Alleinerziehende Mutter aus Oberhausen soll Jobcenter betrügen
„Oberhausen. Den Verdacht auf Sozialbetrug äußern Mieter eines Hauses im Schladviertel. Eine alleinerziehende Frau, die in dem Haus vom Jobcenter finanziert eine Wohnung angemietet hat, lebt dort nicht mehr, so die Nachbarn. Dafür gingen andere in der Wohnung ein und aus. Das Jobcenter schweigt zu den Vorwürfen…“ Artikel auf WAZ.de vom 09.11.2014
. Siehe dazu:
- Hartz IV: Die Spitzel von nebenan
„Nachbarn schwärzen Hartz-IV-Bezieherin wegen vermeintlichen »Sozialbetrugs« an
Wer solche Nachbarn hat, braucht keine Feinde: Im nordrhein-westfälischen Oberhausen haben sich Mieter als »Ermittler« betätigt. Weil sie ihre alleinerziehende Nachbarin im vergangenen Jahr nicht regelmäßig antrafen und fremde Personen in ihrer Wohnung sichteten, witterten sie »Sozialbetrug«. Ihren Verdacht meldeten sie dem Jobcenter Oberhausen und dem Vermieter. Weil diese sich nicht gleich zu den Vorwürfen äußern wollten, gingen die Anschwärzer an die Presse. Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) veröffentlichte am Sonntag einen langen Onlineartikel: »Alleinerziehende Mutter soll Jobcenter betrügen«. Der mutmaßliche Sozialbetrug treibe die Mieter des Dreiparteienhauses um…“ Artikel von Susan Bonath in der Jungen Welt vom 11.11.2014