Gegen den Krieg – gegen den sozialen Krieg: Internationales Treffen gegen den Krieg am 20. Juni 2026 in London
„… Das Gerede vom Krieg hat sich in ganz Europa zu aktiven Kriegsvorbereitungen entwickelt. Die arbeitende Bevölkerung sieht, wie das Geld, das für die Wiederherstellung ihres kaputten Gesundheitssystems, ihrer Verkehrsinfrastruktur, ihres Bildungswesens und ihres Wohnungsbaus ausgegeben werden sollte, in den Taschen ohne Boden der Rüstungskonzerne verschwindet, deren Gewinne schneller denn je steigen. Familien, die seit Generationen keine Wehrpflicht mehr kennen, hören nun mit Angst, wie Militärführer und Politiker warnen, dass ihre Söhne und Töchter bereit sein müssen, zu kämpfen und zu sterben. Das falsche Versprechen von Arbeitsplätzen in der Rüstungsindustrie ist eine Falle für die Arbeiterklasse. Diese Waffen schaffen die unproduktivsten Arbeitsplätze, aber die effektivsten, wenn es darum geht, Leben zu vernichten. (…) Wir sagen: Nehmt die Waffen runter, erhöht die Löhne, Wohlstand, kein Krieg! Arbeitsplätze, keine Kriegsdienstpflicht!...“ Aus dem Aufruf auf der Aktionsseite
, siehe mehr Informationen:
- Gewerkschaften gegen Krieg: Internationale Konferenz in London soll Arbeiterbewegung im Abwehrkampf stärken und Koordinierung jenseits nationaler Grenzen befördern
„Wir sagen nein zur Aufrüstung, nein zur Wehrpflicht und ja zu gut finanzierter Gesundheitsversorgung, Bildung und öffentlichen Dienstleistungen, zu guten Arbeitsplätzen und höheren Löhnen«: Für diesen Sonnabend ruft die britische Stop the War Coalition zu einer internationalen Antikriegskonferenz in London auf. Unterstützt wird die Konferenz, die sich gegen die in ganz Europa tobende Militarisierung und den zu ihrer Finanzierung europaweit gestarteten Abriss der Sozialsysteme richtet, von einer Vielzahl an Organisationen. Unter ihnen befinden sich viele Gewerkschaften, etwa Großbritanniens größte Gewerkschaft Unison und die französische CGT. Gut zwei Dutzend Redner sind angekündigt – Vertreter der Hafenarbeiter in Genua und Piräus, die sich mehrfach geweigert haben, Waffenlieferungen abzufertigen; Ex-Labour-Chef Jeremy Corbyn; Eddie Dempsey, Generalsekretär der kämpferischen britischen Eisenbahnergewerkschaft RMT; Peter Mertens, Generalsekretär der Partei der Arbeit Belgiens (PTB/PVDA); Ulrike Eifler, Antikriegsgewerkschafterin aus Würzburg. Der Konferenzsaal, die Central Hall Westminster im Machtzentrum der britischen Hauptstadt, ist mit fast 3.000 Teilnehmern aus ganz Europa und darüber hinaus voll ausgebucht…“ Artikel von Jörg Kronauer in der jungen Welt vom 18.06.2026
(„Widerstand wächst“)
Grundinfos:
- Die mehrsprachige Konferenzseite https://gegendenkrieg-gegendensozialenkrieg.info/

- deutschsprachige Informationen zur Konferenz in London
und insbes.:
- Auflistung der Beiträge von Teilnehmern aus Deutschland
am Londoner Antikriegs-Meeting am 20. Juni 2026 - Berichte zu den Vorbereitungsveranstaltungen
für das Londoner Antikriegs-Meeting am 20. Juni in Berlin, Heilbronn, Frankfurt am Main, Leipzig, Düsseldorf und Köln
- Auflistung der Beiträge von Teilnehmern aus Deutschland