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Die südkoreanische Regierung lässt die Angehörigen der Fähren-Opfer zusammenknüppeln

Demonstration FährenopferZehntausende von Menschen kamen am letzten Wochenende in Seoul zu einer landesweiten Großdemonstration, zu der die Angehörigen der Opfer des Fähr“unfalls“ von Sewol vor genau einem Jahr aufgerufen hatten, als 304 Menschen gestorben waren (darunter 250 SchülerInnen einer Schule) – auch der Gewerkschaftsbund KCTU hatte dazu aufgerufen: Die Empörung über Nichtaufklärung und extrem seltsames Regierungsverhalten verbreitert sich immer mehr, wie auch die Forderung nach einer unabhängigen Untersuchungskomission. Die Polizei benutzte – trotz eines Urteils des Obersten Gerichts, das dies eigentlich untersagte – 300 Busse als Barrikade gegen das demokratische Recht auf Demonstration. Der Bericht „A full-scale police crackdown to suppress Sewol protest“ von Jennifer Baker am 18. April 2015 bei den Revolution News externer Link macht vor allen Dingen mit sehr vielen Fotos (und einigen Videos) die Atmosphäre des Polizeistaates deutlich, die an diesem Tag in der südkoreanischen Hauptstadt erzeugt wurde

Kurzlink: https://www.labournet.de/?p=78996
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