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Unbefristeter Streik beim Bau des ELT-Teleskops in der Atacama-Wüste Chiles: „Das ist kein wissenschaftliches Projekt, sondern Sklaverei mit Blick auf die Sterne“
„Am Dienstag hat die Gewerkschaft Sinami, deren Mitglieder am Bau des Extremely Large Telescope (ELT) auf dem Cerro Armazones in der Küstengebirgskette der Region Antofagasta beteiligt sind, einen unbefristeten Streik begonnen, um auf verschiedene Unregelmäßigkeiten beim Bauunternehmen Cimolai SPA aufmerksam zu machen. Nach Angaben der Betroffenen begannen die Verhandlungen zwischen der Gewerkschaft und dem Unternehmen vor einigen Monaten, ohne dass eine Einigung erzielt wurde, da der Vorschlag des Arbeitgebers sie praktisch in derselben Lage wie vor einem Jahr zurückließ. (…) Hinzu kommt, dass das Unternehmen die Verhandlungen für drei Jahre unterbrechen möchte. Zu dieser Situation kommen noch mutmaßliche Missbräuche des Unternehmens hinsichtlich der Arbeitsbedingungen hinzu, beispielsweise in Bezug auf Verpflegung, Probleme bei Transfers und andere Anforderungen…“ span. Artikel von Denisse Zambrano vom 26. März 2024 bei antofagasta.tv
(maschinenübersetzt) – der Streik wurde offenbar im Dezember 2025 wieder aufgenommen:
- Bauarbeiter in Chile streiken beim Bau des ESA-Teleskops
„Die Arbeiter für das weltweit größte Teleskop sind auf der Baustelle in der Atacamawüste in Chile in einen unbefristeten Streik getreten. Auf dem 3.000 Meter hohen Berg Amazone 130 Kilometer südlich von Antofagasta wird derzeit im Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) das Teleskop E-ELT (European Extremely Large Telescope) gebaut. Die Arbeiter legten die Arbeit nieder und sperrten die Zufahrt zur Baustelle mit brennenden Barrikaden. Im März 2024 hatte die Branchengewerkschaft Sinami (Sindicato Interempresa Nacional de Montaje Industrial) nach fruchtlosen Verhandlungen schon einmal zum Streik aufgerufen. In der Presse und den sozialen Medien machen die Beschäftigten ihrem Unmut Luft: „Das ist kein wissenschaftliches Projekt, sondern Sklaverei mit Aussicht auf die Sterne. Wir ertragen nicht länger die Erniedrigungen.“
Sie erheben schwerwiegende Vorwürfe. In den Toiletten gebe es weder Wasser noch Seife. Sie reklamierten Sicherheitsgurte mit Verfallsdatum sowie fehlerhafte und kaputte Helme. Es komme immer wieder zu Arbeitsunfällen, teilweise mit schweren Folgen, die von der Firma verschwiegen werden. Den Beschäftigten würden pro Schicht nur 30 Minuten zum Mittagessen genehmigt und die Bezahlung sei zu niedrig. Sie fordern Erschwerniszulagen, die den Arbeitsbedingungen auf 3.000 Meter Höhe und den klimatischen Bedingungen entsprechen müssen. Zum Vergleich: Die Baustelle befindet sich auf der Höhe von Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze, wo der Sauerstoffgehalt etwa 30 Prozent niedriger ist als auf Meereshöhe. Die Forderungen sind direkt an die Firma Cimolai gerichtet, die Teil eines italienischen Konsortiums ist. Sie erhielt den Auftrag im Wert von 446 US-Dollar für den Bau des Observatoriums, das hohen Ansprüchen genügen muss…“ Beitrag von Michael Roth vom 14. Dezember 2025 in amerika21
- Arbeiter des weltweit größten Teleskops in Atacama legen die Bauarbeiten lahm: „Das ist kein wissenschaftliches Projekt, sondern Sklaverei mit Blick auf die Sterne.“
„Die Arbeiter des größten Teleskopprojekts der Welt, das mitten in der Atacama-Wüste errichtet werden soll, haben die Arbeiten wegen schlechter Arbeitsbedingungen eingestellt. Die Arbeiter beklagen, dass sie „die Demütigungen“ von Cimolai, dem italienischen Unternehmen, das für das Projekt verantwortlich ist, „nicht mehr ertragen können“. (…)
Die Arbeiter richten sich direkt an das Unternehmen Cimolai und versichern, dass sie „keine Demütigungen mehr ertragen können“, wie sie in einem auf TikTok veröffentlichten Video erklären. Sie beklagen, dass es in den Toiletten weder Wasser noch Seife gibt, dass sie trotz „Lebensgefahr“ niedrige Löhne erhalten und dass sie „Arbeiten in 3.000 Metern Höhe ohne jegliche Zulage“ verrichten. Darüber hinaus behaupten sie, dass das Unternehmen ihnen nicht die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen zur Verfügung stellt, was sich in „zerbrochenen Helmen, abgelaufenen Gurten und ständigen Stürzen“ zeigt. Sie behaupten auch, dass es zu schweren Unfällen gekommen ist, die „das Unternehmen verschweigt und nicht meldet“. Hinzu kommt, dass sie laut ihrer Anzeige nur „30 Minuten Mittagspause an Arbeitstagen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang“ haben…“ span. Artikel von Colomba Bolognesi vom 10. Dezember 2025 in theclinic.cl
(maschinenübersetzt) - Das angesprochene Video der Streikenden auf Tiktok
