Swasiland

Protest in SwasilandAfrikas letzte absolute Monarchie hat ihre Angriffe auf GewerkschafterInnen und AktivistInnen verschärft. Politische Parteien sind in Swasiland verboten und der Präsident des “People’s United Democratic Movement” (Vereinigte Demokratische Bewegung des Volkes) Mario Masuku und der Vorsitzende der Jugendfraktion der Partei, Maxwell Dlamini werden willkürlich festgehalten” – so beginnt der Solidaritätsaufruf ” Swasiland: Angriffe auf GewerkschafterInnen verstärken sich” seit dem 11. April 2015 bei Labourstart externer Link nun auch auf deutsch zu lesen – und aktiv zu werden

Swasiland: Premier droht Gewerkschaftern mit ErhängenBei letzterem denkt der wohl, das kann ich auch alleine, zum Verbot der Gewerkschaften gibt es eine Pressemitteilung des ITUC Swaziland – Monarchy Bans All Union and Employer Federations externer Link vom 09. Oktober 2014 in der auch darauf verwiesen wird (und verlinkt) dass der IGB einen Protestbrief an den Premierminister geschrieben habe. Siehe dazu auch: BANNED FEDERATIONS TO MARCH TO MINISTRIES externer Link von SIBUSISO ZWANE am 10. Oktober 2014 in der Times of Swaziland, worin die ersten Protest- und Widerstandsaktionen berichtet werden

Gewerkschafter? Aufhängen!

swasiland free speachSo einfach sieht das eine Unperson wie der Premierminister von Swasiland, Sibusiso Barnabas Dlamini in bezug auf AktivistInnen, die beim Afrika-Gipfel in Washington protestiert hatten. „Der Premierminister sprach diese Drohung aus, als er von Parlamentarier_innen dazu befragt wurde, wie die Regierung den weiteren Erhalt von Subventionen aus dem US-amerikanischen „Gesetz für Wachstum und Möglichkeiten für Afrika“ (AGOA) sicherstellen will. Die US-Regierung hat angekündigt, diese am 1. Januar 2015 einzustellen“ – aus dem Kampagnenaufruf Swasiland: Premier droht Gewerkschaftern mit Erhängen externer Link , seit dem 09. August 2014 bei Labourstart

swasiland streik zuckerarbeiterMassive Polizeiübergriffe konnten die Streikbereitschaft nicht brechen – nach drei Wochen Streik haben die rund 3.000 Streikenden eine Lohnerhöhung von 10% erkämpft, sowie den Zugang zur Sozialversicherung von SaisonarbeiterInnen, wird in der Meldung Swazi sugar strike ends with important gains for workers externer Link der IUF-Internationale vom 07. Juli 2014 berichtet (weiterlesen »)

Streik der Zuckerarbeiter

Swasiland: Streik der ZuckerarbeiterSeit dem 12. Juni organisiert die Gewerkschaft Swaziland Agricultural & Plantation Workers’ Union (SAPWU) bei den beiden grössten Zuckerherstellern Afrikas Tambankulu Estates und Ubombo Sugar (die zu südafrikanischen beziehungsweise britischen Multis gehören, und bei denen auch der Herr König ein paar Aktien hat) einen Streik um Lohnerhöhungen und mehr Freizeit. Die Unternehmensleitungen haben reagiert – mit Sippenhaft: Die Busse, die die Kinder der Arbeiter zur Schule bringen, wurden eingestellt, und die Justiz des Königs soll Streikposten verhindern. Der Solidaritätsaufruf Striking Swaziland sugar workers need your support! externer Link seit 24. Juni 2014 bei der IUF mit Protestmail – Entwurf