Drogentests für Hartz-IV-Empfänger

Der Plan der Bundesagentur für Arbeit, Hartz-IV-Empfänger künftig auf Drogen untersuchen zu lassen, stößt bei Sozialvertretern auf heftige Kritik. (…) In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass die Behörde 88.000 Drogentests anschaffen will, um im Zweifelsfall die Arbeitstauglichkeit von Jobsuchenden überprüfen zu können. (…) Die Maßnahme der Bundesagentur war rechtlich überhaupt erst möglich geworden, nachdem das Landgericht Heidelberg entsprechende Tests bei begründetem Verdacht auf Drogenmissbrauch für zulässig erklärt hatte…“ Artikel (mit Links) von Marcel Bohnensteffen vom 8.9.2014 bei der Huffington Post  externer Link. Siehe dazu:

  • Bundesagentur für Arbeit  : Drogentest bei zigtausenden Arbeitslosen geplant
    Die Bundesagentur für Arbeit hat die Beschaffung von 88.000 Drogentests öffentlich ausgeschrieben. Damit sollten Bezieher von Sozialleistungen auf Drogenabhängigkeit untersucht werden, schreibt die „Mitteldeutsche Zeitung“. Die Zeitung beruft sich auf eine Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Kleine Anfrage des stellvertretenden Vorsitzenden der Linksfraktion, Jan Korte. Die Menge entspreche von 2015 bis 2018 genau 22.000 Drogentests pro Jahr… „Es drängt sich der Verdacht auf, dass es hier in erster Linie um ein Sanktionsinstrument und weniger um Freiwilligkeit und konkrete Gesundheitsförderung geht“´, zitiert die Zeitung Korte.“…“ Meldung bei t-online vom 08.10.2014 externer Link
Kurzlink: https://www.labournet.de/?p=65243
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