[Vorbild für andere Städte?] Kölner Aufruf 70+: Gegen Militarisierung und Kriegsdienst!
„Wir sind Kriegs- und Nachkriegskinder des Zweiten Weltkrieges. Wir sind 70 Jahre und älter und viele von uns sind noch durch Trümmerlandschaften gelaufen. Sie waren Ergebnis eines Krieges, den Deutschland mit dem Schlachtruf „Angriff ist die beste Verteidigung!“ begann und 1941 auch nach Russland trug. Am Ende kostete er über 60 Millionen Menschen das Leben. Ist das vergessen? Wir sind entsetzt über die Leichtfertigkeit, mit der heute eine beispiellose Aufrüstung betrieben und über einen europäischen oder sogar Welt-Krieg phantasiert wird, für den die Gesellschaft „kriegstüchtig“ gemacht werden soll. (…) Wir verweigern uns der Militarisierung! Gegen Aufrüstung und jeden Krieg! Abrüsten – noch ist Zeit! Wir wollen nicht, dass unsere Kinder und Enkelkinder in einen nächsten Krieg geschickt werden.“ Aufruf vom Dezember 2025
mit (vielen uns bekannten) Erstunterschreibenden und mehr dazu:
- Kölner „Aufruf 70+ gegen Militarisierung und Kriegsdienst“ mit 2 Veranstaltungen am 24. Februar (Wie verweigern und warum?) und 3. März zur NATO
- Gegen den neuen Kriegsdienst: Wie verweigern und warum?
„Die Musterungsbögen für den neuen Kriegsdienst flattern derzeit jungen Männern ins Haus. Die ganz persönliche Frage für viele ist: Was nun? Verbrennen, zerreißen, ins Klo spülen? Ausfüllen und vorher, nachher, parallel den Antrag auf Kriegsdienstverweigerung stellen? Die Frage für uns alle ist: Was unternehmen wir gegen den klammheimlichen Einzug der Kriegsbürokratie in unser Leben? Schultern zucken? Individuelle Lösungen abwägen? Massenhafte Verweigerung propagieren? Auf die Straße gehen? Das und mehr diskutieren wir mit einem Vertreter der DFG/VK, der Deutschen Friedensgesellschaft/Vereinigte Kriegsdienstgegner, deren Vorläufer sich schon nach dem Ersten Weltkrieg mit der Parole „Stahlhelm und Hakenkreuz sind Deutschlands Untergang“ gegen den Militarismus wandten.“ Infos beim Allerweltshaus
zu Veranstaltung am Di, 24. Februar 2026 – 19:00-21:00 Uhr im Allerweltshaus Köln e.V. Geisselstraße 3-5 50823 Köln - Die NATO – das Verteidigungsbündnis, das nie eins war
„Die USA gründeten 1949 die NATO, um dem angeblichen Expansionsdrang der Sowjetunion Schranken zu setzen. Obwohl 1990 die Sowjetunion zerfiel und sich der Warschauer Pakt auflöste, blieb die NATO erhalten, erweiterte sich sogar um die osteuropäischen Staaten in Richtung Russland, das erneut zum Feind erklärt wurde. Die USA bauen seitdem Militärstützpunkte in Osteuropa auf, auch in Ländern wie dem Kosovo, das weder NATO- noch EU-Mitglied ist, und führen weltweit neue Kriege, mit oder ohne eine jeweilige „Allianz der Willigen“. Die europäischen NATO-Mitglieder verdoppeln derzeit auf Trumps Aufforderung hin ihre Militärbudgets. Über die Geschichte der NATO und die Möglichkeiten des Widerstands gegen die Militarisierung…“ Infos beim Allerweltshaus
zu Veranstaltung am Di, 03. März 2026 – 3. März, 19:00 – 21:00 Uhr im Allerweltshaus Köln e.V. Geisselstraße 3-5 50823 Köln. Referent: Werner Rügemer, Kölner Autor - Der Kölner „Aufruf 70+ gegen Militarisierung und Kriegsdienst“ hat übrigens nun über 180 Unterschreibende – immer noch möglich und willkommen
- Gegen den neuen Kriegsdienst: Wie verweigern und warum?
Wer den Aufruf unterstützen möchte, sende bitte eine Email mit Namen, Alter und Wohnort an info@aufruf70.de