ENOUGH! GENUG! BASTA! Wir erweitern den Internationalen Frauen*tag am Sonntag (!) 8. März um den Frauen*streik am Montag, 9. März 2026

Dossier

GENUG! BASTA! Wir erweitern den Internationalen Frauentag, Sonntag (!) 8. März 2026, um den Streiktag, Montag, 9. März 2026Die bedrohlichen Zeiten brauchen ein schärferes Instrument als Petitionen und geduldige Demonstrationen. Deshalb legen wir die bezahlte und unbezahlte Arbeit nieder und rufen auf zu vielfältigen Protestformen und Aktionen. Jede nach ihren Möglichkeiten. GLOBAL, weil Frauenrechte weltweit angegriffen werden. STREIK, weil er für Frauen* seit jeher das mächtigste, gewaltfreie Mittel gegen Kapitalismus und Patriarchat ist. GENERALSTREIK, weil die Missstände alle Bereiche unseres Lebens betreffen – und wir einem Generalangriff auf unsere Körper, unsere Seelen und unseren Geist ausgesetzt sind…“ Deutsche und englische Aufrufe und Infos auf der Plattform für den FRAUEN* GENERALSTREIK am 9. März 2026 – siehe auch die diesjährige (zufällige und unvollständige) Sammlung nationaler/kommunaler und internationaler Aufrufe

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8.März-Radio zum internationalen feministischen Kampftag: Radio Corax externer Link Audio Datei sendet von 12 bis 22 Uhr mehrsprachiges feministisches Programm

Nationale/kommunale Aufrufe in Deutschland

  • [DGB] AUFRUF zum Internationalen Frauentag 2026: „Mitbestimmen. Mitgestalten. MehrWert Gleichstellung.“
    Demokratie und Gleichstellung unter Druck: Gewerkschafter*innen zeigen Haltung! Zum Internationalen Frauentag am 8. März 2026 rufen wir unter dem Motto „Mitbestimmen. Mitgestalten. MehrWert Gleichstellung“ dazu auf: Nutzt eure Stimme, wählt Frauen und stärkt Mitbestimmung – für eine solidarische Arbeitswelt und mehr Gleichstellung in Betrieben…“ Aufruf bei den DGB-Frauen externer Link
  • [ver.di] Aufruf zum Frauentag 2026: Gegen antifeministische Hetze und den Abbau von Frauen- und Beschäftigtenrechten
    „… Mühsam erkämpfte Fortschritte in der Gleichstellung der Geschlechter geraten wieder unter Beschuss (…) Mitbestimmen. Mitgestalten. MehrWert Gleichstellung. Unter diesem Motto streiten wir gemeinsam am Internationalen Frauentag am 8. März externer Link für eine solidarische Gesellschaft und demokratische Arbeitswelt und wenden uns entschieden gegen den Abbau von Beschäftigtenrechten und Angriffe auf Frauenrechte! Auch wir begrüßen die Aufrufe zu einem Frauen*streik am 9. März externer Link und unterstützen die inhaltlichen Forderungen externer Link. Wir rufen aus rechtlichen Gründen nicht zum Streik auf, aber zu anderen Aktivitäten wie z. B. Demos, aktive Mittagspausen, Aktionen in sozialen Medien etc…“ Aufruf vom 10.02.2026 der ver.di-Frauen externer Link

  • https://igbau.de/Frauen.html externer Link
  • https://www.ngg.net/themen/gleichstellung externer Link
  • ENOUGH! GENUG! BASTA! GLOBALEr FRAUEN*GENERALSTREIK
    • Wir verweisen nochmals ausdrücklich auf das Bündnis Enough! externer Link und dort das leitende Zitat: „Wo Frauen streiken, wird sichtbar, dass Politik nicht nur in Parlamenten stattfindet, sondern dort, wo Menschen ihre Zustimmung verweigern“ (Hannah Arendt)
    • Instagram: @enough_2026
    • TikTok: @enough_de
    • Siehe die Einladung zur Pressekonferenz externer Link zum Globalen Frauen*Generalstreik am 9. März 2026 und das Video der Pressekonferenz auf youtube externer Link
  • Mitmachen & Unterstützen: Finde deine Stadt! externer Link bei der Vernetzung feministischer Streikgruppen und hier:
  • Berlin
  • Bochum
    • 08.03. // 15:00 Uhr // Demonstration zum 8. März // Startpunkt: Bochum Hbf (Buddenbergplatz) externer Link 
    • Fauchen statt Fügen! Still living feminism! Heraus zum 8. März – 15 Uhr Bochum HBF (Buddenbergplatz)
      Der feministische Kampftag am 8. März und die feministischen Aktionswochen stehen in diesem Jahr in Bochum unter dem Motto: Fauchen statt fügen! Das feministisches Kollektiv furore schreibt: »Die autoritäre Formierung unserer Gesellschaft ist für uns alle spürbar. Antifeminismus ist ein zentraler Bestandteil dieser katastrophalen Entwicklungen. Er ist kein Nebenprodukt, sondern ein tragendes Element dieses Systems, das von Ausbeutung, Ungleichheit und Unterordnung lebt und das jede emanzipatorische Bewegung bekämpft, die diese Verhältnisse infrage stellt. Wir fügen uns diesen Verhältnissen nicht, wir fauchen! Am 8. März geht es zum internationalen feministischen Kampftag auf die Straße: gegen die antifeministische und autoritäre Formierung, für eine solidarische und feministische Zukunft! Die Demonstration zum 8. März ist der Startschuss für die feministischen Aktionswochen in Bochum – ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm rund ums Thema Feminismus. Die feministischen Aktionswochen gehen dieses Jahr in die achte Runde und werden von einem Bündnis aus zahlreichen Bochumer Gruppen und Initiativen auf die Beine gestellt…Info auf bo-alternativ externer Link und Aufruf und Programm bei feministische Aktionswochen externer Link
    • Furore Bochum. Ein feministisches Kollektiv externer Link
    • feministische Aktionswochen externer Link: Die Feministischen Aktionswochen Bochum 2026 externer Link starten am 28. Februar
    • Bochumer Frauenwochen externer Link unter dem Motto „Demokratie braucht SIE“ (städtisch)
  • Bremen
  • Dortmund
  • Düsseldorf
    • Intersektional feministischer Frauenstreik 2026 – Aufruf (nicht nur) an unsere Mitglieder: „Am 9. März planen die Frauen des Töchter.Kollektiv Streikaktionen um den Forderungen des 8. März mehr Nachdruck zu verleihen...“ Aufruf der FAU Düsseldorf externer Link  inklusive einer kurzen Analyse, konkreten Forderungen und Kontaktdaten
  • Freiburg
  • Hamburg
  • Kasse
  • Kiel
  • München
  • Münster
    • 14 Uhr, Stubengasse
  • Nürnberg
  • Potsdam
    • große Aktion zum intersektional feministischen Frauen*streik am 9. März – siehe den Flyer
    • weitere Infos gibt’s bei Insta unter frauen.initiative.potsdam
  • Rendsburg

    • Anlässlich des feministischen Kampftags (Internationaler Frauentag) ruft ein Bündnis aus Parteien, Gewerkschaften und Organisationen am Sonntag, den 8. März 2026, zu einer Kundgebung auf dem Altstädter Markt in Rendsburg auf. Zum Bündnis gehören unter anderem: ver.di, GEW, Die Linke, Linksjugend Solid, Bündnis 90/ Die Grünen, Grüne Jugend, Queer Lighthouse e.V., die SPD Frauen und die Jusos. Die Kundgebung beginnt um 14:00 Uhr (Aufbau ab 13:00 Uhr). Siehe Aufruf bei https://linke-rdeck.de/ externer Link
  • Stuttgart
    • Aufruf zum internationalen, feministischen und Frauenkampftag – 8. März 2026: FLINTA* kämpfen: Für eine Gesellschaft, in der nicht Profit, sondern Fürsorge im Zentrum steht!
      Wir erleben derzeit einen massiven Angriff auf feministische Errungenschaften. Der Sozialabbau wirkt sich schwerwiegend auf alle aus, die Hilfe benötigen. Er verschlechtert die Arbeitsbedingungen in den von FLINTA* dominierten Care-Berufen und führt dazu, dass vor allem FLINTA* noch mehr von der unbezahlten Carearbeit übernehmen müssen. Wir sorgen für unsere Kinder bei gekürzten Kitazeiten, pflegen unsere Angehörigen und übernehmen dort Ehrenämter, wo die soziale Infrastruktur versagt. Schon jetzt arbeiten viele FLINTA* in Teilzeit, weil die unbezahlte Carearbeit, die wir in den eigenen vier Wänden leisten, anders nicht zu stemmen ist. Insbesondere viele alleinerziehende Mütter sind daher auf Bürgergeld angewiesen, dass nun stärker sanktioniert wird. Der Sozialabbau wird zu drastischen Kettenreaktionen führen. Immer mehr FLINTA* werden aus der Lohnarbeit in die Armut und die finanzielle Abhängigkeit von Männern gedrängt. Deshalb müssen wir JETZT für eine solidarische Gesellschaft kämpfen, in der Fürsorge im Zentrum steht! FLINTA* kämpfen: Für internationale Solidarität und gegen rechte Politik!…“ Aufruf beim Aktionsbündnis 8. März externer Link
  • Wünsdorf

    • Am 6. März 2026 versammeln sich Women in Exile & Friends vor das Geflüchtetencamp in Wünsdorf, um gemeinsam den Internationalen Frauentag zu feiern
      Aber wir kommen nicht nur zum Feiern. Wir kommen, um laut zu sein! Wir protestieren erneut gegen die rassistischen Flüchtlingspolitiken besonders gegen die sogenannte „Bezahlkarte“. Was als bürokratische Lösung verkauft wird, ist in Wahrheit ein weiteres Kontrollinstrument. Geflüchtete Frauen* berichten immer wieder von demütigenden Situationen im Supermarkt: Sie müssen warten, werden zuletzt bedient oder manchmal gar nicht. Begründung: Die Karte sei „zu umständlich“ für andere „normale“ Kund*innen. Diese Diskriminierung im Alltag ist kein Einzelfall, sondern Teil eines Systems, das ausgrenzt und entwürdigt.
      Auch die Zustände in den Lagern sind untragbar: überfüllte Zimmer, viel zu viele Menschen auf engstem Raum. Gemeinschaftsküchen mit kaputten Herdplatten, die nicht repariert werden, was täglich zu Stress und Konflikten führt. Das ist kein Zufall, sondern politisch gewollt.
      Besonders geflüchtete Frauen* sind von diesen harten und unmenschlichen Bedingungen betroffen. Am 6. März sagen wir gemeinsam: Es reicht!
      Women in Exile & Friends lädt alle Freundinnen und Unterstützerinnen ein, mit uns zu kommen und gemeinsam gegen diese Zustände zu kämpfen. Eure Solidarität zählt
      …“ Aufruf von Women in Exile & Friends externer Link – der Soli-Bus fährt um 12:00 Uhr vom Oranienplatz in Berlin los und bringt alle, die mitkommen wollen, zur Kundgebung nach Wünsdorf.
  • Siehe eine Übersicht kommunaler Bündnisse in Deutschland externer Link auf feministischerstreik.org

Internationale Aufrufe

  • International
  • Frankreich
    • 8. März: Wenn wir aufhören, hört alles auf! Sonntag, 8. März: Feministischer Streik! Am 8. März streiken wir gegen die Lohnarbeit: „Wir legen alles lahm!“
      „“Wir sind Sekretärinnen, Haushaltshilfen, Krankenschwestern, Eisenbahnerinnen, Lehrerinnen, Reiseleiterinnen, Journalistinnen, Verkäuferinnen, Kassiererinnen, Arbeiterinnen, Ingenieurinnen, Bäuerinnen… Wir sind Frauen, Arbeitnehmerinnen, prekär Beschäftigte, Rentnerinnen, Migrantinnen, Behinderte… Wir sind unverzichtbar für die Gesellschaft und dennoch unterbezahlt, prekär beschäftigt und unsichtbar. Und doch: Wenn wir aufhören, steht alles still. Also, am Sonntag, dem 8. März, alle in den Streik! (…)
      An einem Sonntag streiken?
      Ist der Sonntag ein Ruhetag? Nicht für Frauen! 21 % von ihnen sind an diesem Tag im Einsatz und sorgen für die Kontinuität in den Bereichen Pflege, Reinigung, Handel oder Kultur. Sicherlich ist die Arbeit am Sonntag für alle anstrengend, sowohl für Männer als auch für Frauen. Aber die Gleichstellung endet beim Gehaltsscheck. In den männlichen Branchen (Industrie, Sicherheit, Transportwesen) werden schwere Arbeit und Sonntagsarbeit gut bezahlt. In den weiblichen Berufen kommt es zu einer doppelten Benachteiligung: schwierige Arbeitsbedingungen für lächerliche Prämien. Selbst innerhalb des Gesundheitswesens gibt es enorme Unterschiede: Während eine Krankenschwester oder Pflegekraft für ihre 8 Stunden effektive Arbeitszeit eine Bruttovergütung von 60 € erhält, bekommt ein Bereitschaftsarzt mehr als 250 € für einen halben Tag… den er zu Hause verbringt. Und wenn die bezahlte Arbeit endet, beginnt die unbezahlte Arbeit. Putzen, Kochen, Hausaufgaben, Pflege von Angehörigen: Für die meisten Frauen ist der Sonntag ein zweiter Arbeitstag. Die Welt kann ohne uns nicht funktionieren. Lasst uns also am 8. März streiken, um das Unsichtbare sichtbar zu machen, indem wir unsere bezahlte und unbezahlte Arbeit niederlegen und überall demonstrieren! (…)
      Am 8. März werden wir Feuer und Flamme sein!
      Der Himmel verdunkelt sich, der Horizont ist bedrückend. Das Patriarchat schlägt zu, der Imperialismus zermalmt, aber wir werden weder den Blick noch die Arme senken. An diesem 8. März mobilisieren wir uns auch für unsere Schwestern auf der ganzen Welt, in Palästina, im Jemen, im Sudan, in Mali, in den Vereinigten Staaten. Wir werden für unsere Schwestern in der Ukraine, in Lateinamerika, in Asien und im Iran lautstark protestieren. Der Angriff ist global, aber die Gegenwehr ist gigantisch: Überall, wo man uns unterdrückt, lebt der Kampf weiter! Überall brennt das MeToo-Feuer das Schweigen nieder und macht unsere Geschichten zu einer Waffe. Die Scham wechselt die Seiten, die Straffreiheit ist vorbei. Die „dreckigen Schlampen”, die uns die Mächtigen ins Gesicht spucken, tragen wir als Banner! (…)
      Am 8. März werden wir die bezahlte Arbeit niederlegen, um zu zeigen, dass wir nicht länger unterbezahlt, ausgebeutet und prekär beschäftigt sein wollen.
      Wir werden einen Konsumstreik durchführen, um zu zeigen, dass wir mit dem kapitalistischen und patriarchalischen System Schluss machen wollen. Wir werden die Haus- und Elternarbeit streiken, um zu zeigen, dass wir eine gleichberechtigte Gesellschaft wollen!
      Sonntag, 8. März: Feministischer Streik!
      Am 8. März streiken wir gegen die Lohnarbeit: „Wir legen alles lahm!“…“ franz. Aufruf von Solidaires externer Link
    • https://www.noustoutes.org/comites-locaux/ externer Link
    • #grevefeministe: https://www.grevefeministe.fr/ externer Link
    • #GreveFeministe #8mars2026 #8mars 
  • Kanada
  • Kolumbien
    • Protest an der Urne: Kolumbiens Feministinnen haben sich bei ihrem Kampf für Frauenrechte am 8. März auf die Kongresswahlen fokussiert New
      „In Kolumbien herrscht am 8. März gewöhnlich lebhaftes Treiben auf den Straßen. In den Metropolen wie Bogotá, Medellín und Cali verschmelzen dann die lila und grünen Halstücher, die sogenannten Pañoletas, zu einem Meer aus Protest und Forderung nach Gerechtigkeit. Doch in diesem Jahr war die Atmosphäre in den großen Avenidas eine andere. Die gewohnte Lautstärke der Megaphone wich einer Stille, die jedoch kein Zeichen von Rückzug war, sondern von strategischer Ausrichtung. Das lag daran, dass der Internationale Frauentag in diesem Jahr mit den Wahlen zum Kongress und den parteiübergreifenden Vorwahlen zusammenfiel. Dieses Jahr fand der Protest für viele Kolumbianerinnen daher an der Wahlurne statt. Die Entscheidung der großen feministischen Kollektive, darunter des einflussreichen »Bloque ­Feminista«, war historisch: Um die Teilnahme an der Abstimmung nicht zu gefährden, wurde für eine Protestwoche mobilisiert. Die Demonstrationen fanden vom 2. bis zum 7. März statt, damit der eigentliche Wahltag ganz im Zeichen des demokratischen Rechts stehen konnte. In den sozialen Netzwerken verbreitete sich der Aufruf des Bloque Feminista wie ein Lauffeuer: »Wir Frauen haben die Verantwortung, dieses Recht auszuüben, für das so hart gekämpft wurde. Wir laden euch ein, mit euren lila Tüchern in die Wahllokale zu gehen – als Symbol des Widerstands.« (…) Die demographische Realität Kolumbiens unterstreicht, warum die weibliche Stimme Wahlen entscheiden kann: Mit etwa 27,27 Millionen Frauen gegenüber 26,39 Millionen Männern stellen Frauen nicht nur die Mehrheit der Bevölkerung, sondern das entscheidende Wählerpotential dar. Das schlug sich in den Ergebnissen 2022 nieder. Der Kongress der Republik weist seither eine Rekordbeteiligung auf: Von den insgesamt 295 Sitzen werden 85 von Frauen besetzt – das sind 31 Abgeordnete mehr als in der vorangegangenen Legislaturperiode. Damit stieg der Frauenanteil im Parlament von 19,7 Prozent auf beachtliche 29,2, ein Zuwachs von fast zehn Prozentpunkten. Ein besonderes politisches Beben löste die Nachricht aus, die nur einen Tag nach dem Weltfrauentag die Schlagzeilen dominierte. Präsidentschaftskandidat Iván Cepeda von der bei den Kongresswahlen stärksten Partei, dem Linksbündnis »Pacto ­Histórico«, präsentierte seine Vision für die Zukunft des Landes: Er nominierte die indigene Politikerin und Menschenrechtsaktivistin Aída Quilcué als Vizepräsidentschaftskandidatin. Diese Entscheidung ist weit mehr als Taktik; sie ist die Anerkennung der intersektionalen Kämpfe in Kolumbien. (…) Dieser 8. März in Kolumbien (…) markierte den Übergang von der rein symbolischen Forderung hin zur aktiven Gestaltung der Machtverhältnisse. Zwischen der Unterstützung lokaler Unternehmerinnen in den Parks, dem Kampf für sichere Radwege durch Politikerinnen wie Quena ­Ribadeneira und der historischen Chance, nach Francia Márquez, Kolumbiens erster schwarzer Vizepräsidentin, eine indigene Frau in diesem Amt zu sehen, hat das Land bewiesen: Feminismus findet nicht mehr nur am Rand statt – er ist das Herzstück der neuen politischen Realität. Die Gründung des Ministeriums für Gleichheit und Gerechtigkeit im Juni 2023 war dabei nur der konsequente Schritt einer Bewegung, die am Wahltag ihre Stärke entfaltet hat. Am Sonntag strömten dennoch Tausende auf die Straßen, um den großen Marsch nachzuholen und sich damit nicht zufrieden zu geben.“ Artikel von Sara Meye in der Jungen Welt vom 20. März 2026 externer Link
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Siehe auch im LabourNet Germany:

Das alljährliche diesjährige Dossier befindet sich noch in den Startlöchern, wir sind dankbar für weitere Hinweise auf kommunale wie internationale Aktivitäten, natürlich am liebsten Streik: redaktion@labournet.de

Kurzlink: https://www.labournet.de/?p=233997
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