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Studierendenproteste in Senegal: „Das ist nicht mehr meine Regierung“
„In Senegal protestieren die Studierenden schon seit Monaten wegen nicht ausgezahlter Stipendien. Nun eskaliert die Lage weiter. „Das ist nicht mehr meine Regierung“, sagt Thierno. Der 24-Jährige ist Medizinstudent an der Universität Cheikh-Anta-Diop (UCAD) in Dakar. Am vergangenen Montag war bei Protesten an der größten Universität des westafrikanischen Landes ein Student getötet worden. Seither fordert die Studierendenschaft Rechenschaft und Aufklärung. Denn Abdoulaye Ba, ein Zahnmedizin-Student, starb, als Sicherheitskräfte gewaltsam das Campus-Gelände stürmten. Aufnahmen zeigen von Tränengas und Flammen verrauchte Gebäude, Studierende, die in alle Richtungen fliehen, und Polizei, die mit Schlagstöcken prügeln…“ Artikel von Helena Kreiensiek vom 17. Februar 2026 in der taz online
und mehr daraus:
- Weiter aus dem Artikel von Helena Kreiensiek vom 17. Februar 2026 in der taz online
: „… Seit November kommt es im ganzen Land immer wieder zu Studentenprotesten. Hintergrund sind Stipendien, die seit mehreren Monaten nicht ausgezahlt wurden. „Auf dieses Geld sind viele von uns angewiesen“, sagt der Student Khadim. Die Höhe des Stipendiums hängt von den Noten und dem Studienjahr ab. Ein Masterstudent kann zum Beispiel 60.000 CFA (etwa 100 Euro) monatlich bekommen, während ein Bachelorstudent im ersten Jahr 20.000 CFA (etwa 35 Euro) erhält. Senegals Wirtschaftslage ist prekär und die Bevölkerung sieht sich mit kontinuierlich steigenden Lebenshaltungskosten konfrontiert. Dass seit nunmehr fast einem Jahr die finanzielle Unterstützung des Staates ohne Erklärung ausbleibt, hatte schon im November dazu geführt, dass die Studierenden sich mit den Sicherheitskräften regelrechte Schlachten lieferten und mit Steinen gegen Tränengas anschmissen. (…) Die Wahl von Präsident Bassirou Diomaye Faye im Jahr 2024 hatte vor allem unter der Jugend des Landes Hoffnung auf Veränderung geweckt. (…) Doch die Realität nach Amtsantritt war brutal:Kurz nach Amtsübernahme wurde ein Haushaltsloch von 13 Milliarden Dollar festgestellt. Versteckte Schulden in einer Höhe, die ihresgleichen sucht. Über Jahre waren unter der Vorgängerregierung Bilanzen gefälscht worden, die das wahre Ausmaß von Senegals Verschuldung vertuschten. Die Auswirkungen zeigen sich nun in vielen Bereichen. Die Studenten Thierno und Khadim sind sich jedoch einig: Das eine sei die Verschuldung. Das andere aber ist die Gewalt, mit der gegen sie und andere Studenten vorgegangen wird: jene Polizeigewalt, die Ousmane Sonko und Diomaye Faye vehement verurteilt hatten, als sie noch unter Vorgängerpräsident Macky Sall verübt wurde.“
Siehe zuletzt in 2023: Revolte und Repression im Senegal