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Österreich: Ärztin Lisa-Maria Kellermayr durch Hass und Hetze von Impfgegnern und Versagen der Sicherheitsbehörden in den Freitod getrieben

Dossier

Ärztin Lisa-Maria KellermayrAm Freitagmorgen wurde die oberösterreichische Ärztin Lisa-Maria Kellermayr tot in ihrer Praxis aufgefunden worden. Nach massiven Drohungen von rechtsextremen Impfgegnern beging sie allem Anschein nach Selbstmord. Bereits Ende Juni hatte die Hausärztin angekündigt, ihre Praxis in Seewalchen zu schließen. Über sage und schreibe sieben Monate hinweg hatte sie Morddrohungen erhalten. Nachdem Polizei und Behörden nichts unternahmen, musste Kellermayr selbst für Sicherheitsmaßnahmen sorgen. (…) Mitte Juli erklärte sie, die enormen Kosten könne sie sich nicht mehr leisten und auch ihre Mitarbeiter könnten nicht mehr „unter normalen Umständen“ arbeiten. Deshalb schloss sie die Praxis zu dieser Zeit. Noch einen Tag vor ihrem Tod führte sie ein Interview mit dem Spiegel. Dort erklärte sie, wie wichtig die Praxis für sie war und wie sehr sie der Verlust schmerze…“ Beitrag von Markus Salzmann vom 2.8.2022 bei wsws externer Link („Österreich: Ärztin nimmt sich nach Drohungen von Impfgegnern das Leben“), eine gute Zusammenfassung des Sachverhats, siehe einige weitere Informationen:

  • [Resümee und Aufruf] Zum 4. Todestag: Lisa-Maria Kellermayr und der Kampf gegen den digitalen Prügelmob New
    Am 29. Juli 2022 schied die couragierte Ärztin Lisa-Maria Kellermayr aus dem Leben. In den Tod getrieben von einem digitalen Prügelmob. Was ist seither geschehen? Werden die Opfer von Hass im Netz heute besser geschützt? Ein Resümee und Aufruf.
    Als Lisa-Maria Kellermayr am 29. Juli 2022 in purer Verzweiflung aus dem Leben schied, schien es für einen Moment klar zu sein, dass es Konsequenzen brauchen würde. Die Bilder der Ärztin, die während der Pandemie unermüdlich für wissenschaftliche Aufklärung eingetreten war und dafür monatelang mit Morddrohungen, Gewaltfantasien und einer beispiellosen Hasskampagne überzogen wurde, erschütterten das Land. Politiker:innen versprachen Aufklärung, Medien kündigten eine schonungslose Analyse an, Behörden gelobten Besserung. (…)
    Und doch müssen wir vier Jahre später feststellen; Es hat sich zwar einiges verändert, aber nur wenig verbessert. Denn das vielleicht größte Missverständnis besteht bis heute darin, die Tortur die Lisa-Maria Kellermayr erleben musste als tragisches Einzelereignis zu betrachten. Tatsächlich litt sie unter einer neuen Form der Gewalt, die bis heute weiterwirkt. Der digitale Prügelmob, der sich während der Pandemie formierte und einzelne Menschen systematisch ins Visier nahm, hat sich nach ihrem Tod nicht aufgelöst. Stattdessen hat er neue Feindbilder geschaffen und sich sogar professionalisiert. Wir wissen das, weil wir selbst zu diesen Feindbildern gehören.
    Die Ermittlungen dauern an
    Über Jahre hinweg wurden wir mit Drohungen, Einschüchterungen und gezielten Verleumdungen drangsaliert. Unsere Wohnadresse wurde verbreitet, Familienmitglieder von uns wurden in die Angriffe hineingezogen, unser Alltag von Sicherheitsüberlegungen bestimmt. Diese Art des Terrors war keine spontane Empörung in sozialen Netzwerken. Es war und ist eine organisierte Form digitaler Gewalt, unter Beteiligung reichweitenstarker Akteure und mit einem klaren Ziel: Einschüchterung, finanzielle, psychische und gesellschaftliche Zermürbung und der Verdrängung aus der Öffentlichkeit.
    Besonders erschütternd war für uns die Erkenntnis, dass die Ermittlungen nach Lisa-Maria Kellermayrs Tod Hinweise auf enge Zusammenhänge zutage förderten. So kam ein forensisch-linguistisches Gutachten zu dem Schluss, dass zahlreiche Drohschreiben gegen Lisa-Maria Kellermayr, gegen uns und weitere Betroffene mit hoher Wahrscheinlichkeit vom selben Verfasser stammen könnten. Die einzelnen Verfahren gegen die digitalen Gewalttäter wurden daraufhin neu bewertet und zusammengeführt. Ob sich dieser Verdacht strafrechtlich bestätigt, ist noch offen. (…)
    Die Staatsanwaltschaften haben aber in keinem der Fälle Ermittlungen angeordnet, der Sicherheitsapparat darf also nicht agieren, selbst wenn er könnte. Technisch gesehen wäre es kein Ding der Unmöglichkeit, einen Täter auszuforschen. Wo ein Wille, da bekanntlich ein Weg. Aber der Wille fehlt. Der Mob wütet weiter (..)
    Vier Jahre nachdem Lisa-Maria Kellermayr in den Tod getrieben wurde, werden Betroffene noch immer so behandelt, als müssten sie lediglich lernen, mit einem raueren Ton im Internet umzugehen. Sie müssen sich immer noch rechtfertigen, ob sie das nicht „provoziert“ hätten. Dabei geht es längst nicht mehr um beleidigende Kommentare. Es geht um organisierte Verfolgung, um Morddrohungen, um Doxxing, um wirtschaftliche Schädigung und um psychischen Terror. Wer das erlebt hat, weiß, dass der Bildschirm keine Grenze darstellt. Der Hass kommt mit nach Hause, betrifft Partnerinnen und Partner, Kinder, Eltern und das gesamte berufliche Umfeld. (…)
    Wer bedroht wird, muss sich häufig selbst um Dokumentation, anwaltliche Vertretung, Sicherheitsmaßnahmen und psychologische Unterstützung kümmern. Auch die Ausforschung vieler Täter:innen ist ein enormer Aufwand, der große Kosten verursacht, die von Betroffenen selbst zu tragen sind. Verfahren ziehen sich oft über Jahre und sind sehr kostenintensiv. Plattformen reagieren langsam oder gar nicht. Zuständigkeiten zwischen Behörden sind nach wie vor zersplittert. Nur wer genug Ausdauer und Ressourcen hat, kann sich wehren. Wer sie nicht hat, bleibt meist wehrlos.
    Und noch eine bedenkliche Dynamik hat sich in den letzten Monaten entfaltet: Wer sich öffentlich gegen Hass wehrt, wird erneut zur Zielscheibe. Nicht nur von denen, die vom Hass profitieren, sondern auch von jenen, die ihn als „Meinungsäußerung“ bagatellisieren und rechtliche Gegenwehr als „Zensur“ verunglimpfen. Wir haben das insbesondere in rechten Kreisen erlebt, aber auch bei Liberalen gibt es Tendenzen, Schutzmechanismen lieber abzubauen, statt sie zu stärken.
    Gedenken ist wichtig, reicht aber nicht
    Das eigentliche Problem ist folglich nicht nur der Hass selbst. Es ist die Erfahrung vieler Betroffener, dass der Rechtsstaat erst reagiert, nachdem bereits erheblicher Schaden entstanden ist. Prävention findet kaum statt, Schutzmaßnahmen setzen zu spät ein. Täter:innen können über lange Zeit dieselben Menschen verfolgen oder sich ungestört neue Opfer suchen. Genau das ist nach dem Tod von Lisa-Maria Kellermayr geschehen. Die Angriffe hörten nicht auf. Sie verlagerten sich. Andere Ärztinnen, Wissenschaft:erinnen, Journalist:innen, Politiker:innen und zivilgesellschaftlich Engagierte rückten ins Visier. Die Namen wechselten, die Methoden blieben die gleichen. Deshalb reicht es nicht, Lisa-Maria Kellermayr jedes Jahr zu gedenken. Ihr Tod muss auch ein Anlass sein, endlich konsequenter gegen digitale Gewalt vorzugehen…“ Beitrag vom 29.07.2026 von und bei Bohrn & Mena externer Link – siehe zu Veronika Bohrn Mena und Sebastian Bohrn Mena das Dossier zu #Gegenrechtsschutz! Initiative in Österreich organisiert Schutz vor Angriffen von Rechts
  • Freispruch für Verfasser der „Volkstribunal“-Nachrichten im Fall Kellermayr 
    Dem 61-jährigen Bayern, der der Ärztin mit Nachrichten und Tweets Angst machte, könne nicht bewiesen werden, dass der Suizid für ihn vorhersehbar gewesen sei (…) Die Staatsanwaltschaft beantragt unverändert einen Schuldspruch. Schon das Oberlandesgericht Linz habe die gefährliche Drohung erkannt. Die Drohungen M.s, der immer wieder im Plural von sich schrieb, dass man Kellermayr vor ein „noch einzurichtendes Volkstribunal“ stellen werde, hätten laut Anklagebehörde zu „suizidalen Entwicklungen“ kausal beigetragen. Nachdem schon am Dienstag fast alle Zeugen darauf hingewiesen hatten, dass sie Kellermayr gesagt hätten, sie solle sich öffentlich „zurücknehmen“ und schweigen, räumen die Ankläger im Plädoyer ein, man könne über das „mediale Auftreten“ Kellermayrs unterschiedlicher Meinung sein. Doch klar sei: „Was den Selbstmord betrifft, gibt es null Hinweise dafür, dass hier eine Inszenierung stattgefunden hätte, wirklich null.“ (…) Die Richterin sprach M. – nicht rechtskräftig – frei und führte aus, dass für die gefährliche Drohung, also den Grundtatbestand, Österreich nicht zuständig sei, sondern Deutschland. Man könne nicht „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ beweisen, dass die Drohungen M.s sich auf den Entschluss zum Suizid ausgewirkt oder der Suizid für M. vorhersehbar gewesen sei. Kellermayr habe „teils ein bisschen übertrieben“ und nicht allen Zeugen dasselbe erzählt.Artikel von Colette M. Schmidt vom 9. April 2025 im Standard online externer Link
  • Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen den Urheber der massiven Drohungen, die mitursächlich für den Suizid der Ärztin Lisa-Maria Kellermayr sein sollen – für ihn nur „wechselseitiges verbales Streitgespräch“
    Die Nachrichten, die der Angeklagte der Ärztin geschickt haben soll, sollen mitursächlich für deren Suizid gewesen sein
    Im Fall der oberösterreichischen Ärztin Lisa-Maria Kellermayr, die nach massiven Drohungen im Sommer 2022 Suizid begangen hat, hat die Staatsanwaltschaft Wels Anklage gegen einen 61-jährigen Deutschen erhoben. Das teilte sie am Donnerstag mit. Die Abschiedsbriefe Kellermayrs sowie ein forensisch-psychiatrisches Gutachten würden nahelegen, dass die Nachrichten, die der Angeklagte der Ärztin geschickt haben soll, mitursächlich für deren Suizid gewesen seien.
    Dem Mann wird zur Last gelegt, die Ärztin im Zeitraum von Februar bis Juli 2022 in vier E-Mails sowie in drei Twitter-Nachrichten (nunmehr X) bedroht zu haben. So soll er angekündigt haben, sie vor ein noch einzurichtendes „Volkstribunal“ zu stellen und sie „auf die Anklagebank und dann sicher ins Gefängnis“ zu bringen. (…)
    Die Wiener Strafrechtsprofessorin Ingeborg Zerbes hatte nach dem Tod der Medizinerin dann deutliche Worte für die oberösterreichischen Strafverfolgungsbehörden gefunden externer Link, da sich diese zwischenzeitlich nicht für zuständig sahen. Nachdem sich Tatort und Verdächtige in Deutschland befinden, sei die territoriale Zuständigkeit ursprünglich nicht mehr gegeben gewesen, argumentierte die Staatsanwaltschaft Wels. Anfang August 2022 nahm sie dann doch wieder die Ermittlungen auf.
    Unter Berufung auf Medienberichte, denen zufolge Kellermayr seit Herbst 2021 von einem deutschen Verdächtigen „im Weg der Telekommunikation massiv bedroht wurde“, hätte das nach Zerbes‘ Dafürhalten bereits ausreichen müssen, um im Inland ein Verfahren wegen beharrlicher Verfolgung nach Paragraf 107a Strafgesetzbuch einzuleiten. Dass die Tathandlungen des Verdächtigen jedenfalls geeignet waren, die Ärztin in ihrer Lebensführung nachhaltig zu beeinträchtigen, „liegt auf der Hand“, so Zerbes. (…)
    Der in Deutschland bereits einschlägig vorgemerkte Mann, dem die Staatsanwaltschaft gefährliche Drohung (Paragraf 107 Abs. 1 und Abs. 3 StGB) zur Last legt, bestreite nicht, die Nachrichten verfasst und an Kellermayr versendet zu haben, wohl aber den Vorsatz, heißt es in einer Aussendung der Staatsanwaltschaft Wels. Nach der Aussage des Angeklagten hätte es sich lediglich um ein wechselseitiges verbales Streitgespräch gehandelt. Die Strafdrohung im Fall eines Schuldspruchs beträgt ein bis zehn Jahre Freiheitsstrafe. Ermittlungen in Hinblick auf von anderen Verfassern an die Ärztin geschickten Drohnachrichten würden noch laufen.“ Agenturmeldung vom 5. September 2024 in derstandard.de externer Link („Fall Kellermayr: Staatsanwaltschaft Wels erhebt Anklage gegen 61-Jährigen“)
  • Einige der Morddrohungen sind auf ihrer beruflichen Homepage externer Link dokumentiert und auch auf ihren Twitter-Account externer Link
  • Dr. Lisa-Maria Kellermayr: Eine Würdigung
    Der Tod der Ärztin Lisa-Maria Kellermayr sorgt für Bestürzung. Wir möchten an sie erinnern. Denn die Würdigung von Kellermayrs Leben und Wirken droht zwischen der unfassbaren Häme auf Telegram und der billigen Instrumentalisierung auf Twitter und Facebook unterzugehen…“ Lesenswerter Beitrag von Corinna Milborn und Magdalena Punz am 30. Juli 2022 bei puls24.at externer Link, siehe auch
  • Nachruf: Lisa-Maria Kellermayr 1985–2022
    Die leidenschaftliche Ärztin aus Oberösterreich leistete stets Hilfe für andere. Virtueller Terror und Morddrohungen machten ihr Leben binnen Monaten zur Hölle. Behörden haben ihr Hilfe versagt…“ Nachruf von Colette M. Schmidt und Oliver Das Gupta am 31. Juli 2022 in derstandard.at externer Link
  • [Petition] Rücktritt des Polizeipresseleiters der Landespolizeidirektion Oberösterreich
    Hiermit fordere ich den sofortigen Rücktritt des Polizeipresseleiters der Landespolizeidirektion Oberösterreich Hofrat MMag. David Furtner, MA.
    (CN Suizid). Die Landärztin Dr. Lisa-Maria Kellermayr musste nach Morddrohungen aus der Rechtsextremen und Querdenken Szene ihre Ordination schließen. Sie konnte die Sicherheitskosten nicht mehr tragen, hatte größere Schulden. Am 29. Juli beendete Sie mutmaßlich selbst ihr Leben. Sie versuchte mehrfach vergeblich Polizeischutz zu bekommen. Die Staatlichen Behörden nahmen die Bedrohungen nicht ernst und verharmlosten diese. Polizeipresseleiter David Furtner sagte in einem Interview im „Ö1 Mittagsjournal“ die Ärztin wolle mit der Kritik an der Polizei „das eigene Fortkommen fördern“. Sie solle in den sozialen Medien „weniger aktiv sein“. Nachdem die Hackerin Nella Allami sensible Daten von mutmaßlichen Tätern rausgefunden hatte, griff David Furtner diese verbal an. Er führte die „rechtlichen Rahmenbedingungen“ an. „Privat darf mehr als der Staat“, fasste es Furtner zusammen. Die Polizei kenne zwar nun den Täter, kann jedoch juristisch nichts gegen ihn unternehmen, da er deutscher Staatsbürger ist und keinen Wohnsitz in Österreich hat. Dabei wäre es Aufgabe gewesen, diese Daten an Deutsche Behörden zu übergeben, dies ist später auch passiert. Aber David Furtner hat meiner Meinung nach mehrmals bewiesen, dass er eine völlige Fehlbesetzung in seinem Job ist…“ Petition von Resi Lucetti bei openPetition externer Link

    • siehe auch den Thread von Rési vom 1.8.2022 externer Link: „Ich bin übrigens noch lange nicht fertig. Ich fordere außerdem den Rücktritt von dem Leiter der Landespolizeidirektion Oberösterreich @pilsl_a. Ebenso die Vertreter der Ärztekammer Oberösterreich @PetNiedermoser und Kurienobmann-Stellvertreter Wolfgang Ziegler. #Kellermayr
    • und seine gesamte Berichterstattung zum Thema #lisamariakellermayr
  • Tod einer Ärztin: Äußere Dämonen
    Ist es für Frauen etwas Besonderes, sich öffentlich zu Wort zu melden? Dann haben wir als Gesellschaft ein fundamentales Problem
    Nach dem Tod der Ärztin Lisa-Maria Kellermayr müssen sich die gesamte Republik, Politik, Behörden, Zivilgesellschaft und auch Medien fragen, was die Meinungsfreiheit von Frauen wert ist. Denn diese ist unter Dauerbeschuss. Nicht erst, seit der virtuelle Terror gegen die Medizinerin begann. Wer das nicht erkennt, sollte sich vorstellen, was passiert wäre, wäre Kellermayr ein Mann gewesen: Genau. Wahrscheinlich nicht viel. Oder viel mehr. Keine frauenfeindlichen Gewaltfantasien und Beschimpfungen, die sich gegen ihr Äußeres richten. Aber vielleicht mehr in Sachen Polizeischutz und Ermittlungen gegen mutmaßliche Täter. Wir wissen, dass bedrohte männliche Politiker selbstverständlich Schutz bekamen. Lisa-Maria Kellermayr wurde von Impfgegnern angegriffen, weil sie Impfärztin war. Weil sie also eine Aufgabe übernahm, für welche die Republik ausdrücklich Ärztinnen und Ärzte gesucht hatte. Allein dafür hätte sie auch Schutz verdient. Schon davor hat sie sich durch tausende Hausbesuche der Pandemiebekämpfung der Republik gewidmet. Sie drängte nicht in die Öffentlichkeit, wie Polizei und Ärztekammer ihr vorhielten. Sie wurde von Medien eingeladen. Weil sie Expertise und etwas zu sagen hatte. Auch auf Twitter. Wie Männer auch. Ist es für Frauen etwas Besonderes, sich öffentlich zu Wort zu melden? Dann haben wir als Gesellschaft ein fundamentales Problem…“ Kommentar von Colette M. Schmidt vom 1. August 2022 in derstandard.at externer Link (darunter Links zu einigen weiteren Beiträgen zum Thema)

Zur Corona-Politik in Österreich siehe u.a.:

Kurzlink: https://www.labournet.de/?p=203207
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