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Paul muss bleiben! Edeka kündigt LKW-Fahrer im Lager Meckenheim und Betriebsratskandidat Paul R. fristlos kurz vor der Betriebsratswahl
„Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) im Bezirk Köln-Bonn-Leverkusen kritisiert die fristlose Kündigung von Paul Rischak, LKW-Fahrer im Edeka-Lager Meckenheim und Kandidat für den Betriebsrat. Gleichzeitig bewertet ver.di die Entscheidung des Arbeitsgerichts Bonn zum Zutrittsrecht als ersten Teilerfolg. Die Kündigung erfolgte kurz vor der Betriebsratswahl und während einer laufenden Tarifrunde. ver.di sieht darin einen Eingriff in die Mitbestimmung. (…) Der Beschäftigte hat mit Unterstützung von ver.di Kündigungsschutzklage eingereicht. Ziel ist die gerichtliche Klärung der Vorwürfe und die Rücknahme der Kündigung. Parallel hat das Arbeitsgericht Bonn eine einstweilige Verfügung erlassen. Das Gericht verpflichtet Edeka, dem Kandidaten täglich Zugang zum Betrieb zu gewähren. Er kann so seine Rechte im Zusammenhang mit der Betriebsratswahl wahrnehmen. Das Verfahren trägt das Aktenzeichen 5 BVGa 5/26…“ Meldung vom 24.04.2026 beim ver.di Bezirk Köln-Bonn-Leverkusen
und mehr daraus/dazu:
- Siehe noch die Hintergründe in der Meldung vom 24.04.2026 beim ver.di Bezirk Köln-Bonn-Leverkusen
(„ver.di kritisiert Vorgehen – Gericht stärkt Mitbestimmung“): „… Der Beschäftigte arbeitet seit 19 Jahren im Edeka-Lager Meckenheim. Er engagierte sich während der Tarifauseinandersetzung 2023 erstmals im Streik. Kolleg*innen baten ihn, für den Betriebsrat zu kandidieren. Daraufhin trat er als Spitzenkandidat einer ver.di-Liste an.
Am 10. April 2026 erhielt der betroffene Kollege eine fristlose Kündigung. Das Unternehmen wirft ihm Arbeitszeitbetrug und Manipulation vor. Nach dem Gespräch musste er den Betrieb verlassen. Der Zugang wurde ihm zunächst untersagt.“ - Paul muss bleiben! Video von ver.di Handel NRW bei youtube

- #unionbusting #paulmussbleiben