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Gastarbeiter in Kroatien: Der Traum vom besseren Leben wird oft zum Alptraum
„Ausländische Arbeitskräfte prägen Kroatiens Wirtschaft: in der Tourismus- und Baubranche, bei Lieferdiensten und im Taxigewerbe. Doch akzeptiert sind sie in der mehrheitlich weißen und katholischen Bevölkerung nicht. Es gibt No-go-Zonen in Zagreb und fremdenfeindliche Angriffe. Die jüngste Umfrage ergab: 97 Prozent der Befragten stehen ausländischen Arbeitnehmern ablehnend oder gleichgültig gegenüber – aus Angst vor dem Verlust des eigenen Arbeitsplatzes, sinkendem Lohnniveau und Kriminalität. (…) Neben Tourismus- und Saisonarbeitern sind in Kroatien ausländische Arbeiter in der Baubranche am gefragtesten. Auf einer Baustelle in Zagreb am Rand des Universitätscampus entstehen mehrere Tausend neue Wohnungen und rund 80 Prozent der Bauarbeiter kommen aus Ländern wie Indien, den Philippinen und Nepal…“ Bericht von Marijan Vrdolj vom 6. Januar 2026 beim MDR
und mehr daraus:
Weiter aus dem Bericht von Marijan Vrdolj vom 6. Januar 2026 beim MDR
: „… Höhepunkt der Beschäftigungswelle aus Drittländern war 2024, als rund 206.000 Arbeitsgenehmigungen für ausländische Arbeiter ausgestellt wurden. Bei rund 3,8 Millionen Einwohnern bedeutet dies für Kroatien einen Zufluss von etwa fünf Prozent der Gesamtbevölkerung in nur einem Jahr. Das stört viele Kroaten, die eine Gesellschaft gewöhnt sind, die mehrheitlich aus weißen Katholiken besteht. (…) Nader Wachech kann ein Lied davon singen. (…) „Es gibt Viertel in Zagreb, die sind für Ausländer No-go-Zonen. Selbst mir ist es passiert, dass ich angepöbelt wurde, obwohl ich eigentlich nicht wie ein Ausländer aussehe. Erst als ich in fließendem Kroatisch geantwortet habe, ließen mich die Jugendlichen ziehen.“ (…) Über 1.000 Angriffe auf ausländische Arbeiter zählte das Innenministerium 2023 (…) Die kroatische Regierung sah sich zum Handeln gezwungen, um den Fachkräftemangel zu mildern, und verbesserte Anfang 2025 die Arbeits- und Aufenthaltsbedingungen der ausländischen Arbeitskräfte durch eine grundlegende Änderung des Gesetzes. Unter anderem wurde die Gültigkeit von Arbeitserlaubnissen von maximal einem Jahr auf drei Jahre angehoben. Wer seinen Job verliert oder wechseln will, hat nun sechs Monate dafür, einen neuen zu finden, ohne dass die Aufenthaltsgenehmigung erlischt. Arbeitgeber können auch keine horrenden Summen mehr für Unterkünfte verlangen, sondern nur noch maximal 30 Prozent des Lohnes. Und jeder ausländische Arbeitnehmer, der länger als ein Jahr in Kroatien bleiben möchte, muss nach dem ersten Jahr zumindest rudimentär die kroatische Sprache beherrschen…“