Studierendenumfrage: Gestresst und froh dabei. Umfrage vorgestellt: Entpolitisierung und Leistungsdruck an Hochschulen
„Ziel erreicht für den Bologna-Prozess? Am Dienstag stellte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) in Berlin die Auswertung des »12. Studiensurveys an Universitäten und Fachhochschulen« vor. Deren Ergebnis aus der Befragung von 5.000 Studierenden: »Ein Studium dient vor allem nicht mehr dazu, den Eintritt in das Berufsleben möglichst weit hinauszuschieben.« Glücklich sollen Deutschlands Studis dennoch sein. »Nach 2001 hat der Bologna-Prozess Fahrt aufgenommen. Heute sind aus Sicht der Studierenden seine Ziele überwiegend verwirklicht«, gab sich die Bundesbildungsministerin mit der von ihrem Ministerium in Auftrag gegebenen Studie zufrieden. Es herrsche eine »positive Grundhaltung« in der Studierendenschaft vor. Tatsächlich gaben 73 Prozent der Befragten an, gerne zu studieren…“ Artikel von Johannes Supe in junge Welt vom 29.10.2014 ![]()