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Im baskischen Seebad San Sebastian verfolgt die Polizei Frauen mit Einkaufsrollern, weil es verboten ist, Essen an Obdachlose zu verteilen

„Kaleko Afari Solidarioak“ (KAS) „Solidarische Straßenabendessen“ in San Sebastian / Spanien„… Dem ging voraus, dass Ende Juli schon die „Solidarischen Abendessen“ nach sechs Jahren verboten wurden. Der Vorgang zeigt, zu welchen Schritten sich schon Christdemokraten, die mit Sozialdemokraten regieren, von Rechtsaußen längst treiben lassen. In der Küche der Kulturvereinigung im baskischen Seebad Donostia (spanisch San Sebastian) werden eifrig halbe Baguettes belegt, um sie am Abend an Obdachlose zu verteilen. In der angrenzenden und zugehörigen Kneipe treffen sich derweil Menschen, um sich später am Einkaufsroller-Protest zu beteiligen. „Heute gehen wir mit den Rollis durch die Stadt, um unseren Widerstand dagegen zu zeigen, dass es verboten sein soll, Menschen etwas zu essen zu geben, die Hunger haben.“ Das erklärt eine Frau, die ihren Roller aus dem Stadtteil Gros über den Fluss ins Zentrum zieht. Auch sie ist dem Aufruf zum Roller-Protest gefolgt…“ Umfangreiche Reportage von Ralf Streck vom 22. September 2026 auf overton-magazin.de externer Link mit vielen Fotos („Spanien: Frauen mit Einkaufsrollern sind für die Polizei verdächtig“) über die Initiative „Kaleko Afari Solidarioak“ externer Link (KAS) „Solidarische Straßenabendessen“

Siehe auch:

„Bürgermeister im baskischen #Donostia verbietet solidarische Abendessen für 300 meist Obdachlose. Nun schickt lon Intxausti sogar seine Polizei los, um die zu verfolgen, die mit Einkaufswagen des „Verbrechens“ verdächtigt werden, Sandwiches an Leute zu verteilen, statt reale Straftaten zu verfolgen
Da es nicht hinnehmbar ist, Menschen zu identifizieren, sie mit Geldstrafen zu bedrohen, weil sie Essen an Menschen mit Hunger zu verteilen, zogen am Donnerstag viele mit Rollern aus, um Brote zu verteilen und gemeinsam zu Abend zu essen. Man kann mehr als 300 Menschen nicht einfach im Stich lassen.
Afaltzea ez da delitua. (Abendessen ist kein Delikt) Elkartasuna ez da delitua (Solidarität ist keine Straftat, war das Motto. Frau/Man versammelte sich auf dem Platz in der Altstadt von „San Sebastian“ um gegen die baskischen „Christen“ der PNV und spanischen „Sozialisten“ (PSOE) zu protestieren.
„Christen“ und „Sozialisten“ haben kein Angebot, keine Alternative, sie wollen hungernde Leute wohl einfach vertreiben, Solidarität kriminalisieren und haben dafür den Sommer gewählt. Da haben sie sich im Baskenland aber verzockt, Solidarität ist trotzdem enorm
…“  Post von Ralf Streck vom 29.08.2026 auf bsky externer Link mit vielen Fotos und einem schönen musikalischen Video

Kurzlink: https://www.labournet.de/?p=237804
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