektivverträge“ von Susanne Haslinger und Lukas Oberndorfer am 31. August 2016 beim blog.arbeit-wirtschaft.at wird dazu – ganz traditionell und treffend – festgehalten: „Auch wenn der Wirtschaftssprecher der FPÖ das Abgehen von branchenweiten Kollektivverträgen damit begründete, dass „das Klassendenken von früher“ nicht mehr zeitgemäß sei, beweist sein Vorschlag das Gegenteil. Bevor sich nämlich die Lohnabhängigen dieses Recht im 19. Jahrhundert erkämpften, standen sie in Lohnverhandlungen ungeschützt der Macht der Unternehmen gegenüber. Denn unter kapitalistischen Verhältnissen sind die einen gezwungen ihre Arbeit zu verkaufen, um sich das Leben leisten zu können (daher auch Lohnabhängige), während die Unternehmer über die betriebliche Infrastruktur und damit auch über die Bedingungen der Arbeit (Lohn, Arbeitszeit,…) verfügen…weiterlesen »
Statt Tarifvertrag Einzelverhandlung, wie im Mittelalter - auch in Österreich wollen die Rechten das so habenÄhnlich wie etwa die AfD in der BRD, positioniert sich auch die FPÖ in Österreich als Vorkämpfer des Kapitals: Die Zeit kollektiver Tarifverträge sei vorbei, meinte der FPÖ-Wirtschaftssprecher. weiterlesen »

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Seit 80 Tagen Streik bei Easy Jet in Malaga
80. Steriktag bei Easy Jet Malaga - die CGT am 30.8.2016Bereits im Mai hatte die Flughafengewerkschaft des Gewerkschaftsbundes CGT mit der Streikbewegung bei Easy Jet Handling in Malaga begonnen – es ging konkret um den Widerstand gegen drei Entlassungen, inzwischen sind es sieben, die aber im Zusammenhang standen und stehen mit einem ganzen Prozess, den das Unternehmen eingeleitet hatte, nämlich die Stammbelegschaft gegen Zeitarbeiter auszuwechseln. Immer wieder wurden Streiktage organisiert – und verschiedentlich auch unterbrochen, um letztlich ergebnislose Verhandlungen zu ermöglichen. In dem Artikel „Más de 80 días de huelga indefinida en Easyjet Málaga“ am 24. August 2016 bei La Información wird hervorgehoben, dass die Gewerkschaft betont, die habe alles versucht, um in vernünftige Verhandlungen zu kommen – ohne Erfolg, Easy Jet bleibe das einzige Unternehmen am Flughafen Malaga, das diese Auslagerungsstrategie weiter verfolge. Deswegen wurde jetzt der unbegrenzte Streik beschlossen und begonnen. Siehe dazu zwei weitere aktuelle Beiträge weiterlesen »
80. Steriktag bei Easy Jet Malaga - die CGT am 30.8.2016Bereits im Mai hatte die Flughafengewerkschaft des Gewerkschaftsbundes CGT mit der Streikbewegung bei Easy Jet Handling in Malaga begonnen – es ging konkret um den Widerstand gegen drei Entlassungen, inzwischen sind es weiterlesen »

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Die spanische Justiz verweigert SAT-Gewerkschafter Haftvergünstigungen: Verdacht auf Wiederholungstaten
Spanien: Soliplakat für Andres Bodalo (SAT) vom März 2016In einem normalen Verfahren müsste Andres Bodaló, seit Monaten im Gefängnis befindliches Vorstandsmitglied der alternativen andalusischen Gewerkschaft SAT inzwischen die im Vollzug üblichen Hafterleichterungen bekommen: Das wurde von der Justiz abgelehnt. Dabei geht es konkret um die Möglichkeit, während der Haftstrafe Freigang zu bekommen, was der Kollege beantragt hatte. In dem Artikel „ Jaén: Desestiman el tercer grado para Bódalo porque “no asume la gravedad de la conducta”“ am 29. August 2016 bei kaosenlared wird aus dem Urteil des Gerichts hervorgehoben, dass der zuständige Richter das Gesuch ablehnte, weil „der Häftling in seiner Haltung gegenüber dem Wachpersonal deutlich macht, dass er sein Vergehen nicht einsieht und die Gefahr von Wiederholungstaten“ bestehe. Bodalo war verurteilt worden, weil er bei einem sozialen Protest gegen die sozialdemokratische andalusische Regionalregierung einen Polizisten geschlagen haben soll. weiterlesen »
Spanien: Soliplakat für Andres Bodalo (SAT) vom März 2016In einem normalen Verfahren müsste Andres Bodaló, seit Monaten im Gefängnis befindliches Vorstandsmitglied der alternativen andalusischen Gewerkschaft SAT inzwischen die im Vollzug üblichen Hafterleichterungen bekommen: Das wurde von der Justiz abgelehnt. Dabei geht es konkret weiterlesen »

Für immer langes Wochenende: Immer mehr Studien weisen auf die ungesunden Kehrseiten ständigen Arbeitens hin. Es ist an der Zeit, auf alternative Lebensmodelle zu pochen
Wochen ohne Ende? Schluss jetzt!… Für einige Befürworter der Arbeitsmoral liegt der Weg zu Gesundheit und Glück in der Verewigung in der Arbeit und nicht in dessen Reduktion. Arbeit macht uns gesünder und glücklicher. So eine arbeitsbejahende Ideologie wird für die Legitimation von Sozialreformen eingesetzt. Damit werden die Arbeitslosen, unabhängig von deren Lohnsätzen und qualitativen Merkmalen, zur Arbeit gezwungen. Es bietet auch eine ideologische Barriere für den Fall, weniger Zeit bei der Arbeit verbringen zu wollen. Weniger zu arbeiten, wird als eine Bedrohung für unsere Gesundheit und unser Glück präsentiert – und nicht als eine Möglichkeit, diese zu verbessern. Dennoch ist die Idee, weniger zu arbeiten, nicht nur möglich, sondern auch die Grundlage für eine bessere Lebensqualität. Es ist ein Zeichen dafür, wie es dazu kam, dass wir Arbeit und dessen Einfluss in unserem Leben akzeptieren und wir diese Idee nicht sogleich begreifen. (…) Immer mehr Studien zeigen die Kosten der Verlängerung der Arbeitszeit für die Menschen auf. Dazu kommt noch eine schwindende körperliche und geistige Gesundheit. Lange Arbeitszeiten können das Risiko für einen Schlaganfall, koronare Herzerkrankungen und die Entwicklung von Typ-2 Diabetes erhöhen. (…) Damit wir ein drei- oder idealerweise viertägiges Wochenende erreichen – und genießen – können, bedarf es einer Gesellschaft, die die vorherrschende Arbeitsmoral untergräbt. Wir müssen die Idee, weniger zu arbeiten, als ein gut gelebtes Leben wahrnehmen. Wir müssen ein leben ablehnen, in dem Arbeit als Ein und Alles und das Ende allen Erlebens gilt. Genießen wir unsere freien Tage, solange wir können. Wir sollten es als eine Erinnerung an ein Leben ansehen, das machbar sein könnte – ein Leben, das wir zu erreichen versuchen, indem wir Lösungen finden, um die wirtschaftlichen und politischen Barrieren für weniger Arbeit zu überwinden.“ Beitrag von David Spencer bei der Freitag vom 30. August 2016 (der Beitrag erschien beim Netzpiloten Magazin am 29. August 2016) weiterlesen »
Wochen ohne Ende? Schluss jetzt!"... Für einige Befürworter der Arbeitsmoral liegt der Weg zu Gesundheit und Glück in der Verewigung in der Arbeit und nicht in dessen Reduktion. Arbeit macht uns gesünder und glücklicher. So eine arbeitsbejahende Ideologie wird für die Legitimation von weiterlesen »

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US-Gewerkschaften: Von Mitgliederrückgang, neuen Möglichkeiten und einer wichtigen Gewerkschaftswahl
Teilzeitbeschäftigte an US-Universitäten haben das Recht auf gewerkschaftliche OrganisierungDie Entwicklung der US-Gewerkschaften ist weitgehend bekannt: zusammen mit den massiven Ausgliederungen aus traditionellen Industriebetrieben, entweder ins (oft auch: benachbarte) Ausland oder in die eigenen, weitgehend „gewerkschaftsfreien“ Südstaaten ein massiver Rückgang der Mitgliedszahlen. Welche Auswirkungen – auf alle Beschäftigten – das hat, wird in den hier gesammelten Beiträgen ebenso deutlich, wie die Aktivitäten und Möglichkeiten der Organisierung in neuen Bereichen – und die Arbeit der Gewerkschaftsopposition, den Apparaten Leben einzuhauchen. Siehe dazu die aktuelle Umschau „US-Gewerkschaften am Kreuzweg?“ vom 01. September 2016 weiterlesen »
Teilzeitbeschäftigte an US-Universitäten haben das Recht auf gewerkschaftliche OrganisierungDie Entwicklung der US-Gewerkschaften ist weitgehend bekannt: zusammen mit den massiven Ausgliederungen aus traditionellen Industriebetrieben, entweder ins (oft auch: benachbarte) Ausland oder in die eigenen, weitgehend „gewerkschaftsfreien“ Südstaaten ein massiver Rückgang der Mitgliedszahlen. Welche Auswirkungen weiterlesen »

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Von der Geflügelfabrik zum Silicon Valley: Arbeitsbedingungen wie im Kapitalismus
Arbeitsbedingungen im Kapitalismus: Damals wie heute daselbe...Von der Arbeitswirklichkeit der vielen, meist jungen, Menschen, die im Silicon Valley der nächste Zuckerberg werden möchten und ihre Vorstellungen in der Wirklichkeit des Alltags dahin schwinden sehen, über jene die, bestimmt mit weniger sonnigen Vorstellungen, bei Logistik-Unternehmen wie UPS arbeiten müssen oder die Nissan-Belegschaft im Bundesstaat Mississipi, der grundlegende Rechte schlichtweg verweigert werden bis hin zu den Beschäftigten in Geflügel-Fabriken, die eine Horror-Geschichte nach der Anderen erzählen können, besser: müssen – die Arbeitsbedingungen in den verschiedenen Branchen der USA sind vor allen Dingen eines. Kapitalistisch nämlich, also zunehmend übler. Unsere kleine Rundschau in vier Beiträgen ist keineswegs spezifisch nur für die USA weiterlesen »
Arbeitsbedingungen im Kapitalismus: Damals wie heute daselbe...Von der Arbeitswirklichkeit der vielen, meist jungen, Menschen, die im Silicon Valley der nächste Zuckerberg werden möchten und ihre Vorstellungen in der Wirklichkeit des Alltags dahin schwinden sehen, über jene die, bestimmt mit weniger sonnigen Vorstellungen, bei weiterlesen »

Lebensgefährliche NESTLÉ-Produkte„Dem NESTLÉ Konzern wird vorgeworfen, bei der Lebensmittelproduktion internationale Standards zu ignorieren. Bereits im Jahr 2007 wurden die verantwortlichen Vorstände und Großaktionär_Innen des Lebensmittel-Multis von ethecon Stiftung Ethik & Ökonomie wegen Menschenrechtsverletzungen, Umweltzerstörung und Ausbeutung von Mensch und Umwelt mit dem Internationalen ethecon Black Planet Award geschmäht. Aktuell kritisiert ethecon den Schweizer Konzern für den Vertrieb gefährlicher Nahrungsmittel in Indien und den USA. (…) Diese Skandale reihen sich ein in die seit Jahren anhaltende Kritik an NESTLÈ: im wahrsten Sinn des Wortes tödliche Vermarktung von Baby-Nahrung, Monopolisierung von Trinkwasser, aggressive Durchsetzung von Gentechnik in Lebensmitteln. Aber auch Missachtung internationaler Standards, Ausbeutung von Arbeiter_Innen, selbst Mobbing von auf Umweltschutz und Sicherheit bedachten leitenden Angestellten…“ Medieninformation vom 31. August 2016 bei ethecon weiterlesen »
Lebensgefährliche NESTLÉ-Produkte"Dem NESTLÉ Konzern wird vorgeworfen, bei der Lebensmittelproduktion internationale Standards zu ignorieren. Bereits im Jahr 2007 wurden die verantwortlichen Vorstände und Großaktionär_Innen des Lebensmittel-Multis von ethecon Stiftung Ethik & Ökonomie wegen Menschenrechtsverletzungen, Umweltzerstörung und Ausbeutung von Mensch und Umwelt mit dem Internationalen weiterlesen »

Grafik zur Debatte um Arbeit 4.0. - fuer das LabourNet Germany erstellt durch T.S.Unter dem Titel »Industrie 4.0« wird eine Zeitenwende verkündet, die dem Namen nach nur die Industrie betrifft, aber in der Sache die ganze Art und Weise verändern soll, wie in Zukunft produziert und konsumiert wird. (…) Doch diesen potentiellen Wegfall von Arbeitsplätzen und die damit fortschreitende Verarmung als ein ungewolltes Nebenprodukt oder als »Schattenseite« der anrollenden Automatisierungswelle zu besprechen, ist ignorant. Denn es ist der Sinn der Sache, wenn Unternehmer ihre Produktionsprozesse derart digital aufrüsten, dass sie weitgehend autonom und automatisch abgewickelt werden können. Der damit erzielte Fortschritt besteht nicht darin, dass dann für Arbeiter immer weniger Aufwand anfällt, sondern darin, dass für Unternehmer der notwendige Einsatz von Geld für Arbeitskraft verringert wird. So sparen sie sich die Lohnkosten für den Lebensunterhalt der Beschäftigten, die nicht mehr gebraucht werden. (…) Die Frage nach den Chancen und Risiken der Digitalisierung »für unsere Gesellschaft« ist also längst beantwortet: Die »Industrie 4.0« ist eine Herausforderung für die maßgeblichen Subjekte der marktwirtschaftlichen Konkurrenz. Sie ist ein Mittel und eine Notwendigkeit für das Kapital und den Staat in ihrer jeweiligen Konkurrenz. Was das für die absolut unmaßgeblichen Leute bedeutet, die um die Zukunft ihrer jetzigen und zukünftigen Arbeitsplätze bangen, werden die dann – auch hier wie gehabt – rechtzeitig zu spüren bekommen.“ Beitrag von Theo Wentzke bei der jungen Welt vom 1. September 2016 weiterlesen »
Grafik zur Debatte um Arbeit 4.0. - fuer das LabourNet Germany erstellt durch T.S."Unter dem Titel »Industrie 4.0« wird eine Zeitenwende verkündet, die dem Namen nach nur die Industrie betrifft, aber in der Sache die ganze Art und Weise verändern soll, wie in weiterlesen »

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Gefängnisstreik in den USA: An einem Pfeiler dieser Gesellschaft rütteln
arton1285-85907Im Land, das den höchsten Prozentsatz an Gefangenen auf der Welt hat, ist die Zwangsarbeit in den (oft) von Privatunternehmen betriebenen Gefängnissen keine Randerscheinung, sondern einer der Grundpfeiler kapitalistischer Ausbeutung. Nachdem in den letzten Jahren immer wieder lokale und regionale Proteste in verschiedenen Bundesstaaten stattfanden, wird seit Jahresbeginn an der Vorbereitung eines landesweiten Streiks gegen die Zwangsarbeit gearbeitet – am 9. September 2016, dem 45. Jahrestag der Rebellion von Attica, als 30 protestierende Gefangene von der Polizei erschossen wurde – wie auch 9 Wärter, die sie als Geiseln genommen hatten, im Polizeiangriff getötet wurden. Siehe dazu einige aktuelle wie auch Hintergrundbeiträge weiterlesen »
arton1285-85907Im Land, das den höchsten Prozentsatz an Gefangenen auf der Welt hat, ist die Zwangsarbeit in den (oft) von Privatunternehmen betriebenen Gefängnissen keine Randerscheinung, sondern einer der Grundpfeiler kapitalistischer Ausbeutung. Nachdem in den letzten Jahren immer wieder lokale und regionale Proteste in verschiedenen weiterlesen »

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In der Schuhindustrie Chinas…
Inkota-Kampagne „Change Your Shoes“… arbeiten müssen, ist kein Vergnügen. Oftmals weniger noch, als anderswo. Die Dokumentation „Tricky Footwork-the struggle of labour rights in the Chinese shoe industry“ am 25. August 2016 beim Globalization Monitor vorgestellt, ist eine gemeinsame Publikation der Initiative „Change your shoes“, die aus 15 europäischen und 3 asiatischen Initiativen besteht. Im Jahr 2015 unternahmen sie Gespräche mit 47 ArbeiterInnen dreier verschiedener Schuhbetriebe der Provinz Guangdong (die nicht nur ohnehin ein Industriezentrum ist, sondern auch das Zentrum der Schuhindustrie), die über ihre Arbeits- und Lebensbedingungen berichteten. weiterlesen »
Inkota-Kampagne „Change Your Shoes“… arbeiten müssen, ist kein Vergnügen. Oftmals weniger noch, als anderswo. Die Dokumentation „Tricky Footwork-the struggle of labour rights in the Chinese shoe industry“ am 25. August 2016 beim Globalization Monitor weiterlesen »

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Eine Kampagne startet in Schweden: Gegen Privatisierung des Gesundheitssystems, für bessere Arbeitsbedingungen
In Schweden werden im August 2016 Krankenschwestern dringend gesucht - warum wohl?Einem Aufruf von 81 Einzelpersonen aus dem Gesundheitswesen folgend, werden am 4. September in über 20 schwedischen Städten Demonstrationen organisiert, die sich gegen die Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen richten, die für Personal und PatientInnen gleichermaßen gefährlich seien und einer Politik geschuldet die in die Richtung eines tiefgehenden Privatisierungsprozesses steuere. Wer diese Nachricht über den schwedischen Sprachraum hinaus verbreitete, waren die spanischen AktivistInnen im Gesundheitswesen (Marea Blanca), die diese großangelegte Basisaktion nahe liegender Weise massiv begrüßten. In dem Bericht „El grito de la sanidad sueca, es también nuestro“ am 31. August 2016 bei kaosenlared werden die parallelen Interessen der Aktiven dieser Proteste in beiden Ländern unterstrichen. Die Aktion in Schweden richtet sich insbesondere gegen die Bettenstreichungen bei gleichzeitiger Ausdehnung der Schichtzeiten – und gegen eine ganze gesellschaftliche Logik, die das Betreiben der Gesundheitseinrichtungen als mathematisch-finanzielles Problem, also unmenschlich, angehe. Siehe dazu auch – sofern der Sprache mächtig – den schwedischen Originaltext des Aufrufs weiterlesen »
In Schweden werden im August 2016 Krankenschwestern dringend gesucht - warum wohl?Einem Aufruf von 81 Einzelpersonen aus dem Gesundheitswesen folgend, werden am 4. September 2016 in über 20 schwedischen Städten Demonstrationen organisiert, die sich gegen die Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen richten, die für weiterlesen »

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