Berufsbildungsbericht 2015
„Die Zahlen des Berufsbildungsberichts 2015 zeigen, dass sich die Lage am Arbeitsmarkt für die Jugendlichen leicht verbessert hat. Im Ausbildungsjahr 2013/2014 wurden 522.200 Ausbildungsverträge neu abgeschlossen. Viele Lehrstellen blieben unbesetzt…“ Der Berufsbildungsbericht 2015 beim BMBF am 15.04.2015
– siehe (gewerkschaftliche) Stellungnahmen:
- DGB zum Berufsbildungsbericht: Niedrigste Zahl an Ausbildungsverträgen seit 25 Jahren. Allein 2014 gingen fast 10.000 Ausbildungsbetriebe verloren
„Am 15. April verabschiedet das Bundeskabinett den Berufsbildungsbericht. Er offenbart etliche Probleme auf dem Ausbildungsmarkt. Immer weniger Betriebe bilden überhaupt noch aus, kritisiert der DGB. Die in der Allianz für Aus- und Weiterbildung vereinbarte „Assistierte Ausbildung“ soll helfen, den Trend zu stoppen…“ DGB-Meldung vom 15.04.2015
- GEW: „Weichen für Ausbildungsgarantie stellen!“
“Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) verlangt mit Blick auf die weiter sinkende Zahl an Ausbildungsplätzen die konsequente Umsetzung einer Ausbildungsgarantie für alle Jugendlichen. „Die ‚Allianz für Aus- und Weiterbildung‘ muss jetzt Nägel mit Köpfen machen und alle Vereinbarungen schnellstmöglich umsetzen. Insbesondere ist die Wirtschaft gefordert, die für 2015 zugesagten 20.000 zusätzlichen betrieblichen Ausbildungsplätze zu schaffen“, sagte Ansgar Klinger, für berufliche Bildung verantwortliches GEW-Vorstandsmitglied, am Mittwoch in Frankfurt a.M. zu dem heute veröffentlichten Berufsbildungsbericht der Bundesregierung. „Über 288.000 junge Menschen, die keinen Ausbildungsplatz bekommen haben, sind ein gesellschaftspolitischer Skandal – gerade vor dem Hintergrund einer florierenden Wirtschaft. Von der Bundesregierung erwarten wir jetzt endlich, mit der im Koalitionsvertrag angesprochenen Ausbildungsgarantie sicherzustellen, dass alle Jugendlichen ohne Warteschleifen die Möglichkeit erhalten, eine anerkannte Ausbildung abzuschließen. Dafür müssen wieder mehr Betriebe Ausbildungsplätze anbieten. Unterstützungsmaßnahmen sowie die schulische Berufs- und Arbeitsweltorientierung müssen ausgebaut werden. Zudem ist die Qualität der Ausbildung in manchen Branchen zu verbessern.“…” Pressemitteilung der GEW vom 15. April 2015
zur Veröffentlichung des Berufsbildungsberichts: „Allianz für Aus- und Weiterbildung“ muss Nägel mit Köpfen machen
- Ausbildungsmarkt: Lücke von mehreren Zehntausend Stellen
“”Der Ausbildungsmarkt befindet sich in der Krise”, erklärt die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack. Die Wirtschaft habe in der Allianz für Aus- und Weiterbildung 20.000 zusätzliche betriebliche Ausbildungsplätze allein für das Jahr 2015 versprochen. Diese Plätze würden auch dringend benötigt, denn laut Berufsbildungsbericht suchen akut noch 81.000 Jugendliche einen Ausbildungsplatz…” DGB-Meldung vom 04.03.2015 zum Berufsbildungsbericht