Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen

Keine Entwarnung bei Suchterkrankungen – neue Suchtmittel auf dem Vormarsch

Die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage, die durch die Einnahme von Suchtmitteln verursacht wurden, ist in den letzten zehn Jahren um rund 17 Prozent angestiegen: Von 2,07 Millionen Fehltagen im Jahr 2002 auf 2,42 Millionen Fehltage im Jahr 2012. Alkoholkonsum und Rauchen sind laut Fehlzeiten-Report 2013 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) die Hauptursachen. Experten sehen aber auch einen Trend zu einer verstärkten Einnahme von leistungssteigernden Mitteln…” Pressemitteilung des AOK-Bundesverbandes vom 22.08.13 externer Link. Siehe auch: (weiterlesen »)

Häufig werden Werkverträge und Zeitarbeit in der medialen Berichterstattung durcheinandergeworfen. Jürgen Sobotta, iGZ-Landesbeauftragter Niedersachen, erläutert in einem Interview, was die entscheidenden Unterschiede sind und wie iGZ-Mitglieder zu diesem Thema stehen…” Interview vom 21.08.2013 bei der IgZ externer Link (weiterlesen »)

Eine steigende Zahl von Studierenden leidet unter starken gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Geeignete Hilfen für diese Studierenden sind allerdings Mangelware. Zudem legen aktuelle Daten die Vermutung nahe, dass es überproportional benachteiligte Studierende sind, die im Laufe ihres Studiums psychisch erkranken und schließlich diejenigen mit starken Beeinträchtigungen sind. Dass das “System Hochschule” also dazu neigt, aus Benachteiligten schließlich Behinderte zu machen…” Artikel von Jens Wernicke vom 26.08.2013 bei Studis online externer Link

Nullstundenarbeitsverträge in Britannien, immer mehr Werksvertragsverhältnisse in Deutschland: In der Arbeitswelt ist der Neoliberalismus weiterhin eine soziale Kraft. Artikel von Pit Wuhrer in der WOZ Nr. 34/2013 vom 22.08.2013 externer Link (weiterlesen »)

Im Feierabend rufen wir von zu Hause aus ein letztes Mal die Arbeitsmails ab. Und im Notfall sind wir auch danach für den Chef erreichbar – übers Handy. Was das mit unserer psychischen Gesundheit macht, erklärt Arbeitspsychologe Tim Hagemann…” Interview von Maria Fiedler in Süddeutsche online vom 19. August 2013 externer Link

234.000 krankgeschriebene Arbeitnehmer sind 2012 von den Kassen zurück an den Arbeitsplatz geschickt worden. Der Gesundheitsminister fordert eine Überprüfung – die Linke spricht von einem “Skandal“…” Artikel von Tobias Kaiser in der Welt online vom 19.08.13 externer Link. Siehe dazu: (weiterlesen »)

Zugausfälle der Bahn wegen Personalmangel nur Spitze des Eisbergs / Sogar minderjährige Azubis müssen wegen fehlender Stellen Überstunden machen. Artikel in Neues Deutschland online vom 18.08.2013 externer Link (weiterlesen »)

Der Staat hat Repression heute kaum noch nötig, da die herrschende soziale Ordnung auf einem weit verbreiteten gesellschaftlichen Konsens beruht, der sich vielleicht nicht allerorten aus begeisterter Zustimmung speist, in der gängigen Meinung, das Bestehende sei nun einmal nicht zu ändern, jedoch seinen stärksten Verbündeten findet. Hartz IV, Unterbeschäftigung, Working Poor und Arbeitslosigkeit sind weit verbreitete Phänomene und führen in Deutschland zu einer Armutsquote von über 15 Prozent (Destatstis, 2012). Doch hat sich die Gestalt von Armut im Zuge der Entwicklung der westlichen Länder wesentlich verändert, führt heute vor allem zu sozialem Ausschluss und geht nicht mehr mit einer unmittelbaren Gefährdung des Lebens einher. Vor diesem Hintergrund bewegt sich auch die weit verbreitete Diskussion um psychische Erkrankung, an deren Spitze die Diskussion über die Verbreitung von Depressionen steht…” Artikel von Lars Distelhorst in Streifzüge 58/2013 vom 21.07.2013 externer Link

Andere Länder, andere Ausbildungssysteme. Wo die Unterschiede sind, das zeigt ein Blick über die deutschen Grenzen. Unser System der dualen Berufsausbildung ist international anerkannt. Doch hierzulande setzen ihr Sparmaßnahmen und Schmalspur-Ausbildungsfantasien der Arbeitgeber kräftig zu…” Beitrag vom 14.08.2013 bei der IG Metall externer Link

Ich bin ein LeiharbeiterDie Schlachtindustrie profitiert gleich doppelt vom Einsatz billiger Werkvertragsschlachter: Nicht nur können so Lohnkosten gedrückt werden. Gleichzeitig steigt die Wahrscheinlichkeit, von der EEG-Umlage befreit zu werden. Allein 2011 sparten Betriebe aus der Branche durch eine EEG-Befreiung 27 Millionen Euro. Die Summe geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen hervor…” Artikel von Dirk Fisser in Neue Osnabrücker Zeitung online vom 11. August 2013 externer Link. Aus dem Text: “… Anders als die Personalkosten für angestellte Schlachter lassen sich die Kosten, die durch die Vergabe eines Werkvertrages entstehen, sehr wohl von der Bruttowertschöpfung abziehen. Schließlich handelt es sich dabei um die Dienstleistung eines Drittanbieters. Je mehr Stammbelegschaft der Schlachthof durch Werkvertragsarbeiter ersetzt, desto stärker sinkt auch die Bruttowertschöpfung. Dementsprechend leichter überspringt das Verhältnis Stromkosten zu Bruttowertschöpfung die 14-Prozent-Hürde. (…) Wer alles keine EEG-Umlage zahlt, kann auf der Internetseite des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle nachgesehen werden.” Siehe dazu: (weiterlesen »)

„Jung und billig“-Broschüre zu MinijobsÜbersicht in Direkte Aktion vom Juli/August 2013 externer Link. Siehe daraus: “Die neue „Jung und billig“-Broschüre ist da! Auf rund 40 Seiten verschafft sie Überblick über all das, was für MinijoberInnen von Bedeutung ist: Welche Pflichten und Rechte bestehen? Was für Arten von Minijobs gibt es? Und welche Rolle spielen sie bei einer allgemeinen Verarmung? Zudem werden jede Menge Tipps geliefert, wie ihr euren Arbeitsalltag schon mit kleinen Handgriffen etwas angenehmer gestalten oder ihr die Organisierung mit KollegInnen in Angriff nehmen könnt. Ein gutes Nachschlagewerk für alle Kampfeslustigen unter euch! Zum kostenlosen Bestellen einfach eine Mail mit Adresse und Namen an info(a)minijob.cc – oder online lesen als PDF auf www.minijob.cc. externer Link

Fast 2,7 Millionen Menschen in Deutschland verdienen sich etwas hinzu, das ergibt sich aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit. Über die Art des Hauptjobs, der einen Nebenverdienst nötig macht – ob Teil- oder Vollzeit, ob gering oder hoch vergütet –, sagt sie nichts aus. Während Linke und Gewerkschaften die Zahlen als Indiz dafür nehmen, dass heute vielen ein Job allein nicht mehr zum Leben reicht, wird an anderer Stelle vermutet, dass sich die Menschen mehr leisten wollen…” Artikel von Jahel Mielke im Tagesspiegel online vom 13.08.2013 externer Link. Siehe zum Hintergrund: (weiterlesen »)

Der Jugendforscher Bernhard Heinzlmaier sieht die heutige Jugend als Opfer der totalen Herrschaft des Marktes. Schuld an ihrer Verblödung seien auch die Reformen des Bildungssystems nach den Bedürfnissen der Wirtschaft. Interview von Ferdinand Knauß in der Wirtschaftswoche vom 07.08.2013 externer Link

“”Ein Studium ist nach wie vor die beste Versicherung gegen Arbeitslosigkeit”, ergibt eine aktuelle Studie zu Karriereverläufen von Hochschulabsolventen. Doch was meint das eigentlich? Und ist wirklich alles Gold, was glänzt? Studis Online hat sich die Studie genauer angeschaut…” Artikel von Jens Wernicke vom 06.08.2013 bei Studis Online externer Link

Von nunmehr 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union verfügen 21 über einen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn. Drei von ihnen – die Niederlande, Rumänien und der EU-Neuling Kroatien – haben die Lohnuntergrenze in den vergangenen Wochen angehoben. Die jeweils aktuellen Daten für Mindestlöhne in Europa und darüber hinaus liefert die neue Mindestlohn-Datenbank des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung…” Die WSI-Mindestlohndatenbank: Die aktuellen gesetzlichen Mindestlöhne im Überblick  externer Link . Siehe auch die WSI-Mindestlohndatenbank externer Link