- Afghanistan
- Afrika
- Ägypten
- Albanien
- Algerien
- Angola
- Antigua
- Äquatorialguinea
- Arabien - Arabische Welt
- Argentinien
- Armenien
- Aruba
- Aserbaidschan
- Asien
- Äthiopien
- Australien
- Bahamas
- Bahrain
- Bangladesch
- Barbados
- Belarus (Weißrussland)
- Belgien
- Belize
- Benin
- Bhutan
- Bolivien
- Bosnien-Herzegowina
- Botswana
- Brasilien
- Bulgarien
- Burkina Faso
- Burundi
- Chile
- China
- Costa Rica
- Dänemark
- Dominica
- Dominikanische Republik
- Dschibuti
- Ecuador
- El Salvador
- Elfenbeinküste
- Eritrea
- Estland
- Europa
- Fidschi
- Finnland
- Frankreich
- Gabun
- Gambia
- Georgien
- Germany
- Ghana
- Grenada
- Griechenland
- Großbritannien
- Guatemala
- Guinea
- Guinea-Bissau
- Guyana
- Haiti
- Honduras
- Indien
- Indonesien
- Irak
- Iran
- Irland
- Island
- Israel
- Italien
- Japan
- Jemen
- Jordanien
- Kambodscha
- Kamerun
- Kanada
- Kap Verde
- Kasachstan
- Katar
- Kenia
- Kirgisistan
- Kolumbien
- Kongo (Demokratische Republik)
- Kongo (Republik)
- Korea - Volksdemokratische Republik
- Kosovo
- Kroatien
- Kuba
- Kuwait
- Laos
- Latein- und Zentralamerika
- Lesotho
- Lettland
- Libanon
- Liberia
- Libyen
- Liechtenstein
- Litauen
- Luxemburg
- Madagaskar
- Malaysia
- Malediven
- Mali
- Malta
- Marokko
- Mauretanien
- Mauritius
- Mexiko
- Moldawien / Republik Moldau
- Mongolei
- Montenegro
- Mosambik
- Myanmar
- Namibia
- Nauru
- Nepal
- Neuseeland
- Nicaragua
- Niederlande
- Niger
- Nigeria
- Nordmazedonien
- Norwegen
- Oman
- Österreich
- Pakistan
- Palästinensische Gebiete - Westbank und Gaza
- Palau
- Panama
- Papua-Neuguinea
- Paraguay
- Peru
- Philippinen
- Polen
- Portugal
- Ruanda
- Rumänien
- Russland
- Salomonen
- Sambia
- Sankt Lucia
- São Tomé und Principe
- Saudi-Arabien
- Schweden
- Senegal
- Serbien
- Sierra Leone
- Simbabwe
- Singapur
- Slowakei
- Slowenien
- Somalia
- Spanien
- Sri Lanka
- Südafrika
- Sudan
- Südkorea
- Südsudan
- Suriname
- Swasiland/Eswatini
- Syrien
- Tadschikistan
- Taiwan
- Tansania
- Thailand
- Timor-Leste
- Togo
- Trinidad und Tobago
- Tschad
- Tschechien
- Tunesien
- Türkei
- Turkmenistan
- Uganda
- Ukraine
- Ungarn
- Uruguay
- USA
- Usbekistan
- Vanuatu
- Venezuela
- Vereinigte Arabische Emirate
- Vietnam
- Westsahara - Demokratische Arabische Republik Sahara
- Zentralafrikanische Republik
- Zypern
- Afghanistan
- Afrika
- Ägypten
- Albanien
- Algerien
- Angola
- Antigua
- Äquatorialguinea
- Arabien - Arabische Welt
- Argentinien
- Armenien
- Aruba
- Aserbaidschan
- Asien
- Äthiopien
- Australien
- Bahamas
- Bahrain
- Bangladesch
- Barbados
- Belarus (Weißrussland)
- Belgien
- Belize
- Benin
- Bhutan
- Bolivien
- Bosnien-Herzegowina
- Botswana
- Brasilien
- Bulgarien
- Burkina Faso
- Burundi
- Chile
- China
- Costa Rica
- Dänemark
- Dominica
- Dominikanische Republik
- Dschibuti
- Ecuador
- El Salvador
- Elfenbeinküste
- Eritrea
- Estland
- Europa
- Fidschi
- Finnland
- Frankreich
- Gabun
- Gambia
- Georgien
- Germany
- Ghana
- Grenada
- Griechenland
- Großbritannien
- Guatemala
- Guinea
- Guinea-Bissau
- Guyana
- Haiti
- Honduras
- Indien
- Indonesien
- Irak
- Iran
- Irland
- Island
- Israel
- Italien
- Japan
- Jemen
- Jordanien
- Kambodscha
- Kamerun
- Kanada
- Kap Verde
- Kasachstan
- Katar
- Kenia
- Kirgisistan
- Kolumbien
- Kongo (Demokratische Republik)
- Kongo (Republik)
- Korea - Volksdemokratische Republik
- Kosovo
- Kroatien
- Kuba
- Kuwait
- Laos
- Latein- und Zentralamerika
- Lesotho
- Lettland
- Libanon
- Liberia
- Libyen
- Liechtenstein
- Litauen
- Luxemburg
- Madagaskar
- Malaysia
- Malediven
- Mali
- Malta
- Marokko
- Mauretanien
- Mauritius
- Mexiko
- Moldawien / Republik Moldau
- Mongolei
- Montenegro
- Mosambik
- Myanmar
- Namibia
- Nauru
- Nepal
- Neuseeland
- Nicaragua
- Niederlande
- Niger
- Nigeria
- Nordmazedonien
- Norwegen
- Oman
- Österreich
- Pakistan
- Palästinensische Gebiete - Westbank und Gaza
- Palau
- Panama
- Papua-Neuguinea
- Paraguay
- Peru
- Philippinen
- Polen
- Portugal
- Ruanda
- Rumänien
- Russland
- Salomonen
- Sambia
- Sankt Lucia
- São Tomé und Principe
- Saudi-Arabien
- Schweden
- Senegal
- Serbien
- Sierra Leone
- Simbabwe
- Singapur
- Slowakei
- Slowenien
- Somalia
- Spanien
- Sri Lanka
- Südafrika
- Sudan
- Südkorea
- Südsudan
- Suriname
- Swasiland/Eswatini
- Syrien
- Tadschikistan
- Taiwan
- Tansania
- Thailand
- Timor-Leste
- Togo
- Trinidad und Tobago
- Tschad
- Tschechien
- Tunesien
- Türkei
- Turkmenistan
- Uganda
- Ukraine
- Ungarn
- Uruguay
- USA
- Usbekistan
- Vanuatu
- Venezuela
- Vereinigte Arabische Emirate
- Vietnam
- Westsahara - Demokratische Arabische Republik Sahara
- Zentralafrikanische Republik
- Zypern
- Afghanistan
- Afrika
- Ägypten
- Albanien
- Algerien
- Angola
- Antigua
- Äquatorialguinea
- Arabien - Arabische Welt
- Argentinien
- Armenien
- Aruba
- Aserbaidschan
- Asien
- Äthiopien
- Australien
- Bahamas
- Bahrain
- Bangladesch
- Barbados
- Belarus (Weißrussland)
- Belgien
- Belize
- Benin
- Bhutan
- Bolivien
- Bosnien-Herzegowina
- Botswana
- Brasilien
- Bulgarien
- Burkina Faso
- Burundi
- Chile
- China
- Costa Rica
- Dänemark
- Dominica
- Dominikanische Republik
- Dschibuti
- Ecuador
- El Salvador
- Elfenbeinküste
- Eritrea
- Estland
- Europa
- Fidschi
- Finnland
- Frankreich
- Gabun
- Gambia
- Georgien
- Germany
- Ghana
- Grenada
- Griechenland
- Großbritannien
- Guatemala
- Guinea
- Guinea-Bissau
- Guyana
- Haiti
- Honduras
- Indien
- Indonesien
- Irak
- Iran
- Irland
- Island
- Israel
- Italien
- Japan
- Jemen
- Jordanien
- Kambodscha
- Kamerun
- Kanada
- Kap Verde
- Kasachstan
- Katar
- Kenia
- Kirgisistan
- Kolumbien
- Kongo (Demokratische Republik)
- Kongo (Republik)
- Korea - Volksdemokratische Republik
- Kosovo
- Kroatien
- Kuba
- Kuwait
- Laos
- Latein- und Zentralamerika
- Lesotho
- Lettland
- Libanon
- Liberia
- Libyen
- Liechtenstein
- Litauen
- Luxemburg
- Madagaskar
- Malaysia
- Malediven
- Mali
- Malta
- Marokko
- Mauretanien
- Mauritius
- Mexiko
- Moldawien / Republik Moldau
- Mongolei
- Montenegro
- Mosambik
- Myanmar
- Namibia
- Nauru
- Nepal
- Neuseeland
- Nicaragua
- Niederlande
- Niger
- Nigeria
- Nordmazedonien
- Norwegen
- Oman
- Österreich
- Pakistan
- Palästinensische Gebiete - Westbank und Gaza
- Palau
- Panama
- Papua-Neuguinea
- Paraguay
- Peru
- Philippinen
- Polen
- Portugal
- Ruanda
- Rumänien
- Russland
- Salomonen
- Sambia
- Sankt Lucia
- São Tomé und Principe
- Saudi-Arabien
- Schweden
- Senegal
- Serbien
- Sierra Leone
- Simbabwe
- Singapur
- Slowakei
- Slowenien
- Somalia
- Spanien
- Sri Lanka
- Südafrika
- Sudan
- Südkorea
- Südsudan
- Suriname
- Swasiland/Eswatini
- Syrien
- Tadschikistan
- Taiwan
- Tansania
- Thailand
- Timor-Leste
- Togo
- Trinidad und Tobago
- Tschad
- Tschechien
- Tunesien
- Türkei
- Turkmenistan
- Uganda
- Ukraine
- Ungarn
- Uruguay
- USA
- Usbekistan
- Vanuatu
- Venezuela
- Vereinigte Arabische Emirate
- Vietnam
- Westsahara - Demokratische Arabische Republik Sahara
- Zentralafrikanische Republik
- Zypern
«Keine 10-Millionen-Schweiz»: Die «Nachhaltigkeitsinitiative» (besser: Chaos-Initiative) der SVP will Gitterstäbe um die Schweiz errichten – mit drastischen Folgen auch für die „Insassen“
Dossier
„Am 14. Juni stimmt die Schweiz über eine Initiative ab, die die SVP «Nachhaltigkeitsinitiative» nennt. Sie will die Zahl der ständigen Wohnbevölkerung in der Schweiz auf 10 Millionen Personen begrenzen. Schon ab 9,5 Millionen muss der Bundesrat Massnahmen ergreifen. Erst muss er das Asylrecht aussetzen, dann völkerrechtliche Abkommen aufkünden. Danach muss er die Personenfreizügigkeit mit der EU beenden. So steht es eins zu eins im Initiativtext, der so ausführlich ist, dass er keinen Spielraum bei der Umsetzung lässt. Das Parteiprogramm der SVP wird in die Verfassung gemeisselt. Derzeit steht der Zähler bei 9,1 Millionen Einwohner:innen. In wenigen Jahren schon würde die Katastrophe Realität. (…) Die SVP will Gitterstäbe um die Schweiz errichten. Und sie damit auch in ein Gefängnis für uns alle verwandeln, die hier leben…“ Aus dem Manifest gegen die SVP-Schweiz
„10 Millionen Mal Nein zur SVP-Schweiz“ mit weiteren Informationen, siehe auch hier einige weitere:
- 55 Prozent Nein zur 10 Millionen-Initiative am 14. Juni 2026: Ein Feiertag der offenen Schweiz? „Wilkommen sind wir trotzdem nicht“!

- Wilkommen sind wir trotzdem nicht

„Die Schweizer Stimmbevölkerung hat über den Bevölkerungsdeckel der SVP entschieden. Die Initiative gibt den Schweizer*innen das Recht, uns migrantisierte Personen mal wieder öffentlich und lautstark zu hassen – und das ganz unabhängig vom Resultat der Abstimmung. (…)
Dieser Text erscheint am Montag nach der Abstimmung. Ich schreibe ihn eine Woche vorher. Was das Ergebnis ist, spielt für mich keine Rolle. Bei einem Sieg der Initiative haben die weissen Ideen der Menschlichkeit einmal mehr gesiegt. Die Gutmenschen haben versagt. Wenn die Initiative verliert, feiern die Linksliberalen ihren antirassistischen Sieg, obwohl wir für sie nur Arbeitskräfte sind. Sie würden sich in ihrer Gegenkampagne bestärkt fühlen, die uns zu Humankapital statt zu Menschen macht. Jede Kritik wäre vergessen.
Ich wusste schon seit Monaten, dass diese Initiative kommen würde. Seit Monaten weiss ich, dass der Abstimmungskampf schlimm werden wird. Ich kenne keine Schweiz ohne solche Kampagnen. Keine Schweiz, in der ich mich nicht für meine blosse Anwesenheit bedanken muss. Keine Schweiz, die mich als ihre Bürgerin sieht. Und doch treffen mich diese Initiative und ihre Gegenkampagne viel tiefer als erwartet. Als hätte sie genau das erreicht, was sie wollte.
Seit Wochen bin ich freundlicher auf der Strasse und begrüsse jede Person, die mich ansieht. Ich überlege mir dreimal, was ich anziehe und wie viel Platz ich einnehme. So haben sich auch meine Eltern gefühlt, als sie in die Schweiz kamen, und so haben sie mich erzogen. Ich soll auf keinen Fall Aufmerksamkeit erregen, sondern einfach für mich selbst sorgen. Ihnen gefiel es gar nicht, dass ich mich in der Schule immer wieder für andere einsetzte. Sie hatten Angst, dass ich am Ende wieder die Schuld für alles tragen würde…“ Artikel von Swassthi Sivasanmukanatha Sarma am 15.06.2026 bei Das Lamm
- 14. Juni 2026: Ein Feiertag der offenen Schweiz
„Die Ablehnung der 10 Millionen-Initiative entlarvt die Fiktionen der SVP – und zeigt, dass eine hochmobilisierte Rechte gestoppt werden kann.
Es ist kein knappes Resultat, wie SVP-Nationalrat Thomas Matter im Vorfeld fabulierte, als SRF am heutigen Sonntag die ersten Ergebnisse zur Abstimmung über die «10-Millionen-Schweiz» präsentiert: 55 Prozent Nein sind eine Absage. An einen Bevölkerungsdeckel und an die flächendeckende Entrechtung von Migrant:innen. An eine Schweiz, die nach den Regeln der SVP zu funktionieren hat. In dieser Deutlichkeit liegt eine Klärung: Die Stimmungsbilder, die die SVP in den letzten Monaten erzeugt hat und die medial multipliziert wurden, haben mit den erlebten Realitäten in der Schweiz nur wenig zu tun.
Fiktionen wurden diesen Sonntag entlarvt. Etwa jene vom «Dichtestress». Ausgerechnet dort, wo er am grössten sein müsste, etwa in Basel, sagten die Abstimmenden auf überschäumende Weise Nein. Vom Rathaus bis hoch in die Freie Strasse standen an diesem Sonntagmorgen noch hunderte Menschen, um an der Urne ihre Stimme abzugeben. Dass 73,5 Prozent in Basel-Stadt die Initiative ablehnten ist ein gewaltiges Zeichen an die SVP und all jene, die Migrant:innen für alle möglichen Probleme verantwortlich machen.
55 Prozent Nein sind auch eine Ansage: Dass eine hochmobilisierte Rechte gestoppt werden kann. Schon der Abstimmungskampf zeigte, wie die offene Schweiz unterschätzt wird. Unbesiegbar sei diese Initiative, raunten gestandene Bundeshausjournalist:innen. Teuflisch clever die Verbindung von Wachstumsskepsis und rechter Zuwanderungskritik. Äusserst geschickt die Doppelstrategie der SVP-Kampagne, mit säuselnder Harmlosigkeit auf Wiesen und Weiden dafür zu werben, «zu bewahren, was wir lieben», und auf den sozialen Medien zugleich «gegen das Gesindel in Trainerhosen» zu hetzen. Verfangen hat all das letztlich nicht. (…)
Besser mobilisiert hat am Schluss die Gegenseite. Nicht die bürgerliche Mitte, die sich in der Migrationspolitik so eng an die SVP gekettet hat, dass sie sich im entscheidenden Moment nicht glaubhaft distanzieren konnte. Sondern die linken Parteien und Organisationen. Auch SP-Bundesrat Beat Jans, der mit grossem Fleiss, luzide und deutlich vor den Folgen dieser Initiative gewarnt hat. Vor allem aber Menschen aus allen Ecken der Gesellschaft, die sich in den letzten Wochen myriadenhaft engagiert haben. Darunter Comedians, Schauspieler:innen, Sportlerinnen, die sich exponierten und ihre Bekanntschaft nutzten, um für ein Nein zu werben. Und viele andere, die sich dem WOZ-Manifest gegen eine SVP-Schweiz angeschlossen und sich geweigert haben, ihre Lebensrealität in ein Zerrbild zu pressen…“ Kommentar im Blog der WoZ
, siehe weitere Abstimmungskommentare bei der WoZ 
- Nein zu Abschottung, Fremdenfeindlichkeit und Saisonnierstatut: Die Arbeitnehmenden brauchen echte Lösungen für ihre Probleme
„Mit der Ablehnung der SVP-Initiative hat die Schweizer Stimmbevölkerung Nein zu Abschottung und Fremdenfeindlichkeit gesagt. Das Nein stellt klar: Die Schweizer Bevölkerung will keinen Rückschritt in düstere Zeiten mit Saisonnierstatut und Menschen ohne Rechte. Mit dem Nein kann die Politik aber nicht zur Tagesordnung übergehen. Die Arbeitnehmenden in der Schweiz haben zahlreiche Probleme: die ungenügende Lohnentwicklung, die hohe Erwerbslosigkeit, die Diskriminierung der älteren Arbeitnehmenden und das Fehlen bezahlbarer Wohnungen. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund SGB fordert entsprechende Gegenmassnahmen. (…)
Der erste Schritt ist die Umsetzung der Pflegeinitiative. Die bisherigen Beschlüsse des Parlamentes reichen nicht: Der SGB fordert eine wirksame Senkung der Arbeitsbelastung und der Arbeitszeiten, damit mehr Pflegefachpersonen im Beruf bleiben. Weiter fordert der SGB eine echte Unterstützung bei der Stellensuche sowie einen besseren Kündigungsschutz – vor allem für langjährige ältere Arbeitnehmende. Er fordert vom Bundesrat gemeinsam mit den Gewerkschaften und den Sozialpartnern konkrete Verbesserungen auszuarbeiten. Bei den Bilateralen III erwartet der SGB, dass das Parlament das sozialpartnerschaftliche Lohnschutzpaket übernimmt. Ohne dieses Paket wird sich der Schutz vor Dumping verschlechtern.“ Medienmitteilung des SGB vom 14. Juni 2026
- Wilkommen sind wir trotzdem nicht
- Von Trin-Digg über Dübendorf bis Basel: Am kommenden Wochenende werden quer durchs Land mehr als fünfzig Feste gegen die SVP-Initiative gefeiert
„… Unter dem Motto «Feiern wir die Gastfreundschaft! Damit es sie noch lange gibt» kommt es quer durchs Land zu Treffen und Begegnungen, an denen über die Initiative gesprochen und vor allem dagegen gefeiert wird: Im bündnerischen Trin-Digg gibt es auf dem Dorfplatz einen Apéro zur Feier der gastfreundlichen Schweiz, in der Zürcher Agglogemeinde Dübendorf wird zum Kaffeeklatsch vor dem City Center geladen, im Basler Margarethenpark ein Kubb-Turnier ausgetragen. In Zürich zieht die feministische Marchingband über die Hardbrücke und spielt ein Ständchen für die Solidarität.
Der ganze Reigen startet am Freitag in der Früh am Bahnhof Bern: Um 6.15 Uhr wollen sich dort Wagemutige zu einer «Anti-Dichtestress-Velotour» treffen, die über Grimsel, Furka und Susten führt. Überhaupt sind schon die Titel der Veranstaltungen häufig gut gelaunte Gedichte gegen die dumpfe SVP-Ausgrenzung. «Spring rein und stimm Nein» ist das Motto in Horgen am Zürichsee, «Aarestrand gegen Angstzustand» heisst es in Bern, während die Feier auf einer Dachterrasse in Luzern unter dem Motto «Frischluft gegen den verordneten SVP-Mief» steht. (…)
Wie wichtig die Schlussmobilisierung in den noch verbleibenden Tagen bis zur Abstimmung am 14. Juni sein wird, zeigen die aktuellen Umfragen von Tamedia und der SRG: Das Nein-Lager liegt erstmals leicht vorne. Gemäss Tamedia wollen 52 Prozent Nein stimmen und 47 Prozent Ja, bei der SRG ist das Verhältnis 52 Prozent Nein zu 45 Prozent Ja. Der Nein-Anteil hat bei linken Wähler:innen noch einmal zugenommen, endlich bröckelt auch die bürgerliche Mitte, die Frauen wollen mehrheitlich mit Nein stimmen, die Agglomerationsgemeinden sind vom Ja ins Nein gekippt. Allerdings sind Umfragen, gerade bei Abstimmungen zum Thema Migration, mit Vorsicht zu bewerten. Und am Ende zählt nur das Schlussresultat…“ Redaktionsbeitrag in der WoZ vom 4. Juni 2026
samt der Liste der 10 Millionen × Nein Feste - »10-Millionen-Schweiz«: Mauern gegen die Polykrise
„… Das vermeintliche Paradox liegt darin, dass kaum ein Land Europas von der europäischen Einigung und dem europäischen Binnenmarkt derart stark profitiert wie die Schweiz. Sie liegt geografisch im Herzen des Kontinents und ihr Standortmodell zielt dank niedriger Steuern, hohem Bildungsniveau und gut ausgebauter Infrastruktur darauf, die Vorteile des Binnenmarktes optimal zu nutzen. Außerdem ist die Schweiz weder Teil des Europäischen Wirtschaftsraums noch EU-Mitglied und kommt deshalb vergleichsweise billig zu ihrem Marktzugang. So lagen die schweizerischen Beiträge an die Kohäsionsfonds für den Infrastrukturaufbau in neuen EU-Mitgliedsländern immer deutlich unter den Beiträgen anderer Nettozahler.
Zudem sind der öffentliche Dienst und viele Branchen auf die Arbeitskräfte aus Europa angewiesen: Über 70 Prozent der Neuzulassungen bei Ärzt:innen gehen an Personen, die mindestens einen Teil ihrer Ausbildung im Ausland absolviert haben, in vielen Branchen arbeiten zur Hälfte oder mehr Menschen aus dem Ausland. Jede dritte Erwerbsarbeitsstunde wird von einer Migrantin oder einem Migranten geleistet. Bereits heute herrscht akuter Arbeitskräftemangel, die Prognosen sind noch dramatischer. In wenigen Jahren werden der Schweiz 30 000 Pflegende fehlen – ein Bedarf, den ein so kleines Land niemals ohne Zuwanderung abdecken kann.
Die SVP jedoch stellt sich nicht nur gegen Zuwanderung, sondern auch gegen den Ausbau der öffentlichen Infrastrukturen (mit Ausnahme von Autobahnen) sowie gegen den Schutz vor Missbrauch im Wohnungs- und Arbeitsmarkt. Zuwanderung dient ihr innerhalb eines reaktionären Weltbildes als Chiffre für die Ursachen wie für die Folgen der multiplen Krise. Auch die neue Volksinitiative ist der Versuch, das bekannte rechte Erklärungsmuster an unser Katastrophenzeitalter anzupassen. Diese Debatte könnte über die Schweiz hinaus von Bedeutung sein, denn was die SVP im Labor der halbdirekten eidgenössischen Demokratie ausprobiert, findet sich später sehr oft in der Programmatik anderer Rechtsparteien wie AfD oder Reform UK wieder. (…)
In diesem Sinne wäre die Wiedereinführung einer Migrationspolitik, die durch bürokratische Kontingente gesteuert würde, statt auf Personenfreizügigkeit zu basieren, auch eine Form der Rehierarchisierung der Arbeitswelt und der Gesellschaft gegen alles, was zu sanft und zu »woke« sei. Die Kampagne zur Volksinitiative wird nicht zufällig von einer Rhetorik der Härte begleitet, gerade gegen Bezieher:innen von Sozialleistungen. Kommen sollen nach Vorstellung der SVP künftig nur jene, die ökonomisch nützlich sind, und bleiben sollen sie auch nur so lange, wie sie nützlich sind. Das schlägt die Brücke zu Teilen der liberalen und christdemokratischen Elite, für die dieser ökonomische Nützlichkeitsdarwinismus sehr wohl anschlussfähig ist. Das Versprechen, gesellschaftliche Hierarchien wenn nötig mit Härte und Gewalt wiederherzustellen scheint ein zentrales Verbindungsmoment einer patriarchalen und fremdenfeindlichen Allianz zu sein. (…)
Und so ist der Ausgang der Abstimmung tatsächlich offen. Aber selbst bei einem Nein wird sich das grundlegende Problem nicht auflösen. Das Angebot der Neuen Rechten lautet angesichts der kommenden Katastrophen »Prekäres Überleben der wenigen«. Für dieses Überleben muss man bereit sein, Opfer zu bringen, aber man steht immer noch besser da als andere. Ein progressives Gegenangebot kann nur in einer konkreten Politik für das gute Leben für alle bestehen. Wie könnte diese aussehen?
Drei Aufgaben für die Linke
Erstens gilt es, konsequent für die Handlungsfähigkeit der Politik einzustehen. Unter dem Druck des Rechtsrucks muss die Linke zunehmend die Institutionen des Rechtsstaates und der liberalen Demokratie verteidigen. Allerdings darf sie dabei nicht stehen bleiben, denn das Unbehagen am Status quo ist so weit verbreitet wie berechtigt. Es muss uns gelingen, eine glaubwürdige Perspektive solidarischen Lebens und Wirtschaftens jenseits des progressiven Neoliberalismus (Nancy Fraser) zu entwickeln. Dafür muss das Dogma der Marktgesellschaft überwunden werden: Die Linke muss konsequent für die Deckung der Grundbedürfnisse – Wohnen, Mobilität, Bildung, Gesundheit – als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge eintreten, in der Schweiz Service public genannt.
Zweitens müssen wir den Verteilungskampf vom Kopf auf die Füße stellen. (…)
Eine linke Antwort muss sich konsequent der Verteidigung der Vielfalt verpflichten. Natürlich gehört es auch zum legitimen Repertoire politischer Argumentation, im Zusammenhang mit der Migrationspolitik auf die demografische Realität westeuropäischer Gesellschaften zu verweisen. Aber in diesem Nützlichkeitskalkül darf sich linke Politik nicht erschöpfen, sondern sie muss sich konsequent einem an den Menschenrechten orientierten, emanzipatorischen Imperativ verpflichten.“ Artikel von Cédric Wermuth in den Blättern vom Juni 2026
- Initiative „Keine-10-Millionen-Schweiz“: Ein Anlauf in den „nachhaltigen“ Rechtsextremismus
„In der Schweiz wird am 14. Juni über eine Initiative der SVP abgestimmt. Die „Keine 10-Millionen-Schweiz“ soll die die Wohnbevölkerung der Schweiz begrenzen. Es ist ein Schritt, Nachhaltigkeit, Klima und Rechtsextremismus miteinander zu verbinden. Natascha Strobl analysiert…“ Artikel von Natascha Strobl vom 02. Juni 2026 in moment.at
- So führt die SVP die Bevölkerung hinters Licht: Der grosse Faktencheck zur Abstimmung vom 14. Juni
„Die SVP verspricht: weniger Ausländer, mehr Wohlstand für alle. Das Gegenteil ist wahr. Wer Ja zur «Nachhaltigkeitsinitiative» stimmt, stimmt für tiefere Löhne, tiefere Renten, höhere Krankenkassenprämien und mindestens so teure Mieten wie heute. Die Initiative will nicht weniger Menschen in der Schweiz, sie will mehr Menschen mit weniger Rechten. Rechtlose Arbeitende aber drücken (unfreiwillig) die Löhne aller Beschäftigten nach unten. (…) Die Chaosinitiative will die Personenfreizügigkeit kündigen und damit die flankierenden Massnahmen (FlaM) zum Lohnschutz abschaffen. Das ist das erklärte Ziel der SVP. Weil die flankierenden Massnahmen zwar nicht perfekt sind, aber die Löhne in der Schweiz schützen. Die FlaM sind keine Symbolpolitik, sie sind wirksam: Tripartite Kommissionen und paritätische Vollzugsorgane überprüfen jährlich bei Zehntausenden Betrieben und Arbeitenden, ob korrekte Löhne bezahlt werden und das Arbeitsgesetz eingehalten wird. Kontrolliert werden Entsandte aus EU-Ländern ebenso wie Angestellte von Schweizer Firmen in besonders lohnsensiblen Branchen wie Bau, Gastgewerbe und Reinigung…“ Faktencheck von Clemens Studer vom 21. Mai 2026 in der Work
- «10-Millionen-Schweiz»: Bei Verstand gegengelesen
„Zwei Monate dauert es noch, bis über die SVP-Initiative zur «10-Millionen-Schweiz» abgestimmt wird. Vor einem Chaos warnen die Gegner:innen bereits, während die SVP die Rückkehr in eine Schweizer Idylle verspricht, die es nie gegeben hat. Um einen klaren Kopf zu bewahren, ist es wie immer lohnend, kurz den Initiativtext zu studieren. Hier eine kleine Lesehilfe, welches Ungemach bei einer Annahme am 14. Juni drohte. (…)
Dieser beginnt mit dem Satz: «Die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz darf zehn Millionen Menschen vor dem Jahr 2050 nicht überschreiten.» Tönt lapidar, ist aber einmalig. Welche Gesellschaft hat sich in der Geschichte ohne Not selbst beschränkt? Vergleiche lassen sich allenfalls mit der Einkindpolitik von China ziehen – und noch mit der DDR unter umgekehrten Vorzeichen: Durfte aus dem Mauerstaat kaum mehr einer raus, dürfte in die Schweiz kaum mehr eine dauerhaft hinein.
Als Nächstes wird festgelegt, dass der «Grenzwert» der zehn Millionen jährlich um den «Geburtenüberschuss» angepasst werden kann. Hier klingt das bevölkerungspolitische Vokabular der Ecopopper:innen an, die den Initiativtext mitgeprägt haben. Schweizer:innen dürfen weiterhin so viele Kinder in die Welt setzen, wie sie wollen – die Bevölkerungszahl soll durch Migrationsabwehr gesteuert werden. Schuld am Wachstum, man merkts und ist verstimmt, sind einzig die Ausländer:innen… “ Leitartikel von Kaspar Surber in der WoZ vom 9. April 2026
, siehe auch:
- Migrationspolitik: Wolfsberger Fantasien
„Wie denken rechte, marktradikale Kreise über Zuwanderung? Ein der WOZ zugespieltes Papier aus dem Umfeld von Exbanker Konrad Hummler gibt Einblick – und lässt erahnen, was auf uns zukommt, sollte die SVP-Begrenzungsinitiative angenommen werden…“ Artikel von Sarah Schmalz und Daria Wild in der WoZ vom 9. April 2026
- Migrationspolitik: Wolfsberger Fantasien
- [SGB] Bilaterale kündigen, Kaufkraft schwächen? NEIN zur SVP-Chaos-Initiative . Gewerkschaften und linke Parteien lancieren Abstimmungskampagne
„Die extreme Chaos-Initiative erzwingt die Kündigung der bilateralen Verträge mit der EU. Der extreme Plan der SVP greift bereits, wenn die Schweiz 9,5 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner erreicht, was einem Bevölkerungswachstum von bloss 4 Prozent entspricht. Der starre Bevölkerungsdeckel ist ein massiver Angriff auf die Kaufkraft der arbeitenden Bevölkerung. Die drohende Rezession führt zur Vernichtung von Arbeitsplätzen sowie zu tieferen Löhnen und Renten. Ohne Bilaterale fällt auch der Lohnschutz weg. Fehlende Lohnkontrollen öffnen Tür und Tor für Lohndumping. Die Initiative kommt zu einem brandgefährlichen Zeitpunkt: In einer Welt, die von Unsicherheit und Kriegen geprägt ist, wäre es fahrlässig, die stabilste und wichtigste Partnerschaft der Schweiz zu zerstören. Gewerkschaften und linke Parteien mobilisieren deshalb mit einer breiten und sichtbaren Kampagne
gegen diese schädliche Initiative.
Gerade in Zeiten globaler Unsicherheit braucht die Schweiz stabile Beziehungen zu Europa und verlässliche Rechte für Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen, Freundinnen und Freunde sowie Nachbarinnen und Nachbarn. Bei einem Ja zur Chaos-Initiative werden die 1,5 Millionen EU-Bürgerinnen und Bürger, die hier leben, zu Menschen zweiter Klasse. Sie müssten jederzeit damit rechnen, dass ihre Kinder oder Partnerinnen und Partner ausgewiesen werden, und auch ihr eigener Aufenthaltsstatus würde prekärer. Doch nur dank ihrer Arbeit funktioniert unser Land, zum Beispiel in der Pflege, auf dem Bau oder in der Gastronomie. (…)
Gewerkschaften, SP und Grüne stellen sich diesem Angriff gemeinsam entgegen. Sie setzen auf eine breite Mobilisierung in der ganzen Schweiz mit Kampagnenarbeit, öffentlichen Aktionen und Präsenz in den Betrieben. Diese Initiative würde der arbeitenden Bevölkerung und den Rentnerinnen und Rentnern massiv schaden…“ SGB-Medienmitteilung vom 27. März 2026
- Siehe ebd. vom 16. März 2026: Nein zur SVP-Chaos-Initiative: Jobs und Löhne verteidigen
. Redebeitrag von SGB-Präsident Pierre-Yves Maillard an der Medienkonferenz von Bundesrat und Sozialpartnern
- Siehe ebd. vom 16. März 2026: Nein zur SVP-Chaos-Initiative: Jobs und Löhne verteidigen
- «Diese Initiative hat einen hohen Preis: tiefere Löhne und tiefere Renten»
„Am 14. Juni stimmt die Schweiz über die sogenannte «Nachhaltigkeitsinitiative» der SVP ab. Jetzt haben Gewerkschaften und fortschrittliche Parteien ihre Nein-Kampagne lanciert: mit klaren Analysen, deutlichen Zahlen und grosser Entschlossenheit wollen sie das drohende Chaos abwenden. (…)
Das eigentliche Ziel
Die vermeintliche 10-Millionen-Initiative greift bereits bei 9,5 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern. Das heisst: nur gerade mal 4 Prozent mehr als heute. Dann muss der Bundesrat beginnen, die Menschenrechte von Menschen ohne Schweizer Pass zu ignorieren und internationale Verträge kündigen. Danach zwingt die Initiative den Bundesrat, das Freizügigkeitsabkommen mit der EU zu kündigen. Die Guillotine-Klausel erledigt dann den Rest: Alle Bilateralen fallen. Wenn das Freizügigkeitsabkommen gekündigt wird, fallen die flankierenden Massnahmen weg. Und damit auch der Lohnschutz. Das ist schon lange der Plan der SVP. Dazu steht sie in ihrem Parteiprogramm 2023–2027 ganz offen: Die «Abschaffung der Flankierenden Massnahmen» ist explizites Parteiziel. Und das will sie mit der «Nachhaltigkeitsinitiative» wirklich erreichen. Denn um weniger verbauten Boden, bezahlbarere Mieten oder faire Krankenkassenprämien geht es der Milliardärspartei zuletzt. Das zeigt ihr Abstimmungsverhalten im Parlament…“ Artikel von Clemens Studer vom 27. März 2026 in der Work
- Mitbestimmung: Neue Bräuche braucht das Land
„Wer die SVP-Chaosinitiative bekämpfen will, die im Juni zur Abstimmung kommt, muss auch eine neue Schweizer Migrationsgeschichte erzählen. Der Schlüssel liegt bei den Einbürgerungen…“ Artikel von Kaspar Surber (Text) und Alina Günter (Illustration) in der WoZ vom 26. Februar 2026
- NEIN zur Chaos-Initiative – NEIN zu Rassismus und Entrechtung
„In unsicheren Zeiten braucht es Solidarität, soziale Sicherheit und Menschenrechte. Die 10-Millionen-Initiative der SVP bewirkt das Gegenteil: Sie schürt Angst, greift Rechte an und trifft besonders jene Menschen, die ohnehin bereits Diskriminierung und Unsicherheit erleben. Wir sagen klar: NEIN…“ Beitrag von Frieda – die feministische Friedensorganisation
- [Unia] Nein zur Chaos-Initiative: Tiefere Löhne, weniger Rechte? Nein zur Chaos-Initiative am 14. Juni!
„Die «Nachhaltigkeitsinitiative» der SVP (auch «Keine 10-Millionen-Schweiz») ist brandgefährlich für die Arbeitnehmenden. Sie greift den Schweizer Lohnschutz an. Die Folge wäre wirtschaftliches Chaos. Deshalb nennen wir sie «Chaos-Initiative». Die Chaos-Initiative führt zum automatischen Abbau von Arbeitnehmerrechten, wenn die Wohnbevölkerung der Schweiz über 10 Millionen steigt. Zudem stürzt sie die Schweizer Wirtschaft ins Chaos. Dass die SVP sie offiziell «Nachhaltigkeitsinitiative» nennt, ist zynisch…“ Dossier der Unia zur Kampagne