Aber da kommen doch noch sooo viele Extras hinzu …

Der Bundesrat hat den Mindestlohn gebilligt – wenn auch mit Ausnahmen. Zeitgleich erscheint bei Zeit.de ein Artikel, der die „Mär von der schlechtbezahlten Friseuse“ entlarven soll, aber selbst entlarvend ist…“ Artikel von Twister (Bettina Hammer) in telepolis vom 12.07.2014 externer Link

  • Aus dem Text: „… Die Rechnung, die hier aufgemacht wird, ist nicht neu. Gerade im Gastronomie- und Dienstleistungssektor haben sich in den letzten Monaten zahlreiche Parteien bemüht, das Trinkgeld der Arbeitenden in den Mittelpunkt zu rücken – als sei es ein fester Bestandteil des monatlichen Einkommens und keine Kann-Leistung, die je nach Unternehmen und Saison fließt oder nicht. (…) Auch die Umsatzbeteiligungen sind letzten Endes von vielen Faktoren abhängig und werden z.B. im Krankheitsfall nicht gezahlt. Für die Arbeitnehmer, deren Einkommen von vielen (und zum Teil selbst nicht beeinflussbaren) Faktoren abhängt, bedeutet dies, dass letzten Endes eben doch nur der garantierte Stundenlohn garantiert und somit auch für Miete usw. ausschlaggebend ist. Der Mindestlohn soll aber gerade dieses Basiseinkommen auf feste (und nicht auf tönerne) Füße stellen…“
Kurzlink: https://www.labournet.de/?p=61838
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