Nahles: Mindestlohn erst ab 18

CDU-Generalsekretär gegen schnelle Anhebung auf zehn Euro: »Schreckensmarke« / Linkenchef appelliert an Gewerkschaften. Agenturmeldung in Neues Deutschland online vom 16.03.2014 externer Link

  • Aus dem Text: „… Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles will Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr vom geplanten gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro die Stunde ausnehmen. »Wir müssen verhindern, dass junge Menschen lieber einen besser bezahlten Aushilfsjob annehmen, statt eine Ausbildung anzufangen«, sagte die SPD-Ministerin der »Bild am Sonntag«. Weitere von der Union geforderte Ausnahmen etwa für Rentner oder Minijobber lehnt Nahles jedoch ab. »Das geht nicht. Warum sollen Menschen schlechter bezahlt werden, nur weil sie älter sind oder weniger Stunden arbeiten als andere?«…“
    Niedriglohn als erzieherische Maßnahme?! Wie fürsorglich…
  • Siehe dazu: Reiner Hoffmann: Mindestlohn auch für Jugendliche
    Der DGB begrüßt das von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles aufgestellte Tarifpaket. Damit werde „die Tarifautonomie in Deutschland endlich wieder gestärkt“, erklärt Reiner Hoffmann, DGB-Vorstandsmitglied. Der DGB lehnt es allerdings ab, dass Jugendliche vom Mindestlohn ausgenommen werden sollen. „Das ist ein eigentümliches Verständnis von Generationengerechtigkeit“, so Hoffmann…“ DGB-Pressemitteilung vom 17.03.2014 externer Link
Kurzlink: https://www.labournet.de/?p=55285
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