Artikel von Peter Nowak in Direkte Aktion vom Jan/Feb 2013 » weiter
 
Artikel von Frank Deppe in „Blätter für deutsche und internationale Politik“ 2/2013. Aus dem Text:... » weiter
 
Iberia will etwa 3.800 der 20.000 Beschäftigten entlassen, dagegen begann am 18. Februar ein landesweiter Streik - mit heftigen Begrenzungen des Streikrechts, die Regierung ordnete an, die (Touristen)Flüge auf die Inseln müssten mindestens zu 50% durchgeführt werden, die Polizei knüppelte in Madrid-Barajas auf Streikende ein, die tun wollten, was sie jeden Tag tun, ins Terminal gehen nämlich. Streiks im Flugverkehr rufen im heutigen Kapitalismus offenbar sofort den Schrei nach Notstand aus » weiter
 
KAWOMMS ! The workers crown"Die Fabrik. Oben in der Überwachungskabine, der Meister. Unten an der Maschine, der Arbeiter. Der Meister will die Produktion erhöhen. Der Arbeiter beschuldigt die Maschine. Ganz oben in den Eisenträgern unter dem Glasdach, eine Ratte die dort den ganzen Tag pennt und von einem königlichen Bett träumt. Ein Traum der regelmässig von einem Albtraum unterbrochen wird in dem der Meister die Ratte quält. Sie wird aber jedesmal von dem Krach der Maschine erlöst. Was aber, wenn die Maschine plötzlich anhält?..." Animationsfilm von Werner Schnater bei vimeo zum Thema Arbeit, Selbstmord am Arbeitsplatz, Automatisierung, Solidarität zwischen Arbeiter und Penner... Siehe auch Hintergründe zum Film, den Film selbst und einige Bilder aus dem Film in unserem Beitrag » weiter
 
Erneut wurde am vergangenen Wochenende quer durch Bulgarien gegen die Strompreise der privaten “Versorger” demonstriert und protestiert - in Varna fand mit 20.000 TeilnehmerInnen die grösste Demonstration statt » weiter
 
Große und kleinere Kundgebungen in über 50 Städten Spaniens wurden von den diversen Organisationen der Bewegung gegen Zwangsräumungen organisiert, an denen sich nach verschiedenen Angaben etwa 100.000 Menschen beteiligten » weiter
 
Die “weisse Flut” hatte zum Wochenende zu Protesten quer durch Spanien aufgerufen. Die weisse Flut: Das sind die lokalen Zusammenschlüsse bzw Koordinationskomitees von Beschäftigten und Benutzern des Gesundheitswesens, die sich gemeinsam gegen die Privatisierung des Gesundheitswesens zur Wehr setzen - sie hatten in 16 Städten Spaniens zu Demonstrationen aufgerufen, an denen sich über eine halbe Million Menschen beteiligten. » weiter
 
Netzwerk-Info Gewerkschaftslinke Extra zu Leiharbeitstarifverträgen vom Februar 2013: "Anfang Januar veröffentlichte die Gewerkschaftslinke ein Netzwerk-Info-Extra zu Leiharbeits-Tarifverträgen. Die fortgeschrittene Diskussion zeigt, dass einige der dortigen Aussagen aktualisiert werden müssen…“ Siehe dazu auch » weiter
 
"Die nächsten zwei Monate laufen die Tarifverträge für ca. 6 Millionen Beschäftigte aus. Gelingt es, die Tarifkämpfe gemeinsam zu führen, verstärken wir die Kampfkraft der Gewerkschaftsbewegung enorm. Davon profitieren alle, auch die nachfolgenden Tarifrunden in den anderen Branchen, bei denen für weitere 6 Mio. Beschäftigte Tariferhöhungen ausgehandelt werden. Lasst uns deshalb die Grundlagen für eine solidarische Lohnpolitik erneuern, lasst uns durch koordinierte Mobilisierungs- und Durchsetzungsstrategien die Kräfte bündeln und verstärken. Ein gemeinsamer Kampf um Umverteilung von oben nach unten kann die Gewerkschaften wieder stärker in die Offensive bringen. Eine ernsthafte Mobilisierung wird die Mitglieder in den Gewerkschaften politisieren und den Druck auf das Kapital vervielfachen…" Netzwerk-Info Gewerkschaftslinke Nr. 45 vom Februar 2013 » weiter
 

DGB als Sklavenhändler

Dossier

Leiharbeit und DGB"Wir suchen für renommierte Supermärkte mehrere Kassiererinnen«, wirbt die Firma »weitblick-personalpartner« in der Internet-Jobbörse der Arbeitsagentur. »Vergütung 7,89 Euro/Std. Flexible Arbeitszeiten, schwerpunktmäßig Freitag und Samstag«. Auf den ersten Blick eine der seit ein paar Jahren ganz normalen Anzeigen zur Anwerbung von Leiharbeitskräften, die von Unternehmen benutzt werden, um die Flächentarifverträge zu unterlaufen. Nicht normal ist etwas anderes: Die »weitblick-personalpartner GmbH« ist eine hundertprozentige Tochter des Berufsbildungswerks bfw des Deutschen Gewerkschaftsbundes…" Aus dem Artikel von Jörn Boewe in junge Welt vom 12.01.2013 - siehe mehr dazu und (leider) weitere Fälle - neu: DGB stellte Streikbrecher » weiter
 
Kampagne "Wir Erwarten Besseres""Was Amazon kann, kann die Deutsche Telekom auch: US-Gewerkschaften und Verdi schlagen Alarm über zum Teil abenteuerliche Arbeitsbedingungen. Die Arbeitnehmer hätten kaum Rechte und würden systematisch gedemütigt. „Die Deutschen wären entsetzt“, sagt ein US-Gewerkschafter. Während sich die deutschen Politiker über die Praktiken des US-Konzerns Amazon in Deutschland aufregen, ist in den USA die Deutsche Telekom – immerhin ein Staatsbetrieb – ins Gerede gekommen. Die Angestellten in Call Centern für T-Mobile USA, das der Deutschen Telekom gehört, sind über die Arbeitsbedingungen aufgebracht. Dies berichtet die US-Gewerkschaft Communications Workers of America (CWA). Die Arbeitsbedingungen in den US-Call Centern seien deutlich schlechter als in Deutschland, sagten Mitarbeiter von T-Mobile USA…" Artikel in Deutsche Wirtschafts Nachrichten vom 18.02.13 und Hintergründe » weiter
 
"Die Redaktion des links-netz diskutiert seit einigen Jahren unter dem Stichwort der Sozialen Infrastruktur über neue Wege einer Sozialpolitik in den entwickelten kapitalistischen Ländern. Ausgangspunkt sind dabei Überlegungen zu einer durch das hohe Produktivkraftniveau möglichen und zugleich notwendigen Umverteilung der lebensnotwendigen gesellschaftlichen Ressourcen. Insbesondere die Effektivierung der Produktion, der Übergang zur Wissensgesellschaft und die daraus resultierende Ungleichverteilung von Einkommen und Vermögen sowie das Scheitern des neoliberalen Paradigmas in der Sozialpolitik werden dabei als Entwicklungen verstanden, die eine grundsätzlich neue Organisation der Sozialpolitik erfordern. Ausgehend von der Annahme, dass in den reichen Ländern Westeuropas und Nordamerikas ein ausreichendes Bruttoinlandprodukt produziert wird, um allen Bewohner/inne/n ein angenehmes und sorgenfreies Leben bieten zu können, werden wachsende Armutslagen und soziale Spaltungen als überwindbare Artefakte der aktuellen Sozialpolitik angesehen (Hirsch 2003). Anstelle der individualisierten, selektiven und in seiner Wirkung beschränkten Umverteilungsmechanismen der traditionellen bzw. keynesianischen Sozialpolitik soll nun die Bereitstellung einer Sozialen Infrastruktur treten…" Artikel von Andrej Holm vom Januar 2013 im links-netz » weiter
 
"Es gab Kritik an den fehlenden Informationen seitens der Gewerkschaft während der Streiks des Sicherheitspersonals. In letzter Zeit gab es auch Auseinandersetzungen an verschiedenen Flughäfen, die sich unabhängig von den Gewerkschaften entwickelt haben. Die Beschäftigten der verschieden Airports wissen wenig von dem, was an den anderen Standorten passiert. Um für ein wenig mehr Informationsfluß zu sorgen, wurde von Leiharbeitern eine Extraausgabe der Leihkeule für Flughäfen herausgebracht." Aus der Debatte zu den Streiks des Sicherheitspersonals an den Flughäfen bei Chefduzen, dort auch die Leihkeule – extra Airport-Ausgabe » weiter
 
"Solidarische Ökonomie ist in. Nach dem Abflauen der globalisierungskritischen Bewegung, der Krise von Occupy und inmitten einer der tiefsten Krisen des Kapitalismus stehen ökonomische Alternativen hoch im Kurs. Die vielfältigen Ansätze einer anderen Ökonomie, jenseits von Profitzwang und Konkurrenz, boomen in Theorie und Praxis. Herausgestellt wird dabei immer, dass sich die unterschiedlichen Konzepte gegenseitig ergänzen und durchaus kompatibel seien. Das zeigt zum einen: Die bislang häufig in der Linken auf Abgrenzung zielenden Debatten über die »richtige Linie« wurden von einer solidarischen Diskussion und Kooperation abgelöst. So weit, so gut. Dennoch scheint zugleich eine gewisse Beliebigkeit und grau in grau vorzuherrschen. »Zinskritik« findet sich neben sinnvollen Projekten, die auf Gemeingüter (Commons) setzen; auf die gehobene Mittelschicht orientierende Landwirtschaftsprojekte existieren neben geldlosen Produktions- und Konsumtionskollektiven, die aus der unmittelbaren Not entstanden sind. (…) Anlass genug, etwas Licht in das oft trübe Allerlei zu bringen. Entlang von fünf Widerspruchslinien wollen wir die unseres Erachtens zentralen Fragestellungen für eine produktive Weiterentwicklung des Diskurses um Solidarische Ökonomie diskutieren…" Artikel von Martin Birkner und Ingo Stützle in ak - analyse & kritik - zeitung für linke Debatte und Praxis vom 15.2.2013 » weiter
 
Kommentar von Peter Grottian in der taz vom 16.02.2013 » weiter
 

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liv105Linke Hauptamtliche in ver.di – liv

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