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[Oxfam-Studie zu Lieferketten] Grenzenlose Ausbeutung. Wie Supermärkte von Hungerlöhnen und Akkordarbeit profitieren
„Katastrophale Arbeitsbedingungen und ausbeuterische Verhältnisse – unsere neue Studie „Grenzenlose Ausbeutung“ deckt massive Arbeits- und Menschenrechtsverstöße auf Ananas-, Bananen- und Traubenfarmen in Costa Rica und Südafrika auf. Besonders betroffen: Arbeitsmigrant*innen. Profitieren deutsche Supermärkte von ausbeuterischen Verhältnissen entlang der Lieferkette? In einer aufwendigen Recherche sind wir dieser Frage nachgegangen und sind den Spuren von den Regalen bis zu Farmen und Anbaugebieten gefolgt. Das Ergebnis ist erschreckend: Menschenrechtsverstöße sind an der Tagesordnung. Sie konnten in Lieferketten aller großen deutschen Supermärkte nachgewiesen werden. Das zeigt unsere neue Studie „Grenzenlose Ausbeutung“
. Hungerlöhne und Akkordarbeit auf Plantagen: Die Löhne der Arbeiter*innen sind extrem niedrig. (…) Wenn sich die Menschen gegen diese Missstände wehren, werden sie massiv unter Druck gesetzt. (…) Supermärkte spielen ihre Marktmacht aus…“ Oxfam-Meldung vom 01. März 2022
und unverändert:
- Marktmacht der Supermärkte – „Ausgequetscht wie eine Zitrone“: Einblicke in die Vertragsverhandlungen zwischen Produzenten und Lebensmitteleinzelhandel
„… Die vier großen deutschen Supermarktketten Edeka (mit Netto), die Schwarz-Gruppe mit Lidl und Kaufland, Rewe (mit Penny) und Aldi (Nord und Süd) teilen sich mittlerweile etwa 87 Prozent des Marktes untereinander auf. Mit ihrer Marktmacht setzen sie ihre Lieferanten stark unter Druck, denn viele sind mangels Ausweichmöglichkeiten von ihnen abhängig. (…) Um Lieferanten in den Lebensmittellieferketten vor missbräuchlicher Marktmacht zu schützen, wurde 2021 das Agrarorganisationen-und-Lieferkettengesetz (AgrarOLkG) eingeführt. Es verbietet die gravierendsten unlauteren Handelspraktiken von Unternehmen in Deutschland gegenüber ihren Lieferanten in der Agrar- und Lebensmittelversorgungskette – und zwar auch außerhalb Deutschlands. Oxfam und das Forum Fairer Handel haben neue Informationen von Lieferanten des deutschen Lebensmitteleinzelhandel (LEH) gesammelt, die erneut zeigen, dass das Gesetz erhebliche Schwächen aufweist: – Mittels unlauterer Praktiken wie der Beteiligung an eigenen Kosten ohne angemessene Gegenleistungen und ungerechtfertigten Vertragsstrafen wälzen die Supermärkte Kosten und unternehmerische Risiken auf Lieferanten ab. – Wenn vormals geforderte Konditionen nun gegen das AgrarOLkG verstoßen, werden diese einfach anders benannt. – Bei Preisverhandlungen werden Lieferanten weiterhin „ausgequetscht wie eine Zitrone”.* [Lieferantenzitat] Viele Lieferanten sehen sich mit Preisforderungen konfrontiert, die kaum ihre eigenen Kosten decken. (…) Obwohl mit dem AgrarOLkG Möglichkeiten für Beschwerden bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) geschaffen wurden, nehmen viele Lieferanten dieses Mittel aufgrund ihrer Abhängigkeit vom LEH meist nicht in Anspruch. Um Machtmissbrauch in den Lebensmittellieferketten stärker zu unterbinden, muss die Bundesregierung aktiv werden: – AgrarOLkG überarbeiten: Sie muss zum einen das AgrarOLkG über die Einführung einer Generalklausel und einer Ombudsstelle sowie dem Gebot kostendeckender Einkaufspreise wirksamer gestalten. – Kartellrecht nutzen: Da deutlich wird, dass Supermärkte ihre Marktmacht ausnutzen, müssen für nachhaltige Lösungen auch die Möglichkeiten des Kartellrechts stärker genutzt werden…“ Oxfam-Pressemitteilung vom 17. November 2025
zum 12-seitigen Oxfam-Factsheet
: „Ausgequetscht wie eine Zitrone“ und darüber:
- Macht der Lebensmittelmonopole steigt. Supermarkt- und Industrieriesen profitieren von der Inflation der Nahrungsmittelpreise

„Die Erzeugerpreise in der Landwirtschaft stiegen in den vergangenen Jahren deutlich geringer als die Verbraucher*innenpreise. Das zeigt sich anschaulich bei Milchprodukten: Laut der Monopolkommission stiegen die Supermarktpreise von 2014 bis 2023 von 70 Cent auf 1,05 Euro pro Liter. Die Landwirte erhielten daraus damals 40 Cent – und heutzutage ebenso. Die Schere zwischen Erzeugerpreisen und jenen im Supermarkt öffnet sich also. Zugleich sind Lebensmittel in den vergangenen Jahren erheblich teurer geworden. Derzeit liegen sie in Deutschland zwar nur 2,7 Prozent über dem EU-Durchschnitt. Die Krux liegt aber nicht im Niveau, sondern in der Dynamik. Denn die Preise steigen deutlich schneller als in anderen Ländern. So steigerten sich die durchschnittlichen Einzelhandelspreise von Milcherzeugnissen zwischen 2011 und 2021 um fast 75 Prozent. Das ist der stärkste Anstieg in Europa.
Gestiegene Nahrungsmittelpreise hängen mit vielen Faktoren zusammen, wie mit Energiekosten oder geopolitischen Entwicklung. Jedoch auch mit der Machtkonzentration bei der Industrie und im Handel, wie die Monopolkomission in einem aktuellen Gutachten zu Lebensmittellieferketten erläutert. Landwirtschaft, Industrie und Handel sind die drei großen Akteure in der Lieferkette.
In Deutschland beherrschen Edeka, Rewe, Aldi und die Schwarz-Gruppe, zu der Lidl und Kaufland gehören, der Initiative »Konzernmacht beschränken« zufolge inzwischen 85 Prozent des Lebensmittelmarktes, Tendenz steigend. »Das Gutachten der Monopolkommission bestätigt: Die Marktmacht der Supermärkte und dominanter Lebensmittelkonzerne ist zu groß geworden. Die Rechnung zahlt die Landwirtschaft – und wir Verbraucher*innen«, so Steffen Vogel, Referent für Menschenrechte in Lieferketten von Oxfam Deutschland, in einer Aussendung…“ Artikel von Sarah Yolanda Koss vom 07.12.2025 in ND online
- Macht der Lebensmittelmonopole steigt. Supermarkt- und Industrieriesen profitieren von der Inflation der Nahrungsmittelpreise