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Skandal um die Firma Westfleisch: Abgezockt, betrogen, gefährdet – Arbeitssklaven (nicht nur) aus Osteuropa
„Der Skandal um die Firma Westfleisch wirft ein Schlaglicht auf die Fleischindustrie: Hunderttausende Osteuropäer arbeiten in Deutschland unter unwürdigen Arbeitsbedingungen. Sie schuften bis zu zwölf Stunden am Tag auf dem Bau oder in Fleischfabriken, leben in kargen Unterkünften, bekommen weniger als den Mindestlohn.“ Beitrag von Manfred Götzke am 23.5.2020 beim Deutschlandfunk
(„Abgezockt, betrogen, gefährdet – Rumänen und Bulgaren in Deutschland“), siehe auch:
- Westfleisch in der Kritik: Wucher-Gebühren für Arbeiter aus Vietnam?
„Der Fleischkonzern Westfleisch aus Münster steht wegen seiner Personalpolitik in der Kritik. Recherchen der „Zeit“ und des Portals „RUMS“ zeigen: Arbeitskräfte aus Vietnam und Indien mussten offenbar horrende Summen an Vermittler zahlen, um einen Job in Deutschland zu erhalten.
Der Fleischkonzern Westfleisch setzt bei der Personalsuche zunehmend auf Drittstaaten in Asien. Das Unternehmen nutzt dabei das Modell der Kurzzeitbeschäftigung. Damit dürfen sie Menschen aus Ländern wie Vietnam oder Indien für bis zu acht Monate anstellen.
Illegale Gebühren für Arbeitskräfte
Doch die Anwerbung dieser Arbeitskräfte steht nun massiv in der Kritik. In einem dokumentierten Einzelfall soll ein Bewerber aus Vietnam bis zu 13.000 Euro gezahlt haben, um bei Westfleisch arbeiten zu dürfen. Keine Kenntnis über illegale Gebühren…“ Beitrag von Hartmut Vollmari vom 06.02.2026 im WDR
- Legale Ausbeutung: Deutschlands unsichtbare Arbeitssklaven aus Osteuropa
„Hunderttausende Menschen aus Bulgarien, Rumänien und Polen sind nach Deutschland gekommen, um der Armut ihrer Heimatländer zu entfliehen. Das deutsche Arbeitsrecht erlaubt Unternehmen und skrupellosen Netzwerken, sie dennoch auszubeuten.“ ARD-Radiofeature von Charly Kowalczyk vom 26.09.2021
(52 Min.) – siehe dazu eine längere Textfassung beim NDR 