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Betriebsratswahl 2026 bei Amazon: Über ein gescheitertes Experiment, als kritisches Gewerkschaftsmitglied Einfluss auf die Belegschaft und den Betriebsrat auszuüben
„Das Ergebnis der Wahl war in der Deutlichkeit dann doch überraschend: Mit überwältigender Mehrheit gewannen die beiden Listen des „alten“ Betriebsrats. Für die Oppositionellen blieb jeweils ein Sitz übrig. Es entsprach so gar nicht der Stimmung, die ich, die wir, im Betrieb wahrgenommen hatten: Dass sich alle eine Veränderung wünschten, wenigstens eine Art neuer Versuch, eine neue Chance für eine andere Gruppe. Mehr an den Kolleginnen orientiert. Aber jetzt? Wie war es möglich, die Wahl derart zu beeinflussen? Das fragten sich viele. Die Auszählung selbst war korrekt. Genügend Kolleginnen hatten das beobachten können. In den Shorttalks danach meinten die einen, dass die Kolleginnen oft etwas anderes sagten, als sie dann letztlich wählen würden. Andere meinten, ein solches Ergebnis sei kein Wunder, wenn der alte Betriebsratsvorsitzende sich sowohl zum Vorsitzenden der Wahlkommission als auch danach wieder zum neuen und alten Vorsitzenden wählen lässt…“ Erlebnisbericht eines dem LabourNet Germany wohl bekannten Gewerkschaftsaktivisten vom Juni 2026 von einem wohl austauschbaren Amazon-Standort in Deutschland – siehe im Beitrag auch mehr Infos zur Betriebsratswahl bei Amazon 2026:
Betriebsratswahl bei Amazon 2026
Das Ergebnis der Wahl war in der Deutlichkeit dann doch überraschend: Mit überwältigender Mehrheit gewannen die beiden Listen des „alten“ Betriebsrats. Für die Oppositionellen blieb jeweils ein Sitz übrig.
Es entsprach so gar nicht der Stimmung, die ich, die wir, im Betrieb wahrgenommen hatten: Dass sich alle eine Veränderung wünschten, wenigstens eine Art neuer Versuch, eine neue Chance für eine andere Gruppe. Mehr an den Kolleginnen orientiert. Aber jetzt?
Wie war es möglich, die Wahl derart zu beeinflussen? Das fragten sich viele. Die Auszählung selbst war korrekt. Genügend KollegInnen hatten das beobachten können.
In den Shorttalks danach meinten die einen, dass die KollegInnen oft etwas anderes sagten, als sie dann letztlich wählen würden. Andere meinten, ein solches Ergebnis sei kein Wunder, wenn der alte Betriebsratsvorsitzende sich sowohl zum Vorsitzenden der Wahlkommission, als auch danach wieder zum neuen und alten Vorsitzenden wählen lässt.
Wie es anfing
Als ich mich selbst für die Kandidatur als Betriebsrat vor vier Jahren überreden ließ, war ich gerade 14 Tage nach 8 Monaten Zeitarbeit mit einem befristeten Jahresvertrag bei Amazon beschäftigt. Es gab einen Aushang. Ein Betriebsrat sollte gegründet werden. Die Interessen der Beschäftigten sollten auch bei Amazon berücksichtigt werden. Der Aufruf war unterzeichnet von Leuten, die ich bis dahin nicht kannte.
Während ich noch überlegte, wie ich Kontakt zu ihnen aufnehmen könnte, wurde ich von einer anderen Gruppe angesprochen.
Der Arbeitgeber sei überzeugt, dass die Unterzeichner des Aufrufs gegen Amazon arbeiten wollen. Sie möchten dagegen halten. Ob ich bei ihnen mitmachen wollte. Warum? Ich hätte ein ganz gutes Standing im Betrieb, sei älter, könne mich auf Deutsch in Wort und Schrift ausdrücken.
Schon klar, dass ich auf der Arbeitgeberseite mitmachen sollte. Ein höllisches Angebot. Außerdem: Noch einmal Betriebsrat und dann bei Amazon – das wollte ich mir eigentlich nicht mehr antun. Ich war in zwei Betrieben BR-Vorsitzender und beide sind untergegangen. Ich hatte genug.
Nach intensiven Gesprächen mit GewerkschaftskollegInnen und Freunden ließ ich mich dann doch überzeugen mitzumachen. Letztlich war klar, dass entweder dauerhafte Opposition oder Anpassung die beiden Möglichkeiten waren. Etwas anderes war unrealistisch. Amazon fährt eine Kampagne für Betriebsräte, aber von ihren Gnaden. Das also durchziehen, alleine und für 4 Jahre, meine letzten vor der Rente?
Die Wahl wurde knapp von der Arbeitgeberliste gewonnen. Ich versuchte mich mit den Stimmen der Oppositonsliste zum BR-Vorsitzenden wählen zu lassen. Nach einem gescheiteren Versuch wurde ich dennoch zum Stellvertreter mit 50% Freistellung gewählt.
Die vier Jahre
Die vier Jahre waren für mich eine wackere Arbeit. Manchmal gelang ein kleiner Schritt, oft gelang gar nichts.
Mir war klar, dass meine Unterstützung nur von den KollegInnen kommen konnte, die aus über 60 Ländern stammten. Ein kleines Highlight war, dass ein aus Verhaltensgründen gekündigter Kollege durch unseren qualifizierten Einspruch und einen guten Rechtsanwalt wieder eingestellt wurde. Dies brachte uns eine Menge Zuspruch von der Belegschaft.
Wie überall in den prekären Beschäftigungsverhältnissen arbeiten viele Migrantinnen aus verschiedensten Ländern dort. Nur wenige können sich auf Deutsch verständigen. Bei Amazon reicht auch Englisch.
Ihre Hauptprobleme lagen oft außerhalb der Arbeit mit Aufenthalt, Arbeitserlaubnis, Kindergeld, Wohngeld, Elterngeld und anderen Formularen und Anträgen, die oft selbst ein in Deutschland aufgewachsener Akademiker kaum noch verstehen kann. Das stellte ich immer mehr in den Mittelpunkt meiner Tätigkeit, wenn es auch fast nichts mit den gesetzlichen Rechten und Pflichten aus dem BetrVG zu tun hat.
Wie für die Neuwahl aufstellen?
Als das Ende unserer Zeit nahte und damit auch mein eigener Renteneintritt, schien es zunächst so, dass auch der Vorsitzende nicht mehr erneut kandidieren wollte. Ich selbst würde ja in Rente gehen. Ich setzte mir aber das ehrgeizige Ziel, für die kommende Betriebsratswahl wenigstens eine Gewerkschaftsliste zu erstellen.
Aber nicht nur das wurde dem Arbeitgeber zugetragen. Eine interne Diskussion, zugegebenermaßen ziemlich heftig, wurde auch weitergetragen.
Sie brachte mir eine Abmahnung wegen Störung des Betriebsfriedens ein. Und es wurde mir nahegelegt, den Betrieb rechtzeitig vor der Betriebsratswahl zu verlassen, damit ich mich nicht in die Wahlen einmische. Meinen vollen Lohn sollte ich bis zum Renteneintritt weiter bekommen.
Gehen oder bis zum Schluss bleiben?
Ich stellte das Angebot im Betriebsrat zur Diskussion und erhielt Rückendeckung für mein Bleiben. Was wir gemeinsam begonnen haben, wollen wir auch gemeinsam beenden, so der Tenor. Ich selbst war auch entschlossen, die letzten Monate bis zur Rente weiterzumachen.
Persönlich hatte ich da den Eindruck, dass wir zwar uns inhaltlich kaum näher gekommen waren, aber eine zwischenmenschliche Gemeinsamkeit der Zusammenarbeit gefunden hatten.
Der Wahlvorstand
Der Vorsitzende ließ sich in den Wahlvorstand wählen, weil er kein Interesse an einer erneuten Kandidatur bekundete. Ich glaubte ihm dies, weil er auch an einem Weiterbildungsprogramm teilnahm.
Als aber der Wahlvorstand einmal installiert war, wurde der Ton plötzlich merklich rauer. Als deutlich wurde, dass außer den alten KandidatInnen auch andere und neue Listen auftauchen würden, insgesamt 4, zwei mit den „alten“ KandidatInnen und zwei mit ganz neuen, begann ein Ringen, in das immer wieder die Personalabteilung einbezogen wurde. Insgesamt bildeten sich 4 Listen. Zwei aus den Mitgliedern des bestehenden Betriebsrats, um die Chancen zu erhöhen. Und zwei aus den Übriggebliebenen derjenigen, die vor 4 Jahren zum ersten Mal einen Betriebsrat gründen wollten. Es gab keine ausdrückliche Gewerkschaftsliste, einige KandidatInnen waren aber ver.di-Mitglieder, was aber außer mir nur wenige wussten. Es ging also vor allem um persönliche Auseinandersetzungen.
Der Wahlkampf
Und dafür wurde mit harten Bandagen gekämpft. Der Wahlvorstand behandelte ausschließlich Vorwürfe der Listen, die gegen den jetzigen Betriebsrat antreten wollten. Die Vorwürfe waren massiv: Wahlbetrug, unfaire Methoden, falsche Listenerstellung etc.
Die Vorwürfe, dass die „Anderen“ unfaire Methoden nutzen häuften sich. KollegInnen wurden zu ZeugInnen der Anklage gemacht. Die eigenen Listen verhielten sich vollkommen nach Recht und dem Regeln des Wahlaufrufs. Bis jetzt ist mir nicht klar, was das letztliche Ziel der Kampagne war: Sollten die anderen Listen wegen „Fehlverhaltens“ von der Wahl ausgeschlossen werden?
Ich selbst bekam nur am Rande davon Wind. Mein Hauptinteresse war es, eine Gewerkschaftsliste aufzustellen. Nach anfänglicher Hoffnung scheiterte das Projekt.
Vielleicht lag es an der Sprache, vielleicht auch an der Angst, sich bei Amazon als Gewerkschaftsmitglied zu outen, was auch immer… Bei vielen KollegInnen war die Arbeit bei Amazon die letzten Chance auf einen längerfristigen Aufenthalt in Deutschland, also überlebens-notwendig.
Was mit mir geschah
Zunehmend empfand ich das angespannte Klima und die gegenseitigen Vorwürfe als Belastung. Zumal der Wahlvorstand nichts unternahm, auf eine Beruhigung hinzuwirken.
Nach einer gewissen Zeit des Zuschauens, vielleicht zu lange, versuchte ich als jemand, der ja nachweisbar wegen Renteneintritt nicht mehr für den neuen Betriebsrat kandidiert, zu Fairness und demokratischem Verhalten zu mahnen. Dies kam gar nicht gut an. Im Gegenteil, es wurde mir unterstellt, dass ich insgeheim die Opposition zum gegenwärtigen Betriebsrat unterstütze.
Bei einer heftigen Auseinandersetzung unter Hinzuziehung der Personalabteilung wurde versucht, gegen mich Sanktionen zu verhängen. Was selbst die Personalabteilung verwunderte.
In einer dann gemeinsamen Betriebsratssitzung mit der Geschäftsleitung wurde wieder endlos über die Wahl und die Vorwürfe gegen die gegnerischen Listen diskutiert.
Dann wurde ein anonymer Brief wohl aus den Reihen des jetzigen Betriebsrats öffentlich. Er war über den Wahlvorstand an Personalabteilung und Geschäftsleitung weitergeleitet worden. Namentlich wurden die VertreterInnen der gegnerischen Listen der Manipulation und Unterdrückung der freien Meinungsäußerung beschuldigt.
Die Ankläger blieben bewusst anonym, sie könnten aber jederzeit als Zeugen bestellt werden.
Ich wollte ja eigentlich mit den persönlichen Auseinandersetzungen nichts zu tun haben und wegen Renteneintritt mich nicht an der Wahl beteiligen. Ich glaubte genügend Autorität zu haben, im Betriebsrat den Vorsitzenden darauf hinzuweisen, dass der Wahlvorstand besser solche anonymen Briefe nicht berücksichtigen sollte, da rastete er vollkommen aus und schrie, er werde den Geschäftsführer holen, dass ich sofort „rausgeschmissen“ würde. Etwas ratlos stand der dann herbeigerufene Geschäftsführer im dem sich entwickelnden Trubel.
Danach Funkstille zwischen mir und dem Rest des Betriebsrats. Der Vorsitzende meldete sich für den Rest der Woche, es war ein Montag, krank.
Wenige Tage später, am letzten Tag vor meinem allgemein bekannten Urlaub wurde ich darüber informiert, dass es am Montag darauf eine Sondersitzung des Betriebsrats geben sollte. Einziger Tagesordnungspunkt: Meine Abwahl und der Entzug der Freistellung. Dass ich selbst nicht anwesend sein konnte, schien kein Hinderungsgrund.
Ich hatte vorher, wie alle Betriebsratsmitglieder, meinen Urlaub mitgeteilt und zusätzlich auch, dass ich mich nicht in Deutschland aufhalten würde, also nicht erreichbar sei.
Was dann geschah
So wurde ich entsprechend mit großer Mehrheit vier Wochen vor meinem Renteneintritt und zwei Wochen vor der Betriebsratswahl abgewählt und trat dann auch wegen Fehlen jeglicher Unterstützung aus dem Betriebsrat aus. Nur ein Mitglied hatte es in der Sitzung gewagt, für mich offen einzutreten.
Öffentlich wurde verkündet, dass ich selbst mein Amt als Betriebsratsmitglied niedergelegt habe, der Betriebsrat habe mich „nur“ als Stellvertreter abgewählt.
Zwei Tage vor der Wahl wurde der Listenführer der aussichtsreichsten Gegenliste wegen „Arbeitszeitbetrug“ fristlos gekündigt. Er hatte vor Monaten einen Schlaganfall erlitten, sich nach langer Krankheit wieder zurückgekämpft, aber mitgeteilt, dass er noch nicht immer die Kraft für eine komplette Schicht hätte. Es war nicht mehr herauszufinden, wer diese rechtlich bedenkliche Aktion gestartet hatte. Inhaltlich passt sie zu anderen Versuchen von Amazon, Betriebsratswahlen zu beeinflussen.
Ebenso wurden, zwei Tage vor dem offiziellen Wahltermin, die ZeitarbeiterInnen zur Wahl in das Wahlvorstandsbüro gerufen. Hintergrund war, dass viele nur zu bestimmten Tagen im Betrieb waren und auch nicht wirklich als Briefwähler angeschrieben werden konnten.
Sie alle wurden in das Büro des Wahlvorstands gerufen und sollten in diesem beengten Büro, in dem es kaum die Möglichkeit, getrennter Wahlkabinen gab, wählen.
Zudem ist es nicht sicher, ob sie tatsächlich auf die Freiwilligkeit der Wahl hingewiesen wurden und dies nicht eher als eine Art „Verpflichtung“ der Zeitarbeiterinnen vermittelt wurde.
Die Wahl
Dann kam der Wahltag. Nach dem Ergebnis wurde recht schnell zur konstituierenden Sitzung gerufen. Der alte Vorsitzende ließ sich zum neuen wählen.
Nach anfänglichem Diskussionen lässt mittlerweile das Interesse an der Wahl und den Folgen rapide nach. Warum überhaupt noch einen Betriebsrat bei Amazon wählen?
Gefühlt ist das Experiment, als kritisches Gewerkschaftsmitglied Einfluss auf die Belegschaft und den Betriebsrat auszuüben, für mich selbst komplett gescheitert.
Die Vorgänge an dem Standort sind nur eine kleines Beispiel, wie Einflussnahme versucht wird.
Den Rückgang des ohnehin nicht großen gewerkschaftlichen Einflusses nach den jüngsten Betriebsratswahlen sehe ich an vielen Amazon-Standorten in Deutschland.
Um aus der Defensive herauszukommen und die Kolleginnen mitzunehmen bedarf es einer neuen Strategie.
Für mich ist mit dem Renteneintritt das Kapitel beendet und der Rest ist Geschichte…
Erlebnisbericht eines dem LabourNet Germany wohl bekannten Gewerkschaftsaktivisten vom Juni 2026
Siehe zu Betriebsratswahl bei Amazon 2026 auch:
- Keine Minute unbezahlt! ver.di-Aktive bereiten Betriebsratswahlen bei Amazon vor
„Viele Kolleg*innen bei Amazon kennen das aus ihrem Arbeitsalltag: Die Schicht beginnt offiziell zu einer bestimmten Uhrzeit – aber um pünktlich anfangen zu können, müssen sie schon deutlich früher da sein. Umziehen, einchecken, Geräte holen, sich vorbereiten. Das dauert oft 10 Minuten. Diese Zeit ist notwendig für die Arbeit. Trotzdem wird sie nicht bezahlt. Zwar wird beim Betreten des Betriebs digital gestempelt. Doch genau zum offiziellen Schichtbeginn wird die Uhr einfach wieder auf Null gesetzt. Tag für Tag verschwinden 10 bis 35 Minuten Arbeitszeit. Auch kurze Überstunden unter 15 Minuten fallen einfach unter den Tisch. Am Ende fehlen jeden Tag mindestens 15 Minuten Lohn – manchmal mehr. Bei einem milliardenschweren Konzern wie Amazon ist das kein Versehen und kein Einzelfall. Es hat System und ist eine bewusste Entscheidung – auf Kosten der Beschäftigten. (…) Deshalb haben sich am 8. November 2025 rund 80 ver.di-Aktive und Betriebsräte aus ganz Deutschland in Berlin getroffen. Auf der Amazon-Aktivenkonferenz haben sie sich ausgetauscht, voneinander gelernt und gemeinsam beraten, wie sich die Situation ändern lässt. Denn eines ist klar: Ohne gewerkschaftliche Stärke bewegt sich bei Amazon nichts. Der Konzern tut viel dafür, Gewerkschaften aus den Betrieben herauszuhalten. Umso wichtiger ist es, dass wir uns zusammenschließen.
Unser Fahrplan für die Zukunft: Was jetzt wichtig ist
Aus den Diskussionen ist ein konkreter Fahrplan entstanden. Das gemeinsame Motto lautet: Keine Minute unbezahlt bei Amazon! Die nächsten Schritte:
1) Noch vor dem offiziellen Betriebsratswahlkampf starten ver.di-Aktive eine Petition in den Bereichen Amazon Logistics und Transportation. Ziel ist es, Kolleginnen und Kollegen zu mobilisieren und sichtbar zu machen, wie viele diese unbezahlte Zeit satthaben. Die Botschaft ist klar: Wir lassen uns unsere Zeit nicht mehr stehlen!
2) Die unbezahlten Schwell- und Rüstzeiten und jede ignorierte Überstundenminute werden zum zentralen Thema der Betriebsratswahlen. ver.di will starke Mehrheiten in den Gremien – mit einem klaren Auftrag der Belegschaft.
3) Nach der Wahl beginnt die entscheidende Phase: Die neu gewählten Betriebsräte kämpfen für eine verbindliche Betriebsvereinbarung, die sicherstellt, dass jede Minute Arbeitszeit zählt und bezahlt wird. Damit keine Lebenszeit mehr verschenkt wird. Damit auch die letzte Sekunde zählt…“ Meldung vom 02.02.2026 von ver.di Postdienste, Speditionen und Logistik
zu:
- [Kampagne] Keine Minute unbezahlt Schluss mit unbezahlten Minuten bei Amazon!
Die mehrsprachige Kampagnenseite von ver.di Postdienste, Speditionen und Logistik
- [Kampagne] Keine Minute unbezahlt Schluss mit unbezahlten Minuten bei Amazon!
- Wie hat ver.di bei den Betriebsratswahlen 2026 bei Amazon abgeschnitten?
„… Bei Amazon in Mönchengladbach trat erstmals eine ver.di-Liste an. Sie bildet mit zehn Mandaten die mit Abstand größte Fraktion in dem Gremium, sicherte sich damit den Vorsitz und auch den stellvertretenden Vorsitz. Die Amazon-Kolleg*innen am Standort Frankenthal errangen 12 der 19 zu vergebenden Mandate. (…) Auch bei Amazon Mönchengladbach hat es zum ersten Mal eine ver.di Liste gegeben. Den ver.di-Kolleg*innen dort ist es gelungen sich mit großem Abstand gegen die 10 anderen Listen durchzusetzen und mit 10 von 21 Sitzen die mit Abstand größte Fraktion zu bilden. Der Vorsitz geht an die ver.di-Liste, ebenso wie der stellv. Vorsitz.
Amazon Frankenthal: Auch am Standort Frankenthal hat es zum ersten Mal eine ver.di Liste gegeben Mit insgesamt 770 Stimmen wurden 12 der 19 Sitze für ver.di gewonnen und die absolute Mehrheit im Gremium zudem…“ Aus: „Wie hat ver.di bei den Betriebsratswahlen 2026 abgeschnitten?“ in „Betriebsratswahlen – wähl Deine Stimme im Betrieb“ im ver.di-Dossier vom 03.06.2026
- Wir bei Amazon Mönchengladbach
Betriebsratswahl 2026 bei Amazon in Mönchengladbach: Liste 9 ver.di – Amazon workers united! Fakten und Infos bei ver.di Handel
- Wir bei Amazon Werne
Betriebsratswahl 2026 bei Amazon in Werne: Liste 1 ver.di – Ohne uns kein Geschäft! Fakten und Infos bei ver.di Handel
Siehe auch:
- unser Dossier: [Wunstorf, Achim, Winsen …?] Hat es Amazon auf die Betriebsräte abgesehen?
- und das Dossier: Betriebsratswahlen 2026 vom 1. März bis 31. Mai – werfen bereits braune Schatten voraus
Das Foto zum Beitrag stellt das Plakat der ver.di-Liste bei der BR-Wahl 2022 in Wunstorf dar und erlaubt keine Rückschlüsse auf den Amazon-Standort in diesem Bericht!!!