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1. Mai 2026: „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“? Nein: Unser Leben statt eure Profite – gegen Aufrüstung und Krieg!
Dossier

CGT 2026: Weder Faschismus noch Ausbeutung. Gegen den Hass, der spaltet: Arbeitersolidarität und anarchosyndikalistische Einheit
„… Diese Aufrüstung – verbunden mit einer Militarisierung der ganzen Gesellschaft – wird auf Kosten der 45 Millionen Beschäftigten, ihrer Familien und der Infrastruktur gehen. Es sei kein Geld da, rief man den Beschäftigten im Öffentlichen Dienst zu. Und so kam es in den letzten Tarifrunden bereits zu Reallohnverlust. Dies soll so weitergeführt werden. Im Herbst steht die Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie an. Gleichzeitig fließen hunderte Milliarden an Rüstungskonzerne wie Rheinmetall, KNDS, Hensoldt und Co. Aber Aufrüstung wird keine Arbeitsplätze retten, sondern bereitet Vernichtung und Elend vor. In der jüngsten Energiekrise wird deutlich, wofür die Bundesregierung Politik macht (…) Daher müssen sich die Gewerkschaften im DGB jetzt mit aller Kraft gegen diese Politik stellen und baldmöglichst massive Proteste gegen die Politik der Bundesregierung organisieren – bis hin zu Streiks! (…) Nur so kann eine Gegenmacht gegen die kriegstreiberische und arbeitnehmer*innenfeindliche Politik aufgebaut, und somit auch dem Erstarken der AfD ein Riegel vorgeschoben werden…“ Aus dem diesjährigen Aufruf und Flyer der VKG
(Vernetzung für kämpferische Gewerkschaften) – siehe in diesjährigem Dossier weitere Aufrufe (samt Kritik am DGB-Aufruf und einer Kontroverse um den DGB in Leipzig) geordnet nach Deutschland überregional sowie kommunal und international (mangels Kapazität nur Fundstücke, Ergänzungen herzlich willkommen!)
Deutschland überregional
- [DGB] 1. Mai 2026: Erst unsere Jobs, dann eure Profite
„Unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“ gehen wir am 1. Mai 2026 auf die Straße – kämpferisch, solidarisch und entschlossen. Arbeitsplätze geraten unter Druck, Standorte werden verlagert, soziale Sicherheit wird infrage gestellt. Gleichzeitig sollen wir länger arbeiten, mehr leisten und mit weniger auskommen. Das machen wir nicht mit.
Erst unsere Jobs, dann eure Profite – sichere Arbeit und gute Perspektiven!
Die wirtschaftliche Lage ist angespannt. Viele Kolleginnen und Kollegen haben Angst um ihre Zukunft und die ihrer Familien. Doch die Beschäftigten sind nicht verantwortlich für Krisen, Fehlentscheidungen oder unterlassene Investitionen. Sie sind es, die jeden Tag arbeiten – und damit den Laden am Laufen halten. Arbeitgeber müssen endlich Verantwortung übernehmen: In die Zukunft investieren, Arbeitsplätze sichern und sich zum Standort bekennen. Unsere Arbeit schafft den Wohlstand – also müssen unsere Jobs an erster Stelle stehen.
Erst unsere Gesundheit, dann eure Profite – Hände weg vom 8-Stunden-Tag!
Der Angriff auf den 8-Stunden-Tag ist ein Angriff auf unsere Gesundheit. Unter dem Schlagwort „Flexibilisierung“ drohen längere Arbeitstage, mehr Druck und weniger Planbarkeit. Wir sagen klar: Wir arbeiten genug! Der 8-Stunden-Tag schützt unsere Gesundheit, unsere Familien und unsere Freizeit. Er ist eine zentrale Errungenschaft der Arbeiterbewegung – und nicht verhandelbar. Wenn das Arbeitszeitgesetz fällt, bestimmt der Chef über unsere Zeit. Das lassen wir nicht zu.
Erst unsere Sicherheit, dann eure Profite – für eine starke Rente und gute Versorgung für alle!
Der Sozialstaat ist kein Kostenfaktor, den man beliebig kürzen kann – er ist die Grundlage für Zusammenhalt und Stabilität. Wer heute behauptet, er sei „zu teuer“, lenkt von den eigentlichen Problemen ab: einer ungerechten Vermögensverteilung und einer unzureichenden Finanzierung. Die Rente gehört uns – denjenigen, die in sie einzahlen. Wer ein Leben lang arbeitet, muss im Alter sicher leben können. Und wir brauchen ein Gesundheitssystem, das sich an dem orientiert, was die Menschen benötigen – nicht an den Renditeerwartungen von Investoren. Wir fordern eine Gesundheitsversorgung für alle – unabhängig vom Geldbeutel.
Erst unser bezahlbares Leben, dann eure Profite – Schluss mit der Abzocke!
Die Lebenshaltungskosten steigen, besonders beim Wohnen und bei Energie. Auch Nahrungsmittel werden immer teuer. Immer mehr Menschen geraten unter Druck, obwohl sie arbeiten. Das zeigt: Der Markt regelt es eben nicht! Wir brauchen eine Politik, die eingreift, reguliert und für spürbare Entlastung sorgt. Denn gute Arbeit muss ein gutes Leben ermöglichen – und zwar auch bei Wohnen, Energie und im Supermarkt…“ Aufruf des DGB zum 1. Mai 2026
(ohne ein Wort zu Krieg und Frieden!) und die DGB-Aktionsseite 
- Holen wir uns den 1.Mai zurück: 1 Mai – Erst unsere Jobs, dann Eure Profite
„Das DGB-Motto zum Tag der Arbeit ist dieses Jahr ,,Erst unsere Jobs, dann eure Profite“. Wir sagen:
– Milliarden aus Rüstung und Profiten der Banken und Konzerne für Gesundheit, Soziales, Bildung und höhere Löhne.
– Schluss mit dem Co-Management der Gewerkschaften,
– Schluss mit dem Burgfrieden.
Lasst uns unsere Gewerkschaft zum Kampforgan machen! Über den 1. Mai, unseren neuen Newsletter und andere aktuelle Themen wollen wir mit Euch am 22.04. diskutieren.“ Einladung vom Netzwerk Verdi
zum Treffen am Mittwoch 22. April um 19:30 Uhr - Krieg, Aufrüstung und Burgfrieden stoppen! 1. Mai kämpferisch und antimilitaristisch – SAGT NEIN!
„Der DGB ruft zum 1. Mai auf unter dem Motto: „Erst unsere Jobs, dann eure Profite.“ Klingt kämpferisch. Ist es aber nicht. Was nach „Jobs vor Profite“ klingt, bleibt vollständig in der Logik von Standortkonkurrenz und Zeitenwende. Jobs stehen hier nicht gegen Profite – sie werden ihnen untergeordnet. Und genau deshalb fehlt im Aufruf das Entscheidende:
– Kein Wort zur deutschen Aufrüstungs- und Kriegsvorbereitungspolitik.
– Kein Wort zum Kriegshaushalt ohne Limit.
– Kein Wort zu „Kanonen statt Butter“.
– Kein Wort zu den Planungen, den 1. Mai als freien Tag abzuschaffen
In Frankreich wurde der Angriff auf den 1. Mai als Feiertag nur durch Proteste vorerst gestoppt [Siehe hier weiter unten unter „Frankreich“]. In Deutschland stand Anfang April auf der Agenda der Regierungsfraktionen bereits seine Abschaffung. Dass solche Vorstöße überhaupt gemacht werden, zeigt, wohin die Entwicklung geht.
Während Milliarden in Rüstung fließen, Wehrpflicht und Zwangsdienste vorbereitet werden und soziale und politische Errungenschaften der Arbeiter*innenbewegung massiv unter Druck stehen, wird vom DGB am 1. Mai so getan, als ginge es nur um „Verteilung“ – nicht um die Verfassung und Ausrichtung unserer Gesellschaft…“ Aufruf von SAGT NEIN! als Neuigkeit vom 27.4.2026
zur Petition bei change.org – siehe das Dossier: An alle Gewerkschaftsmitglieder: SAGT NEIN! Gewerkschafter:innen gegen Krieg, Militarismus und Burgfrieden - Alle Jahre wieder: 1. Mai – Kein Kampftag der Arbeiter, sondern DGB-Feiertag
„Traditionell gibt der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) jedes Jahr zum 1. Mai einen Aufruf heraus, um nicht nur seine Mitglieder zum Besuch der zahlreichen Kundgebungen zu bewegen, sondern auch bei interessierten Bürgern und Sympathisanten Anklang zu finden. Der Aufruf zum 1. Mai 2026 steht unter der Losung »Erst unsere Jobs, dann eure Profite« und nimmt damit die Pose des Forderns ein. Dabei bleibt allerdings offen, an wen sich die Forderung richtet: an die Politik oder an die Unternehmen? Das ist nicht das Einzige, das gleich auffällt, denn der Aufruf beginnt mit einer Parole, die eigentlich jedem zu denken geben müsste. Selbst Nichtgewerkschaftlern dürfte es hierzulande ja geläufig sein, dass es Jobs nur dann und solange gibt, wie sie sich lohnen, also die Profite stimmen. Die stehen selbstverständlich an erster Stelle. Und ihre Höhe entscheidet über die Fortführung der Unternehmung. Auch in Betrieben, in denen die Gewerkschaften stark vertreten sind wie z. B. VW ist ja schon ein Gewinneinbruch Argument genug – nicht nur für die Betriebsräte, sondern auch für Gewerkschaftsvertreter –, dass man sich, leider, leider, dem Abbau von Arbeitsplätzen nicht verschließen kann.
Trotz der gegenteiligen Alltagspraxis gibt sich die Gewerkschaft am Feiertag kämpferisch und stellt sich an die Seite der aktiven Kolleginnen und Kollegen: »Ja, unsere Kolleg*innen kämpfen um ihre Jobs und ihre Zukunft – aber sie stehen nicht alleine da.« Es ist nur so und das weiß im Grunde auch jeder: Um ihre Jobs können Arbeiter und Angestellte überhaupt nicht kämpfen – oder sie treten dazu an, aber ihr Kampf ist aussichtslos. Denn ihr einziges wirksames Mittel, die Arbeitsverweigerung, zieht dann nicht, wenn sie nicht mehr gebraucht werden. Und diejenigen, die noch gebraucht werden, sind unter solchen Bedingungen auch nur schwer dazu zu bewegen, durch Streik ihre weitere Beschäftigung aufs Spiel zu setzen…“ Standpunkt von Suitbert Cechura in der jungen Welt vom 20. April 2026
- Erster Mai: Bundesweite Attac-Aktionen für mehr Steuergerechtigkeit. Über 30 Attac-Regionalgruppen unter dem Motto „Tax the Rich“ beteiligt
„Bundesweit beteiligen sich am 1. Mai über 30 Attac-Regionalgruppen mit kreativen Aktionen für mehr Steuergerechtigkeit an den gewerkschaftlichen Demonstrationen und Kundgebungen. Unter dem Motto „Tax the Rich” setzen sie ein deutliches Zeichen gegen wachsende Vermögensungleichheit und den Abbau des Sozialstaats. Großformatige Schilder mit der Aufschrift „Tax the Rich“ und einer wiederbeschreibbaren Freifläche laden Passant*innen dazu ein, selbst Stellung zu beziehen. So können sie vor Ort ihre persönlichen Gründe aufschreiben, warum sie eine stärkere Besteuerung von Überreichen unterstützen. Diese Botschaften werden fotografisch festgehalten und im Nachgang von Attac Deutschland gesammelt präsentiert. An begleitenden Ständen können sich interessierte Bürger*innen zu den Themen Ungleichheit und Vermögensbesteuerung informieren und verschiedene Informationsmaterialien von Attac erhalten…“ attac-PM vom 27. April 2026
Kommunal
- Überblicke
- die DGB-Aktionsseite

- 1. Mai mit der FAU – bundesweiter Überblick
mit Berlin, Bremen, Cottbus, Dortmund, Dresden, Duisburg, Frankfurt/Main, Hamburg, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Lübeck, Magdeburg, Nürnberg, Stuttgart
- die DGB-Aktionsseite
- Berlin
- #R1MB Revolutionärer 1. Mai Berlin 2026: https://erstermai.nostate.net/
und die Aufrufe: https://erstermai.nostate.net/tag/aufruf 
- Aufruf von Hände weg vom Wedding
zum 1.Mai 2026:
- 11 Uhr, Strausberger Platz, im Klassenkampfblock auf der DGB-Demo
- 18 Uhr, Oranienplatz, im Anti-Kriegs-Block auf der Revolutionären 1. Mai-Demonstration
- ab 16 Uhr, Offenes Kiezhaus (Afrikanische Straße 74)
- ab 17:30 Uhr wird am 30.04. an der Wiesenstraße/ Uferstraße unser alljährliches Blutmaigedenken stattfinden. Gemeinsam erinnern wir an die blutige Niederschlagung der Arbeiter:innenproteste am 1. Mai 1929 im Wedding und Neukölln.
- #R1MB Revolutionärer 1. Mai Berlin 2026: https://erstermai.nostate.net/
- Bochum
- Siehe Revolutionäre Vorabenddemo in Witten 2026: Den Zuständen keine Ruhr! Wir bleiben Antifa! Gemeinsam – solidarisch – kämpfend
- Auch Bochum macht Druck: „NRW-Appell AfD-Verbot JETZT!“ präsent am Tag der Arbeit
Die landesweite Kampagne NRW-Appell: AfD-Verbot jetzt! rückt am diesjährigen 1. Mai die Verteidigung der Demokratie in das Zentrum der Bochumer Maikundgebung vor dem Rathaus. Gemeinsam mit lokalen Partnern wie dem Bochumer „Bündnis gegen Rechts“, den Gewerkschaften, der VVN-BdA Bochum und vielen anderen sollen insbesondere die Menschen mit einem politischen Mandat durch die Vielzahl der Unterschriften der Kampagne dazu aufgefordert werden, endlich die Beantragung eines Verbotsverfahren gegen die AfD voranzubringen. (https://www.bo-alternativ.de/2026/04/24/nrw-appell-afd-verbot-jetzt-praesent-am-tag-der-arbeit/
)
- Dresden
- Arbeit, Arbeit, Arbeit? Wir wollen mehr vom Leben! Anarchistische Gruppen rufen zu Demonstration am 1. Mai in Dresden auf
„Anlässlich des internationalen Arbeiter*innenkampftags am 1. Mai rufen die Gruppen Anarchistisches Netzwerk Dresden (AND), Schwarze Katze Dresden (SKD) und Freie Arbeiter*innen Union Dresden (FAU) zu einer Demonstration und anschließenden Kundgebung in Dresden auf. Unter dem Motto „Arbeit, Arbeit, Arbeit? – Wir wollen mehr vom Leben!“ startet die Demonstration am 1. Mai um 12:00 Uhr am Wettiner Platz und endet am Jorge-Gomondai-Platz. Dort folgt von 14:00-17:00 Uhr eine Kundgebung mit Infoständen und Workshops…“ https://dd.fau.org/2026/04/14/arbeit-arbeit-arbeit-wir-wollen-mehr-vom-leben/
- Arbeit, Arbeit, Arbeit? Wir wollen mehr vom Leben! Anarchistische Gruppen rufen zu Demonstration am 1. Mai in Dresden auf
- Essen
- Frankfurt am Main
- Antiautoritärer und Sozialrevolutionärer Block auf der Demo 10.30 Uhr Hauptwache – Aufruf und Details hier

- Antiautoritärer und Sozialrevolutionärer Block auf der Demo 10.30 Uhr Hauptwache – Aufruf und Details hier
- Freiburg
- Selbstorganisiertes Straßenfest im Grün am Freitag, 01.05.26 um 14:00 Uhr – 22:00: https://tacker.fr/index.php/node/17761

- Selbstorganisiertes Straßenfest im Grün am Freitag, 01.05.26 um 14:00 Uhr – 22:00: https://tacker.fr/index.php/node/17761
- Hamburg
- Ein schönes Leben für alle – Anarchismus wagen – Dystopien bekämpfen – Schwarz-Roter 1. Mai: Anarchistisches Bündnis in Hamburg
1. Mai – Arrivati Park – 18 Uhr
#hh0105
https://sr1m.tem.li/
Geld ist da! Ran an die Reichen!
„Auch dieses Jahr gehen wir wieder laut und kämpferisch in den reichen Vierteln Hamburgs auf die Straße – für echte Umverteilung. Während Merz und Konsorten Politik machen, um Reiche noch reicher zu machen, sagen wir klar: So nicht. Das reichste Prozent besitzt fast 35 % des gesamten Privatvermögens – und wir sollen den Gürtel enger schnallen? Es ist genug Geld da – es muss nur gerecht umverteilt werden!..“ Aufruf zur 1. Mai Demo 2026 von WER HAT, DER GIBT
ab 14:30 Uhr am Jungfernstieg (Reesendammbrücke)- Textsammlung zum 1. Mai 2026: https://sr1m.tem.li/blog/2026_mai_textsammlung/

- Ein schönes Leben für alle – Anarchismus wagen – Dystopien bekämpfen – Schwarz-Roter 1. Mai: Anarchistisches Bündnis in Hamburg
- Kassel
- Auf die Straße für soziale Gerechtigkeit, internationale Solidarität und das gute Leben für alle! Lauft mit uns zusammen im feministischen, emanzipatorischen, solidarischen Block – lasst uns gemeinsam kämpfen und unsere Stimmen erheben! Treffunkt: 9.30 Uhr vor dem Yasmin-Imbiss
- Köln
- „Am 1.Mai wollen wir, die FAU gemeinsam mit euch den Kampftag der Arbeiter:innen feiern. Wir laden alle ein, die sich eine Welt jenseits von Herrschaft über Mensch und Natur wünschen. Wir starten um 12 Uhr am Hans-Böckler-Platz bei der GDB-Demo im antiautoritären Block um unserer Wut Ausdruck zu verleihen und Stellung zu beziehen. Um 14Uhr geht es im NFH weiter. Dort gibt es Infostände von Kölner Politgruppen, Essen und Getränke gegen Spende und kinderfreundliches Ambiente. Kommt gern mit euren Nachbar.innen, Genoss:innen, Freund.innen und der Familie.“
- Leipzig
- Enthüllung! DGB Leipzig: Kritik an Völkermördern und Kriegstreibern und Solidarität mit den Opfern soll ausgegrenzt werden. Hauptgegner ist nicht mehr das Kapital, sondern „links“!
„… Das Dokument – geleakt und der Gruppe Handala Leipzig zugespielt – ist ein Horrorkatalog von Maßnahmen, mit denen unliebsame und unbequeme Meinungen von Gewerkschaftskolleg:innen unterdrückt werden sollen. Während gegen eine internationalistische Linke durch Ordner mit voller Härte vorgegangen werden soll, werden gegen AFD und rechte Gewerkschaftsfeinde nur noch Samthandschuhe angezogen.
Schon in den letzten Jahren sollten die Kolleg:innen von Handala Leipzig von der 1.Mai Demo abgedrängt werden wegen Parolen, die sich nichts anderes als die Agenda von IndustriAl (IG Metall ist Mitglied) und der internationalen Dienstleistungsgewerkschaft (verdi ist Mitglied) zu eigen machten...“ Beitrag von Peter Vlatten vom 14. April 2026 auf gewerkschaftliche-linke-berlin.de
zum und mit dem internen Dokument des DGB Leipzig geleakt von der Gruppe Handala Leipzig, siehe auch: - Enthüllung: DGB-Führung in Leipzig rüstet gegen links
„Aus einem internen Strategiepapier geht hervor, dass die Führung des DGB-Leipzig auf der 1. Mai-Demonstration linke und palästinasolidarische Kräfte ausschließen will…“ Beitrag von Lennart Schließer vom 13.04.2026 bei Klasse gegen Klasse
- Antikommunismus zum 1. Mai: Papier des DGB Leipzig markiert kommunistische Organisationen als »Störgruppen«
„Der Leipziger Verband des Deutschen Gewerkschaftsbunds zieht im Vorfeld des 1. Mai eine Trennlinie, die darüber entscheidet, wer auf seinen Kundgebungen noch als Teil der Arbeiterbewegung gilt und wer als Feind markiert und ausgeschlossen wird. Ein internes Papier zur Vorbereitung von Kundgebungen, das dieser Zeitung vorliegt, listet unter der Überschrift »Potentielle Störgruppen« nicht nur AfD-Anhänger und rechte Streamer, sondern auch Teile der politischen Linken auf. Unter der Überschrift »Autoritäre / Antisemitische Linke« werden kommunistische Organisationen und Palästina-Solidarität pauschal als Problem markiert. Bereits das Tragen palästinensischer Fahnen oder einer Kufija gilt als »unpassend«, ebenso politische Positionen, welche die israelische Kriegführung scharf kritisieren. Auch bestimmte Parolen und politische Bewertungen – etwa die Aussage, Israel begehe einen Genozid oder töte »vorsätzlich« Menschen – werden als unzulässig markiert. Das Papier unterscheidet dabei zwischen »vollkommen inakzeptablen« und lediglich »unpassenden« Positionen, für die jeweils abgestufte Maßnahmen vorgesehen sind. (…) Die Maßnahmen lesen sich wie ein Handbuch politischer Säuberung. Ordner sollen entsprechende Gruppen aus dem vorderen Bereich von Demonstrationen entfernen. Je nach Einstufung sollen sie sich »hinten einreihen« oder die Kundgebung gleich ganz verlassen, gegebenenfalls unter Einschaltung der Polizei; dabei sollen »vollkommen inakzeptable Symbole« zur Anzeige gebracht werden. Wo deren Entfernung auf diesem Weg nicht gelingt, wird empfohlen, die Transparente mit größeren Gewerkschaftsbannern zu verdecken. Im Zweifel soll von der Bühne aus eine öffentliche Distanzierung erfolgen. In dem Papier übernimmt der DGB-Verband Argumentationsmuster, die bislang vom Verfassungsschutz oder aus staatlich geförderten Programmen der »Extremismusprävention« bekannt sind und die internationalistische und antiimperialistische Positionen pauschal delegitimieren. Kritik an der Politik Israels, Solidarität mit den Palästinensern oder kommunistische Organisierung erscheinen als Sicherheitsproblem. Der Antisemitismusvorwurf fungiert dabei als moralisch aufgeladenes politisches Kampfmittel. (…) Nicht mehr die Rechte steht also im Zentrum der Abgrenzung, sondern jener Teil der Linken, der sich nicht in die vorgegebenen Grenzen der deutschen Staatsräson fügt. Der DGB reproduziert damit eine Logik politischer Ausgrenzung, die historisch eng mit der Integration der Gewerkschaften in den Staat nach 1945 verbunden ist – inklusive der systematischen Marginalisierung kommunistischer Kräfte in Betrieb und Öffentlichkeit. Ausgerechnet am historischen Kampftag der Arbeiterbewegung erscheint kommunistische Organisierung nicht mehr als legitimer politischer Ausdruck, sondern als zu kontrollierendes Risiko. Das passt zu einem Staat, der nach außen militärisch aufrüstet und nach innen politische Disziplinierung betreibt…“ Artikel von Matthias Rude in der jungen Welt vom 15. April 2026
- DGB Sachsen distanziert sich von antikommunistischem Demo-Papier
„Für 1.-Mai-Kundgebung gedachte Handreichung bezeichnet Palästina-Solidarität als »Störgruppen« – laut Landesverband ein »fehlerhaftes Papier« (…) Die Verfasser des mit dem DGB-Slogan »Stark in Arbeit« versehenen Papiers positionieren sich eindeutig proisraelisch: Das Tragen palästinensischer Fahnen oder einer als »Palästinensertuch« bezeichneten Kufiya sei »unpassend, aber nicht strafbar«, heißt es darin, genauso wie »einseitige Darstellungen des Nahostkonflikts«. Dazu zähle auch die Aussage, dass Israel Völkermord begehe. (…) Der Geschäftsführer der DGB Region Leipzig-Nordsachsen, Daniel Knorr, erklärte auf nd-Anfrage, es handele sich um ein »fehlerhaftes Papier«, das vor zwei Wochen über das Leipziger Büro der Gewerkschaft verschickt worden sei. Der Inhalt entspreche »weder der Beschlusslage des DGB noch der gelebten Praxis in Leipzig«. Knorr habe sich persönlich mit Ansprechpersonen einiger im Papier benannter Organisationen ausgetauscht – nach seinem Kenntnisstand nähmen diese, wie schon in den vergangenen Jahre, »ganz normal am 1. Mai in Leipzig teil«. Knorr ist auch Anmelder der 1.-Mai-Kundgebung in Leipzig. Wer das Papier erstellt hat, sagte der Landeschef nicht. Es enthält außerdem Regelungen für Äußerungen, die sich auf den DGB selbst beziehen. So gelten Positionen, die den Verband als »Teil des Problems« oder »des Klassenstaats« bezeichnen, als »unpassend, aber nicht strafbar« und können ebenfalls zu Maßnahmen auf der Kundgebung führen. (…) Auffällig ist die unterschiedliche Gewichtung im Umgang mit politischen Spektren. Während linke Gruppen detailliert aufgeführt und differenziert bewertet werden, werden rechte Akteure vergleichsweise knapp behandelt. Für sie sieht das Papier in erster Linie einen Verweis von der Demonstration durch Ordner vor, ohne die gleiche gestufte Kategorisierung. Während die Handreichung gegen kommunistische Gruppen auch Anzeigen bei der Polizei vorsieht, sollen Rechte lediglich »freundlich, aber bestimmt« gebeten werden, den Bereich zu verlassen. Die fragwürdige Handreichung dürfte vor dem Hintergrund anhaltender Auseinandersetzungen in Leipzig entstanden sein, die sich seit Beginn des Gaza-Krieges zugespitzt haben und insbesondere in Connewitz sichtbar wurden. Dort kam es in den vergangenen Monaten wiederholt zu Auseinandersetzungen propalästinensischer sowie proisraelischer Spektren, die schließlich im Januar unter dem Motto »Antifa means Free Palestine« in einer Demonstration und einem ebenfalls bundesweiten Gegenprotest mündeten. Auch die palästinasolidarische Organisation Handala Leipzig wird in dem Papier den »hochproblematischen« Gruppen zugeordnet. Eine Sprecherin erklärte »nd«, man rufe »selbstverständlich« zur Teilnahme an der 1.-Mai-Demonstration des DGB auf. Dort wolle man für ein grundlegendes Prinzip der Arbeiterbewegung und der Gewerkschaften eintreten – etwa dass Arbeiter nicht auf Arbeiter schössen.“ Artikel von Matthias Rude vom 14. April 2026 in Neues Deutschland online
- #Leipzig https://soli-net.de/

- Enthüllung! DGB Leipzig: Kritik an Völkermördern und Kriegstreibern und Solidarität mit den Opfern soll ausgegrenzt werden. Hauptgegner ist nicht mehr das Kapital, sondern „links“!
- Lübeck
- Föderale Selbstorganisation statt Staat und Klassenkompromiss – einen antiautoritären Sozialismus von unten aus erkämpfen! 11 Uhr Lindenteller
- Magdeburg
- Klasse. Kampf. Kultur. 1. Mai Demonstration der FAU MD am 01.05.26 – 10 Uhr – Thiemplatz
https://bsky.app/profile/faumagdeburg.bsky.social/post/3mjcpf2zinc2e
- Klasse. Kampf. Kultur. 1. Mai Demonstration der FAU MD am 01.05.26 – 10 Uhr – Thiemplatz
- Nürnberg
- Revolutionäre 1. Mai-Demonstration und Straßenfest 2026 in Nürnberg
Internationalistisches Straßenfest und Revolutionäre 1. Mai Demonstration Nürnberg 2026: „Heraus zum revolutionären 1.Mai! Gegen Krieg, Sozialabbau und Rechtsentwicklung! Kapitalismus überwinden!“ ist das Motto der diesjährigen revolutionären 1. Mai Demonstration in Nürnberg. Aufruf der organisierten autonomie (OA) Nürnberg zur diesjährigen revolutionären 1. Mai Demonstration. Die Demonstration startet wie gewöhnlich um 11:30 Bauerngasse Ecke Gostenhofer Hauptstraße. Das internationalistische Straßenfest findet im Anschluss an die Demonstration in der Müllnerstraße am Veit-Stoß-Platz statt…“ Aufruf und Infos
- Revolutionäre 1. Mai-Demonstration und Straßenfest 2026 in Nürnberg
- Stuttgart
- Aufruf für die revolutionäre 1. Mai Demo in Stuttgart: 1000 Krisen – eine Antwort: Sozialismus! Heraus zum revolutionären 1. Mai 2026!
„Bomben auf Iran, Gaza und Rojava, Krieg in der Ukraine, Wirtschaftskrise, Klimakatastrophe, Rechtsruck, Sozialabbau, Arbeitsverdichtung, Angriff auf den 8-Stunden-Tag, Massenentlassungen bei Bosch und Daimler – Alles kein Zufall, sondern Ausdruck eines Systems, das auf Ausbeutung und Profilmaximierung beruht. Der Kapitalismus hat uns nichts zu bieten, außer Chaos, Krise und Gewalt. Wir sagen: Es ist Zeit für einen neuen Aufbruch. Zeit für eine Perspektive einer befreiten Gesellschaft ohne Ausbeutung, Unterdrückung und Krieg – dafür gehen wir am 1. Mai gemeinsam mit Millionen Menschen weltweit auf die Straße! So wie es ist, darf es nicht bleiben! Während an unseren Interessen und Bedürfnissen gekürzt und gespart wird, was das Zeug hält, fließen Milliarden in die Aufrüstung. Die Zeichen stehen auf Krieg – und unter die Räder kommen wir – die Klasse der Lohnabhängigen. Nicht zur Verteidigung, sondern um deutsche Kapitalinteressen durchzusetzen, sollen wir in zukünftigen Kriegen an die Front geschickt werden. Der Bedeutungsverlust imperialer Machtansprüche soll in letzter Konsequenz mit unserem Blut abgewendet werden. Das Wohlstandsversprechen des Kapitalismus zerfällt und damit die Zustimmung zu den Verhältnissen in der Bevölkerung. Zur Aufrechterhaltung der Ordnung setzt der Staat zunehmend auf Law and Order – auch mithilfe der Überwachungssoftware Palantir. Ob gegen gewerkschaftliche Organisierung, palästina-solidarische Demonstrationen, Migrant:innen, Antimilitarist:innen, kämpfende Feminist:innen, oder revolutionäre Linke: Das Kapital greift an. Doch wir wehren uns, denn wir wissen: Der Kapitalismus hat uns nichts mehr zu bieten – Her mit dem schönen Leben! (…)
Freiheit entsteht im Klassenkampf, nicht in Appellen an die, die uns seit Jahrhunderten unterdrücken. Sie entsteht in Streiks, im Widerstand gegen Krieg, Sozialabbau und Rechtsentwicklung, in der Organisierung und in der Verbindung der einzelnen Kämpfe, die die Perspektive dieser Gesellschaft schon heute sichtbar macht. Deshalb: Am 1. Mai auf die Straßen! Gemeinsam in die revolutionäre Offensive – für den Sozialismus! Die Reichen wollen Krieg – die Jugend eine Zukunft
Die Wiedereinführung der Wehrpflicht ist beschlossene Sache: Jugendliche sollen für die Interessen der Herrschenden kämpfen und sterben. Während es an Ausbildungsplätzen, bezahlbarem Wohnraum und einer Perspektive für die Jugend fehlt, lautet die Antwort der Herrschenden: ab in die Schützengräben. Unsere Antwort lautet: Sozialismus – eine Zukunft ohne Krieg und Ausbeutung gibt es nur jenseits dieses Systems.“- Teil des Bündnisses: Alinteri, Demokratisches kurdisches Gesellschaftszentrum Stuttgart, DKP Stuttgart, Linksjugend [’solid] Stuttgart, Migrantifa Stuttgart, Organisierte Autonomie Stuttgart, Revolutionäre Aktion Stuttgart, SDS Stuttgart, Socialist Youth Movement Stuttgart, Young Struggle
- Unterstützer*innen: Antifaschistisches Aktionsbündnis Stuttgart & Region (AABS), Antifaschistische Aktion Stuttgart, AGIF, ATIF, Bündnis gegen Rassismus und imperialistische Kriege, Offenes Treffen gegen Krieg und Militarisierung (OTKM), Palästinakomitee Stuttgart, Queer & Revolutionär, Revolutionäre Zukunft Stuttgart, SKB (Sosyalist Kadınlar Birliği), Sozial.radikal.gegens Kapital, YDG, Zora
- Aufruf für die revolutionäre 1. Mai Demo in Stuttgart: 1000 Krisen – eine Antwort: Sozialismus! Heraus zum revolutionären 1. Mai 2026!
- Witten
- Revolutionäre Vorabenddemo in Witten 2026: Den Zuständen keine Ruhr! Wir bleiben Antifa! Gemeinsam – solidarisch – kämpfend.
„In diesem Jahr findet die traditionelle Vorabenddemo am 30.4.26 nicht wie die letzten 10 Jahre in Bochum statt, sondern in der Nachbarstadt Witten. Die Antifa Witten schreibt: »Wir wollen nicht aufgeben, wir wollen nach vorne kommen. Weiterhin gemeinsam, solidarisch kämpfen! Auch wenn sich jetzt gerade viele ins Private zurückziehen, unpolitisch werden, Angst haben, vor den Rechten einzuknicken, die Augen verschließen, sie gewähren lassen, sagen wir: Wir bleiben Antifa! Ja ja, es ist alles scheiße. Die Nachrichten sind scheiße, die Wahlergebnisse sind scheiße, die Zukunftsprognosen sind scheiße. Man will das alles nicht mehr hören, Gespräche verstummen, wenn es um aktuelle gesellschaftliche Themen geht oder man verfällt in Ironie und Polemik. Es ist zum verzweifeln. Und ja, Verzweiflung und Frust haben ihre Berechtigung und auch dieses Empfinden darf Raum fordern. Was nicht passieren darf, ist, dass wir uns darin verlieren oder gar geschlagen geben…“ Aufruf bei Antifa Witten
zur revolutionären Vorabenddemo am 30. April 2026, 19 Uhr, Witten Hauptbahnhof
- Revolutionäre Vorabenddemo in Witten 2026: Den Zuständen keine Ruhr! Wir bleiben Antifa! Gemeinsam – solidarisch – kämpfend.
- Wuppertal
- Heraus zum 40. autonomen 1. Mai in Wuppertal! ALLES BRENNT… DRUM SCHREIT UND KÄMPFT! 1.Mai 2026
- 09:30 DGB-Demo am Hbf
- 13:00 autonomes Radrennen – Mirker Bahnhof
- 15:00 Straßenfest auf dem Schusterplatz
- https://de.indymedia.org/node/729454

- https://autonomer1mai.noblogs.org/

- Heraus zum 40. autonomen 1. Mai in Wuppertal! ALLES BRENNT… DRUM SCHREIT UND KÄMPFT! 1.Mai 2026
International
- Aufruf zum GLOBAL MAY DAY 2026 bei Global May Day
des #GlobalMayDay-Bündnisses mit aktuell 18 internationalen Organisationen / engl.
und deutsch
, dort auch in vielen weiteren Sprachen und die Hauptseite vom Global May Day 2026
- #1world1struggle #GlobalMayDay2026
- Frankreich:
- Angriff auf den 1. Mai: Macrons Anhänger intrigieren, um unsere Rechte zu zerstören
„In Anlehnung an einen von LR eingebrachten Text hat Renaissance einen Gesetzentwurf vorgelegt, der darauf abzielt, den Feiertags- und arbeitsfreien Charakter des 1. Mai in Frage zu stellen. Die Partei des Präsidenten hat am frühen Morgen einen Antrag auf Ablehnung ihres eigenen Textes eingereicht. Nicht aus Vernunft, sondern als taktisches Manöver, um die Nationalversammlung daran zu hindern, darüber zu debattieren und abzustimmen. Dieser Antrag wurde mit den Stimmen der extremen Rechten angenommen. Der 1. Mai ist in Gefahr!
Nachdem sie uns mit einer ohne Abstimmung verabschiedeten Rentenreform zwei Jahre Arbeit geraubt haben, legen sie am 1. Mai noch einmal nach.
Der 1. Mai ist ein besonderer Tag: Es ist ein internationaler Feiertag, der weltweit begangen wird. Er geht auf die Errungenschaften der Arbeiterbewegung und die Kämpfe für eine Verkürzung der Arbeitszeit zurück. Im Gegensatz dazu schlägt dieser Text vor, die Arbeitszeit zu verlängern. (…)
Im Jahr 2025 haben wir durch unsere Streiks und Demonstrationen verhindert, dass uns zwei Feiertage weggenommen wurden. Der 1. Mai ist nicht käuflich! Die Gewerkschaft Solidaires ruft dazu auf, sich an den gemeinsamen Aktionen zur Bekämpfung dieses Gesetzentwurfs zu beteiligen. Lasst uns am 1. Mai 2026 zahlreich auf die Straße gehen, um unseren Feiertag zu verteidigen und Antworten auf die dringenden sozialen Probleme zu erhalten.“ franz. Appell von Solidaires vom 10. April 2026
- Angriff auf den 1. Mai: Macrons Anhänger intrigieren, um unsere Rechte zu zerstören
- Österreich
- MAYDAY MAYDAY – Heraus zum 1. Mai!
Wir sind in ganz Wien unterwegs und werben für die emanzipatorische 1. Mai Demo! Die Zukunft erkämpfen! Heraus zur MayDay!
ab 15:00 Uhr am Urban-Loritz-Platz und/oder (?) Christian-Broda-Platz
Aufruf von Mayday Wien (@mayday.jetzt) unter: https://mayday.jetzt/index.php/2026/03/23/mayday-2026/
- #mayday #w0105
- MAYDAY MAYDAY – Heraus zum 1. Mai!
- Portugal
- Schweiz
- 1. Mai 2026: Jobs und Löhne verteidigen – NEIN zur Abschottung!
https://unia.ch/de/aktuell/events/detail/a/24152
- Heraus zum anarchistischen 1. Mai in Zürich Im Klassenkampf vereint für die revolutionäre Perspektive
Dieses Jahr rufen wir wieder zu einem anarchistischen Block an der 1. Mai Demo in Zürich auf. 10:00 Ni-una-menos-Platz beim Transpi mit der Aufschrift: «Antinationale Kämpfe verbinden»!
9:30: Revolutinärer Block – Ni Una Menos Platz
12:00: Revolutinärer Treff – Kanzlei-Arel
15:00: Revolutinäre Demo!
https://wirtrageneurekrisenicht.com/
https://barrikade.info/article/7444
https://barrikade.info/article/7462
- 1.-Mai-Komitee Zürich: https://www.1mai.ch/info

- 1. Mai 2026: Jobs und Löhne verteidigen – NEIN zur Abschottung!
- Spanien
Aufruf der CGT
(La Confederación General del Trabajo): 1º de Mayo anarcosindicalista frente a la extrema derecha y las guerras del capitalismo. (Der 1. Mai: Anarchosyndikalismus gegen die extreme Rechte und die Kriege des Kapitalismus.)(und die diesjährige Grafik zum Dossier: Weder Faschismus noch Ausbeutung. Gegen den Hass, der spaltet: Solidarität unter den Arbeitern und Einheit #anarchosyndikalistisch / Weder Faschismus noch Ausbeutung. Gegen den Hass, der spaltet: Arbeitersolidarität und anarchosyndikalistische Einheit)- #1deMayo #1mayo
- Türkei
- 1. Mai 2026 – Plakat und Erklärung der KESK

- Plakat und Erklärung von DİSK, KESK, TMMOB und TTB
zum 1. Mai - 1. Mai 2026 Taksim-Initiative: „Wir haben dem Gouverneursamt von Istanbul mitgeteilt, dass wir am 1. Mai in Taksim sein werden“
„Anlässlich des 50. Jahrestags des Einmarsches der türkischen Arbeiterklasse auf den Taksim-Platz im Jahr 1976, um dort ihre erste öffentliche Feier abzuhalten; aus Verantwortung gegenüber denen, die wir 1977, 1989 und 1996 verloren haben; und in Erinnerung an die militanten Kämpfe, mit denen wir in den 2000er Jahren die Verbote der Regierung zerschlagen haben, sowie an die Taksim-Kundgebungen mit Rekordbeteiligung.“
Die Diskussionen und Vorbereitungen für den 1. Mai haben in diesem Jahr früh begonnen. Nachdem die kollektive Initiative, die das Organisationskomitee für den 1. Mai 2025 auf dem Taksim-Platz ins Leben gerufen hatte, im vergangenen Jahr die Haltung der Regierung, den Taksim-Platz als Versammlungsort für den 1. Mai zu verbieten, als inakzeptabel bezeichnet hatte, ist sie in diesem Jahr mit einer breiteren Beteiligung und einem detaillierten Vorbereitungsplan an die Arbeit gegangen.
Die als „kämpferische Gewerkschaften“ bekannten Gewerkschaften, zu denen sowohl Gewerkschaften gehören, die Mitglieder von Gewerkschaftsverbänden sind, als auch unabhängige Gewerkschaften, sowie sozialistische Organisationen und Jugendorganisationen, die ihre Entschlossenheit in Taksim bekundeten, haben nach den im März begonnenen Gesprächen eine Erklärung mit dem Titel „Am 1. Mai stehen wir Schulter an Schulter in Taksim“ veröffentlichten und die „1. Mai 2026 Taksim-Initiative“ ins Leben riefen.
Die Initiative hat zudem ein Organisationskomitee gebildet und gestern (7. April) in Begleitung von Rechtsanwälten dem Gouverneursamt von Istanbul mitgeteilt, dass sie am 1. Mai auf dem Taksim-Platz sein werden…“ https://sendika.org/2026/04/1-mayis-2026-taksim-inisiyatifi-istanbul-valiligine-1-mayista-taksimde-olacagimizi-bildirdik-745590
- Journalistengewerkschaft (@tgs.org.tr): Im Geiste der Solidarität des 1. Mai und im Zeichen des Aufrufs zur Freiheit vom 3. Mai betonen wir erneut: „Journalismus ist kein Verbrechen“
„Der Vorstand der Türkischen Journalistengewerkschaft (TGS) trat in Adana zusammen. Der Vorstand, der sich mit dem Internationalen Tag der Einheit, des Kampfes und der Solidarität am 1. Mai sowie dem Weltpressefreiheitstag am 3. Mai befasste, hat die Arbeitsbedingungen der Journalisten in der Türkei, den aktuellen Stand der Pressefreiheit und die strukturellen Probleme, mit denen der Journalistenberuf konfrontiert ist, umfassend bewertet.
Zu den journalistischen Aktivitäten, die in der Türkei seit vielen Jahren kriminalisiert werden, ist eine neue Form des Angriffs hinzugekommen: „Die öffentliche Verbreitung von Informationen, die die Öffentlichkeit irreführen“! Mit dieser Anschuldigung nimmt der Druck auf Journalisten weiter zu und erreicht eine neue Dimension. Nachrichten, die gemäß den Regeln des Berufsstandes überprüft wurden – ja sogar solche, deren Richtigkeit gerichtlich bestätigt wurde –, werden von anderen Gerichten und Staatsanwälten als Straftat eingestuft.
Artikel 217/A des Türkischen Strafgesetzbuches (TCK): „Wer allein in der Absicht, in der Bevölkerung Unruhe, Angst oder Panik zu schüren, eine der inneren und äußeren Sicherheit, der öffentlichen Ordnung und der allgemeinen Gesundheit des Landes widersprechende Falschinformation in einer Weise öffentlich verbreitet, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, wird mit Freiheitsstrafe von einem bis zu drei Jahren bestraft“, doch bei den jüngsten Verhaftungen von Journalisten wurde keines dieser Delikte begangen. Unter diesem Vorwurf wurden nun auch Gewerkschafter und Bürger, die sich für ihre Rechte einsetzen, festgenommen. Artikel 217/A, der zu einer Bestimmung geworden ist, auf deren Grundlage Staatsanwälte und Richter willkürliche Entscheidungen treffen, muss unverzüglich aus dem Türkischen Strafgesetzbuch gestrichen werden; inhaftierte Journalisten, Gewerkschafter und Bürger müssen freigelassen werden.
Kurz vor dem 3. Mai, dem Internationalen Tag der Pressefreiheit, belegt die Türkei im weltweiten Ranking der Pressefreiheit unter 180 Ländern den 159. Platz. Dieser Schandfleck muss endlich beseitigt werden, und der Druck auf die Presse- und Meinungsfreiheit muss ein Ende finden.
Der Sektor Presse, Medien und Journalismus gehört zu den Branchen mit der niedrigsten Gewerkschaftsmitgliedschaft. Die Hindernisse für die Vereinigungsfreiheit stehen dem Wunsch der Journalisten nach einer sicheren und gewerkschaftlich organisierten Arbeitswelt im Wege. Bei der Zeitung Hürriyet, in der wir uns 2019 organisiert haben, und bei Halk TV, wo wir uns 2021 organisiert haben, laufen unsere Verfahren zur Feststellung der Gewerkschaftsvertretung noch immer. Obwohl die Gerichte die von unserer Gewerkschaft errungene Mehrheit anerkannt und dokumentiert haben, können die Journalisten ihre gewerkschaftlichen Rechte aufgrund der Einsprüche der Arbeitgeber, die darauf abzielen, das Verfahren in die Länge zu ziehen, nicht wahrnehmen.
Das Ministerium für Arbeit und Soziales beobachtet diese Entwicklungen lediglich. In einer Zeit, in der die Armut unter Journalisten von Tag zu Tag zunimmt, ist das Recht auf gewerkschaftliche Organisation ein unverzichtbares Recht. …
Der 1. Mai, der Internationale Tag der Einheit, des Kampfes und der Solidarität, ist der einzige Feiertag, den die Arbeiterklasse weltweit begeht. Auch Journalisten, die ein untrennbarer Bestandteil der Arbeiterklasse sind, werden in allen Provinzen der Türkei, allen voran in Istanbul, auf die Straße gehen, um die Beseitigung der Hindernisse für die Vereinigungsfreiheit, ein Ende der prekären Arbeitsverhältnisse, faire Löhne und Pressefreiheit zu fordern. Er wird sowohl seine eigenen Forderungen lautstark verkünden als auch die Forderungen all seiner Arbeiterkollegen der Welt mitteilen…“ Abschlusserklärung des TGS-Vorstands vom 10.4.2026
- #1Mayıs2026
- #1MayıstaTaksimdeyiz
- 1. Mai 2026 – Plakat und Erklärung der KESK
- Uruguay
- #1DeMayo #PITCNT #CMN #120añoscentrodemaquinistasnavales
- USA
- May Day Strong: No Work, No School, No Shopping
„Massenhafte Nichtkooperation erfordert Koordination, Vorbereitung und beharrliches Engagement. Wir alle müssen mitmachen, mit unseren Nachbarn sprechen, Beziehungen aufbauen und uns organisieren. Und dann, ab einem bestimmten Punkt, wird sie real und stark genug, um einen massiven Wandel herbeizuführen. Nichtkooperation ist im Prinzip ganz einfach: Wir verweigern unsere Arbeitskraft, unser Geld und unsere Mitwirkung. Wir machen nicht mit. Am 1. Mai (Internationaler Tag der Arbeit) sieht das so aus:
– Keine Arbeit
– Keine Schule
– Kein Einkaufen
Es wird Kundgebungen und Demonstrationen geben, unter anderem gemeinsam mit unseren Partnern in San Jose, sowie weitere friedliche Aktionen. Auch wenn ihr nicht auf die Straße gehen könnt, könnt ihr euch trotzdem beteiligen: Bleibt zu Hause, geht nicht zur Arbeit, geht nicht einkaufen. Das Ziel ist es, den Schwerpunkt von der Mobilisierung auf die Organisation zu verlagern, damit wir bereit sind, zu reagieren, wenn es darauf ankommt: auf die Aktivitäten der ICE in unseren Gemeinden, auf Angriffe auf Wahlen und auf die anhaltende Machtkonsolidierung durch das Trump-Regime und seine Verbündeten…“ Aufruf von Indivisible Project
(engl., maschinenübersetzt). Siehe auch: - This May Day, It’s Workers Over Billionaires
„On May 1, 2026, workers, students, and families rally, march, and take action across the country to demand a nation that puts workers over billionaires, with many refusing business as usual through No School. No Work. No Shopping…“ https://maydaystrong.org/
- https://www.peoplesworld.org/article/next-up-after-no-kings-a-may-day-general-strike/

- https://www.socialistalternative.org/2026/02/26/the-case-for-a-nationwide-general-strike-on-may-1/

- https://maydaystrong.org/

- May Day Strong: No Work, No School, No Shopping
Siehe (zuletzt) im LabourNet Germany:
Siehe leider wieder: Die Neonazis der Partei “Die Heimat” mobilisieren bundesweit zu einem Aktionstag am 01. Mai 2026 („nur“?) in Essen – nicht nur Essen stellt sich quer- Erfreulich: [Auch 2026 in Berlin] 2. Mai – Internationaler Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen: Wir haben Zeit! Gegen sinnlose Produkte! Gegen Lohnarbeit!
- Siehe zuletzt das Dossier: 1. Mai 2025: Wir wollen Butter statt Kanonen!
(Das Bild zum Dossier in diesem Jahr ist das Plakat zum 1. Mai 2026 von der CGT Spanien: Weder Faschismus noch Ausbeutung. Gegen den Hass, der spaltet: Solidarität unter den Arbeitern und Einheit #anarchosyndikalistisch / Weder Faschismus noch Ausbeutung. Gegen den Hass, der spaltet: Arbeitersolidarität und anarchosyndikalistische Einheit)