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Kupferabbau in Peru durch den deutschen Konzern Aurubis belastet nicht nur das Trinkwasser – und wird verklagt

iz3w – Zeitschrift zwischen Süd und Nord - Nr. 393 vom Nov/Dez 2022 "Rohstoffe – auf ins grüne Glück?"Kupfer wird für erneuerbare Energien gebraucht. Das deutsche Unternehmen Aurubis bezieht einen Teil aus Minen in Peru – unter fragwürdigen Bedingungen. (…) Inzwischen beschäftigen Coaylas Vorwürfe auch deutsche Beamte in der sächsischen Kleinstadt Borna. Dort, in einer Zweigstelle des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa), gingen im vergangenen November zwei Beschwerden aus Peru gegen Aurubis ein. Das ist der wichtigste Importeur peruanischen Kupfers in Europa. Der Konzern betreibt in Hamburg die größte Kupferraffinerie des Kontinents. (…) Die Beschwerde aus Moquegua wirft Aurubis vor, nicht ausreichend gegen mögliche Menschenrechts- und Umweltverstöße entlang seiner Lieferkette vorzugehen. Demnach hat der Kupferabbau durch Anglo American in der Mine Quellaveco den Lauf eines Flusses verändert und das Trinkwasser belastet. Außerdem würden metallhaltige Stäube aus dem Tagebau die Felder benachbarter Landwirte kontaminieren…“ Artikel von Aaron Wörz vom 15.5.2026 in der taz online externer Link („Giftgrün ist die Energiewende“)

Siehe zum Thema u.a. auch:

Kurzlink: https://www.labournet.de/?p=235581
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