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Wenn die Saud-Bande Bomben wirft – sterben Molkereiarbeiter

Hodeida nach saudischem BombenüberfallIn der Berichterstattung der BRD-Medien über das sogenannte “Saudi” – Arabien wird den Kapitalsinteressen stets insofern Rechnung getragen, als die Journaille so tut, als würde es sich um einen – was immer das auch sein mag – normalen Staat handeln. Und jetzt, wo die Bandenchefs Bomben auf Konkurrenten im Jemen werfen lassen – mit dem Muslimkiller al Sisi und ähnlichen Figuren als Partner – wird so getan, als wäre das so eine Art Demokratiemission, grün ist ihre Fahne ja auch. Wobei die Sauds – Konkurrenten der Isis-Bande im Köpfe abschlagen – daselbe Problem haben wie unter anderem auch ihre bundesdeutschen Partner: Wo die letzteren Hochzeitsgesellschaften in Afghanistan bombardieren, treffen die ersteren: Eine Molkerei. Das macht ihnen zwar etwa so viel aus, wie den katarischen Geschäftspartnern der BRD ein paar (Tausend) tote asiatische Bauarbeiter, aber in der Öffentlichkeit (ausserhalb der BRD) kommt es nicht so gut an. Der Artikel Dozens Killed In Airstrike On Dairy Factory In Yemen” von Thomas Gaist am 02. April 2015 dokumentiert bei den Countercurrents externer Link berichtet von 37 toten und rund 80 verletzten Molkereiarbeitern in Hodeida. (Wahrscheinlich haben sie die Diener des Propheten immer mit Milch beworfen). Siehe dazu auch weitere Berichte und Stellungnahmen:

  • “Operation Decisive Storm and the Expanding Counter-Revolution” von John M. Willis am 30. März 2015 bei Merip externer Link worin der Autor die These eines “Stellvertreterkrieges” (v.a. der Houthis im Sinne des Iran – gegen die geschlossenen Golf”monarchien” und so ausgewiesen demokratischen Ländern wie Pakistan) einer kritischen Würdigung unterzieht, und auch Paralellen zum letzten ähnlichen Einsatz – nur auf der Seite der Bombenwerfer – gegen die PFL im Oman in den 70er Jahren zieht: Es geht um das, was die Saudbande die legitime Regierung des Jemen nennt, also um: Konterrevolution
Kurzlink: https://www.labournet.de/?p=78135
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