Griechenland: Andauernder Nervenkrieg und PR-Pannen

In Brüssel erwartet man eine weitere Rentenkürzung, Paul Krugman warnt die EU und Griechenland bei einem Grexit vor der „Hölle“
Griechenland steht mal wieder eine ökonomisch schwierige Woche bevor. IWF Chefin Christine Lagarde erklärte in einem Interview mit der Financial Times, dass die Geduld des IWF mit Griechenland dem Ende zugehen würde. In mehreren Sitzungen versuchen die Griechen, sich mit den Kreditgebern zu einigen. Ab dem 24. April müssen die Gehälter und Pensionen der Beamten ausgezahlt werden. Die Woche danach hat es umso mehr in sich. Am 1. Mai ist die nächste Tranche der Kreditrückzahlung an den IWF fällig. Anders als Der Spiegel berichtete, kann Griechenland keineswegs auf Milliarden aus Moskau hoffen. Die angebliche Vorzahlung von fünf Milliarden Euro für eine geplante Gaspipeline wurde von Moskau inzwischen dementiert, was in Griechenland den Verantwortlichen weitere Sorgenfalten bescherte. Schließlich hatten Athener Regierungskreise den Deal bereits bestätigt. Wieder einmal wurde die neue Regierung in Athen bloßgestellt
…“ Artikel von Wassilis Aswestopoulos in telepolis vom 20.04.2015 externer Link

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