Im Februar 1997 verkündet Louis Schweitzer, Geschäfsführer von Renault seit 1992, im Fernsehen die Schließung der belgischen Vilvoorde Fabrik. Das war ein Schock für die Arbeiter_innen, für die es keine Vorankündigung gegeben hatte. Jan Bucquoy, ein anarchistischer Filmemacher, machte sich daraufhin mit seiner Kamera nach Vilvoorde auf, um die Arbeiter_innen zu besuchen. Er begleitet sie während ihres Kampfes, filmt ihre Demonstrationen, Treffen, interviewt Gewerkschaftsführer und Politiker. Langsam jedoch wird aus dem Dokumentarfilm ein Thriller: Jan Bucquoy beschließt, das Gesetz in die eigenen Hände zu nehmen und entführt Louis Schweitzer um die Entlassenen zu rächen.... Dieser Film ist, obschon ein eher untypischer Dokumentarfilm, ein wichtiges Dokument über diesen Kampf, die Strategie der Gewerkschaft und deren Grenzen und  über den Versuch der Arbeiter_innen, über die Grenzen hinweg Kontakt zu anderen Renault Arbeiter_innen in Europa herzustellen. In Frankreich, Spanien und in Portugal wurden Solidaritätsaktionen und Arbeitsunterbrechungen organisiert, was diesen Streik zum ersten machte, der als "Euro-Streik" bezeichnet wurde. Wir zeigen die ersten 16 Minuten des Films.
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Eisenfresser

Film über die Lage der Saisonarbeiter in den Schiffabwrackungswerften im Süden Bangladeshs. Quelle: labournet.tv (trailer! | englisch/deutsch | 2011) » weiter
 
Die ITF und ihr europäischer Arm, die Europäische Transportarbeiter-Föderation (ETF), haben die gewerkschaftsfeindlichen Maßnahmen gegenüber Bahnbeschäftigten in Bosnien und Herzegowina aufs Schärfste verurteilt. Quelle: ITF News Online vom 14.10.2011 » weiter
 
Demnach waren Ende 2010 62 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in Call-Centern Frauen und 38 Prozent Männer. 64 Prozent der Vollzeit in dieser Branche Angestellten verdienten weniger als zwei Drittel des sogenannten Medianentgeltes von 1.802 Euro. Diese Summe markiert die bundeseinheitliche Niedriglohnschwelle für in Vollzeit beschäftigte sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer. Auszug aus der Pressemitteilung des Deutscher Bundestages vom 12.10.2011 » weiter
 
Anregungen » weiter
 

The Devil's Miner

Quelle: labournet.tv (trailer! |  spanisch/englisch | 84 min | 2004) externer Link

"Basilio Vargas (14) und sein Bruder Bernardino (12) kennen ihr Metier: Sie sind Mineros, Bergarbeiter. Ihr Arbeitsplatz sind die 450 Jahre alten Stollen des Cerro Rico, des "Reichen Berges" oberhalb von Potosí in 4300 Meter Höhe. Dort, wo es einmal die größten Silbererzvorräte der Welt gab, arbeiten Basilio und Bernardino unter Tage als Lastenschlepper, Schubkarrenfahrer und Sprengloch-Meisler, so wie es schon ihr Vater tun musste, der mit 35 an den Folgen einer Staublunge starb."(aus der Filmbeschreibung) Hintergrund: In Potosí wird seit dem 16. Jahrhundert Bergbau betrieben. Damals wurde Silber in unfassbaren Mengen für die spanischen Kolonialherren geschürft. Heute ist der bolivianische Ort ein "Muss" bei Touristen, die den gefährlichen Alltag der Mineros als touristisches Erlebnis konsumieren. » weiter
 

Biosprit statt Nahrung im Omo-Tal

Äthiopien verpachtet urbares Land an Agrokonzerne und baut einen Staudamm. Menschenrechtler warnen: Die Regierung bringe die Bevölkerung in Lebensgefahr. Artikel von Alexandra Endres in Die Zeit online vom 29.7.2011 » weiter
 
„Windenergie ist sauber, modern und hat Zukunft. Doch Mitbestimmung und Tarifverträge meiden viele in der Branche wie der Teufel das Weihwasser. Die Firma Repower bildet da keine Ausnahme. Doch wer hier arbeitet, hat mehr verdient…“ Artikel bei der IG Metall vom 21.07.2011 » weiter
 
Erst lehnte die Bundesregierung Griechenland-Hilfen ab, dann forderte sie Strafzinsen und wandte sich gegen eine Aufstockung des Rettungsschirms. Wie die deutsche Politik in der Euro-Krise gescheitert ist. Die deutsche Politik steht international in der Kritik: Seit Beginn der Euro-Krise im Herbst 2009 „hat die Bundesregierung in vielen Situationen keine gute Figur abgegeben“, so Carsten Klude, Ökonom bei der Bank M.M. Warburg. Stets fuhr Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eine harte Linie gegen überschuldete Euro-Staaten und verschärfte so die Krise, „möglicherweise ungewollt“, so Klude. Am Ende musste die Bundesregierung in fast allen Fragen nachgeben. Eine Chronik..." Artikel von Stephan Kaufmann vom 13.07.2011 bei der FR online » weiter
 

Quelle: AFP-Meldung im Stern vom 01.07.2011 externer Link

„Die 4500 Piloten der Lufthansa bekommen 3,5 Prozent mehr Geld. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 13 Monaten und gilt rückwirkend zum 1. April, wie die Lufthansa am Freitag in Frankfurt am Main mitteilte. Die Fluggesellschaft erklärte das mit der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) ausgehandelte Ergebnis als "zwar ambitioniert". Lufthansa müsse die zusätzlichen Kosten verdienen. Doch vor dem Hintergrund einer zuletzt zweijährigen Nullrunde für die Piloten und dem gesamtwirtschaftlichen Umfeld sei die Einigung vertretbar.
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Mehr als eine Meuterei...

"Was ist der wichtigste Unterschied zwischen Blaise Compaoré und dem gestürzten tunesischen Diktator Zine el-Abidine Ben Ali? Die Antwort könnte lauten: gut drei Wochen. Denn Compaoré war seit 22 Tagen an der Macht, als der damalige Innenminister Tunesiens, Ben Ali, den bisherigen Präsidenten Habib Bourguiba im November 1987 durch dessen Ärzte für amtsunfähig erklären lie?, weshalb Beobachter auch von einem „medizinischen Staatsstreich“ sprachen. Unelegant war dagegen die Methode von Compaoré. Denn er brachte seinen Amtsvorgänger, den revolutionär orientierten Präsidenten Thomas Sankara, zusammen mit anderen Offizieren eigenhändig um" - aus "Alle heissen Zongo von Bernard Schmid vom 08. Juni 2011, auch ein Beitrag, der verdeutlicht, dass der "arabische Frühling" auch im südlicheren Afrika sein Echo findet... » weiter
 
Botsuana steht still. In dem Binnenstaat im südlichen Afrika, über dessen Gebiet sich fast vollständig die harsche Kalahari-Wüste erstreckt, sind die Schulen geschlossen, die meisten Krankenhäuser kaum noch funktionstüchtig. Das nur zwei Millionen Einwohner zählende Land erlebt seit nunmehr sieben Wochen den längsten und umfassendsten Streik seiner Geschichte.Quelle: Artikel von Christian Selz, Port Elizabeth, in der jungen Welt vom 03.06.2011 » weiter
 

Eskalierende Demonstration in Albanien

Artikel von Julia Masetovic auf www.sozialismus.net vom 22.01.2011 » weiter
 

Quelle: labournet.tv (por | 23 min | 2010)

Viva Vida wurde im Jahr 2002 von t.i.e. gegründet, einem weltweiten Netzwerk von Basisgewerkschaftern. Viva Vida besteht aus verschiedenen brasilianischen Gewerkschaften. Eines der wichtigsten Themen von Viva Vida ist das der Gesundheit am Arbeitsplatz. Mittlerweile wird das Konzept in vielen Ländern genutzt (Brasilien, Mosambik, Nigeria, Südafrika, Deutschland). Die jeweiligen Ergebnisse und Erfahrungen werden miteinander ausgetauscht. » weiter
 
Quelle: Artikel in der FTD vom 13.09.2010 externer Link
„Der insolvente schwäbische Modelleisenbahn-Bauer Märklin soll sich auch ohne einen neuen Eigentümer berappeln. Insolvenzverwalter Michael Pluta will die Zukunft von Märklin nach eigenen Angaben bis 2014 durch einen Insolvenzplan sichern, teilte er am Montag mit. Damit solle das Unternehmen aus Göppingen im nächsten Jahr aus der Insolvenz entlassen werden. "Wir haben eine Planung für die kommenden vier Jahre bis 2014 erarbeitet, die einen stabilen Umsatz und eine stabile Mitarbeiterzahl für Göppingen garantiert", sagte Pluta. Von 500 Beschäftigten sollen vorher noch 28 entlassen werden. Betriebsrat und IG Metall hätten den Plan schon befürwortet, auch die Gläubigerbanken unterstützten ihn, sagte Pluta…“
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