„Keine konkreten Ergebnisse brachte die zweite Gesprächsrunde zwischen Vertretern des Opel-Vorstands und Betriebsratsvorsitzendem Rainer Einenkel über Überlebensmöglichkeiten für das Bochumer Werks nach 2016. Einenkel sagte gegenüber der WAZ Mediengruppe: „Ich hatte mehr erhofft.“…“ Artikel von Gerd Heidecke auf DerWesten vom 24.08.2012
Opel läßt wegen Absatzflaute fast 10000 Beschäftigte kürzer arbeiten. Auch Ford, Thyssen-Krupp, Alstom und Bosch verringern Arbeitszeiten. Einzelfälle oder Rezessionsbeginn? Artikel von Daniel Behruzi in der jungen Welt vom 24.08.2012
„Im Streit über den Einsatz von Leiharbeitern im Leipziger BMW-Werk hat das Arbeitsgericht erneut zugunsten des Autoherstellers entschieden. Mit Beschluss vom Mittwoch ersetzte das Gericht in weiteren 190 Fällen die zuvor vom Betriebsrat verweigerte Zustimmung zur Beschäftigung von Leiharbeitern in verschiedenen Produktionsbereichen des Werks. Die Einstellung der Leiharbeiter sei aus sachlichen Gründen dringend erforderlich gewesen, entschied das Gericht…“ dapd-Meldung bei Financial.de vom 22.08.2012
Eisenbahner protestieren vor Pariser Konzernzentrale für ihre Arbeitsplätze. Beschäftigte der deutschen Ableger des Veolia-Konzerns fürchten einen Verkauf der Verkehrssparte. Artikel von Hans-Gerd Öfinger im Neues Deutschland vom 24.08.2012
Gemobbt und gefeuert - Betriebsratsgründung in Leipziger Callcenter geplatzt. Stimmungsmache gegen fristlos gekündigte Mitarbeiter und Gewerkschafter. Artikel von Susan Bonath in der jungen Welt vom 24.08.2012
Die Fresenius-Tochter Helios gilt als der profitabelste Klinikkonzern der Republik. Zum Erfolgsgeheimnis zählt vor allem Lohndrückerei durch die Gründung immer neuer Teilgesellschaften. In Schwerin und Leezen streikt nun das nicht-medizinische Personal unbefristet. Artikel von Velten Schäfer im Neues Deutschland vom 24.08.2012
Viele private Klinikbetreiber setzen auf Konfrontation mit ihren Belegschaften, um Lohnerhöhungen zu vermeiden. Streiks und Repression bei Helios und Asklepios. Artikel von Daniel Behruzi in der jungen Welt vom 22.08.2012
„Gebäudereiniger, Altenpfleger, Paketfahrer - Millionen Menschen können von ihrer Arbeit kaum leben. Anerkennung finden Dienstleister ebenfalls wenig. Soziologen sprechen von einem neuen Proletariat, das an die Zeit vor hundert Jahren erinnert…“ Artikel von Haiko Prengel auf Spiegel-Online vom 23.08.2012
„Gebäudereiniger, Altenpfleger, Paketfahrer - Millionen Menschen können von ihrer Arbeit kaum leben. Anerkennung finden Dienstleister ebenfalls wenig. Soziologen sprechen von einem neuen Proletariat, das an die Zeit vor hundert Jahren erinnert…“ Artikel von Haiko Prengel auf Spiegel-Online vom 23.08.2012
„Die in Wuppertal, Düsseldorf und Krefeld ansässige Westdeutsche Zeitung hat knapp ein Fünftel der Mitarbeiter entlassen. Das berichtet Newsroom.de. Insgesamt habe es 40 Kündigungen gegeben. Die entlassenen Mitarbeiter erhalten dem Bericht zufolge ab dem 1. Dezember die Möglichkeit in eine Transfergesellschaft zu wechseln. "Wir haben ein Markt- und Strukturprogramm aufgestellt, um auf den Wandel in der Medienbranche zu reagieren", zitiert Newsroom den Verlags-Geschäftsführer Kersten Köhler…“ Bericht auf Meedia.de vom 22.08.2012
„Gegen ein Outsourcing in eine tariflose Tochterfirma wehren sich seit Mai dieses Jahres Beschäftigte bei „Computer Bild“. Rund 40 von 80 Redakteurinnen und Redakteure wollen nicht ohne Tarifvertrag von der Axel Springer AG in die Tochtergesellschaft „Computer Bild Digital“ wechseln, wie es der Springer Verlag gerne hätte..." So verdi auf ihrer Homepage. Dazu ein Film beim NDR
Die Deutschen gehen zu selten ins Kino - auch wegen hoher Preise. Unter der verfehlten Investitionspolitik der Kinoketten leiden die Beschäftigten. Artikel von Katharina Dockhorn im Neues Deutschland vom 24.08.2012
Trauer um den Gewerkschafter Georg Leber ,als Trauer um "seine Zeit" in einer anderen ökonomischen "Ära" Kommentierte Presseschau von Volker Bahl vom 27.8.2012
Ab dem 27.08.2012 gibt es eine Vielzahl von Aktionen gegen Rüstungsexporte. Viele konzentrieren sich auf die Verhinderung des Panzerexports nach Saudi-Arabien und der Waffenlieferungen des Gewehrherstellers Heckler & Koch. Auch bei den Aktivitäten zum Antikriegstag am 1. September wird häufig ein Verbot von Rüstungsexporten gefordert. Informieren Sie sich unter Veranstaltungstermine, wo Sie mitmachen können, oder machen Sie mit anderen eine eigene Aktion. Siehe dazu die Homepage der Aktion
„Im November 2011 trat Berlusconi vom Amt des Ministerpräsidenten zurück. Dieser Schritt wurde von linken und liberalen Menschen seit langem herbeigesehnt. Doch wurde dieser Rücktritt nicht durch gewerkschaftliche Aktionen oder durch den Protest sozialer Bewegungen erzwungen, sondern durch Turbulenzen an den Finanzmärkten…“ Artikel aus Arbeiterpolitik 3/2012 vom 15.Juli 2012 pdf-Datei - wir danken der Redaktion!