Produktion in Indien: Die Taschenspieler-Tricks der Drogeriekette dm

Eine schlichte Baumwolltasche sorgt bei dm-Kunden für Empörung. Bislang wurden die Beutel von einer Sozialunternehmerin in Augsburg hergestellt, nun kommt ein Teil davon aus Indien. Das Unternehmen begründet das mit ethischen Erwägungen...“ Artikel Von David Böcking und Maria Marquart am 13.11.2014 auf Spiegel Online externer Link Aus dem Text:
Es war eine jener Geschichten, mit denen sich dm einen Ruf als besonders verantwortungsvolles Unternehmen erworben hat: Im Mai 2012 kündigte die Drogeriekette an, in allen Filialen künftig Bio-Baumwolltaschen anzubieten. Diese sollten nicht nur besonders ökologisch hergestellt werden, sondern auch besonders sozial. Denn produziert werden die Taschen von der Augsburger Unternehmerin Sina Trinkwalder. In ihrer Textilmanufaktur manomama stellte sie Menschen ein, die auf dem normalen Arbeitsmarkt kaum Chancen hatten: Langzeitarbeitslose, chronisch Kranke, Leiharbeiter. […] Nun aber bangt Trinkwalder um die Zukunft ihres Vorzeigeprojekts. Denn ihr Auftraggeber dm hat einen Teil der Taschenproduktion offenbar klammheimlich nach Indien verlagert…

Kurzlink: https://www.labournet.de/?p=69454
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