Schnelle Arbeit für Flüchtlinge: Mit McMenü in die Arbeitswelt

Großunternehmen bieten Flüchtlingen keine Perspektive. Fastfood-Ketten und Versandhändler haben dagegen großen Bedarf.
Die Zahl ist ernüchternd: Die 30 größten Unternehmen im Deutschen Aktienindex haben bisher nur 54 Flüchtlinge fest angestellt. Insgesamt. Doch während die Großunternehmen den Flüchtlingen kaum eine Perspektive bieten, zeigen sich die weniger geachteten Dienstleistungsbranchen wie der Gaststättenbereich und der Versandhandel aufnahmebereiter. (…) Für Einsteiger in der Systemgastronomie wird der Mindestlohn von 8,50 Euro gezahlt. Laut einer Statistik der Bundesagentur für Arbeit haben von April 2015 bis März 2016 rund 21.000 Leute aus den acht wichtigsten nichteuropäischen Asylherkunftsländern einen sozial­versicherungspflichtigen Job in Deutschland gefunden, darunter 3.500 Personen im Gastgewerbe. Zu den Branchen mit niedrigen Einstiegshürden gehören auch der Versandhandel und die Logistik. Beim Versandhändler Amazon arbeiten laut einem Unternehmenssprecher unter anderem 38 Flüchtlinge im Zentrum Bad Hersfeld
….“ Artikel von Barbara Dribbusch vom  12.7.2016 bei der taz online externer Link

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